Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

Klinikum im Friedrichshain

In unserer Klinik in Friedrichshain gehören die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten zu Korrekturen von Körperform und Körperfehlfunktion genauso zum Leistungsspektrum wie die Behandlung von Veränderungen oder Tumoren des Haut- und Unterhautgewebes.

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Übersicht der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie in Friedrichshain

Hochspezialisierte Medizin und modernste Diagnostik- sowie Operationsverfahren: Lassen Sie sich beraten. In unserem Vivantes Zentrum für rekonstruktive Mikrochirurgie und Wundmedizin versorgen wir Sie mit Fachexpertise und Feingefühl.

Starkes Team für Ihre Behandlung

12 Ärztinnen & Ärzteberaten und behandeln Sie in unserer Klinik.

4 Assistenzärzt*innenbilden sich derzeit bei uns zur Fachärzt*in weiter.

Wundmedizinische Behandlung in Friedrichshain

In etwa 2% der in Deutschland lebenden Menschen leiden unter chronischen Wunden. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Durchblutungsstörungen
  • Diabetes mellitus
  • Druckgeschwüre
  • Unfälle
  • thermische Schäden
  • schwere Infektionen der Haut, Unterhaut, Faszien, Muskeln und Knochen

Ausgehend von diesen häufig langjährigen Wunden leiden die Betroffenen unter erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität mit Schmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit, Geruchsbelästigungen, Angewiesensein auf externe Hilfen wie therapeutische Dienste oder drohende wiederholende Infektionen. Dies kann zu Einsamkeit, Depressionen und vielen Folgeerkrankungen führen. 

Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartner*innen (Gefäßzentrum am Klinikum im Friedrichshain, Wundnetz Berlin-Brandenburg) bieten wir Ihnen individualisierte ambulante und stationäre Behandlungsstrategien von der Ursachendiagnostik und -therapie über lokale Wundbehandlung, operative Defektdeckungen und Beratungen zur Prophylaxe neuer Defekte an. 

Selbstverständlich arbeiten wir eng mit unseren Kooperationspartner*innen aus der Orthopädietechnik, der Ernährungsmedizin sowie unseren gefäßmedizinischen Kolleg*innen zusammen, um Ihnen optimale Heilungschancen zu eröffnen und eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität und Lebensfreude zu ermöglichen.

Unser hoch engagiertes, empathisches, interdisziplinäres und multiprofessionelles Team aus Ärzt*innen, einer Fachtherapeutin für Wunden sowie Wundexpert*innen verfügt über langjährige Erfahrungen und Kompetenzen in der ambulanten sowie stationären Betreuung von Menschen mit akuten oder chronischen Wunden.

Ambulante Sprechstunde:

  • Umfassende Diagnostik der Wundursachen
  • Modernes Wundmanagement
  • Kaltplasmatherapie
  • Erstellung individueller Therapiepläne
  • Indikationsstellungen für Defektdeckungen
  • Prä- und poststationäre Versorgungen
  • Stationäre Therapie

Leistungen:

  • Umfelddiagnostik
  • modernste Radiologieverfahren
  • mikrobiologische Untersuchungen
  • dermatologische Mitbetreuung

Therapien: 

  • Modernes Wundmanagement
  • Radikale Wundsäuberung und Debridement
  • Abstrichgerechte Antibiotikatherapie
  • Kaltplasmatherapie 
  • Temporäre Vakuumtherapie
  • Hyperbare Sauerstofftherapie
  • Operative Defektdeckungen
  • Spalthauttransplantationen mit ggf. Dermisersatzverfahren
  • Vollhauttransplantate
  • Regionale Lappenplastiken
  • Freie Lappenplastiken, sämtliche mikrochirurgische Techniken
  • Physiotherapie
  • Orthopädietechnische Versorgungen

Die nekrotisierenden Weichteilinfektionen Fasziitis, Fourniergangrän, Vibrioneninfektionen, Gasbrand sowie gasbildende tiefe Weichteilinfektionen sind lebensbedrohliche Erkrankungen, die noch vor wenigen Jahren meist tödlich verlaufen sind. 

Seit 2008 besteht am Vivantes Klinikum im Friedrichshain eine spezialisierte fachübergreifende standardisierte Therapie gemeinsam mit der Intensivmedizin und des Teams der hyperbaren Druckkammer sowie den Kliniken für Viszeralchirurgie, Urologie, HNO und Infektiologie, die erfolgreich die Überlebensquote dieser schwerkranken Patient*innen deutlich verbessern konnte. 

Wir versorgen Patient*innen überregional im Team und bieten für die Erstversorgung die intensivmedizinische Komplexbehandlung, HBO-Therapie, sämtliche sequentielle radikale Debridement- und Amputationsverfahren an. Nach Stabilisierung und lokaler Wundkonditionierung, unter anderem mit Vakuum-Therapie, können wir die Defektdeckungen mit allen zur Verfügung stehenden rekonstruktiven Operationsmöglichkeiten anbieten. Die Nachbetreuung in unserer Ambulanzsprechstunde ist möglich.

Ein Dekubitus, auch Druckgeschwür genannt, kann an unterschiedlichen Körperstellen entstehen, wenn diese über einen längeren Zeitraum einem anhaltenden Druck ausgesetzt sind. Ein besonderes Risiko besteht bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität wie z.B. bei bettlägerigen Menschen oder Menschen, die dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind. 

Bei tiefen Druckgeschwüren mit Beteiligung von tieferen, minderdurchbluteten Gewebeschichten erfordert dies eine Operation, bei der das abgestorbene Gewebe entfernt wird. Die weitere Therapie richtet sich individuell nach den Patient*innen. Aus dem gesamten Spektrum der Rekonstruktionschirurgie (z.B. Verschieben von gesunden Gewebearealen, um die Wunde zu verschließen) oder der Wundmedizin kann hier die bestmögliche Methode für die Patient*innen gewählt werden, um die Heilung zu unterstützen.

