
Vivantes Gartenschau: Grün. Gesund. Gemeinsam.
Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Vivantes hat sich die Vivantes Grünflächenpflege etwas Besonderes vorgenommen: Unsere Außenanlagen werden klimanfreundlich umgestaltet und aufgewertet.
Jetzt wird’s grün: Gartenschau bei Vivantes
An unseren Standorten entstehen neue farbenfrohe Beete und grüne Wohlfühlorte. Die neu gestalteten Gärten sollen zum Verweilen einladen und die Aufenthaltsqualität für Mitarbeitende, Patient*innen und Angehörige verbessern. Gleichzeitig geht es um eine klimaangepasste Begrünung sowie mehr biologische Vielfalt.

„Unsere Gärtner*innen sorgen dafür, dass unsere Klinikgelände einladend und lebenswert sind. Mit viel Einsatz und Fachwissen kümmern sie sich um die Grünflächen, die wir im Alltag oft ganz selbstverständlich nutzen. Die Gartenschau ist eine schöne Gelegenheit, ihre Arbeit sichtbar zu machen und zu zeigen, wie viel sie für unsere Standorte und die Menschen dort leisten.“


Hier wächst etwas Neues
An allen Vivantes Standorten werden außerdem Blutpflaumen gepflanzt: Die robusten, klimaangepassten Bäume verbessern das Mikroklima und sorgen langfristig für pflegearmes Grün. Roter Rindenmulch in Form eines Viertelkreises greift dabei das bekannte Vivantes Branding auf.
Ideen und Anleitungen für Ihren Garten
Unsere Vivantes Gärtner*innen haben Ideen für den Garten zusammengestellt – mit Tipps und Tricks für Ihren neuen grünen Lieblingsort.
Beetabgrenzungen und Beetabdeckungen

Bei Beetabgrenzungen und Beetabdeckungen geht es darum, Pflanzflächen optisch klar von Rasen, Wegen oder anderen Bereichen zu trennen und gleichzeitig den Boden zu schützen. Besonders bei Baumbepflanzungen können Mulch oder Flusskies sinnvoll eingesetzt werden.
Beetabgrenzungen schaffen einen sauberen Übergang zwischen verschiedenen Flächen und erleichtern die Pflege.
Mögliche Materialien
- Naturstein oder Granit
- Holz bzw. Holzkanten
- Metall- oder Cortenstahlkanten
- Beton- oder Pflastersteine
- Kunststoffkanten
Vorteile
Sie verhindern, dass Rasen in das Beet wächst, halten Mulch oder Kies innerhalb der Fläche und sorgen für ein ordentliches Erscheinungsbild.
Im Bereich von Bäumen kann der offene Boden rund um den Stamm mit verschiedenen Materialien abgedeckt werden.
Rindenmulch/Holzhäcksel
- unterdrückt Unkraut
- schützt den Boden vor Austrocknung
- hält Feuchtigkeit im Boden
- schützt vor starken Temperaturschwankungen
- verbessert bei organischem Material langfristig den Humushaushalt
Wichtig: Mulch nicht direkt an den Baumstamm anhäufen, da dies Fäulnis und Krankheiten begünstigen kann. Rund um den Stamm sollte ein kleiner Bereich frei bleiben.
Flusskies
- sehr pflegearm
- langlebig und witterungsbeständig
- verhindert ebenfalls das Aufkommen von Unkraut
- wirkt besonders ordentlich und modern
- eignet sich gut für trockenheitsverträgliche Pflanzungen
Allerdings erwärmt sich Kies bei starker Sonneneinstrahlung und verbessert den Boden nicht. Für Bäume und Pflanzen sollte deshalb auf eine geeignete Körnung und eine ausreichende Wasserversorgung geachtet werden.
Eine gute Lösung ist beispielsweise eine klare Beetkante aus Naturstein, innerhalb der Fläche eine Baumbepflanzung mit Rindenmulch und ergänzend niedrig wachsende Stauden oder Bodendecker. Alternativ
kann Flusskies für eine pflegearme, moderne Gestaltung verwendet werden.
Ziel: Eine klare, gepflegte Gestaltung mit möglichst geringem Pflegeaufwand, gleichzeitig aber guten Bedingungen für Baum und Unterpflanzung.
Bepflanzung von Objekten und Gegenständen

