Allgemein- und Viszeralchirurgie

Klinikum Spandau

In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Vivantes Klinikum Spandau arbeitet ein qualifiziertes und engagiertes Expert*innenteam nach den neuesten Therapiestandards. 

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Wir legen großen Wert auf leitliniengerechte und individualisierte Therapieangebote. Hierbei kooperieren wir eng mit den Kliniken für Gastroenterologie, Onkologie, Radiologie und Strahlentherapie.

Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Spandau

Die Viszeral- oder „Eingeweide“-Chirurgie beschäftigt sich mit allen Erkrankungen der inneren Organe, die durch eine Operation zu behandeln sind. Insbesondere gehören hierzu die Krebserkrankungen folgender Bauchorgane:

  • des Dick- und Mastdarms
  • des Magens
  • der Speiseröhre
  • der Leber 
  • der Bauchspeicheldrüse

Diese können durch die chirurgische Entfernung des Tumors in vielen Fällen dauerhaft geheilt werden. Die Krebschirurgie bildet den Schwerpunkt unserer Klinik.

Selbstverständlich beschäftigen wir uns aber auch intensiv mit der Behandlung gutartiger Erkrankungen der Bauchorgane, beispielsweise

  • der akuten und chronischen Entzündungen des Dünn- und Dickdarms und ihrer Komplikationen,
  • Entzündungen der Speiseröhre durch zurückfließende Magensäure (sog. Refluxkrankheit) sowie
  • der häufigen Erkrankungen im Enddarm- und Analbereich (z.B. Hämorrhoiden- und Fistelleiden).

Einen weiteren Schwerpunkt unserer Klinik bildet die Behandlung von Bauchwandbrüchen, die spontan oder als Folgezustand nach früheren Operationen an unterschiedlichen Stellen der Bauchwand auftreten können und bei uns individuell mit einem für Sie maßgeschneiderten Operationsverfahren behandelt werden.

Die meisten Eingriffe im Bauchraum führen wir in minimal-invasiver (sog. „Schlüsselloch“-) Technik durch, wodurch Sie nach der Operation weniger Schmerzen haben, sich schneller erholen und das Krankenhaus früher wieder verlassen können als nach klassischen, über einen Bauchschnitt durchgeführten Eingriffen.

Neben der sorgfältig geplanten operativen Behandlung Ihrer Erkrankung gehört aber selbstverständlich die Versorgung von Notfällen zu den Aufgaben einer chirurgischen Klinik. Akute Entzündungen des Wurmfortsatzes („Blinddarm“), komplizierte Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Verletzungen von Bauchorganen und Darmverschlüsse, z.B. durch Verwachsungen – in diesen und allen anderen Notfallsituationen sind wir Chirurg*innen 24 Stunden am Tag für Sie da.

Mehr als nur Operieren

Die Arbeit im Operationssaal ist das Kernstück des Chirurgenberufes. Entscheidend ist jedoch, welchen Nutzen Sie als Patient*in von der Operation haben. Neben der technisch perfekten Durchführung des Eingriffs ist es dafür erforderlich, die richtige Behandlung und – im Falle einer Operation – das richtige Operationsverfahren für die oder den einzelnen Patient*in auszuwählen. Hierfür müssen wir uns ein genaues Bild Ihrer Erkrankung, Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes, Ihrer Lebensumstände und aller weiteren wichtigen Aspekte machen, um Sie anschließend optimal beraten und mit Ihnen die richtige Entscheidung treffen zu können. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass wir Ihnen für Ihren speziellen Fall von einer Operation abraten – diese sorgfältige und kritische Abwägung der Operationsindikation ist mindestens so wichtig wie die Operation selbst.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit 

Erkrankungen der Bauchorgane sind oft komplex und können selten durch eine*n Fachspezialist*in allein behandelt werden. Am Vivantes Klinikum Spandau arbeiten wir deshalb eng mit unseren Partnern der anderen Fachdisziplinen, insbesondere aus der Gastroenterologie, Onkologie und der diagnostischen und interventionellen Radiologie zusammen. Kontinuierliche Fortbildung ist für alle Kolleg*innen selbstverständlich, sodass wir Sie in jeder Situation auf solider Basis entsprechend dem aktuellen medizinischen Wissensstand beraten können. Mehrmals wöchentlich treffen wir uns mit Kolleg*innen der anderen Kliniken zu Klinikskonferenzen, um besonders komplexe Fälle gemeinsam zu diskutieren und fundierte Empfehlungen abgeben zu können.

