
Neurologie mit Stroke Unit in Schöneberg
Auguste-Viktoria-Klinikum
Die Klinik für Neurologie mit Stroke Unit am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Schöneberg ist eines der führenden Schlaganfallzentren der Hauptstadt. Unsere erfahrenen Spezialist*innen versorgen Sie bei akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen.
Über die Klinik für Neurologie in Schöneberg
Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Bruno-Marcel Mackert bieten wir Ihnen eine breite klinisch-wissenschaftliche Fachexpertise: von der raschen, zielgerechten Therapie von akuten Schlaganfällen, epileptischen Anfällen, Hirn- oder Hirnhautentzündung, Schwindelerkrankungen bis hin zur Behandlung von chronischen Erkrankungen des Gehirns oder Nervensystems (wie zum Beispiel Multiple Sklerose, Demenz, Bewegungsstörungen, Gangstörungen oder Polyneuropathie). Im Mittelpunkt stehen dabei immer Ihr Wohlergehen und Ihre Bedürfnisse.
Übersicht der Neurologie in Schöneberg
Führend in der Schlaganfallbehandlung

Als eines der führenden Schlaganfallzentren der Hauptstadt bietet Ihnen unser qualifiziertes Team von Spezialist*innen eine umfassende Versorgung aller akuten Schlaganfälle auf unserer zertifizierten Stroke Unit an. Bereits in der Notaufnahme werden rund um die Uhr Lysetherapien begonnen und endovaskuläre mechanische Thrombektomien zur Auflösung und mechanischen Entfernung von Blutgerinnseln in hirnversorgenden Gefäßen durchgeführt.
Rasche Hilfe ist hier oberstes Gebot, denn jede Minute zählt.
In der Klinik für Neurologie mit Stroke Unit in Schöneberg leitet Chefarzt Prof. Dr. Mackert sein hochqualifiziertes Team von Ärzt*innen, Pflegekräften, Logopäd*innen, Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen und medizinischen Fachangestellten.
Ein ausführliches Aufnahmegespräch und eine detaillierte klinisch-neurologische Untersuchung durch unsere erfahrenen Mediziner*innen, unterstützt durch moderne bildgebende, elektrophysiologische und laborchemische Untersuchungstechniken, sind die Basis für eine rasche Diagnosestellung und spezifische Behandlung.
Unser kompetentes neurologisches Team ist Teil eines umfassenden Netzwerks spezialisierter medizinischer Fachrichtungen am Auguste-Viktoria-Klinikum. Interdisziplinär werden so Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Nervenwurzeln, des peripheren Nervensystems und der Muskulatur rasch und kompetent diagnostiziert sowie miteinander abgestimmt auf höchstem medizinischen Niveau behandelt.
Auf unserer zertifizierten Schlaganfall-Spezialeinheit (zehn Betten Stroke Unit) finden sowohl die Akutbehandlung als auch frühe Rehabilitationsbehandlungen von Schlaganfall-Patient*innen statt.
Neurologisch schwer erkrankte Patient*innen werden interdisziplinär in Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen der Kardiologie und Anästhesie auf unseren beiden Intensivstationen (ITS) und den Intermediate Care Units (ICU) behandelt.

„Wir setzen uns stets für das Wohl unserer Patient*innen ein. Unser Anspruch, als neurologische Klinik Spitzenleistungen zu erbringen, realisieren wir durch unser qualifiziertes und engagiertes Team sowie durch den Einsatz modernster technischer Ausstattung.“

Medizinisches Angebot
Als eines der führenden Schlaganfallzentren der Stadt verfügen wir über umfassende Erfahrung in der Akutversorgung von Patient*innen mit Schlaganfällen und weiteren neurovaskulären Erkrankungen. Neben der Lysetherapie zur Auflösung von Blutgerinnseln bieten wir rund um die Uhr die endovaskuläre mechanische Thrombektomie (MTE) an – eine mechanische Entfernung von Gerinnseln aus hirnversorgenden Gefäßen mittels Katheter über einen Leistenzugang.
Bereits während der Akutbehandlung initiieren wir präventive Lebensstilmodifikationen, adressieren Risikofaktoren des Schlaganfalls und beginnen die medikamentöse Sekundärprävention. Bei medizinischer Notwendigkeit führen wir am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Kooperation mit der Gefäßchirurgie Eingriffe an den hirnversorgenden Gefäßen oder gemeinsam mit der Kardiologie Herzinterventionen durch, um Rezidiven konsequent vorzubeugen.