Ausgediente oder dekorative Gegenstände wie Schubkarren, Fahrräder, Stühle, Kisten oder Fässer können als ungewöhnliche Pflanzgefäße genutzt werden. Dadurch entstehen kreative und individuelle Gestaltungselemente für Gärten, Parks, Innenhöfe oder Eingangsbereiche.
- Dekoration: Gegenstände werden zu auffälligen Blickfängen.
- Upcycling: Alte oder nicht mehr benötigte Gegenstände werden sinnvoll wiederverwendet.
- Auflockerung: Die Bepflanzung bringt Abwechslung in Beete und Grünflächen.
- Individuelle Gestaltung: Farben und Pflanzen können passend zum Standort ausgewählt werden.
- Ökologischer Nutzen: Mit geeigneten Blühpflanzen können Insekten zusätzliche Nahrung finden.
Für solche Pflanzgefäße eignen sich vor allem klein wachsende und robuste Pflanzen:
- Blühpflanzen: Geranien, Petunien, Tagetes, Lobelien
- Stauden: Hauswurz, Thymian, Sedum, Storchschnabel
- Hängepflanzen: Efeu, Weihrauchpflanze oder hängende Petunien
- Gräser und Blattschmuck: kleine Ziergräser, Heuchera oder Funkien
Die Pflanzen sollten immer an Sonne, Schatten, Feuchtigkeit und Größe des Gefäßes angepasst werden.
- Gegenstand auswählen und vorbereiten – z.B. alte Schubkarre, Fahrrad oder Holzstuhl.
- Pflanzbereich schaffen – bei Bedarf einen Pflanzkasten oder geeigneten Behälter integrieren.
- Für Wasserablauf sorgen – Staunässe muss vermieden werden.
- Mit geeigneter Erde befüllen.
- Pflanzen einsetzen – unterschiedliche Höhen und Wuchsformen sorgen für eine interessante Gestaltung.
- Regelmäßig gießen und pflegen.
- Saisonale Pflanzen bei Bedarf austauschen.
Beispiel: Eine alte Schubkarre kann mit Erde gefüllt und mit hängenden Petunien, aufrecht wachsenden Geranien und niedrigem Thymian bepflanzt werden. Ein altes Fahrrad kann dagegen mit bepflanzten Körben am Lenker und Gepäckträger gestaltet werden.
Rosenbeet und Unterpflanzung

