

Gefäßmedizin
Klinikum Spandau
Die Gefäßmedizin im Vivantes Klinikum Spandau bündelt die Expertise verschiedener Fachrichtungen – darunter Gefäßchirurgie, Radiologie und Neurologie. So ermöglichen wir eine ganzheitliche, gezielte und möglichst schonende Behandlung von Patient*innen mit Gefäßerkrankungen.
Übersicht der Gefäßmedizin in Spandau
Gefäßchirurgie - Endovaskuläre Therapie
Gefäßerkrankungen gehören zu den am häufigsten auftretenden Krankheiten in der industrialisierten Welt. Die Klinik für Gefäßmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. med. Carsten Bünger behandelt vor allem arterielle Erkrankungen wie Aortenaneurysma (Ausweitung der Hauptschlagader), aber auch Ablagerungen und Verkalkungen (Arteriosklerose) der Beckenarterien und Beinarterien und verengte Halsarterien: „Bei uns erhalten Sie immer eine individuelle Beratung und nach exakter Diagnosestellung eine maßgeschneiderte Gefäßbehandlung auf höchstem Niveau.“
Das Behandlungsspektrum erstreckt sich von der medikamentösen Therapie über interventionelle Maßnahmen wie zum Beispiel Ballonkatheter-Aufdehnungen und Stent-Implantationen bis hin zur operativen Wiederherstellung oder Verbesserung der Durchblutungssituation durch beispielsweise Ausschälplastiken oder Bypassoperationen. Außerdem behandeln wir an der Klinik für Gefäßmedizin das Krampfaderleiden (Varizen) operativ.
Wir legen großen Wert darauf, Ihnen die bestmögliche Therapie anbieten zu können – und dies mit einem möglichst geringen Risiko. Um ein individuelles Behandlungskonzept erstellen zu können, setzen wir auf eine umfangreiche und präzise Diagnostik. Uns ist es wichtig, jede Patientin und jeden Patienten entsprechend der individuellen Situation aufzuklären, zu beraten und zu behandeln.
Sehr gute technische Ausstattung
Sowohl für die Untersuchung als auch für Screenings und operative Eingriffe sind wir technisch sehr gut ausgestattet. Wir arbeiten mit Hochleistungssonographiegeräten, um die Gefäße sichtbar zu machen und zu untersuchen. So können wir erkennen, ob Blutgefäße durchgängig oder verstopft sind und ob die Flussrichtung stimmt.
Auf einem Laufband können wir bei festgelegter Geschwindigkeit und Steigung die schmerzfreie und absolute Gehstrecke ermitteln. So lässt sich der Schweregrad einer arteriellen Verschlusskrankheit beurteilen. Mit einem Pulsozillographie-Gerät können wir die Durchblutung in Ruhephasen und nach Belastung feststellen. Eines der wichtigsten Verfahren zur Diagnose von Durchblutungsstörungen ist der Knöchel-Arm-Index. Dieser Test gilt als hochspezifisch und sensitiv, um eine periphere arterielle Verschlusskrankheit nachweisen zu können. Weitere Diagnoseverfahren zur Bestimmung der Durchblutung sind die transkutane Sauerstoffpartialdruckmessung sowie die Messung der Hauttemperatur.
Unsere Auszeichnungen
Behandlungsspektrum Gefäßmedizin in Reinickendorf
Diagnostik- und Behandlungsangebote
Mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren diagnostizieren und behandeln wir an der Klinik für Gefäßmedizin am Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin-Reinickendorf Erkrankungen der Arterien und Venen. Dazu gehören unter anderem Gefäßverschlüsse an den Beinen, Armarterienerkrankungen, Gefäßerkrankungen der Halsschlagadern und chronische Gefäßerkrankungen.
