

Wirbelsäulenchirurgie
Auguste-Viktoria-Klinikum
Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie in Berlin-Schöneberg ist das erste von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft zertifizierte Wirbelsäulenzentrum in Berlin-Brandenburg. Unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein hoher Qualitätsstandard zeichnen uns aus. Wir möchten, dass Sie wieder schmerzfrei mobil sind.
Über die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie in Berlin-Schöneberg
Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Mario Cabraja betrachtet den gesamten Bewegungsapparat, um die Ursache Ihrer Beschwerden präzise einzuordnen. Dabei beziehen wir alle relevanten Fachdisziplinen ein.
Übersicht der Wirbelsäulenchirurgie
Exzellente Versorgung für Ihre Wirbelsäule
Rückenschmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden sind oft komplex. Deshalb steht bei uns der Mensch im Mittelpunkt. Durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen können Ursachen präzise erkannt und individuell abgestimmte Behandlungen auf höchstem medizinischem Niveau angeboten werden. Modernste bildgebende Verfahren, Operationsmikroskope und innovative OP-Techniken ermöglichen uns dabei besonders präzise und schonende Eingriffe.
Im Rahmen der wöchentlichen interdisziplinären Wirbelsäulenkonferenz entscheiden Ärzt*innen der Orthopädie, Neurochirurgie, Neurologie, Rehabilitationsmedizin, Schmerzmedizin und Radiologie über jede Operation. Eine Operation wird nur durchgeführt, wenn alle Mitglieder zustimmen.
Forschung und medizinischer Fortschritt
Durch klinische Studien und internationale wissenschaftliche Kooperationen fließen neueste Erkenntnisse direkt in die Versorgung der Patient*innen ein.
Hightech-OP mit dem Loop-X-Roboter
Als erstes Zentrum in Berlin und Brandenburg setzt unsere Klinik für Wirbelsäulenchirurgie in Berlin-Schöneberg den Hightech-Bildgebungsroboter Loop-X ein. Das moderne 3D-Navigationssystem ermöglicht besonders präzise und schonende Eingriffe – für mehr Sicherheit und optimale Behandlungsergebnisse.

„Unser Credo lautet: Wir operieren nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Transparenz und eine hohe Qualität bei der OP-Indikation sind uns daher besonders wichtig. Um das sicherzustellen, lassen wir die Konferenzen von einem Qualitätssicherungsprogramm begleiten.“

Medizinische Angebote der Wirbelsäulenchirurgie in Schöneberg
Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie in Berlin-Schöneberg behandelt Bandscheibenvorfälle, Verengungen der Wirbelkanäle (Spinalkanalstenosen), Wirbelgleiten, aber auch Entzündungen und Tumoren der Wirbelsäule. Uns ist es wichtig, die Wirbelsäule und den gesamten Bewegungsapparat ganzheitlich und interdisziplinär zu versorgen.
Bei allen Erkrankungen der Wirbelsäule, wie zum Beispiel:
- Wirbelkanalverengung,
- Bandscheibenvorfall,
- Brüchen,
- Instabilitäten,
- Tumoren und Infektionen an Hals-/Brust- und Lendenwirbelsäule
Wir behandeln Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, darunter Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Instabilitäten, Wirbelgleiten sowie entzündliche oder tumorbedingte Veränderungen. Moderne mikrochirurgische Verfahren und stabilisierende Operationsmethoden ermöglichen eine präzise und schonende Versorgung.
Wir bieten hierbei ein breites Spektrum an Therapien an, zum Beispiel
- infiltrativ-konservative Therapie,
- stationäre Schmerztherapie
- jedwede operative Therapie von minimal-invasiven Eingriffen bis zu hochkomplexen Operationen und Revisionen (24 Stunden täglich)
- anschließende Rehabilitation
Eine ausführliche Besprechung zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten an der Wirbelsäule bieten wir in unserer ambulanten täglichen Sprechstunde an. Wir beraten Sie gern ausführlich und individuell, damit Sie gut informiert Ihre Entscheidung treffen können.
Zertifiziertes Wirbelsäulenzentrum
Wir waren im Jahr 2017 die erste Klinik in Berlin, die als Wirbelsäulenspazialzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) zertifiziert wurde. Die Zertifizierung wurde 2021 erneuert.