Medizinische Angebote

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie hat bei der Behandlung von Erkrankungen des Bauchraums ihren Schwerpunkt in der Tumorchirurgie und der Behandlung von Bauchwandbrüchen. Daneben deckt sie ein vielfältiges Spektrum in der Notfall- und allgemeinen Chirurgie ab.

Leistungen der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Spandau

Unter „Allgemeinchirurgie“ wird die chirurgische Behandlung der häufigen, aber meist wenig komplexen Erkrankungen zusammengefasst, die Patient*innen dennoch erhebliche Beschwerden bereiten können. Dazu gehört beispielsweise die Entfernung von Abszessen oder Fettgewebsgeschwülsten (Lipomen) der Körperoberfläche oder die Behandlung von sog. Steißbeinfisteln (Sinus pilonidalis), aber auch die Behandlung des weit verbreiteten Gallensteinleidens durch (natürlich minimal-invasive) Entfernung der Gallenblase. Neben unseren hochspezialisierten viszeralchirurgischen Bereichen gehören allgemeinchirurgische Behandlungen selbstverständlich zu den Schwerpunkten unserer Klinik.

 

Die onkologische Chirurgie, d.h. die chirurgische Behandlung von Krebserkrankungen, umfasst den Hauptanteil unserer Tätigkeit. In der medikamentösen Krebsmedizin sind in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht worden, dennoch ist eine dauerhafte Heilung von Krebserkrankungen der Verdauungsorgane in der Regel nur durch eine Operation möglich. Diese Behandlungen erfordern oft einen hohen logistischen Aufwand und die Expertise von Spezialist*innen aus verschiedenen Fachdisziplinen (Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, internistische Onkologie, diagnostische und therapeutische (interventionelle) Radiologie, Strahlentherapie, Pathologie), da die Behandlung vieler Tumorerkrankungen heute multimodal ist, also die Kombination verschiedener Behandlungen umfasst (z.B. Chemo- und Strahlentherapie, Operation und lokale „Verkochung“ von Tumoren). Durch diese Kombinationen ist es oft auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien möglich, eine langfristige Tumorfreiheit und eine gute Lebensqualität zu erreichen. Um für jeden individuellen Fall die optimale (oft sehr komplexe) Behandlungsstrategie zu entwerfen und all diese Behandlungen optimal miteinander abzustimmen, finden wöchentlich mehrfach Tumorkonferenzen statt, an denen Ihr*e Hausärzt*in oder Ihr*e Onkolog+in bei Interesse gern teilnehmen kann.

An unserer Klinik behandeln wir Patient*innen mit Krebserkrankungen

  • der Speiseröhre,
  • des Magens,
  • der Leber,
  • der Bauchspeicheldrüse,
  • des Dünndarms und selbstverständlich
  • des Dick- und Mastdarms.

Um die Versorgungsqualität unserer Krebspatient*innen dauerhaft zu sichern, lassen wir unsere Diagnostik-, Behandlungs- und Tumornachsorgeabläufe unabhängig überprüfen, um die Zertifizierung als Organkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft zu erhalten.

Neben den genannten Tumoren der Verdauungsorgane werden bei uns auch bösartige Weichgewebsgeschwülste, die nicht von den Organen des Verdauungssystems ausgehen, behandelt (Sarkome). Auch bösartige Veränderungen des Bauchfells (Peritoneum), entweder als eigenständige Erkrankung oder als Folge anderer Tumoren, können in vielen Fällen mit guten Erfolgsaussichten chirurgisch behandelt werden.

Wie die meisten Eingriffe am Verdauungssystem werden bei uns auch Krebsoperationen, wann immer möglich, in minimalinvasiver (Schlüsselloch-) Technik durchgeführt. Dies ist Teil unserer umfassenden Behandlungsstrategie, die Ihnen eine besonders schnelle und unkomplizierte Rückkehr in Ihr gewohntes Leben ermöglichen soll.

Zertifizierte Qualitätssicherung im Hernienzentrum

Ein besonderer Fokus unserer Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie liegt auf der Behandlung des Eingeweidebruchs (Hernie). Bei diesem Krankheitsbild treten Organe des Bauchraums aus der Bauchhöhle durch eine angeborene oder erworbene Lücke in den tragenden oder begrenzenden Gewebeschichten aus.