Das Zentrum ist Gründungsmitglied der Berliner Schlaganfall-Allianz (BSA). Professor Dr. Mackert ist Mitglied des Vorstandes der BSA und koordiniert gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern die Akutversorgung, Rehabilitation sowie die medizinische Weiterbildung sämtlicher Schlaganfall-Versorger in Berlin und dem angrenzenden Brandenburg.
Reportage der Ärztekammer
Zur Berliner Schlaganfallallianz
Zur Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft
Ansprechpartner:
Dr. med. Frank Hamilton, Leitender Oberarzt
Für die Behandlung von Multipler Sklerose sowie anderen entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems stellen wir sämtliche modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren bereit. Unser Ziel ist es, eine schnelle und präzise Diagnosestellung zu ermöglichen und die Lebensqualität der Patient*innen nachhaltig zu verbessern.
Zur Deutschen Multiple Slerose Gesellschaft
Ansprechpartner:
Dr. med. Michal Rozanski, Oberarzt
Epilepsie ist keine eigenständige Krankheit, sondern entsteht durch eine Überaktivität von Gehirnzellen, ausgelöst durch unterschiedliche Störungen des Gehirns. Die Therapien richten sich nach dem Typ und der Schwere der Erkrankung. Bei allen Behandlungsansätzen steht das Ziel der Anfallsfreiheit unserer Patient*innen im Mittelpunkt.
Zur Deutschen Gesellschaft für Epileptologie
Ansprechpartnerin:
Katharina Pretschner
Unsere Expert*innen für Rückenleiden kümmern sich um sämtliche Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule, einschließlich Bandscheibenvorfällen. In der interdisziplinären Wirbelsäulenkonferenz beraten Fachärzt*innen aus Neurologie, Radiologie, Wirbelsäulenchirurgie, Schmerztherapie und Rehabilitationsmedizin gemeinsam darüber, welches Behandlungskonzept für Patient*innen am besten geeignet ist.
Zur Klinik für Wirbelsäulenchirurgie
Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Bruno-Marcel Mackert
Bei dieser Erkrankung wird das periphere Nervensystem (die Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark) durch Störungen im Stoffwechsel – häufig wegen Diabetes, fehlerhafter Immunreaktionen, giftiger Substanzen oder genetischer Veränderungen – beeinträchtigt. Typische Symptome sind Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche. Im Mittelpunkt der Behandlung von Polyneuropathien und Nervenwurzelerkrankungen stehen die Ursachenfindung, gezielte Therapie, Schmerzlinderung und Symptomkontrolle.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Bruno-Marcel Mackert, Chefarzt
Myasthenie führt dazu, dass Nervenimpulse nicht richtig an die Muskulatur weitergeleitet werden. Hauptsymptome sind Doppelbilder, herabhängende Augenlider und eine Muskelschwäche, die sich verstärkt, wenn der Körper belastet wird. Häufig liegt dieser Erkrankung eine Fehlfunktion des Immunsystems zugrunde. Mit modernen Immuntherapien verfolgen wir das Ziel, unseren Patient*innen ein Leben ohne Beschwerden zu ermöglichen.
Zur Deutschen Myasthenie Gesellschaft
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Bruno-Marcel Mackert, Chefarzt
Neben der detaillierten Anamneseerhebung und der erfahrenen klinisch-neurologischen Untersuchung spielen in der Neurologie moderne medizintechnische Untersuchungen eine zentrale Rolle.
Folgende technische Untersuchungsverfahren stehen uns zur Verfügung:
Neurophysiologische Diagnostik – Untersuchungsmethoden und ihre Ziele
Muskeluntersuchungen
- Elektromyographie (EMG): Messung der elektrischen Aktivität von Muskeln zur Erkennung von Muskel- oder Nervenstörungen
Nervenuntersuchungen
- Elektroneurographie (ENG): Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit, um Schädigungen peripherer Nerven festzustellen.
- F-Wellen und H-Reflex: Spezielle Messverfahren zur Überprüfung der Funktion und Leitfähigkeit bestimmter Nervenbahnen.
Reizantworten
- Evozierte Potentiale (VEP, AEP, SEP): Messung der elektrischen Reaktion des Gehirns auf optische, akustische oder sensorische Reize zur Beurteilung zentraler Nervenbahnen.
- Blinkreflex: Test der Reflexantwort bestimmter Gesichtsnerven zur Diagnostik von Nervenstörungen.
Zentrale Untersuchungen
- Transkranielle Magnetstimulation (TCMS): Prüfung der Leitfähigkeit zentraler motorischer Bahnen mittels Magnetimpulsen.
