Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit FRITZ am Urban und soulspace

Klinikum Am Urban

Die Klinik für Psychiatrie in Kreuzberg steht für patientennahe Versorgung, moderne evidenzbasierte Therapien, klinische Forschung und Prävention. Wir bieten ambulante, aufsuchende, tagesklinische oder stationäre Behandlungsangebote.

Moderne Psychiatrie und Psychotherapie: individuell. innovativ. wissenschaftlich fundiert.

Psychische Erkrankungen sind vielfältig – genauso wie die Wege, sie gut zu behandeln.
In der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Vivantes Klinikum Am Urban verbinden wir wissenschaftlich fundierte Medizin mit innovativen, alltagsnahen Behandlungskonzepten. Unser Anspruch ist es, Menschen frühzeitig zu erreichen, individuell zu begleiten und Versorgung so flexibel zu gestalten, dass sie zum Leben passt.
Dabei denken wir Psychiatrie weiter: von präventiven und niedrigschwelligen Angeboten über aufsuchende Behandlung bis hin zu modernen psychotherapeutischen Verfahren und beruflicher Teilhabe. Klinische Praxis, Patient*innenperspektive, Angehörigenperspektive und Forschung sind dabei eng miteinander verbunden.

Klinikstruktur der Psychiatrie in Kreuzberg

So arbeiten wir: Unsere Klinik auf einen Blick

In unseren multiprofessionellen Teams arbeiten Ärzt*innen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pflegekräfte, IPS Coaches, Genesungsbegleiter*innen (Ex-In), Ergo-, Kunst-, Musik- sowie Physio- und Tanztherapeut*innen sowie Forschungsmitarbeitende zusammen.
Mit 265 akutpsychiatrischen und rund 2.000 ambulanten Behandlungsplätzen decken wir das gesamte psychiatrische Spektrum ab – ambulant, tagesklinisch, stationär oder im häuslichen Umfeld (StäB). Unterschiedliche Kompetenzteams ermöglichen passgenaue Versorgung für verschiedene Krankheitsbilder.

Therapieangebote verbinden Einzel- und Gruppenpsychotherapie mit kreativen und körperorientierten Verfahren. Beispiele für spezielle Angebote sind die Elternsprechstunde für seelische Gesundheit rund um Schwangerschaft und Geburt sowie türkischsprachige und englische Gruppen für Menschen mit Migrationshintergrund. Angehörige können auf Wunsch einbezogen werden, und Kooperationen mit niedergelassenen Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen, psychosozialen Trägern und sozialpsychiatrischen Diensten sichern die Versorgung über die Klinikbehandlung hinaus. Forschung und Innovation fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Konzepte ein.
 

Über Chefarzt Prof. Dr. med. Andreas Bechdolf

Prof. Dr. med. Andreas Bechdolf ist Experte für die Behandlung von Menschen mit Psychosen, für die Früherkennung und Frühbehandlung von Psychosen und bipolaren Erkrankungen sowie für die Entwicklung innovativer Versorgungs und Psychotherpieformen. Er leitet die AG Präventive Psychiatrie, innovative Versorgungs- und Psychotherapieformen an der Charite-Universitätsmedizin. Prof. Bechdolf gehört der Leitlinienkommission Schizophrenie und psychosoziale Interventionen der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) an. Er ist u. A. Vorstandsmitglied der DGPPNund Prinicpal Investigator am Deutschen Zentrum für psychische Gesundheit (DZPG). Prof. Bechdolf wurde für seine Tätigkeiten mehrfach ausgezeichnet.

Aktuelles aus der Klinik

Veranstaltung

DER MARKT & DER LAUF für seelische Gesundheit

Weitere Informationen
 

Presseberichte

Anstistigma-Preis für Berliner Ausbildungshilfe - rbb
Gemeinsam mit der Handwerkskammer Berlin wurden IPS & soulspace mit dem Ulrike-Fritze-Lindenthal-Antistigma-Preis der DGPPN für das Projekt „Keine Schubladen im Werkzeugkasten – Kooperation zwischen psychiatrischer Klinik und Handwerkskammer für einen stigmafreien Umgang mit psychischen Erkrankungen in der dualen Ausbildung“ ausgezeichnet.

Psychische Krisen: Schwere Erkrankungen halbieren? Studie sucht Jugendliche - Tagesspiegel

Früherkennung psychischer Krankheiten: Ein Frühwarnsystem für die Psyche - Die Zeit

Stationsäquivalente Behandlung: Wir erleben die Patienten zu Haus viel eigenständiger - Die Zeit

Schwer psychisch kranke Menschen brauchen mehr ambulante Versorgungsangebote - Deutsches Ärzteblatt

Schizophrenie und Gewalt: Es braucht mehr Behandlung - FAZ

Jetzt reinhören in unsere Podcast-Folge "Der Ruf des Messias"

Echt krank?! – Wenn die Wirklichkeit krasser ist als jede Serie

Station: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Vivantes Klinikum Am Urban in Berlin-Kreuzberg

Lass mal mehr über die Psyche reden. ADHS, Burnout, Depressionen. Psychische Erkrankungen boomen auf Social Media. Eine Gefahr? Wir sprechen über riskante Selbstdiagnosen, zerstörerische Stimmen im Kopf und leichtsinnige Stigmatisierung. Wie fühlt es sich wirklich an, schizophren zu sein? Und was passiert, wenn Freunde einen als wahnsinnig bezeichnen? Es geht darum, sensibel zu sein. Denn psychisch Erkrankte sind mehr als ihre Krankheit.

Hier können Sie unseren Podcast hören: 

Echt krank?! Podcast hören

Was uns ausmacht: Unsere innovativen Angebote

Prävention & niedrigschwellige Angebote

Frühe Hilfe kann Krankheitsverläufe deutlich verbessern. Mit präventiven und niedrigschwelligen Angeboten – insbesondere für junge Menschen – schaffen wir Zugänge, bevor Krisen sich verfestigen. Dazu gehören unter anderem soulspace sowie das Frühinterventions- und Therapiezentrum FRITZ Am Urban.

