Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Klinikum im Friedrichshain

Wir sind für Sie da, wenn Sie bei einem operativen Eingriff, einer Erkrankung oder bei einer Geburt eine Narkose oder Schmerztherapie benötigen. Unser zweiter Schwerpunkt liegt in der Notfallmedizin und der Intensivmedizin, inklusive der intensivmedizinischen Betreuung durch speziell ausgebildete Ärztinnen und Ärzte.

Medizinische Angebote

Unsere Klinik

Unsere Klinik zählt zu den größten Anästhesieabteilungen Berlins. An den Standorten Landsberger Allee und Prenzlauer Berg führen wir jährlich über 20.000 Narkosen durch und behandeln mehr als 3.000 Patient*innen auf Intensiv- und Überwachungsstationen (26 Intensivbetten, 10 IMC-Betten). In 13 Operationssälen gewährleisten wir moderne und sichere Anästhesieverfahren.

Moderne Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in Berlin-Friedrichshain setzen alles daran, Schmerzen zu lindern und dadurch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Die Ärztinnen und Ärzte behandeln Sie bei Unfällen, schweren Erkrankungen, bei chronischen Schmerzen oder ermöglichen Ihnen eine schmerzfreie Geburt. Sowohl die Rettungsstelle als auch die Aufnahmestation und Intensivstation sind rund um die Uhr mit Ärztinnen und Ärzten der Notfallmedizin und der Anästhesie besetzt.

Nach Operationen betreuen wir Sie in unseren Aufwachräumen oder – bei schweren Erkrankungen – auf Intensiv- oder IMC-Stationen. Ein Schwerpunkt ist das Weaning, also die Entwöhnung von künstlicher Beatmung, sowie die Anpassung an Heimbeatmungsgeräte.

In der Schmerztherapie kooperieren wir eng mit dem MVZ Friedrichshain und anderen Kliniken, entwickeln Standards der Akutschmerztherapie und behandeln chronische Schmerzpatient*innen interdisziplinär. Unsere technische Ausstattung umfasst moderne Überwachungs- und Beatmungssysteme sowie Geräte wie den Cell-Saver® zur Autotransfusion. Für Notfälle steht zudem eine Überdruckkammer zur Behandlung von Tauchunfällen, Rauchgasvergiftungen, Hörstürzen und dem diabetischen Fußsyndrom bereit. Auch die Verletztendekontamination im Katastrophenfall gehört zu unseren Aufgaben.

Medizinische Angebote

In unserer Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie behandeln wir Patientinnen und Patienten mit chronischen oder operationsbedingten Schmerzen, Tumorschmerzen oder Wehenschmerzen für eine möglichst schmerzarme Geburt.

In unserer Klinik im Friedrichshain versorgen wir Sie bei einem Unfall, schweren Traumata (Polytraumata) und allen schweren Erkrankungen wie Tumorerkrankungen, Gelenkverschleiß, Blutgefäßverkalkung, Herzklappenfehler, die eine Behandlung oder Operation erforderlich machen. Dazu arbeiten wir mit modernsten Verfahren und Gerätschaften sowohl in der Diagnostik und Überwachung als auch in Ihrer Behandlung. Dies sind unter anderem:

  • Narkosetiefenmessung
  • Messung der Muskelentspannung in der "Vollnarkose" (Relaxometrie)
  • Herz-Kreislauf-Monitoring durch Pulskonturanalyse
  • Messung des Lungendruckes mit pulmonalarteriellem Katheter
  • Moderne Intensivbeatmungsverfahren
  • Künstliche Blutwäsche bei Nierenversagen (Dialyse)
  • Überwachung des Herz-Kreislauf- und Lungensystems und des Blutflusses (hämodynamisches Monitoring)
  • Blutdruckmessung
  • Hirndruckmonitoring
  • Lungenspiegelung (Bronchoskopie)
  • Herzultraschall (intraoperative transösophageale Echokardiographie)
  • Bildgebende Verfahren der Radiologie (zum Beispiel der Computertomographie)

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Hämophilie und Hämostaseologie bereiten wir Patientinnen und Patienten mit einem erhöhten Blutungs- oder Thromboserisiko auf eine Operation vor. Das Ziel der Vorbereitung ist die Minimierung des Blutungs- und Thromboserisikos und somit die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten. Bei diesen Operationen kommt der „Cell-Saver®“ zum Einsatz, mit dem wir patienteneigenes Blut während der Operation auffangen, es reinigen und schon während der Operation dem Patienten wieder zurückführen können. Dieses innovative Verfahren eignet sich besonders bei Blutgerinnungsstörungen oder wenn die Einnahme von "blutverdünnenden"-Medikamenten zu einem Blutungsrisiko führt. Zudem können wir Ihnen durch dieses Verfahren bis zu einem bestimmten Ausmaß die Übertragung von Fremdblut ersparen.