Digitale Elektroenzephalographie (EEG) mit Videodokumentation
- Routine-Enzephalographie (EEG): Aufzeichnung der elektrischen Hirnaktivität zur Diagnose von Epilepsie, Schlafstörungen und anderen neurologischen Erkrankungen. Schlafentzugs-Elektroenzephalographie
Ultraschall-Diagnostik – Untersuchungsmethoden und ihre Ziele
Extra- und transkranielle Dopplersonographie (ECD und TCD):
- Ultraschallverfahren zur Messung des Blutflusses in den hirnversorgenden Gefäßen. Die ECD ermöglicht die Untersuchung der extrakraniellen Gefäße (z. B. Halsarterien), während die TCD die intrakraniellen Gefäße (im Schädelinneren) beurteilt. Beide Methoden dienen vor allem der Erkennung von Gefäßverengungen, Verschlüssen oder anderen Durchblutungsstörungen im Gehirn.
Extra- und transkranielle farbkodierte Duplexsonographie (ECCD und TCCD):
- Erweiterte Ultraschallmethoden, die zusätzlich eine Farbdarstellung des Blutflusses bieten. Dadurch lassen sich Gefäßverläufe und Strömungsrichtungen besser visualisieren, was die Diagnostik von Gefäßerkrankungen noch präziser macht. Diese Verfahren werden häufig eingesetzt, um beispielsweise Schlaganfälle, Gefäßveränderungen oder Embolien zu erkennen und zu überwachen.
Neuroradiologische Diagnostik – Untersuchungsmethoden und ihre Ziele
Magnetresonanztomographie (MRT):
- Ermöglicht die detaillierte und strahlenfreie Darstellung von Gehirnstrukturen sowie die Erkennung von Tumoren, Entzündungen oder Durchblutungsstörungen.
Magnetresonanz-Angiographie (MR-Angiographie):
- Visualisiert die Blutgefäße im Gehirn ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen und hilft bei der Diagnose von Gefäßverengungen oder Aneurysmen.
Cerebrale Computertomographie (CCT):
- Nutzt Röntgenstrahlen zur schnellen Darstellung von Gehirnstrukturen, besonders wichtig bei akuten Ereignissen wie Schlaganfällen oder Blutungen.
CT-Angiographie:
- Stellt die Gefäße des Gehirns mithilfe von Kontrastmittel und Computertomographie dar und eignet sich zur Erkennung von Gefäßverschlüssen und Aneurysmen.
Konventionelle Angiographie (DSA):
- Ein invasives Verfahren zur exakten Darstellung der Gefäßstruktur mittels Kontrastmittel und Röntgenaufnahmen, häufig eingesetzt zur Planung von Eingriffen oder Therapien.
In unserer Klinik behandeln wir Patient*innen mit allen Arten des Schlaganfalls in einer nach den Kriterien der DSG zertifizierten Stroke Unit mit zehn Monitorplätzen. Damit verfügen wir über eine der größten Schlaganfall-Spezialstationen in Berlin, auf der alle modernen Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.
Bereits in der Notaufnahme können rund um die Uhr Lysetherapien begonnen und endovaskuläre mechanische Thrombektomien zur Auflösung und mechanischen Entfernung von Blutgerinnseln in hirnversorgenden Gefäßen durchgeführt werden.
Die logopädische Dysphagie-Ambulanz der Klinik für Neurologie im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum bietet eine umfassende ambulante Diagnostik und Beratung bei Schluckstörungen unterschiedlicher Ursachen, etwa bei neurologischen Erkrankungen, nach Schlaganfall oder unklarer Ursache. Die Diagnostik erfolgt durch eine klinische Untersuchung und eine FEES (flexible endoskopische Evaluation des Schluckakts). Auf dieser Basis erhalten Patient*innen individuelle Empfehlungen zu Therapie, Ernährung und weiterem Vorgehen. Zusätzlich beraten wir bei Trachealkanülen und PEG-Sonden. Für die Anmeldung ist eine Heilmittelverordnung erforderlich.
Kontakt & Terminvereinbarung:
Maria-Leonie Brauda
Leitung Schluckambulanz
Patholinguistin B. Sc., zertifizierte FEES-Ausbilderin (DGN / DSG / DGG)
030 130 20 2823
schluckambulanz.avk@vivantes.de
Unsere Komfortklinik
In unserer Komfortklinik bieten wir vorrangig privat versicherten, beihilfeberechtigten, internationalen sowie selbst zahlenden Patient*innen ein Mehr an Service und Komfort. Sie sind in Komfortzimmern untergebracht und können umfangreiche Serviceleistungen in Anspruch nehmen. Dazu gehören die Chefarztbehandlung, optionale ärztliche Wahlleistungen sowie die Betreuung durch ein speziell geschultes Pflege- und Servicepersonal. Selbstverständlich steht Ihnen das gesamte medizinische Spektrum des Auguste-Viktoria-Klinikums zur Verfügung.