Das Hernienzentrum im Vivantes Klinikum Spandau hat von der Deutschen Herniengesellschaft das „DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ erhalten und besitzt mit den Zertifikaten als Kompetenzzentrum sowie Referenzzentrum für Hernienchirurgie alle drei möglichen Zertifizierungsstufen eines Hernienzentrums.

Unsere Einrichtung ist federführend bei vielen Studien zur Behandlung der Hernie und beim Betrieb der Herniamed-Datenbank zur Qualitätssicherung in der Hernien-Chirurgie. Damit kann es eine Expertise im Bereich der Hernie vorweisen, die im gesamten Unternehmen Vivantes einzigartig ist.

Reflux, also „Zurückfließen“, bedeutet das Übertreten eines Teils der im Magen gebildeten Säure oder der von Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse gebildeten Verdauungssäfte zurück in die Speiseröhre. Dies kommt auch bei gesunden Menschen vor und stellt an sich keine Erkrankung dar, die einer Behandlung bedarf. Behandlungsbedürftiger Reflux liegt dann vor, wenn dadurch Beschwerden wie Sodbrennen oder Schmerzen im Brustbereich oder Komplikationen wie beispielsweise Entzündungen der Speiseröhrenschleimhaut hervorgerufen werden. In den meisten Fällen kann die Behandlung medikamentös ohne Operation durchgeführt werden. Um Patient*innen zu identifizieren, denen eine Operation empfohlen werden sollte, sind eine zuverlässige, umfassende Diagnostik und eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie unabdingbar. Gründe für eine Operationsempfehlung können zum Beispiel die Unverträglichkeit gegenüber säureblockierenden Medikamenten oder fortdauernde Beschwerden trotz maximaler Hemmung der Magensäurebildung sein. Oft liegt dem Reflux eine Vergrößerung der Lücke im Zwerchfell zugrunde, durch die die Speiseröhre vom Brust- in den Bauchraum übertritt. In ausgeprägten Fällen können durch die Lücke Teile des Magen oder sogar der ganze Magen in den Brustraum verlagert sein („Thoraxmagen“), was in der Regel nur operativ korrigiert werden kann.
Die operative Behandlung der Refluxerkrankung und des Thoraxmagens führen wir in den allermeisten Fällen minimal-invasiv durch. Meist umfasst die Operation das „Herunterziehen“ von ggf. in den Brustraum verlagerten Magenanteilen, die Einengung der Zwerchfellücke durch Nähte, die in manchen Fällen noch durch ein Kunststoffnetz verstärkt werden können („Hiatoplastik“) und ggf. die Bildung einer Magenmanschette um die untere Speiseröhre herum („Fundoplicatio“). Über das in Ihrem Fall geeignete Operationsverfahren und technische Einzelheiten informieren wir Sie ausführlich in unserer Sprechstunde.

Nicht jede Operation lässt sich planen. Akute Erkrankungen im Bauchraum wie Entzündungen des Wurmfortsatzes („Blinddarm“), der Gallenblase oder des Dickdarms erfordern insbesondere dann, wenn sie kompliziert verlaufen, ebenso wie Durchblutungsstörungen des Darms oder Verletzungen der Bauchorgane oft eine unverzügliche Operation. Um diese Situationen rasch zu erkennen und gezielt behandeln zu können, steht in unserer Klinik 24 Stunden am Tag ein Team aus mindestens 2 Chirurg*innen bereit, um Sie von Ihrem Eintreffen in der Rettungsstelle bis zur Rekonvaleszenz nach der Operation lückenlos zu versorgen.
Auch in Notfallsituationen kommt es selbstverständlich besonders auf die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachabteilungen an. Ärzt*innen und Pflegekräfte der Rettungsstelle, des Instituts für Radiologie (Röntgen-, CT- und Ultraschalldiagnostik) und der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin sind ein eingespieltes Team, das zusammen mit den kurzen Wegen zwischen Rettungsstelle, OP und Station dafür sorgt, dass Sie optimal und ohne Zeitverlust behandelt werden.

ERAS-Behandlungskonzept für Operationen

Das ERAS-Konzept bringt eine verbesserte & schnellere Erholung nach einem chirurgischen Eingriff. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Krankenhaus Spandau begleitet Patient*innen damit noch sicherer durch operative Eingriffe.

Was ist ERAS ?