Um Schmerzen effektiv auszuschalten, stehen unseren erfahrenen Anästhesistinnen und Anästhesisten verschiedene Möglichkeiten offen. Wir nutzen neben der "Vollnarkose" (Allgemeinanästhesie) auch Verfahren der regionalen Betäubung (Regionalanästhesie) sowie ein kombiniertes Verfahren aus "Vollnarkose" und Regionalanästhesie mit Schmerzmittel-Katheter (Kombinationsanästhesie).

 

Für einige Operationen arbeiten wir für die optimale Behandlung unserer Patientinnen und Patienten mit der Kombinationsanästhesie (sog. "balancierte" Anästhesie). Dabei verabreichen wir unseren Patientinnen und Patienten eine "Vollnarkose" und eine Form der regionalen Betäubung. Dies hat den Vorteil, dass über den Schmerzmittel-Katheter beginnend mit der Operation bis einige Tage nach der Operation eine Schmerzbehandlung erfolgen kann.

Eine unangenehme Untersuchung oder eine Operation im Kindesalter ist leider nicht immer zu vermeiden und erfordert die Durchführung einer Analgosedierung oder Allgemeinanästhesie bei Ihrem Kind. Dies ist oft mit Ängsten und Sorgen bei Kindern und Eltern verbunden. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese zu verstehen und sie weitestgehend zu nehmen. Dazu haben wir uns speziell auf die Bedürfnisse unserer kleinen Patientinnen und Patienten ausgerichtet, wie zum Beispiel:

  • Die kindgerechte Information über alle anästhesierelevanten Abläufe.
  • Wir halten die Zeiten der präoperativen Nahrungs- und Flüssigkeitskarenz so kurz wie möglich.
  • Eltern dürfen bis zur OP-Schleuse bei ihrem Kind bleiben und es wird ihnen ermöglicht, das anschließende Erwachen in unserem Aufwachraum zu begleiten.
  • Am OP-Tag wird den Kindern eine angstlösende Medikation (Prämedikation) verabreicht.
  • Vor dem „Piksen“ für den intravenösen Zugang wird die Haut örtlich betäubt.
  • Kuscheltiere sind bei uns im OP ausdrücklich erwünscht!
     

So führen wir im Jahr ca. 2.000 Anästhesien bei Früh- und Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und Jugendlichen durch. Ein Team von erfahrenen und speziell qualifizierten Ober- und Fachärzt*innen steht dazu rund um die Uhr bereit. Zweimal im Jahr absolvieren wir in unserer Klinik einen Kinderanästhesie-Workshop (SiKi-Berlin), denn wir haben verstanden, dass einem erfahrenen und eingespielten Team mit hoher Fach- und Handlungskompetenz, eine Schlüsselrolle zukommt.

Während der Narkose bedienen wir uns modernster Technik. Dazu gehört auch die Überwachung der Narkose Ihres Kindes mittels EEG, sodass zu jedem Zeitpunkt die optimale Narkosetiefe gewährleistet werden kann.
Für die bestmögliche Schmerztherapie kommen, wann immer dies möglich ist, zusätzlich zur Allgemeinanästhesie, verschiedene örtliche Betäubungsverfahren zum Einsatz. Darüber hinaus wird die Behandlung von postoperativen Schmerzen, rund um die Uhr von unserem Schmerzdienst sichergestellt. In Zusammenarbeit mit den Stationsärzten betreut dieser Ihr Kind auch später auf der Station, sollte es erforderlich werden.

Mit diesem Gesamtkonzept erreichen wir ein Höchstmaß an Sicherheit und medizinischer Qualität. Es liegt uns am Herzen, dass Sie sich verstanden und gut aufgehoben fühlen und Narkose und Operation bei unseren kleinen Patientinnen und Patienten keine bleibenden Ängste hinterlassen.