Aufsuchende Behandlung (StäB / Home Treatment)

Manche Menschen benötigen intensive Behandlung, möchten aber in ihrem vertrauten Umfeld bleiben. Mit der stationsäquivalenten Behandlung (StäB) bieten wir eine strukturierte, multiprofessionelle Therapie überwiegend zu Hause – als Alternative oder Ergänzung zur stationären Behandlung.

Was ist Home Treatment?

  • Behandlung bei Ihnen zu Hause nach individuellem Plan
  • Mehrfach wöchentliche Hausbesuche, ambulante Kliniktermine möglich
  • Psychotherapie, Diagnostik, Medikation und Therapieangebote der Klinik
  • Einbezug von Angehörigen und sozialen Ressourcen
  • Dauer: durchschnittlich 3–4 Wochen, abhängig vom Bedarf
     

Für wen geeignet?

  • Menschen in akuten Krisen, z. B.:
  • Psychosen
  • Bipolare Erkrankungen
  • Schwere Depressionen
  • Zwangsstörungen

Voraussetzung: gesetzliche Krankenversicherung und ärztlich bestätigte stationäre Indikation.

Das Team

Ärzt*innen, Psycholog*innen, Pflegefachkräfte, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen und Genesungsbegleiter*innen arbeiten multiprofessionell zusammen. Die Behandlung erfolgt überwiegend zu Hause, mit Vernetzung zur gemeindepsychiatrischen Versorgung.

Aufnahme & Kontakt

  • Über psychiatrische Stationen, Institutsambulanz oder Rettungsstelle
  • Auch niedergelassene Ärztinnen/Therapeutinnen können Kontakt aufnehmen
  • Direkt: 0170 371 08 41

Ärztliche Leitung: Hr. Dr. Bühling-Schindowski
Pflege: Jan Pfeiffer
 

Moderne psychotherapeutische Verfahren und Genesungsbegleitung

Wir arbeiten mit evidenzbasierten, zeitgemäßen psychotherapeutischen Ansätzen wie der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) sowie unter Einbezug der Grundsätze der Interpersonellen Psychotherapie (IPT), des Safewards-Konzepts, des Recovery-Ansatzes und des Community Reinforcement Approach (CRA). Ein wichtiger Bestandteil unserer Teams sind Genesungsbegleiter*innen (Peer-Support). Sie bringen eigene Erfahrungen mit psychischen Krisen ein, unterstützen Patient*innen auf Augenhöhe und fördern dadurch Vertrauen, Motivation und Selbstwirksamkeit. Ziel ist eine individuelle, ressourcenorientierte Behandlung, die Stabilität fördert und nachhaltige Entwicklung ermöglicht.
 

Individuelle Unterstützung bei Arbeit & Teilhabe (IPS)

Psychische Gesundheit und berufliche Teilhabe gehören zusammen. Mit dem Ansatz Individual Placement and Support (IPS) unterstützen unsere Job- und Schulcoaches Menschen dabei, eine passende Arbeit oder Ausbildung zu finden oder in Ausbildung und Beruf zu bleiben – orientiert an ihren eigenen Zielen und Ressourcen.

Leitung: Dipl.-Psych. Dorothea Jäckel

Worum geht es?

Psychische Krisen, wie das Erleben einer psychotischen Episode, gehen häufig mit Problemen am Arbeits- oder Ausbildungsplatz/Uni/Hochschule einher. Die Schwierigkeiten können von Fragen bei der Berufswahl, dem beruflichen Wiedereinstieg, der Wiederaufnahme der Berufsausbildung/des Studiums bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes reichen. Für viele Patient*innen ist das Finden und Erhalten eines Arbeits- oder Ausbildungs- bzw. Studienplatzes ein zentrales und bedeutsames Behandlungsziel. Mit dem Programm Individual Placement and Support (IPS) wird die Frühintervention und -behandlung durch ein wirksames Angebot ergänzt, um die Bereiche Arbeit und Ausbildung schon während der klinischen Behandlung anzugehen und einen frühzeitigen und nahtlosen Übergang in die Arbeitswelt zu schaffen.

Wie funktioniert es?

„Individual Placement and Support“ kurz IPS bedeutet, dass das Training und die individuelle Unterstützung direkt am Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt stattfinden - im Gegensatz zu traditionellen Maßnahmen mit Arbeitstrainings in einer geschützten Umgebung. Diese Unterstützung (Support) am Arbeits- oder Ausbildungsplatz, im Studium, bei der Stellen- bzw. Ausbildungsplatzsuche oder bei der Berufswahl wird häufig als Job Coaching bezeichnet. Der Support ist immer am individuellen Bedarf ausgerichtet, ist bei der Stellensuche sowie der Arbeitsaufnahme intensiver und wird im Lauf der Zeit weniger. Bei Krisen, Problemen oder Konflikten am Arbeits- oder Ausbildungsplatz kann das Coaching flexibel wieder intensiviert werden. Aus randomisierten, kontrollierten Studien wissen wir, dass psychisch kranke Menschen, die die Möglichkeit haben das Individual Placement and Support (IPS) zu nutzen, mehr als doppelt so häufig eine Anstellung in der freien Wirtschaft erhalten, dort länger bleiben, mehr verdienen, weniger (teil-) stationäre psychiatrische Behandlung in Anspruch nehmen und eine höhere Lebensqualität berichten. IPS hat sich in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Studien (NL, CH, AUS, USA, CA, UK) im Vergleich zu traditionellen Ansätzen als deutlich überlegen erwiesen.

Wer kann mitmachen?

Personen mit einer psychischen Erkrankung, die motiviert sind, (wieder) in den Arbeits- oder Ausbildungsprozess einzusteigen. Notwendig ist, dass Sie sich in ambulanter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung in unserer Institutsambulanz befinden beziehungsweise diese zeitnah geplant ist.

Wie nehme ich Kontakt auf?