Von der gewählten Therapie ist die weitere Nachsorge abhängig, so dass der Klinikaufenthalt abhängig von der Operation variieren kann. Hierfür bedarf es unseren leitliniengerechten Empfehlungen wie z.B. die Entlastung der betroffenen Körperstellen, die präventive Anwendung spezieller Hilfsmittel, wie beispielsweise Antidekubitusmatratzen und -kissen oder auch die Vermeidung einer eiweiß- und nährstoffarmen Ernährung. 

Ziel ist es, die Wunde dauerhaft zu schließen, Infektionen zu vermeiden und die Funktion und das Aussehen wiederherzustellen.

Ja! Hier finden Sie eine Auswahl:

Medizinisches Wundzentrum

Seit 2013 sind wir als medizinisches Wundzentrum für die ambulante und stationäre Behandlung chronischer Wundpatient*innen zertifiziert.

Handchirurgische Behandlung in Friedrichshain

Beratung, Diagnose, Operation und Nachsorge durch ein erfahrenes handchirurgisches Team in enger Kooperation mit der Klinik für Muskuloskelettale Medizin.

Unsere Hände sind zentrale Werkzeuge im Alltag. Einschränkungen durch Verletzungen, Entzündungen oder chronische Veränderungen können gravierend sein. Das Gebiet der Handchirurgie umfasst als eine der vier Säulen der Plastischen Chirurgie die Vorbeugung und Erkennung sowie die Behandlung von akuten oder chronischen Erkrankungen, Verletzungen, Tumoren, Fehlbildungen und die Rekonstruktion.

Unser besonderer Fokus liegt auf der Wiederherstellung der Weichteilstrukturen:

  • Verletzungen von Bändern und Sehnen sowie an Blutgefäßen und Nerven
  • Verbrennungen der oberen Extremität
  • Tumore (gut- oder bösartige Geschwulste)
  • Zystenbildungen (Ganglien) an Hand und Handgelenk
  • Durchblutungsstörungen des Gewebes
  • Engpasssyndrome an Nerven- oder Sehnenscheiden (z.B. Karpaltunnelsyndrom, Loge-de-Guyon-Syndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom)
  • Schnappfinger/Ringbandstenosen (Tendovaginosis stenosans)
  • Chronischen Erkrankungen des Bindegewebes (Dupuytren-Kontraktur)
  • Infektionen des Weichgewebes (Nagelumlauf, Sehnenscheideninfektion, Handphlegmonen)
  • motorische Ersatzoperationen bei Funktionseinschränkungen als Folge einer Erkrankung (z.B. Lähmungen) oder Verletzungen (z.B. nach Nervenschädigung) mit Wiederherstellung der Funktion
  • angeborene Fehlbildungen

Neben einer ausführlichen Befragung ist die klinische Untersuchung der Hand die Basis für eine korrekte Diagnosefindung. Eine gründliche klinische Untersuchung der Hand erfordert sowohl umfassende Kenntnisse, als auch viel Erfahrung. In vielen Fällen kann danach schon klinisch eine eindeutige Diagnose gestellt werden. Sollten weitere Untersuchungen erforderlich sein, so können wir verschiedenste radiologische, neurologische oder schmerztherapeutische Untersuchungen veranlassen und im Klinikum durchführen.

Nicht immer ist eine operative Behandlung erforderlich. In vielen Fällen kann eine konservative Behandlung helfen, Schmerzen zu lindern und Funktionsstörungen zu verbessern. Wir können feststellen, wann eine Operation vermieden werden kann und Ihre Beschwerden z.B. durch Krankengymnastik oder Handtherapie verbessert oder beseitigt werden können.

Die operative Behandlung der Hand erfordert besondere anatomische Kenntnisse und mikrochirurgische Erfahrung. Durch die besondere Nähe von Knochen, Sehnen, Blutgefäßen und Nerven auf engstem Raum ist ein sehr sorgfältiges Operieren erforderlich. Aufgrund der geringen Größe der Strukturen werden alle Operationen mit einer Lupenvergrößerung oder unter dem Mikroskop durchgeführt. 

Die meisten handchirurgischen Operationen können ambulant durchgeführt werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit stationäre Eingriffe im Klinikum durchzuführen. 

Wir sind ein erfahrenes und handchirurgisch spezialisiertes Team mit Blick auf den ganzen Menschen. Alle ausgebildeten Handchirurg*innen waren an großen und bekannten Kliniken für Handchirurgie tätig. 

Unser Ziel ist es, die Funktion, Beweglichkeit und Schmerzfreiheit wiederherzustellen – für mehr Lebensqualität und Selbständigkeit.

Kontakt und Termin

Wir stehen Ihnen gerne mit unserer handchirurgischen Expertise mit Rat und Tat zur Seite. Eine Terminvereinbarung für unsere Sprechstunde ist über unseren Online-Terminkalender bei Samedi oder telefonisch über unser Sekretariat möglich. Zur Terminvereinbarung nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

Mammachirurgische Behandlung in Friedrichshain

Überproportional große Brüste können durch einen chirurgischen Eingriff verkleinert werden. Die Symptomatik besteht zumeist in (chronischen) Rücken-, Schulter- und Nackenbeschwerden, die je nach zeitlicher Dauer des Beschwerdebildes auch zu Fehlhaltungen der Wirbelsäule führen können. Psychosoziale Belastungen, wie gestörte Körperwahrnehmung, Scham, deutliche Einschränkungen bei körperlicher Bewegung und Sport bilden zusätzliche Stressfaktoren. 