ERAS steht für „Enhanced Recovery after Surgery“, also „Verbesserte Erholung nach chirurgischen Operationen“. Zahlreiche Dogmen in der Chirurgie, wie z.B. die Anordnung von strenger Bettruhe oder des längeren Verzichts auf Essen im Umfeld einer Operation, wurden in den vergangenen Jahren wissenschaftlich überprüft und in vielen Fällen aufgegeben.
Das Ergebnis ist ERAS – ein umfassendes, multimodalesBehandlungskonzept vor, während und nach der Operation, durch das sich Ihr Körper schneller regeneriert und das dazu führt, dass Sie die Klinik auch nach großen Eingriffen oft schon nach vier oder fünf Tagen wieder verlassen können.

ERAS-Programm bei Operationen in der Viszeralchirurgie

Die Ärzt*innen unserer Klinik werden Ihnen eine Operation selbstverständlich nur dann empfehlen, wenn sie medizinisch notwendig ist und in ihrem persönlichen Fall die beste Behandlung darstellt.

Auch eine technisch einwandfrei durchgeführte Operation stellt jedoch für Patient*innen eine außergewöhnliche Belastungssituation dar, die nicht nur das psychisch-emotionale Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern über eine Beeinträchtigung des Stoffwechsel-Gleichgewichts zu einer Vielzahl von Veränderungen im Organismus führen und die anschließende Erholung verzögern kann.

ERAS wurde entwickelt, um Patient*innen nach Eingriffen im Bauchraum möglichst schnell zu ihrer normalen körperlichen Aktivität zurückzuführen und dadurch die Auswirkungen solcher Stressreaktionen möglichst gering zu halten.

Ziel des ERAS-Konzeptes bei Operationen der Viszeralchirurgie ist es, das Auftreten möglicher Komplikationen zu vermeiden: 

 

  • anhaltende Schmerzen,
  • Infektionen der Atemwege,
  • Harnblasenentzündungen,
  • Verdauungsbeschwerden,
  • Bewegungseinschränkungen,
  • Druckgeschwüre und
  • Verwirrtheitszustände bei älteren Menschen.

Wie schnell Sie nach einer OP wieder fit werden, hängt schon mit der Vorbereitung zusammen. Dazu zählt auch die körperliche Verfassung. Viele Erkrankungen, die in der Viszeralchirurgie behandelt werden, könnten zu einer Minderversorgung mit Nährstoffen, einer eingeschränkten Funktion des Immunsystems und einer mangelhaften Blutbildung führen.

Diesen Risiken gilt es durch eine optimierte Ernährung, Stärkung des Immunsystems und Stimulation der Blutbildung vorzubeugen.

Schmerzen nach einer Operation sind nicht nur unangenehm, sondern können Auswirkungen auf verschiedene Organsysteme haben. Das kann zu einer verzögerten Erholung führen.

Wer Schmerzen hat, bewegt sich weniger, ist bei der Physiotherapie häufig weniger motiviert und verbringt mehr Zeit im Bett. Dies kann wiederum zu Muskelschwund, einer verminderten Darmtätigkeit sowie zu Sekretansammlungen in den Atemwegen führen, die sich infizieren können.

Umso wichtiger sind frühzeitige und gezielte Maßnahmen, um Schmerzen so weit wie möglich zu vermeiden.

Um Schmerzen nach einer Operation im Bauchraum zu verringern, wenden wir – wann immer möglich – eine minimalinvasive Operationstechnik an. Die dafür notwendigen kleinen Schnitte verursachen weniger Schmerzen, verheilen schneller, führen zu weniger Narben und bergen ein geringeres Risiko für die Entwicklung von Bauchwandbrüchen. Zudem entfernen wir Schläuche, die während der Operation in den Bauchraum gelegt werden, so früh wie möglich. Das erleichtert Ihnen das Aufstehen aus dem Bett und reduziert das Risiko des Eindringens von Krankheitserregern.

Auch das individuell abgestimmte Narkoseverfahren sowie die Schmerzmedikation nach der Operation sind wichtige Bestandteile der Behandlung. Unsere Anästhesist*innen beraten Sie hierzu ausführlich.

Das wichtigste Ziel nach der Operation ist es, Ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden und Ihre Selbstständigkeit so rasch wie möglich wiederherzustellen. Deshalb legen wir großen Wert darauf, Sie frühzeitig wieder zu körperlicher Aktivität zu motivieren.

Dies verkürzt auch die Phase der sogenannten Darmlähmung, die manchmal nach einer Bauchoperation auftritt. Denn Bewegung bringt den Darm in Schwung!

