

Pankreaskrebszentrum Reinickendorf
Humboldt-Klinikum
Im Pankreaskrebszentrum in Reinickendorf werden jegliche Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse diagnostiziert und behandelt. Schwerpunkt bildet die Behandlung von malignen Bauchspeicheldrüsentumoren, deren Häufigkeit in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.
Übersicht Pankreaszentrum in Reinickendorf
Das Pankreaszentrum in Reinickendorf ist auf die Behandlung der Bauchspeicheldrüse spezialisiert. Die Betreuung umfasst dabei modernste Methoden in der Diagnostik, die interdisziplinäre Festlegung des Behandlungsplanes in der Tumorkonferenz, die Durchführung komplexer konservativer, interventioneller und operativen Therapien und alle Aspekte der Nachbehandlung und Nachsorge, inklusive palliativer Behandlungen.
Die Bauchspeicheldrüse
Die Bauchspeicheldrüse (das Pankreas) zählt zu den Verdauungsorganen. Genauer gesagt ist es eine Drüse.
Sie produziert Verdauungssekrete zur Fettverdauung, die in den Dünndarm abgegeben werden (exokrine Funktion). Aber auch Hormone zur Blutzuckerregulation (z.B. Insulin) werden in der Bauchspeicheldrüse produziert und in die Blutbahn abgegeben (endokrine Funktion).
Das Organ selbst liegt versteckt im Oberbauch des Menschen. Es befindet sich hinter dem Magen. Unterteilt wird das Organ in Kopf, Körper und Schwanz.
Medizinisches Angebot
Wir behandeln schwerpunktmäßig folgende Erkrankungsgruppen:
- Chronische Pankreatitis
- Zystische Neoplasien
- Bauchspeicheldrüsenkrebs / Pankreaskarzinom
Unsere Auszeichnung

Zertifiziertes Pankreaszentrum
Zertifiziert nach den hohen Standards der Deutschen Krebsgesellschaft in Bezug auf in Qualität und interdisziplinärer Versorgung.
Was ist Pankreas? Die Bauchspeicheldrüse erklärt:
Chronische Pankreatitis
Bei der chronischen Pankreatitis, – also der chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse, – kommt es zu einer Abflussstörung im Gangsystem.
Die Behandlung iner chronischen Pankreatitis ist immer interdisziplinär. Zunächst wird die umfängliche Diagnostik und Therapie durch die Kolleg*innen der Gastroenterologie durchgeführt. Engstellen können mit endoskopischen Verfahren erweitert werden (ggf. Stenteinlage in den Gang). Die Verdauungsstörung wird medimamentös behandelt. Die exokrine Insuffizienz (Fettverdauungsstörung) wird durch die Einnahme von Pankreasenzym als Kapsel ausgeglichen. Die endokrine Insuffizienz (Diabetes mellitus) wird durch Tabletten und ggf. auch mit Insulin therapiert.
Die chirurgische Therapie spielt eine bedeutende Rolle zur Behandlung von akuten oder von späten Komplikationen einer chronischen Pankreatitis. Zu den akuten Komplikationen zählt eine akute Pankreatitis auf dem Boden einer chronischen Pankreatitis. Dieses Krankheitsbild kann schnell fortschreiten und mitunter zu einer lebensbedrohlichen Sepsis führen. Hier ist es die Aufgabe der Chirurgie in einem Stufenkonzept (Step-up Approach) mögliche Ansammlungen infizierter Flüssigkeit oder nekrotisches Gewebe möglichst schonend zu entfernen.
Zu den Spätkomplikationen zählen relevante Engstellen des Gangsystems der Galle und der Bauchspeicheldrüse. Aber auch die Behandlung der Schmerzen ist eine Domäne der chirurgischen Therapieverfahren bei chronischer Pankreatitis.
Es sind verschiedene Operationen beschrieben um die Folgen der chronischen Entzündung zu behandeln. Ziel sind weniger Schmerzen für den Patienten. Die Wahl der Methode ist abhängig von der Organbeschaffenheit und weiteren Begleitumständen. Man unterscheidet
- die Duodenumerhaltenden Pankreaskopfresektionen (DEPKR: OP nach Beger, Frey, Bern, Hamburg) oder
- die Pankreaskopfresektion in klassischer oder pyloruserhaltender Variante (PKR: Whipple, PPPD).