Klassischerweise erfolgt eine Brustverkleinerung unter Verwendung einer Anker- oder inverser T-Schnittführung. Hierbei wird die Brustwarze an Blutgefäßen und Nerven in der Tiefe belassen (sogenannte Stielung) und dann entsprechend der Anzeichnung neu positioniert. In speziellen Fällen kann auch nur eine Hautresektion um die Brustwarze erfolgen (siehe Abschnitt Bruststraffung), bzw. bei sehr großen Brüsten kann auch mal die freie Brustwarzentransplantation, bei der dann aber die Brustwarze (sog. Mamillen-Areolen-Komplex, kurz MAK) ohne Gefühl verbleibt. 

Der stationäre Aufenthalt im Rahmen der OP beträgt üblicherweise zwei Nächte. Wunddrainagen bis zur Entlassung sind notwendig. Ein Kompressions-BH (bügellos) wird für sechs Wochen getragen.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Ihrem behandelnden Facharzt werden operative Techniken erläutert und eventuelle Risiken besprochen. Gemeinsam wird dann ein passendes Verfahren ausgewählt.

Die weibliche Brust kann durch Alter, Schwerkraft und z.B. Schwangerschaft und Stillzeit erschlaffen und die Haut entsprechend an Spannkraft und Elastizität verlieren. In diesen Fällen kann eine Bruststraffung erfolgen, wobei regelhaft kaum Brustdrüsengewebe, sondern vor allem überschüssige Brusthaut entfernt wird. Außerdem steht bei diesem Eingriff oft die Anhebung der Brustwarze auf eine zentrale Position innerhalb der Brust im Vordergrund. Hierfür reicht in moderaten Fällen eine zirkuläre Schnittführung um die Brustwarze. In ausgeprägten Fällen erfolgt dann eine inverse T-Schnittführung, oder ggf. auch nur ein vertikaler (senkrechter) Schnitt im Sinne einer I-Schnittführung. 

Der stationäre Aufenthalt im Rahmen der OP beträgt üblicherweise zwei Nächte. Wunddrainagen bis zur Entlassung sind notwendig. Ein Kompressions-BH (bügellos) wird für sechs Wochen getragen.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Ihrer behandelnden Fachärzt*in werden die individuell in Frage kommenden Möglichkeiten für eine Brustvergrößerung und die möglichen Risiken ausführlich besprochen. Zur Verfügung stehen hier die Brustvergrößerung mit Implantaten, bei kleinen Volumina ggf. auch die Auffüllung mit Eigenfett. 

Eine zu klein empfundene Brust, anlagebedingte Minderentwicklung oder unterschiedlich ausgeprägte Größen rechts und links führen häufig zu dem Wunsch nach mehr Volumen und sichtbar weiblich geformten Konturen. In diesen Fällen kann eine Brustvergrößerung erfolgen, klassischerweise durch Brustimplantate, die entweder unter bzw. hinter den Brustmuskel (subpektoral) oder unter die Brustdrüse, aber vor den Brustmuskel (präpektoral) gelegt werden. Die Schnittführung für die Implantateinlage erfolgt normalerweise in der Unterbrustfalte (sogenannte Inframammärfalte, kurz IMF), oder kann auch durch einen kleinen Schnitt um die Brustwarze (periareolär) erfolgen. In besonderen Fällen kann auch die Brustvergrößerung durch Fetteinspritzung sinnvoll sein, siehe (Fettunterspritzung). 

Der stationäre Aufenthalt im Rahmen der OP beträgt üblicherweise zwei Nächte. Wunddrainagen bis zur Entlassung sind notwendig. Ein Kompressions-BH (bügellos) wird für sechs Wochen getragen. 

Eine ultraschallgestützte Implantatkontrolle in regelmäßigen Abständen (halbjährlich im ersten Jahr nach dem Eingriff, dann in jährlichen Wiederholungen) bieten wir zusätzlich an.

Viele Patientinnen leiden unter Asymmetrien der Brust bzw. über ein- oder beidseitige Fehlanlagen (z.B. beim Polandsyndrom). In diesem Fall kann die Asymmetrie durch angleichende Vergrößerung der einen bzw. Straffung / Verkleinerung der gegenseitigen Brust hergestellt werden. Eine Kombination mehrerer Verfahren ist in diesen Fällen mitunter sinnvoll, das genaue Vorgehen wird nach eingehender fachärztlicher Untersuchung gemeinsam mit der Patientin evaluiert und festgelegt.

Unter Brustrekonstruktion versteht man die plastisch-chirurgische Wiederherstellung der weiblichen Brust. Durch Verwenden von körpereigenem Gewebe oder einem Brustimplantat wird dabei die Brustform gegebenenfalls mitsamt Brustwarze nachgebildet. Häufigster Grund für eine Brustrekonstruktion ist der Wiederaufbau nach einer Brustkrebserkrankung. Darüber hinaus können aber auch angeborene Fehlbildungen (Poland-Syndrom oder eine tubuläre Brustdeformität) oder die vorsorgliche Entfernung der Brustdrüse bei nachgewiesener Brustkrebsgenmutation (z.B. BRCA1/2-Mutation, CHEK-2-Mutation) Grund für einen Wiederaufbau sein. 

Brustkrebs ist mit ca. 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebsart bei Frauen. In der Mehrheit der Fälle (ca. 70 Prozent) kann der Tumor brusterhaltend entfernt werden, aber bei ca. einem Drittel der betroffenen Frauen ist dies leider nicht möglich. 

In enger Kooperation mit dem Vivantes Brustzentrum im Klinikum Am Urban führen wir regelmäßig pro Woche die mikrochirurgische Brustrekonstruktion durch. Die Rekonstruktion der weiblichen Brust hat nachgewiesenermaßen einen sehr guten Effekt auf die Lebensqualität betroffener Frauen und kann helfen, die Folgen der Erkrankung langfristig zu minimieren. 

