Ambulantes OP-Zentrum

Klinikum im Friedrichshain

Im ambulanten OP-Zentrum am Vivantes Klinikum im Friedrichshain führt unser erfahrenes Team jährlich rund 2.500 bis 3.000 ambulante Eingriffe durch. In zwei hochmodernen OP-Sälen behandeln wir Patient*innen jeden Alters – vom Kleinkind bis ins hohe Alter – nach aktuellen medizinischen Standards und auf höchstem fachlichen Niveau.

Adresse und Anfahrt

Moderne OP-Strukturen für ambulante Eingriffe

Unser ambulantes OP-Zentrum bietet optimale Bedingungen für sichere und effiziente operative Eingriffe. In zwei modern ausgestatteten OP-Sälen und insgesamt neun Aufwachräumen sorgen erfahrene Teams für einen reibungslosen Ablauf und eine verlässliche Nachbetreuung nach der Operation.

Im ambulanten OP-Zentrum operieren spezialisierte Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen eng abgestimmt zusammen. Dazu gehören die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Urologie, Gynäkologie, Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Plastische Chirurgie, Dermatologie und Gefäßchirurgie. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht eine hochwertige Versorgung nach aktuellen medizinischen Standards – individuell, sicher und patient*innenorientiert.

FAQ Anästhesie & Operation: Das müssen Sie zur Narkose und ambulanten OP wissen

Die Wachheit während einer Operation unter Narkose (Awareness) ist ein sehr selten auftretendes Ereignis, vor dem Sie bei Ihrer ambulanten Operation keine Angst zu haben brauchen. Wir überwachen nämlich mit Hilfe unseres Monitorings während Ihrer Operation kontinuierlich Ihre Narkosetiefe, sodass Sie sicher sein können „tief genug“ zu schlafen. Insgesamt ist uns die ruhige, stressfreie Atmosphäre während Ihres gesamten Aufenthalts ein großes Anliegen.

Anästhesien sind heutzutage sehr nebenwirkungs- und risikoarm durchführbar. Dies gilt insbesondere für Anästhesien bei Eingriffen, die nicht als Notfall, sondern geplant und ambulant durchführbar sind. Keine medizinische Maßnahme kann allerdings vollständig risikolos sein. Das individuelle Risiko ermitteln wir in unserem Anästhesievorgespräch mit Ihnen und bereiten uns mit Ihnen zusammen auf den Eingriff vor. Bitte teilen Sie uns im Vorgespräch also mit, ob bei Ihnen schwere Vorerkrankungen, Allergien oder schlechte Erfahrungen mit Anästhesien in der Vergangenheit vorliegen. Bitte beachten Sie unbedingt das Nüchternheitsgebot und den Zeitraum der Nahrungskarenz, den wir mit Ihnen im Anästhesievorgespräch festlegen! Unsere Anästhesiearbeitsplätze sind so ausgestattet, dass wir Ihrem individuellen Risiko gerecht werden und beim Auftreten von Nebenwirkungen sofort reagieren können.

Bei einer Allgemeinanästhesie oder Vollnarkose „verschlafen“ Sie den operativen Eingriff vollständig. Dazu verabreichen wir Ihnen über eine kleine Kanüle in einer Vene zwei sehr gut verträgliche Medikamente, die zu einem entspannten, schmerzfreien Tiefschlaf führen. Für einige Eingriffe ist zusätzlich die Gabe eines Muskelentspannungsmittels notwendig. Wir helfen Ihnen beim Atmen mit einem Atemhilfsmittel und schon wenige Minuten nach Ende der Operation lassen wir Sie wachwerden. Selbstverständlich kontrollieren wir während Ihrer Narkose kontinuierlich, dass es Ihnen gut geht und der Tiefschlaf für den operativen Eingriff ausreichend ist.

Beachten Sie bitte die Nüchternheitszeiten, die Sie mit Ihrem Anästhesisten besprochen haben. In der Regel dürfen Sie 6 Stunden vor dem Eingriff nicht mehr essen und bis 2 Stunden vor dem Eingriff noch Wasser trinken.

Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie eine volljährige Abholperson haben und eine Betreuung in den ersten 24 Stunden nach dem Eingriff. Sie dürfen nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren.