Darüber hinaus wurde die Klinik 2021 als Berlin-Brandenburgs erstes "Europäisches Exzellenzzentrum für Wirbelsäulenchirurgie" von Eurospine zertifiziert. Eine Re-Zertifizierung erfolgte 2025.
Mit den Zertifikaten einher gehen strenge Qualitätskriterien mit Anforderungen an Medizin, Pflege, Physiotherapie und Infrastruktur. Zudem müssen hohe Fallzahlen nachgewiesen werden.
Unsere Zertifikate
Sprechstunden
Wenn Sie eine allgemeine Anfrage haben oder einen Termin vereinbaren möchten, rufen Sie uns an: 030 130 20 3862.
Terminvereinbarung
Täglich von 7:30 – 15:30 Uhr
Wirbelsäulensprechstunde
Täglich von 9:30 bis 15:00 Uhr (auch für Privatpatienten)
Bitte wenden Sie sich an das Sekretariat, um einen Sprechstundentermin zu vereinbaren. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
Hier finden Sie uns:
Anmeldung: Administration Haus 8, Erdgeschoss
Gepäckabgabe: Wirbelsäulenchirurgische Station
Orthopädische Ambulanz: Haus 8, 2. Obergeschoss
Anästhesie-Ambulanz: Haus 8, 2. Obergeschoss
Radiologische Untersuchung: Haus 8, Erdgeschoss
Ihr Aufenthalt
In unserer pflegerischen und ärztlichen Arbeit stehen Sie als Patient*in stets im Mittelpunkt. Daher ist es uns wichtig, Sie bestmöglich zu versorgen und zu betreuen. Damit Ihr Aufenthalt bei uns möglichst reibungslos verläuft, haben wir Ihnen nachfolgend alle notwendigen Informationen zusammengestellt.
- Krankenhauseinweisung der*des behandelnden Ärzt*in
- Kostenübernahmeerklärung der gesetzlichen Krankenkasse
- Röntgen-Aufnahmen, MRT-Bilder, CT-Bilder und Ähnliches
- Medizinische Unterlagen, wie Entlassungsbriefe, Befunde, Medikationsplan, Allergiepass, Materialausweis, Endoprothesenpass
- Bei Bedarf einen Dolmetscher oder Betreuer
Bei Ihnen ist ambulant oder stationär eine Behandlung geplant? Dann kommen Sie bitte am Vortag der geplanten Untersuchung oder Therapie zu der vereinbarten Uhrzeit zur Anmeldung in unsere Administration, Haus 8 im Erdgeschoss. Bitte bringen Sie eine Einweisung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes und eine Kostenübernahmeerklärung durch die Krankenkasse mit. Hinweis: Am Aufnahmetag müssen Sie nicht nüchtern erscheinen, dies ist nur am Tag der Operation notwendig.
Stationäre Patient*innen haben nach der administrativen Aufnahme die Möglichkeit, ihr Gepäck auf die vorgesehene Station zu bringen. In unserem Aufnahmegespräch in der orthopädischen Ambulanz, Haus 8, 2. Obergeschoss, erläutern wir Ihnen die geplante Behandlung noch einmal ausführlich. Dafür bringen Sie bitte sämtliche medizinischen Unterlagen mit.
Wir nehmen Ihnen Blut ab und ergänzen gegebenenfalls weitere radiologische Voruntersuchungen. Wir legen eine Akte mit Ihrer aktuellen und geplanten Medikation an, überprüfen die Operationsindikation und klären Sie detailliert über die geplante Operation auf. Danach stellen Sie sich unseren Anästhesistinnen und Anästhesisten vor und besprechen das Narkoseverfahren.
Wichtig: Leiden Sie unter einer Herzerkrankung, dann bringen Sie bitte auch Befunde des Elektrokardiogramms (EKG), der Echokardiographie und der Herzkatheter-Untersuchung mit.
Stationäre Patient*innen können nach Abschluss des gesamten Aufnahmeprozesses das für sie vorgesehene Zimmer aufsuchen. Falls Sie die Station verlassen möchten, informieren Sie bitte das Pflegepersonal.
Ist bei Ihnen eine ambulante Operation oder Intervention beziehungsweise eine prästationäre Behandlung geplant, verlassen Sie unsere Klinik nach Abschluss der Aufnahmeformalitäten wieder.