030 130 22 6043

Klinische und Versorgungsforschung

Bei uns besteht eine enge Verknüpfung zwischen den innovativen klinischen Angeboten und der Versorgungsforschung. Unsere klinische und versorgungsbezogene Forschung zielt darauf ab, wirksame und akzeptierte Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen weiterzuentwickeln – von präventiven Maßnahmen bis hin zu innovativen psychotherapeutischen Interventionen.Klinisch-wissenschaftlich arbeiten wir in unserer Arbeitsgruppe Präventive Psychiatrie, innovative Versorgungs- und Psychotherapieformen an der Charité-Universitätsmedizin. IM Bereich Prävention engagieren wir uns zudem als Teil des EU-Projekts YOUTHreach. Ziel ist es, frühe Symptome psychischer Erkrankungen zu erkennen und niederschwellige, leicht zugängliche Angebote für junge Menschen bereitzustellen. Parallel dazu forschen wir zu psychotherapeutischen Interventionen, unter anderem im Einstein-Zentrums für Youth Mental Health oder in Projekten wie der Feel-Good‑Studie, um neue Therapieformen zu evaluieren und die Behandlung akut psychisch belasteter Menschen evidenzbasiert zu verbessern. Unsere Arbeit ist zudem im Forschungsverbund des Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) eingebunden.
 

Einblicke in innovative Behandlungsangebote unserer Klinik

Wir behandeln multiprofessionell in Kompetenzteams

In unseren 9 Kompetenzteams werden die 170 vollstationären Plätze durch ambulante, tagesklinische und aufsuchende Angebote ergänzt. Hilfesuchende arbeiten über alle Settings hinweg (Klinik, Home Treatment, Tagesklinik, Ambulanz) überwiegend mit denselben Behandler*innen – das sorgt für Kontinuität und eine individuell abgestimmte Behandlung.

Unsere Kompetenzteams sind überwiegend auf bestimmte Erkrankungsgruppen (z. B. Depression, junge Menschen mit Psychosen) spezialisiert.

Mit dem Schwerpunkt Akutbehandlung bieten wir Menschen in akuten psychischen Krisen in 2 Bereichen der Klinik eine umfassende psychiatrische Intensivbehandlung. Behandelt werden vor allem Menschen mit Psychosen, bipolaren und depressiven Erkrankungen sowie emotionaler Instabilität. Der angebotene Schutz in der Behandlung ist insbesondere für Menschen gedacht, die sich selbst und/oder andere Menschen aufgrund ihrer psychischen Erkrankung gefährden könnten. Dabei handelt es sich oft um Folgen psychischer Krisen wie starke Angst- und Unruhezustände, teilweise auch mit Fremdgefährdung, selbstschädigendem Verhalten oder Suizidalität. In gewisser Weise können diese Bereiche der Klinik mit den Intensivstationen einer somatischen Klinik verglichen werden.
 

Was bedeutet eine Behandlung für Menschen mit derartigen Krisen im geschützten Rahmen?

  • Der Aufenthalt ist nur möglich, wenn die Person der Behandlung im vorübergehenden geschützten Rahmen zustimmt oder wenn ein behördlicher/richterlicher Unterbringungsbeschluss vorliegt.
  • Eine freiwillige Aufnahme ist möglich, da diese für einige Menschen in schwerwiegenden Krisen Schutz und Sicherheit vermittelt.
  • Der Behandlungsbereich wird in der Regel nur mit Absprache verlassen.
    Ein Verlassen des Behandlungsbereiches (alleine oder in Begleitung) ist möglich, sobald dies therapeutisch verantwortet werden kann und ist abhängig vom Schutzbedürfnis der Person oder Dritter.
     

Was sind Ziele unseres Angebots in der Akutbehandlung?

  • Möglichst rasche Überwindung der akuten psychischen Krise.
  • Genesung nach dem Recovery-Ansatz, der die sozialen Eingebundenheit, das allgemeine Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit miteinschließt.
  • Verringerung vorliegender Selbst- und/oder Fremdgefährdung.
     

Wie gestaltet sich die Akutbehandlung im geschützten Rahmen unter Beachtung des besonderen Schutzbedürfnisses in einer akuten Krise?

  • Engmaschige Betreuung unter Beachtung eines besonderen therapeutischen Konzeptes "Safewards" zur Vermeidung und Minderung von Konflikten.
  • Schaffen einer Atmosphäre, in der sich Menschen in akuten Krisen sicher fühlen können und von sich aus motivieren, sich gemeinsam mit uns an der Behandlung zu beteiligen.
  • Einhaltung von Standards und Interventionen, die zur Prävention von Gefahrensituationen und Vermeidung von Behandlungen gegen den Willen dienen.
  • Möglichkeit einer (zukünftigen) Behandlungsvereinbarung, in der Behandlungswünsche festgehalten werden können, die später berücksichtigt werden.
  • Unterstützung, um Menschen nach der Krise gestärkt und mit Eigenverantwortung in den Alltag zu entlassen.
  • Aufbau von Tagesstruktur und Planung der Weiterversorgung.
  • Psychopharmakologische Behandlung, einzel- und gruppentherapeutische Angebote.
  • Einbezug der Familie, des gesamten sozialen Netzwerks und des ambulanten Behandlungsumfelds.
  • Genesungsbegleitung.

Hinweise zur Aufnahme: Notfallmäßig über die Rettungsstelle.
030 130 22 6001

Schwerpunkt Akutbehandlung 31
Stationspflegeleitung: Fr. Matzke
Oberärztin: Fr. PD Dr. med. Felicitas Ehlen

Schwerpunkt Akutbehandlung 32
Stationspflegeleitung: Fr. Matzke
Oberarzt: Hr. Dr. Felix Bühling-Schindowski
 

Krisen sind ein normaler Bestandteil unseres Lebens und oft können wir diese selbstständig bewältigen. Manchmal treten aber psychische Überforderungsreaktionen auf und es können sich Gefühle wie Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und/oder der Wunsch zu sterben einstellen.
Sollte Sie sich in einer solchen Situationen wiederfinden, ist es wichtig, schnelle professionelle Hilfe in Anspruch nehmen zu können.
Wir wollen Sie dabei unterstützen Ihre Krise zu bewältigen. Wir helfen Ihnen, Ihre Gefühle und Reaktionen besser zu verstehen.

