
Erkrankungen des Magens
Es gibt gut- und bösartige Erkrankungen des Magens, die gegebenenfalls durch eine Operation behandelt werden müssen. Wir informieren Sie.
Allgemeines zum Magen
Der Magen befindet sich im Oberbauch auf der linken Seite. Er nimmt die Nahrung aus der Speiseröhre auf und hat die Aufgabe, den Speisebrei für den Weitertransport in den Zwölffingerdarm vorzubereiten und anschließend weiter zu transportieren. Sein Fassungsvermögen beträgt bei normalgewichtigen Patienten ca. 1,5 Liter. Seine Schleimhautauskleidung produziert neben Salzsäure Enzyme zur Eiweißspaltung und Aufnahme von Vitamin B12. Bei krankhaftem Übergewicht kommt es zur Erweiterung des Magens, wobei diese Erkrankungen im Rahmen der Adipositaschirurgie behandelt werden können.
Beschwerden einer Magenerkrankung
Bei Erkrankungen des Magens gibt es zum Teil sehr verschiedene bis keine Beschwerden. Diese können in Appetitlosigkeit, ungewolltem Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen aber auch in einem Druckgefühl und Schmerzen im Oberbauch bestehen. Blutungen des Magens äußern sich durch Bluterbrechen, aber auch durch einer Schwarzverfärbung des Stuhlgangs (Teerstuhl), sofern keine eisenhaltigen Medikamente eingenommen werden.
Erkrankungen des Magens

Es gibt gut- und bösartige Erkrankungen des Magens, die gegebenenfalls durch eine Operation behandelt werden müssen.
Magenschleimhautentzündungen können in der Regel durch Medikamente behandelt werden. Unbehandelt können sie zu Komplikationen wie Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren führen.
Die Krebserkrankung des Magens wird heutzutage interdisziplinär behandelt.
Operationen am Magen
Vivantes bietet ein breites Spektrum an operativen Therapie von Magenerkrankungen an. Neben der Entfernung oder Teilentfernung des Magens werden Ernährungssonden gelegt, Notfalloperationen (Magendurchbruch) durchgeführt oder durch eine Umgehung (Gastroenterostomie) die Nahrungspassage wieder hergestellt.
Im Falle von gut- und bösartigen Erkrankungen des Magens wird auch im Notfall unabhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung immer versucht zum Wohle der Patient*innen die minimalinvasive Chirurgie (MIC) einzusetzen.