Unser Diagnostik- und Behandlungsspektrum umfasst:
- Erkrankungen der großen Schlagadern (wie Bauchaortenaneurysmen oder eine Aortendissektion vom Typ B)
- Minderdurchblutung von Darm- und Nierengefäßen
- Erkrankungen der Halsarterien (wie die Verengung der Aorta Carotis Interna)
- Durchblutungsstörungen der Beine (Schaufensterkrankheit)
- Durchblutungsstörungen der Arme
- Niereneinschränkung (Niereninsuffizienz)
- Einengungssyndrome (wie das Kompressions-Syndrom Dunbar)
- Offenes Bein (Ulcus cruris)
- Gefäßerkrankungen bei Diabetes mellitus (diabetisches Fußsyndrom)
- Gefäßtumoren
- Gefäßverletzungen
- Gefäß-Bypass-Operationen (Überbrückung), Gefäß-Interponat-Operationen (Implantat),
Gefäßumleitungs-Operationen (Transposition) - Ausschälplastik (Thrombendarteriektomie: TEA, Eversionsendarteriektomie: EEA)
- Erweiterungsplastik
- TEA und EEA der Halsschlagader (A. carotis interna) in örtlicher Betäubung
(Plexusanästhesie) oder in Vollnarkose (Intubationsnarkose) - Transposition der Armschlagader (A. subclavia), Bypass zwischen Halsschlagader und
Armschlagader (Carotidosubclavialer Bypass) - Offene Operation der Hauptschlagader (Aorta) über verschiedene Zugangswege
(transperitoneal, retroperitoneal, laparoskopisch) - TEA/Patchplastik/Bypasschirurgie bei Schaufensterkrankheit (pAVK)
- Stentgraftbehandlung der Hauptschlagader (Aorta) bei Aneurysma (Aussackung),
beispielsweise bei Bauchschlagaderaussackung (BAA): EVAR, Ch-EVAR, FEVAR - Stentgraftbehandlung der Hauptschlagader (Aorta) bei Dissektion (Aufsplitterung der
Wandschichten), beispielsweise bei Typ-B Dissektion: TEVAR - Stentbehandlung der Halsschlagader
- PTA/Stentbehandlung der Darmarterien (Truncus coeliacus, A. mesenterica superior)
- PTA/Stentbehandlung der Nierenarterien (A. renalis)
- PTA/Stentbehandlung der Becken/Beinarterien
- PTA/Stentbehandlung bei AV-Fistelstenosen
- Hybrid-Operation bei Aortenerkrankungen wie Aneurysmen und Dissektion (beispielsweise supraaortales Debranching und Stentgraft thorakal oder viszerales Debranching und Stentgraft abdominal)
- Hybrid-Operation der Bauchschlagader an der Hauptschlagader (Aorta) bis zur
Beckenarterie, Oberschenkelarterie oder Unterschenkelarterie (aorto-iliako-femorocrural)
- Chirurgische Wundsäuberung (Debridement)
- Offenes Bein (Ulcus-Shaving)
- Vakuumtherapie (Vakuumversiegelung zur Wundheilung)
- Minoramputation (Teilamputation unterhalb des Knöchels)
- Majoramputation (Amputation oberhalb der Knöchelregion)
- Arteriovenöse Fistel (abnormale, direkte Verbindung zwischen arteriellen und venösen
Gefäßen) - Arteriovenöser Prothesen-Shunt (Dialysezugänge)
- Arterioarterieller Axillaris-Loop (arterieller Zufluss am Oberarm)
- HERO-Graft (Haemodialysis Reliable Outflow – Gefäßzugang für Dialyse)
- Shaldon-Katheter (Gefäßzugang für Dialyse)
- Vorhofkatheter (Gefäßzugang für Dialyse)
- Port-Katheter (Gefäßzugang für Dialyse)
- Knöchel-Arm-Index (ABI)-Messung
- Laufbanduntersuchung
- Farbkodierte Duplexsonographie (FKDS – arteriell und venös)
- Gewebe-Sauerstoff-Messung
- Pulsoszillographie
- Computertomographie
- Angiographie
- OP bei Varicosis
- Patient*innenberatung
- Erstellung von Gutachten und Zweitgutachten sowie Beratung bei Gutachtenfragen
Leitung der Klinik für Gefäßmedizin
Unsere Oberärzt*innen der Gefäßmedizin in Spandau
- Dr. med. Maria-Luise Bülow (maria-luise.buelow@vivantes.de)
- Vinko Kovacic (vinko.kovacic@vivantes.de)
Allgemeiner Kontakt
Telefon: Terminvereinbarung: (030) 130 13 2821
E-Mail: gefaesszentrum-ksp.huk@vivantes.de
Adresse und Anfahrt
Vivantes Klinikum Spandau
Neue Bergstraße 6
13585 Berlin-Spandau
Kontakt und Sprechzeiten der Klinik für Gefäßmedizin in Berlin-Spandau
Wir bieten gefäßchirurgische und angiologische Sprechstunden an. Eine telefonische Anmeldung genügt.
Bei Gefäß-Notfällen können Sie jederzeit ohne Anmeldung in die Rettungsstelle des Klinikums Spandau kommen.
Bei geplanten stationären Behandlungen werden ein Einweisungsschein und die Kostenübernahmeerklärung der jeweiligen Krankenkasse benötigt.
Terminvereinbarung
Unter 030 130 13 2825 oder 030 130 13 2821 oder 0151 145 23 830
Sprechzeiten im Klinikum Spandau
Sprechstunde Gefäßchirurgie
Dr. med. Maria-Luise Bülow, Oberärztin, maria-luise.buelow@vivantes.de
Vinko Kovacic, Oberarzt, vinko.kovacic@vivantes.de
Donnerstag 10:00 – 12:30 Uhr und nach Vereinbarung
Gefäßlabor (Haus 26, Haupteingang, links hinter der Cafeteria)
Sprechstunde für Privatpatienten und Aortenerkrankungen
Prof. Dr. med. Bünger, Chefarzt
Dienstag 10:00 – 12:00 Uhr
Gefäßlabor (Haus 26, Haupteingang, links hinter der Cafeteria)