Am Abend vor dem geplanten Operationstermin rufen Sie um 18 Uhr auf der Ihnen zugewiesenen Station an, um zu erfahren, ob es bei dem geplanten Operationstermin bleibt. Die Telefonnummer erfahren Sie am Tag der Aufnahme.
In der Regel ist es erforderlich, dass Sie ab Mitternacht vor dem Operationstag weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich nehmen. Auch das Rauchen sollte strikt vermieden werden, um das Narkoserisiko so gering wie möglich zu halten. Sollten Sie dies versehentlich nicht eingehalten haben, bitten wir Sie, unser Personal darüber zu informieren.
Werden Sie ambulant oder prästationär behandelt, dann erscheinen Sie bitte am Operationstag, falls nicht anders besprochen, um 7:30 Uhr auf der für Sie vorgesehenen Station.
Ambulante Operation
Nach einer ambulanten Operation ist in der Regel eine mehrstündige Überwachung erforderlich, bevor Sie unsere Klinik wieder verlassen können. Eine Entlassung nach Hause ist meist erst gegen Abend möglich.
Prästationäre und stationäre Operation
Die/der Stationsärzt*in planen die Entlassung abhängig vom Verlauf nach der Operation gemeinsam mit Ihnen. Die Entlassung erfolgt in der Regel am geplanten Entlassungstag um 9.00 Uhr nach dem Frühstück. Sie erhalten neben der Aufenthaltsbescheinigung auch den Entlassungsbericht mit der aktuellen Medikation und den Anweisungen für die weitere Behandlung. Bitte stellen Sie sich am Entlassungstag ambulant bei Ihrer*m einweisenden Ärzt*in oder Hausärzt*in vor, spätestens jedoch am Tag darauf. Nur so können wir eine lückenlose medizinische Versorgung gewährleisten.
Anschlussheilbehandlung
Eine medizinisch erforderliche Anschlussheilbehandlung in einem Rehabilitationszentrum kann, falls vorgesehen, sowohl ambulant als auch stationär erfolgen. Unser hausinterner Sozialdienst unterstützt Sie bei der Beantragung der Anschlussheilbehandlung bei Ihrem Leistungsträger. Bitte beachten Sie, dass nicht immer eine Direktverlegung in eine Rehabilitationsklinik möglich ist. Gelegentlich ist ein kurzer Zwischenaufenthalt daheim nicht zu vermeiden. In dieser Zeit betreuen Sie Ihr*e einweisende*r Ärzt*in. Diese verordnen Ihnen auch die notwendigen physiotherapeutischen Behandlungen.
Für Zuweisende
Interdisziplinäre Wirbelsäulenkonferenz
Am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum findet seit 2014 jeden Freitag die interdisziplinäre Wirbelsäulenkonferenz statt. Hier werden stationäre sowie über die Ambulanz vorgestellte Fälle degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen gemeinsam besprochen. Ziel ist es, in enger Abstimmung zwischen Neurologie, interventioneller Radiologie, Orthopädie, Neurochirurgie und Rehabilitationsmedizin die bestmögliche konservative oder operative Therapie zu bestimmen.
Die Konferenz wurde von den Leitungen der beteiligten Fachbereiche initiiert:
- Prof. Dr. Bruno-Marcel Mackert (Neurologie),
- PD Dr. Andreas Koops (interventionelle Radiologie),
- Dr. Spank (Orthopädie),
- Prof. Dr. med. Mario Cabraja (Neurochirurgie) und
- Dr. Tillmann Stock (Rehabilitation).
Moderiert durch die Radiologie ermöglicht die Konferenz eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit und stärkt die Behandlungsqualität. Um Transparenz und eine verlässliche Indikationsstellung zu gewährleisten, wird sie von einem Qualitätssicherungsprogramm begleitet.
Tumor- und Infektkonferenz
Für Patient*innen mit Tumor- oder Infektionserkrankungen werden zusätzlich eine interdisziplinäre Tumorkonferenz sowie eine Infektkonferenz durchgeführt. Sie gewährleisten eine abgestimmte Behandlung aller beteiligten Fachrichtungen und unterstützen einen nahtlosen Übergang in die ambulante Weiterbehandlung und Rehabilitation.
Allgemeiner Kontakt
Telefon: 030 130 20 3862
E-Mail: wirbelsaeulenchirurgie.avk@vivantes.de
Adresse und Anfahrt
Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
Rubensstraße 125
12157 Berlin-Schöneberg