In unserer Anästhesie-Sprechstunde informiert Sie unsere Anästhesistin oder unser Anästhesist über die in Ihrem Fall möglichen Anästhesieverfahren. Dies ist der ideale Zeitpunkt für alle Ihre Fragen zum Anästhesieverfahren.

Bitte bringen Sie zum Anästhesiegespräch den ausgefüllten Fragenbogen zur Anästhesie und aktuelle Vorbefunde mit. Sie erfahren in unserer Anästhesie-Sprechstunde zudem, wie lange Sie vor der Operation essen und trinken dürfen, welche Medikamente Sie vor der Operation wann absetzen müssen und welche Sie weiter einnehmen dürfen. Eventuell notwendige weitere Untersuchungen, wie ein EKG, Blutuntersuchungen oder eine Vorstellung bei einer anderen Fachärztin oder einem anderen Facharzt besprechen Sie hier auch.

Haben Sie bitte aufgrund der Wichtigkeit des vertrauensvollen Anästhesievorgesprächs Verständnis dafür, dass es gerade in der Mittagszeit zu Wartezeiten kommen kann. Uns ist es wichtig, dass wir uns Zeit für Sie nehmen, um alle Ihre Fragen zu beantworten.

In der Schmerztherapie behandeln wir Patientinnen und Patienten mit akuten oder chronischen Schmerzen. Darunter verstehen wir Schmerzen, die vor, während oder nach einer Operation auftreten, die aufgrund von Erkrankungen, Unfällen oder durch eine Geburt entstehen.

Unser Akutschmerzdienst: Schnelle Hilfe bei Schmerzen


Der Akutschmerzdienst am Klinikum im Friedrichshain wird durch die Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie gewährleistet. Hier behandeln wir rund um die Uhr alle Patientinnen und Patienten unseres Krankenhauses, die während oder nach einem Eingriff eine spezielle Schmerztherapie benötigen. Die Ärztin oder der Arzt unseres Akutschmerzdienstes kommt gemeinsam mit einer speziell ausgebildeten Pflegekraft aus der Anästhesie (Pain Nurse) zur Visite.

Selbstständige Schmerzbehandlung mit modernen Medikamentenpumpen


Bei starken akuten und chronischen Schmerzen ermöglichen wir es Ihnen, Ihre Schmerzen während der Krankenhausbehandlung eigenverantwortlich selbst einzustellen. Dazu stehen spezielle Infusionspumpen zur Verfügung. Per Knopfdruck können Sie sich über einen Katheter selbst Schmerzmittel zuführen (patienten-kontrollierte Analgesie, PCA). Sie bestimmen selbst, wann und wie viel Schmerzmittel Sie benötigen. Eine Überdosierung ist mit diesen speziell programmierbaren Medikamentenpumpen ausgeschlossen.

Schmerzarme Geburt und Versorgung von Neugeborenen


In unserer Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin entbinden jährlich mehr als 3.400 Frauen, viele von ihnen in einer schmerzarmen Geburt, die wir mit einer geburtshilflichen Schmerztherapie begleiten. Das Klinikum im Friedrichshain ist zudem als Perinatalzentrum Level 1 auf die Behandlung von Frühgeborenen unter 1.250 Gramm oder auf Geburten vor der 29. Schwangerschaftswoche spezialisiert. Zudem unterstützen wir Frauen mit einer Risikoschwangerschaft. Dazu gehören Mehrlingsschwangerschaften, Schwangerschaften mit einer Fehlbildung des Ungeborenen oder wenn durch eine Erkrankung der Mutter eine Gefährdung des Babys besteht. Unser Anästhesie-Team verfügt hierfür über spezielle Kenntnisse in der Kinderanästhesie und der geburtshilflichen Anästhesie.

Auch in der Geburtsmedizin setzen wir das Verfahren der patientenkontrollierten Analgesie (PCA) ein. Dabei können sich unsere Patientinnen auf Wunsch auch im Kreißsaal selbst mit Schmerzmitteln behandeln/einstellen. So lassen sich Geburtsschmerzen durch die Gabe lokaler Betäubungsmittel effektiv lindern.

 

Unsere Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie leitet und betreut die Überdruckkammer im Zentrum für hyperbare Sauerstofftherapie und Tauchmedizin. Hier behandeln wir Patientinnen und Patienten mit Rauchgasvergiftungen durch Kohlenmonoxid, nach Tauchunfällen oder mit einer Taucher-(Dekompressions-) Krankheit. Hier spielt die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) eine große Rolle. Dabei atmen Betroffene unter ständiger ärztlicher Kontrolle bei erhöhtem Druck reinen Sauerstoff ein. Unsere Ärztinnen und Ärzte führen auch tauchmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durch.