Wir bieten Ihnen unsere Unterstützung an. Menschen mit allen Formen der Lebenskrise sind bei uns willkommen. Auslöser können zum Beispiel Partnerschaftskonflikte oder Trennungen sein, Mobbing oder Arbeitsplatzkonflikte, Schulden oder Verlusterfahrungen.

Egal ob es eine psychische Vorerkrankung in Ihrer Vorgeschichte gibt oder nicht: Auf der Krisenstation sind immer die Krise und deren Bewältigung im Vordergrund!

Im Zentrum der Behandlung steht die aktive Auseinandersetzung mit dem auslösenden Thema. Unsere Haltung ist lösungsorientiert. Wir unterstützen Sie darin, die notwendigen Dinge anzugehen.  Neben äußeren Sachen, die es zu organisieren gilt, kann es um innere Konflikte gehen, die mit Überzeugungen oder Haltungen zu tun haben. Diese sollten hinterfragt werden.

Nicht selten ist eine Krise auch eine Entwicklungschance! Im Vordergrund steht für uns deshalb die Hilfe zur Selbsthilfe.

Was ist das Kriseninterventionszentrum?

Das Kriseninterventionszentrum ist eine Station des Vivantes Klinikum Am Urban. Wir bieten Platz für sechs bis acht Menschen, die im Schnitt ein bis zwei Wochen bei uns bleiben.
Zu Beginn gibt es hochfrequente Einzelgespräche mit wechselnden Personen aus dem multiprofessionellen Team. Dieses besteht aus einer Oberärztin, einer Stationsärztin, einer Psychologin, sowie neun therapeutisch geschulten Pflegekräften. Im Einzelfall kann auch eine Sozialarbeiterin hinzugezogen werden. Im Laufe des Aufenthalts nimmt die Frequenz der Einzelgespräche ab, es wird dann mehr darum gehen, wie Sie konkret wieder ins Leben zurückkommen können.
Neben den Einzelgesprächen gibt es auch obligatorische Gruppenangebote. Dazu gehören psychodynamische Gruppen, kurze Blitzlicht-Gruppen, Ergotherapie, Sportgruppen und Imaginationsgruppen.

Wie komme ich ins Kriseninterventionszentrum?

Die Aufnahme in akuten Krisensituationen erfolgt in der Regel über die Rettungsstelle.
Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, rufen sie uns gerne montags bis freitags zwischen 15 und 16 an, wir helfen Ihnen gerne weiter: 030 130 22 7030

In akuten Fällen wenden Sie sich jederzeit an die Rettungsstelle des Vivantes Klinikum Am Urban. Dort werden Sie mit der*dem diensthabenden Psychiater*in reden und diese*r entscheidet dann zusammen mit Ihnen, ob ein Aufenthalt bei uns für Sie das Richtige ist.
In diesem Falle würde sie dann unmittelbar bei uns aufgenommen werden.

Stationspflegeleitung: Hr. Gabler-Paß
Oberärztin: Fr. Dr. med. Helber-Böhlen
 

Das Kompetenzteam des Frühinterventions- und Therapiezentrums wendet sich an junge Menschen mit beginnenden psychischen Krisen und Erkrankungen. Wir versuchen Betroffenen zu helfen sich selbst und die Situation besser zu verstehen um Lösungsstrategien entwickeln zu können mit sich sowie den Herausforderungen des Lebens besser umzugehen. Das frühe Erkennen und Behandeln psychischer Krisen ist wichtig, da dies entscheidend zu einem günstigen Genesungsverlauf beiträgt.
Gemeinsam im Gespräch überlegen wir, welche Hilfe und Behandlung für eine Person geeignet wäre und welche Ziele erreicht werden können.

Wer kommt ins FRITZ?

  • Junge Menschen (15-28 Jahre), die Rat suchen, weil sie unter psychischen Veränderungen leiden, die zu Beeinträchtigungen der sozialen, schulischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit führen.
  • Junge Menschen mit ersten psychotischen Krisen, depressiven und bipolaren Störungen, substanzinduzierter und schizophrener Störung.

Hinweise zur Aufnahme: Für Hilfe und eine professionelle Meinung ist das FRITZ-Team für Sie da. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Kontakt:
Erstkontakt 030 130 22 6049 (Montag – Freitag: 9-16 Uhr)
030 130 22 7220

Fax: 030 130 22 7225

Stationspflegeleitung: F. Kunze-Forrest
Oberärztin: Fr. Dr. med. L. Holzner
 

Mit dem Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen bieten wir Ihnen ein spezialisiertes verhaltenstherapeutisches Behandlungsangebot bei substanzbezogenen Problemen (Community Reinforcement Approach, CRA).

Was ist das Ziel des Behandlungskonzepts?

Den Entschluss zu fassen, eine stationäre Entgiftungstherapie aufzunehmen, stellt für viele Betroffene eine Hürde dar. Möglicherweise ist dieses gar Ihr erster Kontakt zum Suchthilfesystem. Das Behandlungsangebot für Abhängigkeitserkrankungen richtet sich an Menschen mit einem problematischen Konsum beziehungsweise einer Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen oder verhaltensbezogenen Süchten (zum Beispiel Internet, Spielsucht). Ziel ist es, einen verantwortungsvollen Umgang mit der Abhängigkeitserkrankung zu erlangen.

Bestandteile der Behandlung

  • Vorurteilsfreie Zuwendung und Respektierung der persönlichen Bedürfnisse.
  • Stabilisierung durch Begleitung bei Verunsicherung und Ängsten, die durch körperliche und seelische Belastungen während der Entgiftungsbehandlung (qualifizierter Entzug) auftreten können.
  • Förderung der Motivation zur Abstinenz (weniger/kein Konsum) durch Nutzung positiver Anreize aus dem sozialen, familiären und beruflichen Umfeld.
  • Substitutionsbehandlung
  • Krisenintervention
  • Behandlung von somatischen und psychiatrischen Begleiterkrankungen.
  • Vermittlung zu Langzeitentwöhnungstherapien, Suchthilfe, Selbsthilfegruppen.
  • Möglichkeit zur ambulanten Weiterbehandlung.

