Viszeralmedizinisches Zentrum

Klinikum Am Urban

Wir begleiten Sie bei der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes – von Speiseröhre und Magen über Darm, Leber und Gallenwege bis zur Bauchspeicheldrüse. 

Medizinisches AngebotFür niedergelassene Ärzte

Spezialisiert auf Erkrankungen von Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse

Innere Organe schonend behandeln

Magen, Bauchspeicheldrüse und Darm leisten täglich Schwerstarbeit, um aus der Nahrung die lebenswichtigen Bestandteile herauszufiltern und sie unserem Körper zur Verfügung zu stellen. Die Leber, größte Drüse und Chemiewerk im menschlichen Körper, ist unentbehrlich für Blutgerinnung, Stoffwechsel, Hormone, Entgiftung, Speicherung, Auf- und Abbau von Stoffen und Immunabwehr.

Gerät unser Bauch aus der Balance, fühlen wir uns kraftlos und erschöpft. Unwohlsein, Fieber, Durchfälle und Schmerzen quälen uns. All dies kann unterschiedlichste Ursachen haben und sollte daher immer abgeklärt werden.

Im Zentrum für Viszeralmedizin behandeln wir gemeinsam die Erkrankungen des Verdauungstrakts wie Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm, Mastdarm, der Leber, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse und Milz sowie der Bauchdecke.

Hotline für niedergelassene Ärzte

Medizinisches Angebot

Mehr als 4500 Endoskopien pro Jahr

Wir führen jährlich mehr als 4500 Endoskopien durch. Diese bieten wir überwiegend für stationäre Patientinnen und Patienten an, inklusive der vor- und nachstationären Versorgung.

Neben der  Diagnostik von Erkrankungen der Organe des Verdauungstrakts führen wir pro Jahr bei etwa  1500 Patientinnen und Patienten endoskopische Behandlungen durch. Dazu zählen vor allem Polypenentfernungen aus dem Darm, endoskopische Resektionen von frühen Tumoren, die endoskopische Entfernung von Gallensteinen, Gallenwegsdrainagen, Zugänge für Ernährungssonden, perkutan-endoskopische Drainagen und insbesondere Blutstillungsmaßnahmen in der Speiseröhre, Magen und Darm.

Leistungen

  • Ultraschalluntersuchungen des Bauches (Sonographie inklusive Dopplersonographie, Duplexsonographie und Kontrastmittelsonographie): mehr als  4000 pro Jahr
  • Magenspiegelung (Gastroskopie)
  • Darmspiegelung (Koloskopie)
  • Endoskopische Tumorfrüherkennung, sonographische Früherkennung von Leberkrebs
  • Helicobacter pylori-Atemtest
  • pH-Metrie der Speiseröhre
  • Endoskopische Therapie von Ösophagusvarizen und Fundusvarizen
  • Ernährungssonden (inklusive PEG, PEJ)
  • Endoskopische Entfernung von Tumorvorstufen
  • Endosonographie des oberen und unteren Gastrointestinaltrakt
  • Kapselendoskopie und Dünndarmdiagnostik
  • Endoskopische Therapie von Angiodysplasien und Tumorvorstufen
  • Radiofrequenzablation (Gewebeabtragung)
  • Mukosektomie und endoskopische Submukosadissektion (Abtragung von Läsionen der Schleimhaut und/oder der darunterliegenden Schicht)
  • Endosonographie inklusive endosonographisch-gestützter Stanzbiopsien
  • Gastrozystische Drainagen (zum Ablauf von Flüssigkeiten)
  • Darstellung der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsengang (ERCP, ERC, ERP)
  • Gallenwegsspiegelungen (Cholangioskopie) inklusive der perkutanen transhepatischen Cholangiografie und Drainage (PTCD) sowie der Radiofrequenzablation (RFA)
  • Interventionelle Behandlung von Erkrankungen der Leber und/oder der Gallenwege (Interventionelle hepatobiliäre Verfahren wie RFA, TIPS, PTCD  etc.)

Rund 1500 viszeralchirurgische Eingriffe im Jahr

Wir führen jedes Jahr rund 1500 viszeralchirurgische Eingriffe am Zentrum für Viszeralmedizin durch. Bei allen Erkrankungen, die minimal-invasiv behandelbar sind, setzen wir die minimal-invasive Chirurgie (MIC) als Standardtechnik ein. Dabei führt die Ärztin oder der Arzt über einen kleinen Schnitt spezielle Instrumente und eine Miniaturkamera in das Operationsgebiet ein. Die so genannte Schlüsselloch-Chirurgie verursacht weniger Wundschmerzen, es bleiben nur kleine Narben zurück und der Krankenhausaufenthalt verkürzt sich. Welches Operationsverfahren wir anwenden, hängt von der jeweiligen Erkrankung ab. 