 

Eine ambulante Operation ist nicht nur zeitgemäß und modern, sondern bietet Ihnen als Patient:in auch viele Vorteile.

Oft stellt ein Krankenhausaufenthalt eine psychische Belastung dar. Bei einer ambulanten Operation fällt diese weg und ist gerade bei Kindern vorteilhaft, da Kinder bei einem stationären Krankenhausaufenthalt unter der Trennung von den Eltern leiden.

Weitere positive Aspekte sind:    

  • Genesung findet in bekannter häuslicher Umgebung statt 
  • Wundinfektionen treten seltener auf (Krankenhauskeime)
  • frühe Mobilisation 

Wenn Sie Fragen zur ambulanten OP haben, wenden Sie sich gern an unsere Ansprechpartner*innen.

 

FAQ Kinderanästhesie: Wir beantworten Ihre Fragen

Bei Ihrem Kind ist eine Operation in Narkose geplant. Dies ist für viele Familien eine belastende Situation. Weg von daheim – Angst vor fremden Menschen – tut es nach der Operation weh? Kinder und deren Eltern sind gerade in unserer ambulanten Einrichtung besonders gut aufgehoben. Wir wollen größtmögliches Vertrauen aufbauen und allen Beteiligten die Ängste nehmen. Ihr Kind soll auch zukünftig vertrauensvoll zum Arzt und zur Ärztin gehen können.

Dies gelingt uns insbesondere dadurch, dass Mutter oder Vater ganz nahe bei ihrem Kind sind, bis es fest eingeschlafen ist. Und auch in der Aufwachphase sind Sie am Bett Ihres Kindes. Im Folgenden wollen wir versuchen, häufig gestellte Fragen zu beantworten.

 

Denken Sie bitte an gemütliche Kleidung, ein Kuscheltier, ein Bilderbuch und ein Lieblingsspielzeug. Nach dem Aufwachen aus der Narkose darf Ihr Kind mitgebrachte Getränke und leichte Speisen zu sich nehmen.

Ihr Kind sollte immer eine bestimmte, dem Alter angepasste Nüchternzeit vor der Durchführung einer Narkose eingehalten haben. Sollte Ihr Kind kurz vor der OP gegessen haben, besteht das Risiko, dass eventuell noch vorhandener Mageninhalt in die Luftwege gelangt und so eine schwere Lungenentzündung auslöst.

Nach heutigem Kenntnisstand reicht eine Nüchternzeit von wenigen Stunden ohne Essen und Trinken aus, so dass ein Hunger- oder Durstgefühl Ihres Kindes weitgehend vermieden werden kann. So darf ein Säugling bis vier Stunden vor Narkosebeginn noch gestillt werden oder Flaschenmilch erhalten. Bei Kindern über einem Jahr sollte die letzte Mahlzeit sechs Stunden zurückliegen. Klare Flüssigkeiten (Tee, Wasser, Apfelschorle) können Ihrem Kind sogar noch bis zu zwei Stunden vor dem geplanten Eingriff gegeben werden. Die Einhaltung ausreichender Nüchternzeiten für Ihr Kind bespricht der Anästhesist bzw. die Anästhesistin im vorbereitenden Narkosegespräch nochmals ausführlich mit Ihnen.

Sobald Ihr Kind aufgewacht ist, wird es Durst und Hunger haben. Bieten Sie Ihrem Kind zunächst etwas zu trinken an. Fühlt es sich dabei wohl, kann es auch essen. Bringen Sie Ihrem Kind deshalb etwas mit, was es gerne mag und praktikabel ist: Apfelsaft, ein Brötchen, Pudding, Butterkekse, Salzstangen, Obst…all das ist erlaubt.

Kinder haben Angst davor, in ungewohnter Umgebung alleine gelassen zu werden. Für Eltern und Kind ist es also am besten, wenn sie möglichst lange zusammenbleiben. Unserer Erfahrung nach ist es für alle Beteiligten von Vorteil, wenn nur ein Elternteil das Kind bis zum Einschlafen begleitet (Konzentration des Kindes auf eine Bezugsperson, Platz, hygienische Aspekte).