Hinweise zur Aufnahme: Geplante Aufnahme per Telefon Montag bis Freitag zwischen 7:30-8:00 Uhr vereinbaren. Notfallmäßig über die Rettungsstelle.

Kontakt:
030 130 22 7330
Fax: 030 130 22 7335
Stationspflegeleitung: Hr. Lück
Oberärztin: Fr. Dr. P. Hußmann
 

Im Kompetenzteam Depression bieten wir Ihnen ein spezialisiertes psychotherapeutisches Behandlungsangebot nach den Grundsätzen der Interpersonellen Psychotherapie (IPT).

Was ist Interpersonelle Psychotherapie?

Die IPT basiert auf der Annahme, dass Depressionen durch zwischenmenschliche Probleme und Konflikte wie Trauer, Trennung, soziale Isolation, Rollenwechsel oder Belastungen am Arbeitsplatz entstehen. Durch diese Schwierigkeiten können auch die Symptome einer Depression aufrechterhalten werden. Das Verstehen und Verändern dieser Zusammenhänge mit Hilfe therapeutischer Gespräche sind für die Behandlung der Depression von entscheidender Bedeutung.

Bestandteile der Behandlung

  • Einzelgespräche
  • Gruppentherapien (auch Ergo- und Musiktherapie nach IPT)
  • Depressionsinformationsgruppe (Psychoedukation)
  • Verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppentherapie
  • Türkischsprachige Depressionsgruppe
  • IPT geschulte Bezugspflege
  • Entspannungsverfahren (Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson)
  • Lichttherapie
  • Computergestütztes Hirnleistungstraining und die Arbeitstherapie zur Steigerung der Konzentration und Belastbarkeit.
     

Hinweise zur Aufnahme: Geplante Aufnahme per Telefon mittwochs von 9-10 Uhr vereinbaren. Notfallmäßig über die Rettungsstelle.

Kontakt:
030 130 227212
Fax: 030 130 22 7215
Stationspflegeleitung: Hr. Becker
Oberarzt: Dr. med. G. Pliska
 

Das Therapieangebot des Schwerpunkts Persönlichkeitsstörungen richtet sich an Menschen, die in Zusammenhang mit ihrer Persönlichkeit immer wieder Schwierigkeiten mit sich und ihren Mitmenschen erleben bzw. die aufgrund einer vorübergehenden oder lange bestehenden Verletzlichkeit in eine Krise geraten. Unser Angebot folgt den Grundsätzen der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT).

Was ist eine Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)?

Ist ein umfassender Therapieansatz, der von Prof. Marsha Linehan begründet wurde. Der Therapieansatz richtet sich an Menschen, die unter einer Störung der Emotionsregulation leiden. Häufig äußert sich dies in ausgeprägten Stimmungsschwankungen, chronischer Suizidalität, Selbstverletzungen, Beziehungschaos und starken Ängsten sowie ausgeprägter Unsicherheit bezüglich der eigenen Identität (massive Selbstentwertungen und Zweifel an den eigenen Fähigkeiten zur Lebensbewältigung).
Die Grundidee des Therapieansatzes verfolgt eine Balance zwischen Strategien des Verstehens und Annehmens eines Problems (Akzeptanz) sowie dessen Veränderung. Mittels dieser Grundhaltung wird eine Atmosphäre geschaffen, die Veränderungen erleichtert. Therapeutisch werden Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie und Achtsamkeit verbunden. Dies umfasst Fertigkeiten zur Emotionsregulation, Stresstoleranz und zum zwischenmenschlichen Miteinander.

Drei Wege der Behandlung

1. Akutbehandlung
Für Personen mit Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung:

  • Analyse der Probleme und Symptome, die zur Aufnahme geführt haben
  • Diagnostik, Aufklärung, Psychoedukation und entsprechende Behandlungsempfehlung
  • Reduktion von akutem dysfunktionalen Verhalten (z.B. Selbstverletzungen)
  • Unterstützung bei psychosozialen Problemen
  • Erlernen von realisierbaren funktionalen Strategien zur Krisen- und Stressbewältigung, Einstieg ins Skills-Training, Erlernen von Strategien zum Annehmen der Realität und Akzeptanz

Dauer: 2 bis max. 4 Wochen

2. Borderline-Krisenbehandlung
Für Patient*innen mit einer bekannten Borderline-Störung, die sich in einer Krise befinden (z. B. akute Suizidalität):

  • Reduktion von Suizidalität und von akutem dysfunktionalem Verhalten
  • Verstehen der aktuellen krisengenerierenden Bedingungen und Reaktivieren von Skills
  • Erlernen von funktionalen Strategien zur Krisen- und Stressbewältigung, Annehmen von Krisen

Dauer: 1 bis 2, max. 3 Wochen

3. Dialektisch Behaviorales Therapieprogramm (DBT)

Interessierte Patient*innen nehmen zunächst an einer Informationsgruppe teil. Im nächsten Schritt folgt ein Vorgespräch zur Prüfung ausreichender Bereitschaft und Motivation sowie die Zustimmung zu einem Behandlungsvertrag. Bei ausreichender Bereitschaft und Motivation erfolgt nach Wartezeit eine in der Regel 10-wöchige DBT-Behandlung.

Ziele der DBT-Therapie:

  • Bewältigung von Suizidalität und Krisen.
  • Verbesserung von schweren Störungen des emotionalen Erlebens.
  • Achtsamkeit und der Dialektik aus Akzeptanz (was wir nicht ändern können) und Veränderung (was sich ändern lässt).
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen und Kooperationsfähigkeit
  • Förderung der (Selbst-)Validierung (sich selbst ernst zu nehmen/zu achten) und des (Selbst-)Mitgefühls.
  • Verbesserung der Lebensqualität.
  • Planung entsprechender ambulanter Anschlussbehandlung.