Idealerweise schließt die Brustrekonstruktion die interdisziplinäre Therapie der Brustkrebserkrankung ab. Hierfür verwenden wir alle etablierten OP-Methoden, die stets individuell auf die betroffene Frau angepasst werden. Entsprechend ist unsere Klinik als eine von wenigen in Berlin von der DGPRÄC für die mikrochirurgische Brustrekonstruktion zertifiziert. Dieses Zertifikat ist an umfangreiche Qualitätsanforderungen und hohe Erfahrung in der Brustwiederherstellung geknüpft.

Prinzip der Eigengewebsrekonstruktion ist die Transplantation von körpereigenem Gewebe von einer Körperstelle zu einer anderen. Vorteil dabei ist die langfristig stabile Form, das in Bezug auf Haptik und Ästhetik oft am natürlichsten erscheinende Volumen, und der Ausschluss einer erneuten Kapselfibrose. Gewebeentnahmestellen sind neben dem Bauch (sogenannte DIEP oder SIEA-Lappenplastik), gerade bei schlanken Patientinnen die Oberschenkelinnenseite (sogenannte TMG- oder PAP-Lappenplastik) oder die Gesäßfalte (FCI-Lappenplastik). In speziellen Fällen kann auch Gewebe vom Rücken verwendet werden (Latissimus dorsi-Lappenplastik). Grundsätzlich wird dabei Haut-, Unterhautfett und ggf. auch Muskelgewebe transplantiert. Dies bedeutet, dass das Gewebe samt versorgender Blutgefäße präpariert und im Bereich der Brust durch feinste mikrochirurgische Gefäßnaht wieder angeschlossen wird.

DIEP und SIEA

Die Gewebeentnahme am Bauch (DIEP – Deep Inferior Epigastric Perforator) entspricht im Wesentlichen der einer Bauchdeckenstraffungsoperation, nur dass die Gewebeareale samt Blutgefäßen präpariert werden. Dieses Verfahren stellt aktuell den Goldstandard der autologen Brustrekonstruktion dar. Der Bauchnabel wird umschnitten und nach Straffung der Resthaut vor Ort wieder passgenau eingenäht. Der Bauchmuskel wird dabei nicht mit präpariert und geschont, sodass die Muskelfunktion erhalten bleibt. Das benötigte Fettgewebe und die zugehörige Bauchhaut werden dann je nach Bedarf im Bereich der Brust verwendet, um hier dreidimensional die Brust wiederherzustellen. Am Bauch wird die verbliebene Haut gestrafft und so verschlossen, dass ein quere Narbe am Unterbauch ähnlich zu der nach einer ästhetische Bauchdeckenstraffung verbleibt.

TMG und PAP

Bei der TMG-Lappenplastik (Transverse Musculocutanaeus Gracilis Flap) bzw. der PAP-Lappenplastik (Profunda Artery Perforator Flap) werden von der Innenseite eines Oberschenkels eine meist horizontale Haut-Fettspindel ggf. einschließlich eines schmalen, an der Oberschenkelinnenseite verlaufenden Muskels (Musculus gracilis) entnommen. Der Verlust des Muskels beeinträchtigt die Funktion des Beines kaum. Bei der PAP-Lappenplastik wird nur Haut- und Fettgewebe entnommen. Voraussetzung für dieses Verfahren ist ein Gewebeüberschuss an den Innenseiten der Oberschenkel. Der entstandene Defekt wird mit einer Oberschenkelstraffung verschlossen, bei der eine horizontale Narbe an der Oberschenkelinnenseite bis zur Leiste verbleibt. Die Oberschenkelhaut ist in der Regel etwas dunkler als im Bereich der Brust. Die TMG- oder die PAP-Lappenplastik eignet sich gut zur beidseitigen Brustrekonstruktion bei schlanken Patientinnen, insbesondere, wenn die ursprüngliche Brusthaut erhalten werden konnte. Das hierdurch zu erreichende Brustvolumen ist jedoch aufgrund der begrenzten Gewebereserven limitiert. Kleinere Folgeeingriffe wie z.B. lokale Fetteinspritzungen sind mitunter zu empfehlen, um das rekonstruierte Volumen zu vergrößern.

FCI/ S-GAP/ I-GAP-Lappenplastik

Bei der Superior/ Inferior Gluteal Artery Perforator Flap-Methode sowie bei der fasziokutanen Infragluteal-Lappenplastik werden Haut- und Fettgewebe vom Gesäß zur Rekonstruktion verwendet. Der FCI-Lappen wird im Bereich der Gesäßfalte am Übergang zum Oberschenkel gehoben. Der Eingriff kommt zum Beispiel für sehr schlanke Patientinnen infrage, die nicht über ausreichendes Fettgewebe am Bauch verfügen oder für Patientinnen mit zahlreichen Bauchnarben. Der I-GAP-Lappen wird an der unteren Gesäßfalte entnommen, der S-GAP-Lappen am oberen Gesäß (unterhalb der Hüfte). Zum Teil verbleibt ein Areal mit vermindertem Gefühl auf der Rückseite des Oberschenkels.

M. Latissimus Dorsi (+ Implantat)

Diese Operation zählt zu den ältesten Methoden und wird heute eher als Ausweichoption in speziellen Fällen angewendet. Der große Rückenmuskel (Musculus latissimus dorsi) wird ganz oder teilweise abgelöst und mit einer Hautinsel vom Rücken durch die Achselhöhle nach vorn auf die Brustwand verlagert, ohne dass die versorgenden Blutgefäße durchtrennt werden. Durch die Mitnahme der Hautinsel kann meist eine besonders natürliche Brustform modelliert werden. Zur Rekonstruktion einer kleinen Brust oder auch zur ausschließlichen Rekonstruktion der unteren Brustanteile ist der Muskel inklusive Hautinsel ausreichend – in der Regel ist jedoch ein zusätzliches Implantat notwendig. Moderne Verfahren ermöglichen auch die ausschließliche Verwendung einer Haut- und Unterhautfettlappenplastik vom Rücken (TDAP-Lappenplastik), bei der der große Rückenmuskel samt Funktion an Ort und Stelle verbleibt.