Ein Rosenbeet verbindet Rosen als Hauptpflanzen mit passenden Stauden, Gräsern oder Bodendeckern. Die Unterpflanzung sorgt für ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild, bedeckt den Boden und kann das Beet ökologisch aufwerten.
Standort wählen
Rosen benötigen in der Regel einen sonnigen, luftigen Standort. Ideal sind etwa 5–6 Stunden Sonne täglich. Staunässe sollte vermieden werden. Der Boden sollte tiefgründig, humos und gut durchlässig sein.
- Boden vorbereiten
Boden gründlich lockern und von Unkraut befreien. Bei schwerem Boden kann die Durchlässigkeit durch geeignete Bodenverbesserung erhöht werden. Vor der Pflanzung Kompost oder gut verrotteten organischen Dünger einarbeiten. Bei einer Neuanlage sollte möglichst kein stark „rosenmüder“ Boden verwendet werden, wenn dort bereits über längere Zeit Rosen standen. - Rosen richtig pflanzen
Pflanzloch ausreichend groß ausheben. Wurzeln bei wurzelnackten Rosen vor dem Pflanzen wässern und gegebenenfalls leicht einkürzen. Die Veredelungsstelle sollte ungefähr 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Nach dem Pflanzen kräftig angießen. Zwischen den Rosen ausreichend Abstand lassen, damit Luft zirkulieren kann.
Die Unterpflanzung sollte nicht mit den Rosen um Wasser und Nährstoffe konkurrieren und deshalb nicht zu dicht direkt am Rosenstock stehen.
Geeignet sind beispielsweise:
- Lavendel – sonnig, trockenheitsverträglich und optisch sehr passend
- Katzenminze – lange Blüte und beliebt bei Insekten
- Frauenmantel – eignet sich für einen weichen Übergang
- Storchschnabel – robuster Bodendecker
- Salbei – sonnig und trockenheitsverträglich
- Ziergräser – geben dem Beet Struktur
- Zwiebelblumen wie Krokusse, Narzissen oder Zierlauch – sorgen für Farbe im Frühjahr
Tipp: Am besten Pflanzen mit ähnlichen Standortansprüchen kombinieren. Für ein sonniges Rosenbeet sind trockenheitsverträgliche Stauden meist besser geeignet als Pflanzen mit hohem Wasserbedarf.
Gießen
Vor allem frisch gepflanzte Rosen regelmäßig und durchdringend wässern. Möglichst direkt am Boden gießen und Blätter nicht unnötig nass machen.
Düngen
Rosen haben einen relativ hohen Nährstoffbedarf. Im Frühjahr kann ein geeigneter Rosendünger oder organischer Dünger gegeben werden. Eine zweite Düngung kann je nach Sorte und Standort im Frühsommer erfolgen. Später im Jahr sollte nicht mehr stark stickstoffbetont gedüngt werden.
Rückschnitt
Der Hauptschnitt erfolgt in der Regel im Frühjahr, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Abgestorbene, kranke und schwache Triebe werden entfernt. Der genaue Schnitt hängt von der Rosengruppe ab.
Verblühtes entfernen
Bei öfter blühenden Rosen kann das regelmäßige Entfernen verblühter Blüten einen weiteren Blütenflor fördern.
Mulchen
Eine dünne organische Mulchschicht kann die Verdunstung reduzieren und das Unkrautwachstum hemmen. Direkten Kontakt zwischen Mulch und Rosentrieben vermeiden.
Gesundheit kontrollieren
Rosen können unter anderem von Sternrußtau, Mehltau und Blattläusen betroffen sein. Ein luftiger Standort, ausreichend Pflanzabstand und robuste Rosensorten helfen, Probleme zu vermeiden.
Für ein harmonisches Rosenbeet kann man beispielsweise Rosen als Leitpflanzen, davor Katzenminze und Frauenmantel und im Hintergrund einige Ziergräser verwenden. Ergänzt mit Zwiebelblumen entsteht ein
Beet, das vom Frühjahr bis zum Herbst attraktiv bleibt und gleichzeitig Nahrung für verschiedene Insekten bietet.
Saisonale Bepflanzungen

Bei saisonalen Pflanzungen mit Stauden und anderen Kleinpflanzen geht es darum, Beete und Grünflächen über das Jahr hinweg abwechslungsreich, farbenfroh und ökologisch wertvoll zu gestalten.
Dabei werden Pflanzen so ausgewählt und kombiniert, dass zu unterschiedlichen Jahreszeiten jeweils andere Pflanzen blühen und das Beet attraktiv gestalten. Verwendet werden beispielsweise:
- Frühling: Tulpen, Narzissen, Hyazinthen, Stiefmütterchen, Primeln
- Sommer: Lavendel, Salbei, Sonnenhut, Katzenminze, Mädchenauge
- Herbst: Herbstastern, Fetthenne, Chrysanthemen, Gräser
- Winter: Immergrüne Kleinpflanzen, Gräser sowie Pflanzen mit dekorativen Samenständen
Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die im Winter oberirdisch teilweise oder vollständig zurückgehen und im Frühjahr erneut austreiben.
Beispiele sind:
- Sonnenhut
- Frauenmantel
- Rittersporn
- Lavendel
- Katzenminze
- Storchschnabel
Kleinpflanzen können beispielsweise saisonale Beet- und Balkonpflanzen sein. Sie werden häufig eingesetzt, um kurzfristig Farbe und Blütenwirkung zu erzeugen, etwa durch Primeln, Stiefmütterchen, Begonien oder Tagetes.
Saisonale Pflanzungen erfüllen mehrere Aufgaben:
- Gestaltung: Sie sorgen für Farbe und Abwechslung im Außenbereich.
- Blütenvielfalt: Durch unterschiedliche Blütezeiten bleibt das Beet lange attraktiv.
- Lebensraum für Insekten: Geeignete Stauden bieten Nahrung für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.
- Struktur: Unterschiedliche Wuchshöhen, Blattformen und Blüten schaffen ein abwechslungsreiches
Erscheinungsbild. - Nachhaltigkeit: Mehrjährige, standortgerechte Stauden müssen nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden und benötigen meist weniger Pflege.
Bei der Auswahl sollte man Standort, Boden, Lichtverhältnisse und Wasserbedarf berücksichtigen. Sinnvoll ist eine Mischung aus Pflanzen mit verschiedenen Blütezeiten. So entsteht beispielsweise ein Beet, das im Frühjahr mit Zwiebelblumen beginnt, im Sommer von Stauden geprägt wird und im Herbst durch spätblühende Arten weiterhin Farbe bietet.
Besonders empfehlenswert: Heimische bzw. insektenfreundliche Stauden mit verschiedenen Blütezeiten kombinieren und saisonale Wechselpflanzen nur ergänzend einsetzen. So verbindet man eine attraktive Gestaltung mit ökologischem Nutzen.
Umgestaltung eines alten Brunnens zu einem Steingarten