Wir operieren:

Hernien

  • Leistenbrüche (Minimal-invasive Chirurgie = MIC)
  • Schenkelbrüche (MIC)
  • Narbenhernien

Zwerchfell

  • Zwerchfellbruch (Hiatushernie, MIC)
  • Refluxkrankheit/Sodbrennen (MIC)
  • Großer Zwerchfellbruch oder „Upside-Down-Magen“ (Thoraxmagen, MIC)

Magen und Zwölffingerdarm

  • Gutartige Tumoren (MIC)
  • Magenkrebs
  • Blutende Magengeschwüre
  • Durchbrochene Magengeschwüre

Leber, Gallenblase und Gallenwege

  • Gallenblasensteine (MIC)
  • Gallenblasenentzündung (MIC)
  • Leberzysten (MIC)
  • Lebertumor
  • Gallengangtumor

Bauchspeicheldrüse und Milz

  • Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Zysten der Bauchspeicheldrüse
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Endokrine Tumore der Bauchspeicheldrüse
  • Milzentfernung (MIC)

Dünn-, Dick- und Mastdarm

  • Gutartiger Darmtumor
  • Bösartiger Darmtumor
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankung (wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa)
  • Divertikelkrankheit (Ausstülpungen (= Divertikel) der Darmschleimhaut des Dickdarms)
  • Wurmfortsatzentzündung, fälschlich auch "Blinddarmentzündung" (Appendizitis)

Enddarm und Proktologie

  • Hämorrhoiden
  • Abszesse
  • Fisteln
  • Fissuren
  • Tumoren
     

Im Rahmen der interdisziplinären Schwerpunktbildung „Interventionelle hepatobiliäre Medizin“

Das Institut für Radiologie und interventionelle Therapie bietet alle konventionellen radiologischen diagnostischen Verfahren an. Seit 2010 liegt ein besonderer interdisziplinärer Behandlungsschwerpunkt der Klinik für Innere Medizin, des Institutes für Nuklearmedizin  und des Institutes für Radiologie und interventionelle Therapie am Klinikum Am Urban auf der interventionellen hepatobiliären Medizin. Im Mittelpunkt steht dabei die interventionelleSpezialbehandlung von Erkrankungen der Leber und der Gallenwege.

Interventionelle Eingriffe

  • Angiographie der Bauchgefäße (Darstellung der abdominellen Gefäße) und ggf. interventionelle Stent-Implantation
  • Verschluss von blutenden Gefäßen, zum Beispiel bei der Blutung eines Magengeschwürs oder der Blutung einer Darmwandausstülpung (Divertikelblutung)
  • Magnetresonanztomographie aller Bauchorgane, auch die Darstellung der Gallenblase, Gallenwege und der Gänge der Bauchspeicheldrüse
  • Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen im gesamten Bauchraum (wie Abszessdrainage)
  • Gewebeentnahme durch Nadeln bei Tumoren, um die exakte Diagnose zu finden (CT-gesteuerte Biopsie)
  • Ableitung gestauter Galle nach außen durch kleine Schläuche (PTCD)
  • Zerstörung von bösartigen Lebertumoren durch Erhitzen (Radiofrequenzablation=RFA oder Mikrowellenablation=MWA) oder Zellwandschädigung (IRE=irreversible Elektroporation)
  • Verschluss bösartiger Tumorgefäße mit kleinen Partikeln und zusätzlicher lokaler Gabe von tumorzerstörenden Substanzen (lokale Chemotherapie), kombiniert: transarterielle Chemoembolisation (TACE)
  • Zerstörung von bösartigen Lebertumoren durch die Einspritzung radioaktiver Kügelchen, die sich im Lebertumor ansammeln (Transarterielle Radioembolisation (TARE) auch selektive interne Radiotherapie (SIRT) genannt)
  • Entlastung gestauter Bauchvenen bei Leberzirrhose durch die Anlage eines künstlichen Blutabstroms in der Leber (Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt – TIPS)
  • Verödung von Leber-Echinococcus-Zysten
  • Zerstörung bösartiger Tumore durch Auflösung der Zellmembran (irreversible Elektroporation (IRE)
  • Angiographie der Bauchgefäße (Darstellung der abdominellen Gefäße) und ggf. interventionelle Stent-Implantation
  • Verschluss von blutenden Gefäßen, zum Beispiel bei der Blutung eines Magengeschwürs oder der Blutung einer Darmwandausstülpung (Divertikelblutung)
  • Magnetresonanztomographie aller Bauchorgane, auch die Darstellung der Gallenblase, Gallenwege und der Gänge der Bauchspeicheldrüse
  • Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen im gesamten Bauchraum (wie Abszessdrainage)
  • Gewebeentnahme durch Nadeln bei Tumoren, um die exakte Diagnose zu finden (CT-gesteuerte Biopsie)
  • Ableitung gestauter Galle nach außen durch kleine Schläuche (PTCD)
  • Zerstörung von bösartigen Lebertumoren durch Erhitzen (Radiofrequenzablation=RFA oder Mikrowellenablation=MWA) oder Zellwandschädigung (IRE=irreversible Elektroporation)
  • Verschluss bösartiger Tumorgefäße mit kleinen Partikeln und zusätzlicher lokaler Gabe von tumorzerstörenden Substanzen (lokale Chemotherapie), kombiniert: transarterielle Chemoembolisation (TACE)
  • Zerstörung von bösartigen Lebertumoren durch die Einspritzung radioaktiver Kügelchen, die sich im Lebertumor ansammeln (Transarterielle Radioembolisation (TARE) auch selektive interne Radiotherapie (SIRT) genannt)
  • Entlastung gestauter Bauchvenen bei Leberzirrhose durch die Anlage eines künstlichen Blutabstroms in der Leber (Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt – TIPS)
  • Verödung von Leber-Echinococcus-Zysten
  • Zerstörung bösartiger Tumore durch Auflösung der Zellmembran (irreversible Elektroporation (IRE)