Die Zimmer sind modern und stilvoll gestaltet und verfügen über eine hochwertige Ausstattung. Das elektrisch verstellbare Komfortbett bietet besten Liegekomfort, Servicekräfte sorgen für Ihr Wohlbefinden und erfüllen individuelle Wünsche. Die Komfortbereiche bilden eine organisatorische Einheit mit eigener Lounge und eigenem Restaurant, in dem Sie in angenehmem Ambiente Ihre Mahlzeiten einnehmen können. Auf Wunsch servieren wir Ihnen das Essen auch gern in Ihrem Zimmer. Jedes Einbett- und Zweibett-Zimmer verfügt über ein hochwertig ausgestattetes eigenes Badezimmer mit Dusche und WC. Nach vorheriger Absprache besteht die Möglichkeit, zum gültigen Tarif Angehörige in Ihrem Zimmer unterzubringen. Sprechen Sie uns gerne an.
Sprechstunden und Ansprechpartner
Diensthabender Arzt, 24 Stunden erreichbar
030 130 20 1847
Ruska Ivanova
030 130 20 2161
ruska.ivanova@vivantes.de
Suse Vetterlein
030 130 20 2153
suse.vetterlein@vivantes.de
Chefarzt: Prof. Dr. med. Bruno Marcel-Mackert
Bitte vereinbaren Sie einen Termin in der Privat-Ambulanz über unser Sekretariat:
Suse Vetterlein
030 130 20 2153
Fax 030 130 20 2052
suse.vetterlein@vivantes.de
Peggy Ehrlich
030 130 20 2153
peggy.ehrlich@vivantes.de
Oberarzt: Dr. Michal Rozanski
Vertretung: Franziska Laudani (Fachärztin für Neurologie)
Koordination und zentrale Terminvereinbarung:
Wafa Awada
030 130 20 8380 (9–13 Uhr)
wafa.awada@vivantes.de
Für Zuweiser
Oberärztin Katharina Pretschner:
030 130 20 8151
katharina.pretschner@vivantes.de
Fort- und Weiterbildungsangebote
Wir bieten eine Ausbildung zum Erwerb folgender Zertifikate an:
- Zertifikatserwerb EEG (DGKN)
- Zertifikatserwerb NLG/EMG (DGKN)
Die flexible endoskopische Evaluation des Schluckakts (FEES) ist ein etablierter Goldstandard zur Diagnostik von Schluckstörungen. Im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum können Ärzt*innen und Therapeut*innen direkte und indirekte Supervisionen zur Erlangung des FEES-Anwenderzertifikats der DGN, DSG und DGG absolvieren. Voraussetzung nach einem FEES-Basisseminar ist die Durchführung von 60 supervidierten Untersuchungen (30 direkt, 30 indirekt).
Leistungen:
- Durchführung von 30 direkten und 30 indirekten Supervisionen inkl. Befundauswertung
- Breites klinisches Spektrum: Patient*innen mit neurologischen Erkrankungen auf der Stroke Unit, neurologischen Stationen oder z. B. auch auf den Intensivstationen und der Geriatrie
- Flexible Organisation: Supervisionen gebündelt innerhalb weniger Tage oder über längeren Zeitraum möglich
- Abnahme der FEES-Prüfung vor Ort für Anwender- und Ausbilderzertifikat
Kosten:
- Vivantes Mitarbeitende: 1.700 € (zzgl. 19 % MwSt. = 2.023 €)
- Externe Hospitationen: 2.000 € (zzgl. 19 % MwSt. = 2.380 €)
- FEES-Prüfung: 250 € (zzgl. 19 % MwSt. = 297 €)
Kontakt:
Maria-Leonie Brauda
Zertifizierte FEES-Ausbilderin (DGN/DSG/DGG)
030 130 20 2822
0151 689 394 54
maria-leonie.brauda@vivantes.de
Allgemeiner Kontakt
Telefon: 030 130 20 2153
E-Mail: neurologie.avk@vivantes.de
Fax 030 130 29 20 2150
Adresse und Anfahrt
Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
Rubensstraße 125
12157 Berlin-Schöneberg