Hinweise zur Aufnahme: Geplant per telefonischer Terminvereinbarung. Je nach Behandlungsweg ist die Teilnahme an der Informationsgruppe und einem Vorgespräch notwendig. Notfallmäßig über die Rettungsstelle.

Kontakt:
Therapeutische Leitung: Dipl.-Psych. D. Pink (Psychologische Psychotherapeutin, DBT-Supervisorin)
030 130 22 6082
030 130 22 7084

Behandlungsteam (hier bitte zur Informationsgruppe anmelden). Telefonzeit zur Anmeldung für die Infogruppe und zur MAAP-Studie: Montag 11-12 Uhr und Donnerstag 10-11 Uhr. 
030 130 22 7044
Fax: 030 130 22 7045

Stationspflegeleitung: T. Gabler-Paß
Oberärztin: Dr. med. H. Helber-Böhlen
 

Ältere Menschen haben besondere und individuelle Bedürfnisse. Deshalb bieten wir ein spezielles Angebot für seelisch erkrankte Menschen aller Diagnosegruppen, in der Regel ab dem 65. Lebensjahr, an. Ziel ist es, älteren Menschen mit seelischen Erkrankungen zu mehr Lebensqualität und Selbstständigkeit unter Beachtung ihrer persönlichen Fähigkeiten und Grenzen zu verhelfen. Diesen Wunsch setzen wir milieu- und teamorientiert um.

Bestandteile der Behandlung

  • Einbezug von Angehörigen und der mit an der Pflege beteiligten Personen/Einrichtungen.
  • Interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung, da psychische Erkrankungen in Wechselwirkung mit körperlichen Erkrankungen treten (körperliche Untersuchung und Behandlung).
  • Psychotherapeutische und/oder psychopharmakologische Behandlung in einer offenen und freundlichen Atmosphäre mit altersgerechten Bewegungs- und Ruheräumen.
  • Fachspezifische Pflege mit Fokus auf Beziehungsgestaltung und Verbesserung der Tagesstruktur.
  • Biographische Arbeit und Realitätsherstellung zum Erhalt von Wohlbefinden, Sicherheit, Selbstbestimmung und Würde schwer dementer Menschen.
  • Ergo-, Bewegungs-, Musiktherapie, Entspannungsverfahren und eine Seniorengesprächsgruppe.

Hinweise zur Aufnahme: Geplant per Terminvereinbarung mit ärztlicher Einweisung und einer Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Notfallmäßig über die Rettungsstelle.

Kontakt:
030 130 22 7140
Fax: 030 130 22 7145
Stationspflegeleitung: Herr T. Paßkönig
Oberärztin: Dr. med. H. Helber-Böhlen

Das Kompetenzteam Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) bietet ein spezialisiertes Behandlungsangebot für Menschen mit wiederkehrenden psychotischen Krisen an. Gerade bei Verstrickungen, Blockaden, Ängsten, Rückzug oder Perspektivlosigkeit kann das Behandlungsangebot hilfreich sein.

Was ist Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT)?

Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) ist eine Art von Verhaltenstherapie. Sie hilft uns dabei, Dinge, die wir nicht ändern können, zu akzeptieren und loszulassen. Dadurch können wir unsere eigenen Kräfte nutzen, um unser Leben nach unseren Wünschen zu gestalten.

Was ist uns bei Ihrer Behandlung wichtig?

Wir bieten Ihnen eine zugewandte, unterstützende und partnerschaftliche Behandlung an. Gemeinsam möchten wir Ihre Behandlung daran ausrichten, was Ihnen wichtig ist und berücksichtigen dabei Ihren Lebenskontext. Daher geht es uns von Anfang an auch darum, was wichtig für die Zeit nach der Behandlung ist (u.a. soziales Umfeld, Wohnsituation, Beschäftigung, Therapien).

Kontakt:
030 130 22 7230
Stationspflegeleitung: Hr. Sommer
Oberärztin: PD Dr. med. Felicitas Ehlen
 

Ambulanz

In der Psychiatrischen Institutsambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie & Psychosomatik behandeln wir Sie ambulant. Die Behandlung beinhaltet ein komplexes auf die Patient*innen zugeschnittenes Therapieprogramm.

Soulspace

Soulspace ist eine Beratungs-, Kontakt- und Behandlungsinitiative für junge Menschen im Alter von 15 bis 35 Jahren. Wir bieten frühzeitige, niedrigschwellige Unterstützung bei psychischen Belastungen und begleiten individuell und lebensnah.

Tagesklinik

Die psychiatrischen Tageskliniken im Klinikum Am Urban und im Klinikum im Friedrichshain bieten Ihnen die Möglichkeit, eine psychiatrisch-psychotherapeutisch orientierte Behandlung von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr durchzuführen.

FRITZ Am Urban

Wir sind das erste Frühinterventions- und Therapiezentrum von Vivantes in Berlin und bieten ein für junge Menschen (zwischen 16 und 29 Jahren) entwickeltes Therapieprogramm im Vivantes Klinikum Am Urban in Berlin Kreuzberg an.

Weitere Angebote

Psychische Erkrankungen betreffen nicht nur die betroffenen Menschen selbst, sondern auch ihr soziales Umfeld. Als angehörige Person können Sie aktiv zur Bewältigung beitragen – und wir unterstützen Sie dabei. Unsere Angebote stehen sowohl für Angehörige von Patient*innen in Behandlung als auch unabhängig davon offen.

Angehörigengespräche:

Wenn Ihre Angehörigen in Behandlung sind, können Sie gemeinsam mit dem Behandlungsteam Gesprächstermine vereinbaren.

Offene Gesprächsgruppe für Angehörige:

Sind Sie Verwandte*r, Partner*in, Freund*in oder Kolleg*in von Menschen mit psychischen Erkrankungen? In unserer offenen Gruppe können Sie sich mit anderen Angehörigen austauschen, Entlastung erleben, Situationen neu betrachten, Ihre Selbstfürsorge stärken und Informationen zu psychischen Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten erhalten.