Leitung des Viszeralmedizinischen Zentrums Kreuzberg

Kontaktperson: Dr. med. Jan Eick
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: PD Dr. med. Mario Müller
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: Dr. med. Joachim Steinberg
Leitender Oberarzt

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 22 5225
Fax:030 130 22 5205

Kontaktperson: Dr. med. Alexandra Nagel
Leitende Oberärztin

Kontakt

Über das Viszeralmedizinische Zentrum in Kreuzberg

Im Viszeralmedizinischen Zentrum im Vivantes Klinikum Am Urban in Berlin-Kreuzberg werden sämtliche Erkrankungen der Bauchorgane diagnostiziert und behandelt. Grundlage ist die enge Zusammenarbeit von Gastroenterologie, Viszeralchirurgie und Radiologie in einer gemeinsamen, interdisziplinären Behandlungseinheit. Unsere Teams planen Diagnostik und Therapie nach dem Prinzip „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ und berücksichtigen dabei die individuelle Situation jeder Patientin und jedes Patienten. Moderne Endoskopieräume und Operationssäle ermöglichen vielfältige, vor allem minimal-invasive Eingriffe und schonende endoskopische Verfahren. Hochmoderne bildgebende Systeme inklusive CT, MRT, Angiographie und interventioneller Radiologie unterstützen eine präzise Diagnostik und Behandlung.

Klinik für Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie und Infektiologie

Tel.: 030 130 22 5201
E-Mail: gastro-sek.kau@vivantes.de

Klinik für Chirurgie - Viszeral- und Gefäßchirurgie

Tel.: 030 130 22 5401
E-Mail: chirurgie.kau@vivantes.de

Unsere Sprechstunden

Unsere endokrine Sprechstunde findet jeden Dienstag in der Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr statt.

Bitte bringen Sie zu Ihrem Sprechstundentermin alle Unterlagen zu Ihrer Erkrankung und wesentlichen Nebenerkrankungen mit. Wir sprechen Ihre Befunde und die damit verbundenen Konsequenzen ausführlich mit Ihnen durch und planen mit Ihnen zusammen die möglicherweise notwendige Operation.

Hotline für niedergelassene Ärzte

Allgemeiner Kontakt

Adresse und Anfahrt

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Unsere Sprechzeiten

Christine Klepsch
Tel. 030 130 22 5201
Fax 030 130 22 5205
E-Mail:

Kontaktzeiten

Montag bis Donnerstag: 8:00 - 16:30 Uhr
sowie Freitag: 8:00 - 14:00 Uhr

Privatambulanz
Tel. 030 130 22 5201

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Pankreas im Viszeralmedizinischen Zentrum


Ort:
Vivantes Klinikum Am Urban
Dieffenbachstraße 1 
10967 Berlin-Kreuzberg


Ein Angebot der Kliniken:
Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie, Diabetologie und Infektiologie
Dr. med. Jan Eick

Klinik für Chirurgie – Minimal Invasive Chirurgie und Viszeralchirurgie
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Mario Müller
knk_chirurgie@vivantes.de

Erkrankungen:

  • Tumore der Bauchspeicheldrüse (z. B. Adenokarzinome, neuroendokrine Tumore)
  • Zystische Pankreasneoplasien (intraduktale papilläre muzinöse Neoplasie (IPMN), SCN, MCN u.a.)
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) und Folgen (z. B. Pseudozysten, Nekrosen, Gangstenosen, Gangsteine, Schmerzen, chronische Pankreatitis)
  • Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse, exokrine und endokrine Pankreasinsuffizienz


Leistungsspektrum:

  • Individuelle Fallbesprechung
  • Falldiskussion in der Viszeralmedizinischen Konferenz
  • Interdisziplinäre Pankreasspezialsprechstunde
  • Endoskopische Diagnostik und interventionelle Therapie
  • Operative Therapie

Kontakt und Terminvereinbarungen
Dr. med. Jan Eick
Tel: 030 130 225201 
Fax: 030 130 225205