Das Vivantes Klinikum im Friedrichshain verantwortet die Verletztendekontamination, falls es zu einer Naturkatastrophe, einem nuklearen Unfall oder einer terroristischen Aktion mit der Freisetzung von chemischen, radioaktiven oder biologischen Substanzen kommt. Wir sind auf solche Ausnahmesituationen vorbereitet und leiten die Behandlung von verletzten Personen.

Ihr Aufenthalt

In Vorbereitung auf einen operativen Eingriff beachten Sie bitte, dass Sie:

  • sechs Stunden vor dem Eingriff nichts mehr essen und
  • zwei Stunden vorher bitte nichts mehr trinken.
     

Auf Wunsch erhalten Sie von uns ca. 30 Minuten vor dem Eingriff ein Beruhigungsmittel.

Wichtig: Bitte stellen Sie sicher, dass Sie nach einem ambulanten Eingriff von einer volljährigen Person abgeholt werden. Die Betreuung muss darüber hinaus noch für 24 Stunden gewährleistet sein. Beachten Sie bitte, dass Sie nach der Operation mit einer Vollnarkose/Regionalanästhesie nicht verkehrstüchtig sind und nicht aktiv am Straßenverkehr (nicht mit dem Auto oder Fahrrad fahren!) teilnehmen dürfen.

Unsere Patientinnen und Patienten der Intensivstation benötigen viel Ruhe. Kommen Sie daher bitte lieber häufiger für einen kürzeren Besuch vorbei. Bitte gehen Sie maximal zu zweit in die Patientenzimmer. Die offiziellen Besuchszeiten unserer anästhesiologischen Intensivstation (Station 2) und der Intermediate Care Station (Station 3) sind von 16.00 – 20.00 Uhr. In besonderen Situationen vereinbaren wir individuelle Besuchszeiten mit Ihnen.

Bitte melden Sie sich vor dem Betreten der Intensivstation über die Wechselsprechanlage an. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter begleitet Sie, sobald es uns möglich ist, zu Ihrer oder Ihrem Angehörigen. Wir bitten um Verständnis dafür, wenn Sie aufgrund ärztlicher oder pflegerischer Tätigkeiten einige Zeit warten müssen oder Sie gebeten werden, das Zimmer zu verlassen.

Hygiene

Bitte desinfizieren Sie sich Ihre Hände vor dem Betreten des Patientenzimmers und der Klinik sowie beim Verlassen unseres Hauses. Entsprechende Desinfektionsmittelspender finden Sie an vielen Stellen unserer Klinik und in allen Patientenzimmern der Intensivstationen.

Leitung der Klinik für Anästhesie am Klinikum im Friedrichshain

Porträt Christian Heymann
Kontaktperson: Prof. Dr. med. Christian von Heymann
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: Katrin Bähr
Chefarztsekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 1570
Fax:030 130 23 2037

Kontaktperson: Dr. med. Dinah Jörres
Leitende Oberärztin
Anästhesie

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 1570
Fax:030 130 23 2037

Kontaktperson: René Krause
Anästhesie-Funktionsleitung

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 2516
Fax:030 130 23 2037

Kontaktperson: Iris Mehl
Stationspflegeleitung
IMC-Station

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 1503
Fax:030 130 23 2037

Kontaktperson: Dr. med. Marcel Corea
Leitender Oberarzt
Intensivmedizin

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 1570
Fax:030 130 23 2037

Das Zentrum für hyperbare Sauerstofftherapie und Tauchmedizin

Hier behandeln wir neben besonderen medizinischen Notfällen wie Tauch- und Druckunfällen auch Rauchgasvergiftungen und verschiedenste Erkrankungen wie z. B. akute Innenohrerkrankungen.

Allgemeiner Kontakt

Telefon: (030) 130 23 1570
E-Mail:

Adresse und Anfahrt

Route planen

Wir sind für Sie da!

Wenn Sie eine allgemeine Anfrage haben, rufen Sie unser über den allgemeinen Kontakt an.