Zystische Neoplasien
Als zystische Neoplasie bezeichnet man mit Flüssigkeit oder Schleim gefüllte Raumforderungen der Bauchspeicheldrüse. Aufgrund der vermehrt durchgeführten Schnittbildgebung (CT, MRT) kommt es immer häufiger zu solchen Zufallsbefunden. Bestimmte Gruppen der zystischen Neoplasien können eine Vorstufe des Bauchspeicheldrüsenkrebs sein.
Bei einer Pseudozyste der Bauchspeicheldrüse handelt es sich meist um (post-) entzündliche Veränderungen. Diese entstehen z.B. bei der chronischen Pankreatitis. Da es sich um eine gutartige Erkrankung handelt, besteht hier nur selten Grund zu einer Operation.
Kommt es zur Entzündung einer solchen Zyste, wird meist mit Antibiotika behandelt. In manchen Fällen wird auch mittels endoskopischer Technik (also einer Spiegelung) eine Entlastung des Zysteninhaltes angestrebt. Chirurgisch kann auch eine Ableitung über ein aufgenähtes Dünndarmsegment erreicht werden.
Die häufigste Gruppe der sogenannten zystischen Raumforderungen sind die sogenannten IPMN.
Es handelt sich um schleimbildende (= muzinöse), sprossende (= papilläre) und vom Gang ausgehende (= intraduktale) Neubildungen (= Neoplasien).
IPMN können im Hauptgang entstehen. Dann heißen sie MD-IPMN (MD = engl. main duct). In mehr als der Hälfte der operierten Fälle bei Hauptgang IPMN sind schon Tumorzellen nachweisbar. Aus diesem Grunde wird bei MD-IPMN meist die Operation empfohlen.
Etwas komplizierter ist es bei den IPMN des Nebenganges. Diese werden als BD-IPMN bezeichnet (BD = engl. branch duct). Bei den BDIPMN ist es von verschiedenen Kriterien abhängig ob eine Operation zu empfehlen ist, oder ob es sicher ist eine Beobachtung zu vereinbaren. Zu den sogenannten besorgniserregenden Eigenschaften (engl. worrisome features) zählen die Größe, Verkalkungen, ein Aufstau des Hauptganges oder Knötchen ab einer bestimmten Größe.
Manchmal sind auch Haupt- und Nebengang betroffen. In diesen Fällen spricht man von einer MT-IPMN (engl.: mixed type).
Entscheidet man sich zur Operation, so wird nach den gleichen Prinzipien wie bei einem Tumor der Bauchspeicheldrüse operiert. Alle anderen Patient*innen sollten sich einer regelmäßigen Nachsorge unterziehen (z.B. MRCP).
Muzinös-mystische Neoplasien der Bauchspeicheldrüse werden meist bei Frauen mittleren Alters diagnostiziert. Die zystischen Veränderungen sind oft septiert. Eine Entartung und daraus folgende Krebsentstehung ist möglich. Deshalb wird bei Verdacht auf diese Veränderung meist die Resektion, d.h. die operative Entfernung empfohlen.
Serös zystische Neoplasien werden meist bei Frauen um das 70. Lebensjahr festgestellt. Operiert werden muss dieser meist gutartige Tumor nur, wenn dieser einen Aufstau des Gangsystems verursacht oder wenn eine schnelle Größenzunahme festgestellt wird. Wichtig ist die sichere Abgrenzung zu anderen zystischen Raumforderungen, da diese ein höheres Risiko zu einer Krebsentstehung haben.
Die solid-pseudopapilläree Neoplasie ist eine seltene Veränderung der Bauchspeicheldrüse. Betroffen sind meist junge Frauen. Meist sind die Veränderungen gutartig. Da es jedoch sehr schwierig ist, bösartige Veränderungen sicher auszuschließen, wird bei Verdacht auf das Vorliegen einer SPN manchmal zur Operation geraten.
Pankreaskarzinom
Der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist ein aggressiver Tumor. In Deutschland wurde 2023 laut Robert Koch Institut bei 19.800 Menschen die Diagnose eines Pankreaskarzinoms gestellt. Risikofaktoren sind u.a. eine chronische Entzündung (chronische Pankreatitis) oder bestimmte gutartige Veränderungen (z.B. IPMN).
Die Diagnostik bei Verdacht auf einen Bauchspeicheldrüsentumor ist umfangreich. Neben der Laboruntersuchung ist eine Bildgebung notwendig (Ultraschall, Computertomografie, Magnetresonanztomographie) um eine Therapie planen zu können.