 

Die Kleidung sollte bequem und nicht zu eng sein. Das alte Lieblings-T-Shirt ist passender als ein weißes Blüschen.

Ein operativer Eingriff, und sei er noch so klein, bedeutet für Ihr Kind erheblichen Stress. Die Vorstellung, operiert zu werden, ist meist mit großen Ängsten verbunden. Insofern ist es auch für vergleichsweise kleine Eingriffe sinnvoll, diese in Narkose durchzuführen. Die Vollnarkose sorgt dafür, dass Ihr Kind während des operativen Eingriffs ruhig schläft, ruhig liegt und keine Schmerzen hat.

Zusätzlich bekommt Ihr Kind bei den meisten operativen Eingriffen auch noch eine örtliche Betäubung, damit es nach der Operation so schmerzarm wie möglich aufwacht. Beim Anlegen einer örtlichen Betäubung halten Kinder in den meisten Fällen nicht still, weshalb die örtliche Betäubung in Vollnarkose durchgeführt wird.

Wir wollen, dass Ihr Kind nach dem Eingriff weiter vertrauensvoll zum Arzt und zur Ärztin gehen kann und keine Angst davor hat.

All diese Gründe sprechen dafür, mit Narkosen in der Kinderanästhesie großzügig zu sein.

Während des gesamten Eingriffs wacht der Narkosearzt bzw. die Narkoseärztin über den Schlaf Ihres Kindes. Durch moderne, gut steuerbare Medikamente und neueste Anästhesietechnik ist die Narkose heute so sicher wie nie zuvor.

In den Medien wird dennoch selten davon berichtet, dass Menschen während der Operation Dinge „miterlebt“ haben („Awareness“). Gehäuft tritt dies bei operativen Eingriffen auf, die in unserer Praxis nicht durchgeführt werden.

Viele Eltern haben deutlich mehr Angst vor der Narkose und der anstehenden Operation als ihre Kinder. Die Kinder selbst haben hauptsächlich Angst vor möglicherweise schmerzhaften Maßnahmen wie einem „Pieks“ in die Vene oder dem Anlegen einer Infusion. Kindern, die sehr große Angst haben, wird in Abhängigkeit von Alter und Gewicht eine bestimmte Menge eines Schlafmittels (entweder als Saft oder als Zäpfchen) gegeben. Dieses versetzt Ihr Kind in einen entspannten und angstfreien Zustand. Durch dieses Medikament kann außerdem das Erinnerungsvermögen Ihres Kindes für die Zeit vor der Operation und die Phase der Narkoseeinleitung aufgehoben werden, sodass keine unangenehmen Erinnerungen oder Ängste zurückbleiben.

Ältere Kinder schlafen meist schon durch einen vorher angelegten Venenzugang ein. Um den kleinen „Pieks“, der dafür notwendig ist, schmerzfrei zu gestalten, kleben wir Ihrem Kind ungefähr eine Stunde vor Beginn des Eingriffs ein spezielles Pflaster („Zauberpflaster“) auf den Handrücken oder die Ellenbeuge, das die Haut örtlich betäubt. Dadurch kann dann die notwendige Tropfinfusion schmerzlos angelegt werden. Gerne darf Ihr Kind bei dieser Prozedur ein ablenkendes Video auf dem Smartphone anschauen.

Schon während der Operation erhält Ihr Kind ein stark wirksames Schmerzmittel in die Vene oder auch als Zäpfchen. Zusätzlich wird – wann immer möglich – eine lokale Betäubung an der Operationswunde durchgeführt. So können die Nerven beispielsweise bei einer Leistenbruchoperation mit einer Lokalanästhesie betäubt werden.

Zusätzlich wird man Ihrem Kind Schmerzmittel in Form eines Saftes nach Hause mitgeben.

 

Ihre Ansprechpartner*innen des ambulanten OP-Zentrums in Friedrichshain

Kontaktperson: Dr. med. Sebastian Wesseling
Ärztliche Leitung
Ambulantes OP-Zentrum, Facharzt für Anästhesie

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Kontaktperson: Sandy Metz
Funktionsdienstleitung

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Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 23 4139

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