Und sorgt für eine gute Belüftung der tiefen Anteile der Lunge. Dadurch verringert sich das Risiko einer Lungenentzündung.

Physiotherapie & Kostaufbau

Unsere Physiotherapeutinnen und –therapeuten werden sich bereits mehrere Tage vor der Operation mit Ihnen zu einem Gespräch treffen, um Sie kennenzulernen und mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept für die Tage nach dem Eingriff festzulegen.

Essen nach der OP

In der Regel können Sie bereits abends am Operationstag Flüssigkeiten zu sich nehmen und am Folgetag mit dem weiteren Kostaufbau starten.

  • ausführliches Aufklärungsgespräch
  • besseres Verständnis der Zusammenhänge rund um den Stoffwechsel & die Verdauung
  • gezieltere körperliche Vorbereitung auf den Eingriff
  • Reduktion der Stressbelastung für den Körper durch spezielle OP-Techniken & Schmerzmittel
  • Begleitung durch eine ERAS-Nurse, die Ihr Wohlbefinden & aktive Mitarbeit fördert
  • Minimierung von Komplikationen

Auch wenn es keine ganz schmerzfreie OP gibt, mit ERAS werden Sie sich besser & schneller von einem chirurgischen Eingriff erholen!

Für Patient*innen der Chirurgie

Die chirurgische Station 32 befindet sich im Hauptgebäude in der 3. Etage des Klinikums Spandau. Hier finden Sie wichtige Informationen zum Ablauf auf Station.

Ihren Aufenthalt auf Station 32 im Klinikum Spandau möchten wir so angenehm wie möglich in der ungewohnten Krankenhausumgebung gestalten. Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich medizinisch und persönlich zu betreuen und die notwendigen Abläufe für Sie so einfach wie möglich zu halten. Dazu haben wir im Folgenden einige Empfehlungen zur stationären Aufnahme und zum Ablauf eines Operationstages zusammengestellt.

Zögern Sie bitte nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben oder Unterstützung benötigen – wir sind für Sie da.

Die Aufnahme erfolgt entweder notfallmäßig über die Rettungsstelle oder geplant nach Vorstellung in der Sprechstunde mit körperlicher Untersuchung und Blutentnahme. Damit wir das Operationsrisiko besser abschätzen können, erfolgen abhängig vom Alter und Vorerkrankungen ggf. weitere kardiologische oder radiologische Untersuchungen.

In den Aufklärungsgesprächen zur Operation und Narkose werden Ihr schriftliches Einverständnis eingeholt und offene Fragen beantwortet.

Nach der Operation werden Sie für einige Zeit im Aufwachraum beobachtet und anschließend zur stationären Überwachung auf die Normalstation oder, falls erforderlich, auf die Intensivstation verlegt.

Wie lange Sie nach der Operation im Krankenhaus bleiben müssen, hängt neben dem Umfang des durchgeführten Eingriffs von zahlreichen individuellen Faktoren ab.

In manchen Fällen sind anschließende ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahmen sinnvoll. Unsere Ärzt*innen, das Pflegeteam und die Mitarbeiter*innen des Sozialdienstes beraten Sie hierzu ausführlich und helfen Ihnen bei der Organisation.

Visiten auf Station 32

Mo - Fr ab 07:30 Uhr
Am Wochenende ab 09:00 Uhr
Chefarztvisite mittwochs ab 09:00 Uhr

Sprechzeiten des Stationsarztes

Sie können sich täglich zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung an das Stationsärzteteam wenden.
Tel.: 030 130 13 2332

Entlassungen erfolgen täglich ab ca. 09:00 Uhr. Sie erhalten Ihre Papiere mit Entlassungsbrief sowie Aufenthaltsbescheinigung und bekommen bedarfsweise noch erforderliche Medikamente für den Folgetag, bei Entlassung am Wochenende bis einschließlich Montag. Bitte suchen Sie am Folgetag Ihre*n Hausärzt*in für eine weitere Medikamentenverschreibung auf.

Besuchszeiten auf Station 32

Besuche sind individuell nach Vereinbarung mit der Stationsleitung oder dem Stationsarzt*in vereinbar, gern wenn möglich täglich zwischen 14 und 20 Uhr.