Mit einer Spiegelung (Endoskopie) können die Verhältnisse vor Ort beurteilt werden. Ist es zu einem Aufstau von Gallensäuren gekommen (Gelbsucht), kann auch gleich ein Abfluss geschaffen werden.
Fälle mit Tumoren der Bauchspeicheldrüse werden in einer Tumorkonferenz besprochen. Wenn keine Metastasen vorliegen, wird abhängig von der Lage des Tumors entweder der Pankreasschwanz oder der Pankreaskopf entfernt. In manchen Fällen kann heute auch minimal-invasiver Technik (Schlüssellochchirurgie) operiert werden. Vorteile sind die kleineren Narben und eine schnellere Mobilisierung.
Bestätigt sich der Tumorverdacht, schließt sich meist eine zusätzliche Therapie mit Medikamenten an (adjuvante Chemotherapie) um eine Streuung oder ein Lokalrezidiv zu verhindern.
Bei lokal fortgeschrittenen Tumoren kann mit modernen Krebsmedikamenten bzw. einer Medikamentenkombination (Chemotherapie) der Tumor vor einer Operation verkleinert werden. Gelingt dies, so kann in einem zweiten Schritt der Tumor ggf. doch entfernt werden.
50 Pankreasresektionen pro Jahr
Unsere Kooperationspartner
Informationen für Patient*innen
Im Darmkrebszentrum in Reinickendorf sind Sie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Dickdarmkrebs und Enddarmkrebs sowie Analkarzinom gut aufgehoben: Hier erhalten Sie eine umfassende Behandlung und Betreuung.
Das Zentrum für Ernährungsmedizin und Diabetologie im Humboldt-Klinikum ist eine der zentralen Anlaufstellen für Ernährung, Ernährungsberatung und Ernährungsmedizin in Berlin-Reinickendorf.
Im Zentrum für Ernährungsmedizin erhalten Sie eine umfassende Ernährungsberatung sowie die medizinische und pflegerische Betreuung aller ernährungsbezogenen Krankheiten. Hier widmen wir uns Erkrankungen, die durch unsachgemäße Ernährung, Mangelernährung oder andere ernährungsbezogene Umstände verursacht oder mitverursacht wurden.
In der Vorbereitung von Operationen sowie in der Phase der Erholung danach spielt eine angepasste Ernährung ebenfalls eine entscheidende Rolle, sodass wir Sie auch hier gerne unterstützen möchten.
Kontakt:
- während Ihres Aufenthaltes in unserer Klinik: Sprechen Sie gerne unsere Stationsärzt*innen an, wir organisieren dann ein Gespräch mit den Kolleg*innen für Sie
- für eine ambulante Ernährungsberatung: ernaehrungszentrum@vivantes.de oder 030 130 12 1687

Die Physiotherapeut*innen am Humboldt-Klinikum unterstützen Sie mit:
- fachgerechter Mobilisation nach Operationen und erkrankungsbedingter Immobilität
- Kräftigung geschwächter Muskelgruppen und Verbesserung beeinträchtigter Gelenkbeweglichkeiten
- atmungserleichternde Maßnahmen und die Linderung von Schmerzzuständen

Wenn sich mit einer Erkrankung die Lebensumstände verändern, stehen plötzlich viele Fragen im Raum. Wir beraten und begleiten Patient*innen und Angehörigen bei Fragen rund um alle Folgemaßnahmen, wie Rehabilitation, Hilfsmittel, Hauskrankenpflege uvm.
Kontakt:
- während Ihres Aufenthaltes in unserer Klinik: Sprechen Sie gerne unsere Stationsärzt*innen an, wir organisieren dann ein Gespräch mit den Kolleg*innen für Sie
- Ort: Vivantes Humboldt-Klinikum, Hauptgebäude, Erdgeschoss oder persönlicher Besuch vor Ort auf Station
Das Wort Krebs löst bei vielen Menschen Gefühle von Angst, Verzweiflung und Kontrollverlust aus. Zudem sind meist innerhalb kurzer Zeit schwierige Entscheidungen hinsichtlich Operation und Therapie zu treffen.