Die Brustrekonstruktion durch Eigenfetttransplantation ist ein Eingriff, der meistens als Ergänzung zu den anderen Verfahren angewandt wird. Durch Einspritzen von zuvor abgesaugtem Fett wird dabei das Brustvolumen vergrößert. Nur wenn die ursprüngliche Brusthaut in ausreichender Menge vorhanden ist, kann die Methode erfolgreich sein. Das Fettgewebe wird durch Absaugung an geeigneten Körperpartien gewonnen. Nach Einspritzen baut der Körper einen Teil des Fettgewebes wieder ab, so dass der Eingriff wiederholt werden muss. Diese Methode ist gut geeignet, wenn bei der Tumorentfernung kleinere Defekte zurückbleiben. 

Maßgeblich hängt es von den körperlichen Gegebenheiten der Patientin ab, mit welchem Eingriff das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. Die aufwendigen Eigengewebsrekonstruktionen führen jedoch in der Regel zu natürlicheren und dauerhafteren Ergebnissen als der Einsatz von Implantaten.

Nach Tumoroperationen oder Unfällen kann es zu einem Verlust der Brustwarze kommen. Die hiermit verbundene Störung des Körperbildes wird zumeist von Patientinnen als sehr belastend wahrgenommen. In diesem Fall kann die Brustwarze durch verschiedene Techniken wiederhergestellt werden. Hierzu zählen Transplantationen von der gegenüberliegenden Brustwarze, Hauttransplantationen oder die plastische Formung einer Brustwarze aus bestehendem Gewebe (lokale Lappenplastiken: Star-Flap, Skate-Flap, Fleur-de-Lis-Lappenplastik). 

Zur Komplettierung der Behandlung und zum Erreichen eines ästhetisch optimalen Ergebnisses ist zur Angleichung der Farbe und Textur eine Tätowierungsbehandlung möglich. Je nach Wunsch ist auch eine Rekonstruktion der Brustwarze durch reine Tätowierung (3D-Tattoo) möglich.

Die Fehlanlage der Brustwarze bzw. eine nach innen gewachsene Brustwarze wird zumeist als ästhetisch sehr störend wahrgenommen. In diesem Fall ist eine plastische Korrektur bis hin zur Rekonstruktion der Brustwarze möglich.

Infolge von Stoffwechselerkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Adipositas kann es zu einer Volumenzunahme des männlichen Brustdrüsenkörpers kommen. Hierbei verändert sich oft die für die männliche Brust typische Projektion in Richtung einer eher von der weiblichen Brust bekannten Form. Dies ist häufig sehr störend für den Patienten. Durch chirurgische Korrektur der Brustform, ggf. in Kombination mit einer Fettabsaugung, ist es möglich, die Form der Brust anzugleichen und somit wiederherzustellen.

Exzellenz in der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion

Chefarzt PD Dr. med. Jochen-Frederick Hernekamp wurde als exzellenter Brustchirurg ausgezeichnet.

Konturwiederherstellende Chirurgie

Nach einem erheblichen Gewichtsverlust durch bariatrische Eingriffe wie Magenbypass oder Schlauchmagen, oder durch eine Kombination aus Ernährungsumstellung und sportlicher Aktivität, kann es zu deutlichen Veränderungen Ihres Körperbildes kommen. Häufig entstehen dabei große Gewebeüberschüsse, die nicht nur ästhetisch störend wirken, sondern auch den Alltag, die berufliche Tätigkeit sowie sportliche Aktivitäten beeinträchtigen können. Diese überschüssigen Gewebe finden sich häufig an Stellen wie Brust, Oberarmen, Bauch, Rücken und Oberschenkeln. 

Neben dem sichtbaren ästhetischen Problem verursachen diese Gewebeüberschüsse oftmals auch funktionelle Beschwerden. Dazu gehören Bewegungseinschränkungen sowie wiederkehrende Entzündungen, vor allem im Bereich der Leisten, Unterbauchfalten und Unterbrustfalten. Zwar können konservative Maßnahmen wie das Auftragen von Cremes oder das Tragen von Kompressionskleidung hilfreich sein, doch lösen sie das Problem der überschüssigen Haut und des Gewebes nicht dauerhaft. 

Postbariatrische Chirurgie bietet eine operative Lösung, die es Ihnen ermöglicht, Ihr Körperbild nach dem Gewichtsverlust wieder in Einklang zu bringen und gleichzeitig die Entstehung weiterer gesundheitlicher Komplikationen zu verhindern. Diese spezialisierten Eingriffe helfen, überschüssiges Gewebe zu entfernen und die Körperkonturen zu straffen. Aus plastisch-chirurgischer Perspektive ist es entscheidend, dass das Körpergewicht nach einer Gewichtsreduktion über einen Zeitraum von 6 Monaten stabil bleibt, bevor Straffungsoperationen durchgeführt werden. Eine begleitende Betreuung, auch während und nach den Straffungsoperationen ist sicherzustellen, um einer möglichen Gewichtszunahme vorzubeugen. 

Am Vivantes Klinikum Friedrichshain bieten wir Ihnen im interdisziplinären Team eine umfassende Betreuung. Gemeinsam mit dem Adipositaszentrum, der Viszeralchirurgie und Ernährungsmedizin entwickeln wir ein individuelles und maßgeschneidertes Behandlungskonzept für Sie. So können wir Ihnen eine ganzheitliche und effektive Lösung anbieten, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt ist. 

