
Logopädie
Ida-Wolff-Krankenhaus
Aufgabe der Logopädie ist es, Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und des Schluckens zu bessern, zu kompensieren oder möglichst dauerhaft zu rehabilitieren. Bei den unterschiedlichen Sprachstörungen versuchen die Logopäden und Logopädinnen im Ida-Wolff-Krankenhaus, Hilfen zum erfolgreichen Gebrauch von Sprache zu geben.
Logopädie in der Geriatrie

In der Logopädie wird das Sprechen, Lesen und Schlucken trainiert. Das Training bei Wortfindungsstörungen und das Lesetraining finden ebenso wie die Behandlung von Schluckstörungen, z.B. bei Schlaganfall oder Parkinson-Erkrankung, im geschützten Rahmen statt. Ziel aller logopädischen Bemühungen ist es, den Patienten oder die Patientin zu befähigen, mit reduzierten sprachlichen Fähigkeiten und mit Hilfe von erlernten Kompensationstechniken (Mimik, Gestik, vereinbarte Zeichen, Aufschreiben, Aufzeichnen) Gesprächssituationen möglichst gut zu bewältigen. Bei schwereren Störungen ist auch schon eine verbesserte Kommunikation durch die Körpersprache ein Erfolg. Die Einbeziehung der Angehörigen, ihre Motivation und Geduld sowie Hilfsbereitschaft ist dabei unverzichtbar.
Lebensqualität durch Logopädie
Durch die logopädische Arbeit soll den betroffenen Menschen ein Stück Lebensqualität zurückgegeben werden, indem sie wieder – wenn auch mit Einschränkungen – mit ihrer Umwelt kommunizieren können. Die Behandlung einer häufig gleichzeitig auftretenden Schluckstörung soll die Patienten wieder zur normalen Nahrungsaufnahme befähigen oder gegebenenffalls andere Wege der Ernährung sichern.
Logopädische Behandlungsfelder
Diese verschiedenen Felder können in der Logopädie behandelt werden:
Diagnostik von Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen wie
- Aphasien (Sprachstörung)
- Dysarthrien (Sprechstörung)
- Sprechapraxien (eine Unfähigkeit, koordiniert zu sprechen)
- Dysphonien (übertriebene Muskelkontraktion) und kognitiv-kommunikative Störungen
- Diagnostik von Schluckstörungen (Dysphagien)
- Behandeln von Schluckstörungen
- Behandeln aphasischer Kommunikationsstörungen
- Behandeln von neurogenen Sprechstörungen
- Behandeln von zentralen Stimmstörungen
- therapeutische Maßnahmen zur Entwicklung kompensatorischer kommunikativer Strategien
- Therapie mit Kommunikationshilfsmitteln
- Beraten und Anleiten des Patienten, der Angehörigen und anderer Behandler
Unterstützung von Angehörigen
Zur Beratung und Unterstützung der mitbetroffenen Angehörigen werden individuelle Gespräche sowie verschiedene Vorträge in einer Schlaganfall-Angehörigengruppe angeboten.