Für die Umgestaltung eines alten Brunnens zu einem Steingarten sollte der vorhandene Brunnen möglichst als gestalterischer Mittelpunkt erhalten bleiben. Die Kombination aus Naturstein, trockenheitsverträglichen Pflanzen und unterschiedlichen Höhen schafft einen pflegearmen und natürlichen Eindruck.
Der alte Brunnen kann als zentraler Blickfang dienen. Rundherum wird eine kleine Steingartenfläche angelegt. Unterschiedlich große Natursteine werden locker gruppiert und mit passenden Pflanzen ergänzt.
Geeignete Pflanzen:
- Hauswurz und verschiedene Sedum-Arten
- Thymian
- Polsterphlox
- Steinkraut
- Grasnelken
- kleine Ziergräser
- Glockenblumen
- niedrige Gräser und Stauden
- Brunnen prüfen und sichern: Zunächst kontrollieren, ob der Brunnen stabil und standsicher ist. Beschädigte Bereiche sollten vor der Gestaltung repariert werden.
- Fläche vorbereiten: Alten Bewuchs und Unkraut entfernen und den Boden lockern. Staunässe sollte vermieden werden.
- Steine platzieren: Größere Natursteine zuerst setzen und teilweise in den Boden einlassen. Kleinere Steine können anschließend als Übergang und zur Strukturierung verteilt werden.
- Pflanzflächen anlegen: Durchlässiges, eher mageres Substrat verwenden. Die Pflanzen entsprechend ihrer Größe und ihres Wasserbedarfs gruppieren.
- Pflanzen einsetzen: Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen zusammenpflanzen und ausreichend Abstand lassen, damit sie sich entwickeln können.
- Kies als Abdeckung: Eine dünne Schicht Splitt oder Kies kann zwischen den Pflanzen aufgebracht werden. Sie reduziert Unkraut und sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild.
Ein solcher Steingarten ist nach dem Anwachsen relativ pflegearm. In der Anfangszeit muss regelmäßig gegossen werden. Später benötigen trockenheitsverträgliche Pflanzen meist nur bei längeren Hitze- und Trockenperioden zusätzlich Wasser.
Verblühte Pflanzenteile können bei Bedarf entfernt werden. Auf starke Düngung sollte verzichtet werden, da viele Steingartenpflanzen nährstoffarme Böden bevorzugen.
Gestaltungstipp: Den alten Brunnen nicht vollständig überwuchern lassen. Ein Teil der ursprünglichen Struktur sollte sichtbar bleiben – so entsteht eine Verbindung zwischen dem historischen Objekt und der neuen, naturnahen Bepflanzung.
Wild- bzw. Blühwiese