Kostenübernahme durch die Krankenkasse 

Es gibt keine standardisierte Regelung zur Kostenübernahme, weshalb jede Entscheidung individuell getroffen werden muss. Eine wichtige Voraussetzung ist die Stabilität des Zielgewichts von mindestens 6 Monaten. Der Ziel-BMI sollte im besten Fall unter 33 kg/m2 liegen. Abhängig von der Schwere der Befunde kann es zu einer Genehmigung oder auch Ablehnung der Kostenübernahme kommen. Nach dem ersten Gespräch wird ein detaillierter Befundbericht erstellt, der zusammen mit einer aussagekräftigen Fotodokumentation durch Sie an die Krankenkassen weitergeleitet wird, um die Kostenübernahme zu beantragen. Gegebenenfalls kann die Vorlage eines hausärztlichen oder dermatologischen Attests hilfreich sein zum Nachweis von wiederkehrenden Hautentzündungen oder Pilzinfektionen in den Hautumschlagsfalten. Im Anschluss erfolgt eine Einzelfallprüfung durch die Krankenkassen in Zusammenarbeit mit dem MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen), auf deren Grundlage die Entscheidung getroffen wird. Sollte eine Ablehnung erfolgen, bieten wir den Patient*innen die Möglichkeit, die Kosten selbst zu tragen. In jedem Fall stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit für eine Beratung zur Verfügung.

Die Bauchdeckenstraffung wird auch als Abdominoplastik bezeichnet. Dabei werden überschüssige Haut- und Fettgewebe im Bereich des Bauchs und der Hüften entfernt, und der Bauchnabel wird neu positioniert. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, den Eingriff mit einer Fettabsaugung zu kombinieren. Zudem kann es notwendig sein, die Bauchmuskulatur, die sich aufgrund einer Rektusdiastase (Abstand zwischen den Bauchmuskeln) auseinandergezogen hat, zu straffen. 

Es gibt verschiedene Techniken, die sich in der Schnittführung unterscheiden (z.B. klassischer Schnitt im Unterbauch, Mini-Abdominoplastik oder Ankerschnitt/reversed T- Schnitt), über die wir Sie ausführlich informieren und die jeweiligen Vor- und Nachteile besprechen. 

Aufenthalt: Stationär (durchschnittlich 2-3 Tage) 

Operationsdauer: 2-4 Stunden

Anästhesie: Vollnarkose 

Fadenzug: 2 Wochen 

Körperliche Schonung und Arbeitsunfähigkeit: 6 Wochen 

Kompressionsmieder: 6 Wochen, bei einer Straffung der Bauchmuskulatur (Rektusdiastase) 12 Wochen

Ein Überschuss an Haut und Fettgewebe am Oberarm führt oft zu Beschwerden. Besonders an der Stelle, wo der Oberarm in die Achsel übergeht, entstehen häufig wunde Stellen, die anfällig für Entzündungen sind. Eine operative Straffung der Oberarme, gegebenenfalls in Kombination mit einer Fettabsaugung, kann helfen, das überschüssige Gewebe zu entfernen. Der Schnitt wird entlang der Innenseite des Oberarms geführt, vom Ellenbogen bis zur Achsel.

Aufenthalt: Stationär (durchschnittlich 2-3 Tage) 

Operationsdauer: 1,5-2 Stunden 

Anästhesie: Vollnarkose 

Fadenzug: 2-3 Wochen 

Körperliche Schonung und Arbeitsunfähigkeit: 4-6 Wochen 

Kompressionsmieder: Mindestens 6 Wochen

Überschüssiges Gewebe an den Oberschenkeln kann zu erheblichen Beschwerden führen. Besonders betroffen sind oft die Innenseiten der Oberschenkel, was durch die Schwerkraft und die Anatomie begünstigt wird. Dies kann beim Gehen zu unangenehmem Reiben, Schmerzen und in einigen Fällen zu Wunden führen, die oberflächlich oder sogar offen sein können. Eine Oberschenkelstraffung kann diese Probleme dauerhaft beheben. Der Schnitt wird dabei von der Innenseite des Knies bis kurz vor die Leiste gezogen. In einigen Fällen ist es notwendig, vor der Straffungsoperation in mehreren Sitzungen überschüssiges Fett abzusaugen. Wir erstellen gerne einen individuellen Therapieplan, der auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Aufenthalt: Stationär (durchschnittlich 2-3 Tage) 

Operationsdauer: 1,5-3 Stunden

Anästhesie: Vollnarkose

Fadenzug: 2-3 Wochen 

Körperliche Schonung und Arbeitsunfähigkeit: 3-6 Wochen 

Kompressionsmieder: Mindestens 6 Wochen

Bei überschüssigem Gewebe am Gesäß führen wir eine Gesäßstraffung durch. Solche Gewebeüberschüsse können zu funktionellen Beschwerden sowie wiederkehrenden Hautirritationen führen. Der Eingriff dient der Straffung und Neugestaltung der Gesäßpartie, um ein ästhetisches und harmonisches Ergebnis zu erzielen. Die Schnittführung wird so gewählt, dass die Narben in der Regel von Unterwäsche oder Badebekleidung bedeckt werden.

Aufenthalt: Stationär (durchschnittlich 2-3 Tage) 

Operationsdauer: 2-3 Stunden

Anästhesie: Vollnarkose 

Fadenzug: 2-3 Wochen 

Körperliche Schonung und Arbeitsunfähigkeit: 6 Wochen 

Kompressionsmieder: 6 Wochen

Es gibt bestimmte Körperbereiche, die besonders anfällig für Gewichtszunahme sind, wobei sich das Fett dort hartnäckig ansammelt. Sport, Diäten und eine ausgewogene Ernährung haben oft keinen spürbaren Einfluss auf diese sogenannten Problemzonen. Durch eine Fettabsaugung, auch Liposuktion genannt, können überschüssige Fettzellen entfernt werden. Wir bieten die Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL) und die Vibrationsassistierte Liposuktion an und erstellen für Sie einen individuellen Behandlungsplan. In fortgeschrittenen Fällen empfehlen wir aus Sicherheitsgründen, mehrere Fettabsaugungen durchzuführen, da oft nicht alle gewünschten Ergebnisse mit einer einzigen Sitzung erzielt werden können. Abhängig von der betroffenen Körperregion und Ihrer individuellen Ausgangssituation gibt es verschiedene technische Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten für die Fettabsaugung, möglicherweise kann dieses Verfahren mit einer Straffungsoperation kombiniert werden.

