Veröffentlicht am 05. Februar 2021

Fortführung der Tarifverhandlungen Vivantes / ver.di für 1.250 Beschäftigte aus Tochterunternehmen

Am 08. Februar 2021 nehmen Vivantes und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erneut ihre Tarifverhandlungen auf. Nach einer ersten Sondierung zum inhaltlichen und zeitlichen Vorgehen im November 2020, geht es nun darum, für Mitarbeitende der Vivantes Tochtergesellschaften MVZ GmbH, der Rehabilitation GmbH, der VivaClean Nord und Süd und der Vivantes Gastronomie den Weg für künftige tarifliche Regelungen zu bereiten.

Gerade in der aktuellen, pandemiebedingt angespannten Situation zählt neben guten Arbeitsbedingungen und einem dauerhaft sicheren Arbeitsplatz eine leistungsgerechte und marktadäquate Vergütung zu den wesentlichen Bausteinen, um als Unternehmen attraktiv zu sein. Dies gilt auch für Vivantes. Vor diesem Hintergrund sollen auch für die Beschäftigten der Vivantes Tochtergesellschaften zeitgemäße tarifliche Regelungen zur Anwendung kommen.

Dorothea Schmidt, Vivantes Geschäftsführerin Personalmanagement: „Die Beschäftigten unserer Vivantes Tochterunternehmen geben – nicht erst seit Beginn der Pandemie –ihr Bestes. Es ist für uns daher selbstverständlich, gemeinsam mit ver.di zu überlegen, wie wir deren Arbeits- und Vergütungsbedingungen künftig noch zeitgemäßer und attraktiver gestalten können. Eine wesentliche Rolle wird dabei jedoch auch die Tatsache spielen, dass die Pandemie alle Krankenhäuser vor enorme wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Dies gilt auch für Vivantes. Wir werden daher in den anstehenden Verhandlungen die Gratwanderung zu meistern haben, das inhaltlich Sinnvolle mit dem wirtschaftlich Machbaren bestmöglich zu verbinden. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies in einem konstruktiven Verhandlungsprozess gelingen kann.“

Für die Mehrzahl der Vivantes Beschäftigten und insbesondere die patientennahen Berufsgruppen kommt bei Vivantes der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD-K) zur Anwendung. Bei den Verhandlungen für die Vivantes-Tochterunternehmen sollen im Rahmen der bestehenden wirtschaftlichen Handlungsspielräume Möglichkeiten für eine branchenspezifische, modernere Tarifstruktur realisiert werden.

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