  • Teilnahme unverbindlich, ohne Voranmeldung möglich; einmalig oder regelmäßig.
  • Termine: jeden ersten Dienstag im Monat, 17:00–18:30 Uhr: 03. März, 07. April, 05. Mai, 02. Juni, 07. Juli, 04. August, 01. September, 06. Oktober, 03. November, 01. Dezember
    Ort: Psychiatrische Tagesklinik, Vivantes Klinikum am Urban (Haus 150, Zugang über Dieffenbachstraße oder Urbanstraße)
    Rückfragen: 030 130 22 6001 oder

„Angehörige beraten Angehörige“ – ApK LV Berlin e. V.:

Erfahrene Angehörigen-Peers beraten unabhängig, kostenlos und vertraulich, auch anonym möglich. Ziel ist Entlastung, Orientierung und Stärkung Ihrer Handlungsmöglichkeiten. 
Termine: alle zwei Wochen mittwochs nach individueller Anmeldung bei Anja Pohl (, Mobil 0151 2288 1091) im Vivantes Klinikum Am Urban, 1. Etage, Raum 1.120 b.

FRITZ Am Urban - Gesprächsgruppe für Freunde & Familie von jungen Menschen mit psychotischen Erkrankungen
Wo? Raum 1.5O2 im 1. Stock, Vivantes Klinikum Am Urban, Dieffenbachstr. 1, 10967
Wann? Jeden 2. Donnerstag von 17 bis 18.3O Uhr
Konkrete Termine hier
Fragen richten Sie an:

Weitere Informationen

Für Menschen mit psychiatrischer Krisenerfahrung und ihre Angehörigen vielstimmig – transparent – selbstbestimmt 
Loko ist ein monatlicher Begegnungsraum für alle, die auf mögliche wiederkehrende Krisen besser vorbereitet sein wollen, auch An- und Zugehörige. Es stellen sich erfahrene Expert*innen vor, die Unterstützung im Alltag sowie in schweren Lebenssituationen anbieten können. So weit möglich werden die Veranstaltungen durch krisenerfahrene Personen geleitet. Für jedes Thema stehen außerdem professionelle Ansprechpartner*innen zur Verfügung, die Ihre persönlichen Fragen gerne beantworten.

Beim Lernen in offener Kooperation arbeiten Betroffene und ihre Tandempartnerinnen zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen und unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen. Dabei können sowohl hilfreiche als auch schwierige Erfahrungen gemeinsam reflektiert werden. Teilnehmende bringen eine vertraute Person mit, etwa Angehörige, Freund*innen oder unterstützende Fachkräfte. Das Tandem stärkt sich gegenseitig und bringt eigene Perspektiven in die Gruppe ein. In den Loko-Abenden lernen die Teilnehmenden Möglichkeiten der Selbsthilfe sowie wichtige Unterstützungsangebote aus Vereinen, Behörden und der medizinischen Versorgung kennen. Jede Person kann auswählen, welche Angebote zu den eigenen Bedürfnissen passen und sich auf persönliche Stärken konzentrieren. Eigene Erfahrungen können andere motivieren, informieren und stärken. Die Teilnahme ist vor, während oder nach einer Behandlung möglich und bietet besonders in Krisen wertvolle Unterstützung. Die Gruppe wird gemeinsam gestaltet, sodass Teilnehmende Themen mitbestimmen und ihr Erfahrungswissen einbringen können. Die Treffen werden von Fachkräften und Peer-Berater*innen moderiert und fördern Sicherheit, Vernetzung und aktive Krisenprävention.

Programm 2026:
5. März 2026 - Eröffnungsworkshop Krisenplan In Krisen handlungsfähig bleiben 
2. April 2026 - Von der Klinik ins Leben Wegweiser im Versorgungsdschungel 
7. Mai 2026 - Peer-Begleitung und Recovery Experten aus Erfahrung 
4. Juni 2026 - Medikamente reduzieren Tapering und Nebenwirkungsmanagement 
6. August 2026 - Behandlungsvereinbarungen Shared decision making in der Behandlung 
10. September - Erste Hilfe, richtige Hilfe? Anlaufstellen in Krisensituationen
1. Oktober 2026 - Abschlussworkshop Krisenplan In Krisen handlungsfähig bleiben
Zu den angegebenen Terminen: 17:00 – 19:00 Uhr (inkl. Pause) 

Veranstaltungsort: Vivantes Klinikum Am Urban Tagesklinik (Haus 150, Klinkerbau) Eingang über die Urbanstraße 
Eine Teilnahme ist möglich, egal ob Sie sich gerade in einer Behandlung befinden oder nicht.

Melden Sie sich jetzt an unter:  
Teilnahmeplätze beschränkt!

LOKO-Projektverantwortung:
Sebastian Grosenick (Pflegeexperte Psychiatrie) & Dr. phil. Anja Lehmann (Leitende Psychologin)

Weitere Informationen
 

Leitung der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Porträt Andreas Bechdolf
Kontaktperson: Prof. Dr. med. Andreas Bechdolf
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: PD Dr. med. habil. Karolina Leopold
Leitende Oberärztin

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 22 6001
Fax:030 130 22 6005

Kontaktperson: Dr. phil. Dipl.-Psych. Anja Lehmann
Leitende Psychologin

Kontakt

Kontaktperson: Ines Hagedorn
Chefarztsekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 22 6001
Fax:030 130 22 6005

Würfel mit Kontaktmöglichkeiten auf Tastatur
Kontaktperson: Kristina Wisutschek
Bereichspflegeleitung Psychiatrie

Kontakt

Kontaktperson: Thorsten Gabler-Paß
Stationspflegeleitung

Kontakt

Kontaktperson: Florian Kunze-Forrest
Stationspflegeleitung

Kontakt

Kontaktperson: Sandra Matzke
Stationspflegeleitung

Kontakt

Kontaktperson: Tom Paßkönig
Stationspflegeleitung

Kontakt

Unsere Oberärzt*innen der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Mitarbeiter*in werden

Wir freuen uns über neue Kolleg*innen, die unser engagiertes Team mit Kompetenz und Ideen bereichern möchten. In unserer Klinik erwartet Sie multidisziplinäre Zusammenarbeit in einem kollegialen Umfeld sowie vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen, persönlichen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung. Denn wir sind überzeugt: Eine Klinik kann nur ein guter Ort für Patientinnen sein, wenn sie auch ein guter Ort für Mitarbeiter*innen ist.