Eine Wild- bzw. Blühwiese ist eine naturnahe Fläche, auf der verschiedene heimische Wildblumen und Gräser wachsen. Sie ist nicht nur schön anzusehen, sondern erfüllt wichtige ökologische Funktionen.
- Lebensraum für Insekten: Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Insekten finden dort Nektar und Pollen.
- Förderung der Artenvielfalt: Unterschiedliche Pflanzenarten schaffen Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tiere.
- Nahrungsquelle: Auch Käfer, Wildbienen und andere Kleintiere profitieren von den Pflanzen und Samen.
- Unterstützung von Vögeln: Viele Vögel ernähren sich von Insekten und Samen der Wiesenpflanzen.
- Natürlicher Lebensraum: Eine Blühwiese kann kleine Lebensräume miteinander verbinden und so das ökologische Gleichgewicht fördern.
- Bodenschutz: Die dichte Durchwurzelung schützt den Boden vor Erosion und verbessert seine Struktur.
- Ökologischer Ausgleich: Sie bietet einen wertvollen Gegenpol zu stark gepflegten Rasenflächen und versiegelten Flächen.
- Standort auswählen: Ideal ist ein sonniger Standort. Der Boden sollte möglichst nährstoffarm sein, denn auf sehr nährstoffreichen Böden setzen sich schnell Gräser und wenige konkurrenzstarke Pflanzen durch.
- Fläche vorbereiten: Bestehenden Rasen bzw. Bewuchs entfernen und den Boden oberflächlich lockern. Bei sehr nährstoffreichem Boden kann es sinnvoll sein, nährstoffarmen Sand oder geeigneten Boden einzubringen.
- Passendes Saatgut verwenden: Am besten verwendet man eine regionale Saatgutmischung mit heimischen Wildblumen und Gräsern. Sie sollte zum Standort und zur jeweiligen Region passen.
- Aussäen: Das Saatgut dünn und gleichmäßig auf der vorbereiteten Fläche verteilen. Wildblumensamen werden meistens nur oberflächlich ausgestreut und leicht angedrückt, da viele Arten Licht zum Keimen benötigen.
- Bewässern: Nach der Aussaat sollte die Fläche bei Trockenheit regelmäßig vorsichtig bewässert werden, bis die Keimlinge gut angewachsen sind.
- Geduld haben: Eine Wildblumenwiese sieht im ersten Jahr häufig noch nicht besonders üppig aus. Viele mehrjährige Wildpflanzen entwickeln sich erst im zweiten oder dritten Jahr richtig.
- Richtig mähen: Anders als ein Rasen wird eine Wildwiese nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Das Schnittgut sollte anschließend entfernt werden, damit die Fläche langfristig nährstoffärmer bleibt. Ein Teil der Fläche kann zeitweise stehen bleiben, damit Insekten und andere Tiere weiterhin Nahrung und Unterschlupf
finden.
Wichtig: Eine Wildwiese sollte möglichst nicht gedüngt und nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden.
Blutpflaume als Heister

Die Blutpflaume (Prunus cerasifera ‘Nigra) ist ein dekoratives Ziergehölz, das häufig als Heister gepflanzt wird. Als Heister besitzt sie einen durchgehenden Leittrieb und kann sich später zu einem kleinen, attraktiven Baum entwickeln.
- Wuchs: aufrecht bis breit ausladend, etwa 5 –7 m hoch
- Blätter: auffällig dunkelrot bis schwarzrot und über die gesamte Vegetationsperiode dekorativ
- Blüte: bereits im März-April mit zahlreichen zartrosa Blüten
- Früchte: kleine rote bis violette Früchte, die teilweise essbar sind
- Standort: sonnig bis halbschattig
- Boden: anspruchslos, bevorzugt jedoch gut durchlässige und nährstoffreiche Böden
- Pflege: robust und relativ pflegeleicht; regelmäßige Schnittmaßnahmen sind meist nur bei Bedarf erforderlich
Die Blutpflaume wird vor allem wegen ihres hohen Zierwertes geschätzt. Das dunkle Laub bildet einen starken Kontrast zu grünlaubigen Gehölzen und sorgt für einen besonderen Farbakzent im Garten oder in öffentlichen Grünanlagen. Gleichzeitig bietet die frühe rosa Blüte bereits im Frühjahr einen attraktiven Blickfang.
Als Heister ist sie außerdem vielseitig einsetzbar und eignet sich beispielsweise für Vorgärten, Hausgärten, Parkanlagen, Innenhöfe und als Solitärgehölz. Sie verbindet eine auffällige Optik mit einer vergleichsweise
robusten und unkomplizierten Pflege, weshalb sie häufig in der Gartengestaltung verwendet wird.