In dieser Situation kann ein Gespräch mit einer neutralen Person, die nicht zum Familien- und Freundeskreis gehört, hilfreich sein, um Ängste abzubauen, sich zu stabilisieren und die eigene Entscheidungsfähigkeit zu verbessern.
Ebenso kann eine unterstützende Begleitung während der gesamten stationären Behandlung maßgeblich zur Verhinderung psychischer Überlastung beitragen. Gerne beraten wir Sie auch zu psychoonkologischen Angeboten nach der stationären Behandlung und vermitteln Ihnen entsprechende Kontakte.
Kontakt:
- während Ihres Aufenthaltes in unserer Klinik: Sprechen Sie gerne unsere Stationsärzt*innen an, wir organisieren dann ein Gespräch mit den Kolleg*innen für Sie
Sie können auch selbst Kontakt mit den Psychoonkologinnen am Humboldt-Krankenhaus aufnehmen:
Esmeralda Reich
Psychoonkologin
0170 - 568 6371
esmeralda.reich@vivantes.deLarissa Hartmann
Psychoonkologin
0151 - 1488 28 7871
larissa.hartmann@vivantes.de
Veränderungen im Leben werfen Fragen auf. Krankheiten gehören dazu. Dafür haben Seelsorger*innen im Krankenhaus stets ein offenes Ohr und können Ihnen Zuversicht schenken. Sie nehmen sich Zeit für Gespräche mit Ihnen über die Dinge zu reden, die Sie bewegen.
In Zeiten der Verunsicherung kann es hilfreich sein, mit einem anderen Menschen über seine Fragen, Ängste, Hoffnungen oder Nöte zu sprechen. Möglicherweise finden Sie Kraft und Halt im Gebet oder im Zuspruch eines Segens. Alle Gespräche sind absolut vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.
Zu den Angeboten der Seelsorge im Humboldt-Klinikum gehören auch:
- Gottesdienst
- ehrenamtlicher Besucherdienst
- Singen für die Seele: KörperKlang
Ambulanz Gastrointestinale Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle
Mit unserer Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) für gastrointestinale Tumore können wir für komplexe onkologische Erkrankungen des Verdauungstraktes, einschließlich der Leber und der Bauchspeicheldrüse, eine Vielzahl von Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten anbieten.
Die Versorgung in der ASV von Tumoren des Bauchraums und der Bauchorgane („Gastrointestinale Onkologie“) betrifft Krebserkrankungen des gesamten Verdauungstraktes. Diese umfasst folgende Leistungen:
- umfassende Betreuung durch ein eingespieltes Team aus Spezialistinnen und Spezialisten,
- moderne endoskopische Diagnostik und Therapie,
- spezialisierte Labordiagnostik,
- differenzierte pathologische Diagnostik einschließlich molekularer Pathologie,
- komplexe radiologische und nuklearmedizinische Bildgebung,
- minimalinvasive und robotische Chirurgie,
- medikamentöse Tumortherapie mit Kombinationschemotherapie und Immuntherapie,
- maßgeschneiderte und gewebsschonende strahlentherapeutische Behandlungen
- und die Möglichkeit der Behandlung innerhalb zahlreicher aktueller wissenschaftlicher Studien.
In unserer ASV für gastrointestinale Tumore arbeiten erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte verschiedener Fachrichtungen in einem Team zusammen. Das Kernteam besteht aus Fachärzt*innen der Inneren Medizin und Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Strahlentherapie.
Behandlungsvoraussetzung ist entweder die direkte Zuweisung aus stationärer Behandlung ohne Überweisungsschein oder die Überweisung von Patient*innen mit gesicherter Tumordiagnose durch die niedergelassene Haus- und Fachärzt*in mit Überweisungsschein.
Darmkrebs
Klinik für Koloproktologie
Magen-, Leber-, Pankreas-, Speiseröhren-, Dünndarm-, Nebennierenkrebs
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Für Ärzt*innen
Leitung des zertifizierten Pankreaszentrums
Allgemeiner Kontakt
Telefon: 030 130 12 1314
E-Mail: pankreaszentrum.huk@vivantes.de
Adresse und Anfahrt
Vivantes Humboldt-Klinikum
Am Nordgraben 2
13509 Berlin-Reinickendorf
Kontakt und Sprechstunden des Zentrums
Terminvereinbarung
pankreaszentrum.huk@vivantes.de
In dringenden Fällen
0160 615 5029 (08:00-15:00 Uhr)
Notfälle
0170 576 8972 (24h)
Möchten Sie eine Zweitmeinung zur einer bereits diagnostizierten Erkrankung, ist dies ebenfalls in unserer Spezialsprechstunde möglich. Bitte denken Sie daran sämtliche Unterlagen (digital oder analog) mitzubringen.