Ihre Einarbeitung in unser Team erfolgt unter Berücksichtigung Ihres Kenntnisstandes und beruflicher Vorerfahrungen durch erfahrene Assistenzärztinnen und -ärzte und die zuständigen Oberärztinnen und -ärzte. Zur Erleichterung Ihres Einstiegs in die Arbeit bieten wir ein Mentorinnen und Mentoren-System durch bereits erfahrene Assistentinnen und Assistenten und ein Einarbeitungsmanual an. Die Einteilung in die Nachtdienste erfolgt erst nach ausreichender Einarbeitungszeit. Wir bieten eine phasenbezogene Rotation an, die sich in Akut-, Schwerpunktbehandlungs- und Vertiefungsphase unterteilt. Neben theoretischen Aspekten der Weiterbildung legen wir großen Wert auf die Entwicklung psychiatrisch-psychotherapeutische Basisskills und stetige Supervision. Durch bestehende Kooperationen mit neurologischen Kliniken unterstützen wir Sie bei der Absolvierung des neurologischen Jahres.
 

Möchten Sie Teil unseres Teams werden? Dann informieren Sie sich auf der Karriereseite über offene Stellen oder lassen Sie uns eine Initiativbewerbung zukommen.

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
030 130 22 6001
im Vivantes Klinikum Am Urban
Dieffenbachstraße 1
10967 Berlin-Kreuzberg

Wir bieten Stellen für die Praktische Tätigkeit I /II an. Die Stellenanzahl ist begrenzt. Aktuell sind alle Stellen bis Ende 2025 besetzt, Bewerbungen werden vor Oktober 2025 nicht gesichtet. Die Anzahl der Bewerbungen ist begrenzt. Bitte nutzen Sie zur Bewerbung ausschließlich folgende Emailadresse:  . Ihre Bewerbung wird mit einer automatischen Antwortmail bestätigt. Wir melden uns nur bei Ihnen, wenn tatsächlich Stellen frei werden. Bitte sehen Sie von Nachfragen per E-Mail oder telefonischen Rückfragen ab!

Ähnlich wie bei unseren Assistenzärzt*innen bieten wir Ihnen eine Einarbeitung und Anleitung sowie Supervision durch erfahrene Psychologinnen und Psychologen, Psychotherapeut*innen sowie Ärzt*innen an. Sie arbeiten im multiprofessionellen Team auf einer unserer Stationen oder Tageskliniken. Nach der Einarbeitungsphase realisieren Sie unter Supervision Einzel- und Gruppentherapien, Leistungs- und Persönlichkeitsdiagnostik, Angehörigengespräche sowie die differenzierte Erfassung von psychopathologischen Befunden, Erhebung biographischer und sozialer Anamnesen.

Wir kooperieren mit zahlreichen Ausbildungsinstituten und sind auch offenen für neue Kooperationen.

Wir bieten Plätze für Studierende im Praktischen Jahr an. Neben der Möglichkeit eines breiten Ausbildungsspektrums in den unterschiedlichen Spezialisierungen des Faches Psychiatrie, liegen uns auch Ihre Kompetenzen der selbstständigen Behandlungsplanung und kontinuierlicher Patient*innenbetreuung am Herzen.
Die PJ-Plätze werden wie für alle Lehrkrankenhäuser über das PJ-Büro der Charité zugeteilt.

Wir bieten Praktika für Psychologiestudierende und anderer Professionen des Fachbereichs an (Ergotherapie, Physiotherapie, Soziale Arbeit, Genesungsbegleiter*innen, Fachkrankenpfleger*innen).

Um einen ausreichenden Lernerfolg und einen guten Einblick in das Fachgebiet zu erreichen, wünschen wir uns eine Mindestlaufzeit von 8 und bestenfalls 12 Wochen. Individuelle Bedingungen und Laufzeiten können besprochen werden. Das Praktikum kann auf einer unserer Stationen oder Tageskliniken erfolgen.

Eine rechtszeitige Bewerbung vor Ihrem Wunschtermin erleichtert unsere Planungen. Bewerbungen richten Sie bitte an:
Bitte sehen Sie von telefonischen Rückfragen ab.

In unserer Klinik finden wöchentliche Fortbildungen mit internen und externen Referentinnen und Referenten statt, die "State of the Art"-Vorträge zu aktuellen Themenbereichen halten. Diese Fortbildungen sind über die Berliner Ärztekammer CME-akkreditiert.
In regelmäßigen Abständen finden darüber hinaus fachspezifische Workshops und Weiterbildungen zu besonderen Themenkomplexen statt.

Zudem führen wir regelmäßig praxisnahe Forschungsprojekte in Kooperation mit der Charité Universitätsmedizin in Kooperation mit unserer AG Präventive Psychiatrie, innovative Versorgungs- und Psychotherapieformen an der Charite-Universitätsmedizin

Melden Sie sich bei Interesse bei:

Wenn Sie Interesse an unseren Forschungsschwerpunkten haben und in diesem Rahmen eine Abschluss- o. Promotionsarbeit schreiben möchten, melden Sie sich bitte bei .

Aktuelle Stellenangebote in der Klinik für Psychiatrie Kreuzberg

Kontakt und Sprechzeiten der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum Am Urban

Sprechstunden unserer Behandlungsteams

Tel. 030 130 22 9530
Die Rettungsstelle steht rund um die Uhr zur Verfügung.

Allgemeiner Kontakt

Telefon: (030) 130 22 6001
E-Mail:

Adresse und Anfahrt

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