Unser Sozialdienst-Team unterstützt Sie und Ihre Angehörigen gern bei der Entlassungsplanung mit Erörterung der Möglichkeiten zur Versorgung nach dem Klinikaufenthalt. Außerdem erhalten Sie eine Beratung zu folgenden Themen:

  • Unterstützung bei Anträgen zur medizinischen Rehabilitation und zum Pflegegrad
  • Organisation einer Unterbringung in Kurzzeitpflege oder Pflegeheim
  • Sozialrechtliche Beratung, Organisation einer gesetzlichen Betreuung
  • Organisation von Hilfsmitteln und Pflege

Unsere Station befindet sich in der 3. Etage im Haupthaus und verfügt über insgesamt 36 Betten. Wir kümmern uns gern um Ihr Anliegen und sind dazu in unserem zentral gelegenen Pflegedienstzimmer leicht ansprechbar.

Alle unsere Patientenzimmer, davon 8 Einzelzimmer, 10 Zweibettzimmer und 2 Vierbettzimmer, sind hell und freundlich mit einem Nachttisch, Veranda, Fernseher & Radio (Kopfhörer dafür können direkt in der Klinik erworben werden), kostenfreiem Telefon und WLAN sowie einer Notfallklingel ausgestattet.

Zudem verfügt jeder Bettplatz über einen Schrank mit einem Safe, in dem Sie ihre Wertsachen sicher verstauen können. Für die tägliche Morgenroutine steht Ihnen zusätzlich zu jedem Zimmer eine Dusche mit WC zur Verfügung.

Komfort im Krankenhaus

Für Wahlleistungs- und Privatpatient*innen ist auch ein Komfortzimmer im Klinikum Spandau möglich. Die Betreuung ärztlicherseits erfolgt stets durch unser chirurgisches Ärzteteam.

Leitung der Klinik für Viszeralchirurgie am Klinikum Spandau

Porträt Christoph Benckert
Kontaktperson: PD Dr. med. Christoph Benckert
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: Petra Sellin
Chefarztsekretariat

Kontakt

Kontaktperson: Marco Woelke
Stationspflegeleitung
Station 32

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 13 2332
Fax:030 130 13 2364

Kontaktperson: Dr. med. Stefan Grund
Leitender Oberarzt

Kontakt

Termine und Sprechstunden

Gerne stehen wir Ihnen mit vielfältigen Sprechstunden und Terminmmöglichkeiten zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 13 2151
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Sprechstunden der Chirurgie im Krankenhaus Spandau

Anmerkung: Abweichungen in den Wochentagen und Uhrzeiten sind möglich.

Montag - Freitag 08:00 - 10:00 Uhr
Anmeldung und Terminvergabe:
Tel.: 030 130 13 2351 oder 030 130 13 2151
1. OG, Sekretariat Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

OA Dr. Hafermalz
Montag: 10:00 – 15:00 Uhr
Anmeldung und Terminvergabe:
Tel.: 030 130 13 2351 oder 030 130 13 2151
1. OG, Sekretariat Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

OA Dr. Grund
Dienstag: 10:00 – 15:00 Uhr
Anmeldung und Terminvergabe:
Tel.: 030 130 13 2351 oder 030 130 13 2151
1. OG, Sekretariat Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

CA PD Dr. Benckert
Mittwoch: 10:00 – 15:00 Uhr
Anmeldung und Terminvergabe:
Tel.: 030 130 13 2351 oder 030 130 13 2151
1. OG, Sekretariat Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

FA Hr. Groß
Donnerstag: 10:00 – 15:00 Uhr
Anmeldung und Terminvergabe:
Tel.: 030 130 13 2351 oder 030 130 13 2151
1. OG, Sekretariat Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

OA PD Dr. Garlipp
Freitag: 10:00 – 15:00 Uhr
Anmeldung und Terminvergabe:
Tel.: 030 130 13 2351 oder 030 130 13 2151
1. OG, Sekretariat Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Chirurgie im Klinikum Spandau: Haus 26, 3. OG, Station 32

Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

  • Haus 26 , 1. OG, Raum 26.01.105

Anfahrt zum Vivantes Klinikum Spandau

  • U7, S3, S9, RB 10, RB 14, RB 21, RE 2, RE 4, RE6, RE 8, IC, EC, ICE bis Haltestelle „S Spandau Bhf“ oder „S+U Rathaus Spandau“ 
  • Bus M36, 136 ab „S+U Rathaus Spandau“ bis Haltestelle "Klinikum Spandau", 2 Gehminuten entfernt 
  • Bus M45, 671 ab „S+U Rathaus Spandau“ bis Haltestelle "Hügelschanze", 6 Gehminuten entfernt

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Schnellere Erholung nach Bauch-OP mit ERAS

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