Aufenthalt: Stationär (durchschnittlich 1-2 Tage) 

Operationsdauer: 2-4 Stunden 

Anästhesie: Vollnarkose 

Fadenzug: 2-3 Wochen 

Körperliche Schonung und Arbeitsunfähigkeit: 4-6 Wochen 

Kompressionsmieder: Mindestens 4 Wochen

„In der plastischen Chirurgie lässt sich chirurgische Kompetenz, ästhetischer Anspruch und Kreativität wunderbar im Sinne der Patient*innen verbinden! Die rekonstruktive Mikrochirurgie ermöglicht uns dabei die dreidimensionale Rekonstruktion von Körperform und Funktion nach Unfällen, Verbrennungen oder Tumoroperationen.“
Zitat von: PD Dr. med. Jochen-Frederick HernekampPosition: Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

Rekonstruktive Mikrochirurgie für Kopf, Hals, Rumpf und Extremitäten

Die rekonstruktive Mikrochirurgie ist einer der zentralen Schwerpunkte unserer Klinik. Mit modernsten Verfahren stellen wir Form und Funktion nach Verletzungen, Tumorerkrankungen, Infektionen oder angeborenen Fehlbildungen wieder her. Unser erfahrenes Team bietet Patientinnen, Patienten und zuweisenden Ärztinnen und Ärzten ein vollumfängliches Behandlungsspektrum auf höchstem Niveau.

Wir decken die gesamte Bandbreite der mikrochirurgischen Rekonstruktion ab – von Kopf und Hals über den Rumpf bis hin zu den oberen und unteren Extremitäten. Je nach Ausgangsbefund kommen dabei freie, gestielte, regionale oder lokale Lappenplastiken zum Einsatz. So können wir für jede Situation die individuell beste Lösung anbieten. 

Kopf- und Halsrekonstruktion:

  • Wiederherstellung nach Tumoroperationen, schweren Verletzungen oder Infektionen
  • Kombination von ästhetischen und funktionellen Ergebnissen

Rekonstruktionen am Rumpf:

  • Deckung komplexer Defekte nach Tumorresektionen oder Weichteilverletzungen
  • Einsatz von freien Muskel- und Perforatorlappen für stabile, langlebige Ergebnisse
  • Ziel: funktionelle und ästhetische Wiederherstellung 

Extremitätenrekonstruktion:

  • Behandlung nach schweren Unfällen oder chronischen Wunden
  • Einsatz der Mikrochirurgie zur Erhaltung der Gliedmaßen
  • Wiederherstellung von Funktion und Belastbarkeit

Modernste Verfahren und vollständiges Spektrum der plastischen Chirurgie 

Neben mikrochirurgischen Techniken steht in unserer Klinik die komplette Palette plastisch-chirurgischer Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören sowohl klassische Lappenplastiken als auch moderne, gewebeschonende Verfahren. Die enge Abstimmung zwischen unseren Ärztinnen und Ärzten erlaubt es, maßgeschneiderte Behandlungskonzepte für jede Patient*in zu entwickeln.

Unser Team besteht aus Fach- und Oberärzt*innen mit langjähriger Spezialisierung in der rekonstruktiven Mikrochirurgie. Viele unserer Ärztinnen und Ärzte sind Mitglieder der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) und somit aktiv an der Weiterentwicklung des Fachgebietes beteiligt. Die Kombination aus klinischer Erfahrung, wissenschaftlichem Austausch und moderner technischer Ausstattung sichert eine Behandlung auf dem neuesten Stand der Medizin.

Wir begleiten unsere Patientinnen und Patienten über den gesamten Behandlungsprozess – von der ersten Beratung über den chirurgischen Eingriff bis zur Nachsorge und Rehabilitation. Auch die enge Zusammenarbeit mit zuweisenden Ärztinnen und Ärzten ist für uns ein zentraler Bestandteil. So stellen wir eine lückenlose Versorgungskette sicher.

Die rekonstruktive Mikrochirurgie bedeutet weit mehr als das Schließen eines Defekts: Sie ermöglicht Patientinnen und Patienten die Rückkehr zu Lebensqualität, Selbstständigkeit und Teilhabe am Alltag. Unser Ziel ist es, mit höchster medizinischer Präzision, individueller Betreuung und innovativen Verfahren die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen. 

Sie suchen eine Klinik mit umfassender Expertise in der rekonstruktiven Mikrochirurgie? Kontaktieren Sie uns – unser erfahrenes Team berät Sie gerne persönlich.

Ästhetische Chirurgie

Die ästhetische Medizin bietet eine Vielzahl von modernen Therapiekonzepten: Mithilfe dieser können Körpermerkmale, die als negativ wahrgenommen werden, oder altersbedingte Veränderungen positiv beeinflusst werden. Auch ungewöhnliche Erscheinungsbilder, deren ästhetischer Ausgleich gewünscht wird, können unter bestimmten Voraussetzungen korrigiert werden.

Um dies zu ermöglichen, ist die Expertise von speziell ausgebildeten Fachärzten und Fachärztinnen erforderlich. Diese bieten Ihnen eine fundierte, weitsichtige Beratung und Aufklärung, ein breites Spektrum an Behandlungsoptionen und große Kompetenz und Erfahrung in der Durchführung der Behandlungen. In manchen Fällen ist auch die Zusammenarbeit mit angrenzenden Fachdisziplinen notwendig, um das bestmögliche Ziel zu erreichen.

Veränderungen der Körperformen oder Verluste von definierten Körperkonturen können altersbedingt, nach massivem Gewichtsverlust oder als Folge von Erkrankungen das Gesamterscheinungsbild des Körpers störend beeinträchtigen. Hier werden mit individuell angepassten, stratifizierten und etablierten Behandlungs- und Operationsmethoden sehr gute Ergebnisse erreicht.