Was muss man für die Vereinbarung eines Termins mitbringen
Für die Terminvereinbarung im Darmzentrum benötigen wir:
- Überweisung von Ihrem Hausarzt oder Facharzt.
- Medizinische Unterlagen, z.B. Ergebnisse von Voruntersuchungen (Bluttests, Ultraschall, MRT, etc.).
- Versichertenkarte zur Abrechnung.
- Fragen oder Anliegen, die Sie während des Termins besprechen möchten.
Unsere Mitarbeitenden stehen Ihnen bei der Organisation und Klärung der notwendigen Unterlagen gerne zur Seite.
So finden Sie sich bei uns zurecht
Wir gehören zum Department für Chirurgie im Humboldt-Klinikum
Leitung des Departments: Prof. Dr. med. Ulrich Adam

Wie die Medizin im Allgemeinen, so ist auch die Chirurgie im Speziellen von einer immer weiteren Spezialisierung gekennzeichnet. Der immer schneller werdende Wissenszuwachs und die wachsende methodische Vielfalt in der Medizin bedingen, dass eine Ärztin bzw. ein Arzt – Spezialist*innen – nur noch Teilbereiche vollumfänglich in Theorie und Praxis beherrscht. Daher ist der Wunsch der Patientinnen und Patienten, von Spezialist*innen behandelt zu werden, verständlich und auch zeitgerecht.
Mit der Departmentstruktur tragen wir dieser Entwicklung der Chirurgie und den Erwartungen der Patient*innen Rechnung. Jede einzelne Patientin bzw. jeder einzelne Patient mit der jeweiligen Erkrankung wird von einem Spezialisten behandelt. Dies führt zu besseren Ergebnissen und schnellerer Genesung. Gleichzeitig nutzen die einzelnen Kliniken des Departments gemeinsame Strukturen und garantieren somit einen effizienten Einsatz der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Darüber hinaus können wir durch die Departmentstruktur die Versorgung vor allem der chirurgischen Notfälle rund um die Uhr optimal sicherstellen. Folgende spezialisierte Kliniken und Zentren gehören zum Department für Chirurgie:
Kliniken
Zentren
Im Department für Chirurgie bieten wir die Weiterbildungsmöglichkeit für:
- Fachärzt*in Allgemeine Chirurgie
- Fachärzt*in Viszeralchirurgie
- Zusatzbezeichnung Spezielle Viszeralchirurgie
- FEBS Abdominal Wall Surgery (FEBS - AWS)
Die strukturierte Weiterbildung gemäß der Weiterbildungsordnung beinhaltet die Möglichkeit der sechsmonatigen Rotationen in die zentrale Notaufnahme und die Intensivstation im Rahmen der Basisweiterbildung und aufbauend darauf die Weiterbildung der spezifischen Fertigkeiten, konservativen und operativen Weiterbildungsinhalte.
Für die Zusatzweiterbildungen Spezielle Viszeralchirurgie und die europäische Qualifikation Abdominal Wall Surgeon (FEBS AWS) gibt es auf dem Facharzt aufbauend entsprechende Weiterbildungscurricula.
Studien zu Pankreaskrebs
1 (Angezeigt werden die Studien: 1 - 1).
Pancalyze Studie
Die Uniklinik Köln erforscht Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse mit dem Ziel, die Therapie in Zukunft zu verbessern. Für dieses Forschungsvorhaben werden Gewebeproben der Bauchspeicheldrüse und Blutproben in einer sogenannten Biobank gesammelt, (gentechnisch) analysiert und mit den medizinischen Daten verknüpft werden. Im Rahmen der chirurgischen Therapie findet eine Entnahme von Gewebe an der Bauchspeicheldrüse statt. Teile des entfernten Gewebes, sowie medizinischen Daten werden der zur Verfügung gestellt. An den Biomaterialien sollen auch gentechnische Analysen durchgeführt werden. Status/Laufzeit: offen
Krankheitsbilder Pankreaskarzinom
Kontakt veit.mansmann@vivantes.de
Fachgebiet(e) an Standort(en) Praxis für Hämatologie und Onkologie