Zum Vorbeugen oder der Reduktion von Falten und Elastizitätsverlust in der Haut, bieten wir Ihnen minimalinvasive Behandlungen wie die Botulinumtoxin-Behandlung (Botox), die Applikation dermaler oder subdermaler Filler (Hyaluronsäuren) sowie Mesotherapien an. Dies sind etablierte Verfahren in der ästhetischen Behandlung. Wir benutzen ausschließlich zugelassene Qualitätsprodukte.

Sehr individuell sind die Wünsche und Verfahren bei der Verjüngung im Kopf und Halsbereich. Hängende Ober- und Unterlider mit entsprechend erschlafftem Hautbild sind hier die häufigsten Indikationen. Straffungen (Lidplastiken) bieten wir in unserem ambulanten Operationszentrum sowohl in örtlicher Betäubung als auch bei Wunsch in Allgemeinanästhesie an. Die Entfernung störender Gewebeüberschüsse wie beispielsweise von Tränensäcken oder Fettdepots verschönern das operative Ergebnis. Ausgedehntere Straffungen erfolgen zumeist unter stationären Bedingungen, um die maximale Patientensicherheit zu gewährleisten.

Kommt es nach Operationen oder Verletzungen zu narbigen Einziehungen oder Konturverwerfungen der Haut und des darunterliegenden Gewebes, besteht häufig der Wunsch auf eine sekundäre Korrektur dieser kosmetisch und häufig auch funktionell stark beeinträchtigenden Veränderungen. Hierbei ist es möglich, das betreffende Gewebe durch die schonende Eigenfetttransplantation zu unterspritzen. Bei diesem Verfahren wird in einem schonenden Eingriff Fett von der Patient*in selbst entnommen und mit feinen Kanülen in die betreffenden Regionen eingespritzt. Dieser Eingriff ist in der Regel ohne langen Krankenhausaufenthalt ambulant möglich. Für eine individuelle Beratung bzw. persönliche Erfolgsaussichten sprechen Sie uns gerne an.

Narben oder Konturverwerfungen können beispielsweise schonend mittels Eigenfett unterspritzt werden. Hierbei wird zunächst Fettgewebe aus dem Bauch oder dem Oberschenkel gewonnen und nach entsprechender Aufbereitung mittels spezieller feiner Kanülen in die entsprechenden Areale eingebracht. Hierdurch lassen sich zum Beispiel narbige Einziehungen oder Dellen nach Untergang von Fettgewebe durch Medikamente oder Erkrankungen korrigieren.

Lipödem & Lymphödem

Neben der chirurgischen Therapie und der Fettabsaugung ist vor allem in frühen Stadien des Lipödems die physiotherapeutische Begleitung sehr wichtig. Hierdurch kann eine Verschlimmerung des Befundes herausgezögert werden und Schmerzen werden gelindert.

Auch wenn die störenden Fettpolster beim Lipödem durch Diäten oder Sport kaum zu beeinflussen sind, kommt der Ernährung eine große Bedeutung in der Behandlung zu. Es sind eine Reihe von Nahrungsmitteln bekannt, die einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen können bzw. gibt es andere, die zu einer Verschlechterung führen.

Sollten nach Fettabsaugung oder Veränderungen des Körpervolumens überschüssige Hautpartien auftreten, können diese chirurgisch entfernt werden. In einem individuellen Beratungstermin können wir Ihnen die Möglichkeiten und Risiken solcher Eingriffe erörtern und einen entsprechenden, auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Behandlungsplan erarbeiten.

Medizinische Gutachten und Zweitmeinungen

Wir beraten Sie zu Behandlungsmöglichkeiten, erstellen medizinische Gutachten und bieten Zweitmeinungen an. Kommen Sie gern auf uns zu.

Die Praxis für Plastische Chirurgie im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Friedrichshain hat ihren Schwerpunkt in der medizinischen Patient*innenversorgung mit Spezialisierung auf chronische Wunden und Handerkrankungen.

Sprechstunden der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie in Friedrichshain

Terminvereinbarung

Sie können Termine von Montag bis Freitag zwischen 8 und 15 Uhr vereinbaren.

030 130 23 1992

Sprechstunden

Montag bis Freitag: 11-14 Uhr
Haus 15, 5. Obergeschoss

Fragen zum Wundmanagement

Bei Fragen zum Wundmanagement steht Ihnen unsere zertifizierte Wundspezialistin Frau Sandra Seurig zur Verfügung.

0151 2921 1539
030 130 23 1992

Leitung der Klinik

Porträt von Dr. med. Joch-Frederick Hernekamp
Kontaktperson: PD Dr. med. Jochen-Frederick Hernekamp
Chefarzt
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie – Handchirurgie

Kontakt

Kontaktperson: Katja Knoll
Leitende Oberärztin
Leiterin Wundzentrum, Postbariatrische Chirurgie, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie – Allgemeinchirurgie

Kontakt

Kontaktperson: Swetlana Schreiner
Chefarztsekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 1992
Fax:030 130 23 2179

Kontaktperson: Ines Lehmann
Stationspflegeleitung

Kontakt

Ihre Fragen, unsere Antworten

Ja! Als Assistenzärzt*in ist eine Weiterqualifizierung zur Fachärztin oder zum Facharzt bei uns möglich.

Zurzeit sind vier Assistenzärzt*innen bei uns im Einsatz:

  • Amin Amini
  • Rebecca Czerwonka
  • Dr. med. Carlotta Elisabeth Rubina Keunecke
  • Dr. med. Jana Schobesberger

Termine und Sprechstunden

Gerne stehen wir Ihnen mit vielfältigen Sprechstunden und Terminmmöglichkeiten zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Allgemeiner Kontakt

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