24 Stunden-Hotline
Hier erreichen Sie die Intensivstation in dringenden Notfällen.

(030) 130 23 1502

Sprechen Sie uns an

Katrin Bähr
030 130 23 1570
Fax: 030 130 23 2037

Das Sekretariat der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie finden Sie im 2. Stock von Haus 15.

 

Sprechzeiten: Montag bis Freitag 10 bis 15Uhr.

(030) 130 23 1044

Die Anmeldung für das Narkosegespräch in der Anästhesie-Sprechstunde erfolgt über die operierende Fachabteilung. Die Anästhesie-Sprechstunde finden Sie im Haus 15.1 im Erdgeschoß. Sie erreichen uns durch den Haupteingang von Haus 16: gehen Sie den langen Flur des Hauptgebäudes weiter geradeaus, bis Sie auf der linken Seite das Haus 15.1 und im Erdgeschoss die Anästhesie-Sprechstunden finden.

Wenn Sie aktuelle Befunde oder Arztbriefe von Ihrem Hausarzt/Internisten oder letzten Krankenhausaufenthalten haben, bitten wir Sie, diese zu uns mitzubringen, damit wir Ihre gesundheitliche Verfassung besser einschätzen können und Ihnen das für Sie geeignete Anästhesieverfahren erklären können.

Wir versuchen, die Wartezeiten für Sie so kurz wie möglich zu halten und gleichzeitig ausreichend Zeit für ein vertrauensvolles Gespräch mit Ihnen zu haben. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass es in der Anästhesieambulanz zu Wartezeiten kommen kann, und planen Sie entsprechende Zeit für den Termin ein. Auch richtet sich die Reihenfolge der aufgerufenen Patienten nach medizinischen Notwendigkeiten und kann daher nicht immer der Reihenfolge des Erscheinens folgen. Wir bitten auch hierfür um Verständnis.

Interdisziplinäre Intensivstation – Station 2


Die anästhesiologische Intensivstation (Station 2) finden Sie im Haus 16 im 2. Stock.

Intermediate Care Station (IMC) – Station 3


Die IMC (Station 3) finden Sie im Haus 16 im 3. Stock.

Die Besuchszeiten der Station 2 und 3 sind täglich von 16:00 bis 20:00 Uhr. In besonderen Situationen treffen wir individuelle Absprachen mit Ihnen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass es für Besucher*innen auf der Intensiv- und Überwachungsstation zu Wartezeiten kommen kann. Grundsätzlich versuchen wir, allen unmittelbaren Familienmitgliedern Auskünfte zur Behandlung ihrer Familienangehörigen auf unseren Stationen zu geben. Wir bitten Sie einen Angehörigen Ihrer Familie zu nennen, der Ansprechpartner für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte der Intensiv-/Wachstation ist.

Im Akutschmerzdienst in der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie behandeln wir rund um die Uhr alle Patientinnen und Patienten am Klinikum im Friedrichshain, die im Rahmen einer Operation eine spezielle postoperative Schmerztherapie wie periphere Nerven (Plexus)-Katheter, eine Periduralkatheter (PDA) oder eine intravenöse Schmerzpumpe (PCIA) erhalten. Die Anmeldung für die Akutschmerztherapie erfolgt im Rahmen der Operation oder durch die behandelnden chirurgischen Kolleginnen und Kollegen.

Darüber hinaus bieten wir für chronische Schmerzpatienten in der Praxis für Anästhesie und Schmerztherapie am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Friedrichshain Schmerzbehandlungen für ambulante Patientinnen und Patienten durch spezialisierte Schmerztherapeutinnen und -therapeuten an. Weitere Informationen wie Kontaktinformationen und Sprechzeiten erhalten Sie auf der Homepage der Praxis am MVZ Friedrichshain.

Für Patientinnen und Patienten, die mit chemischen, biologischen, radioaktiven oder nuklearen Substanzen (CBRN) kontaminiert wurden, wird im Klinikum im Friedrichshain als einem von drei Krankenhäusern in Berlin eine spezielle Dekontaminationseinheit vorgehalten. Die Wartung und Schulung dieser Notfalldekontaminationseinheit stehen unter der Leitung unserer Klinik. Weitere Informationen zur Verletztendekontamination finden Sie hier: Verletztendekontamination im Klinikum im Friedrichshain.

Kontakt


Oberarzt Dr. med. Hendrik Kühne
Leiter Verletztendekontamination

030 130 23 1570

Die Tauchmedizin mit Berlins einziger Überdruckkammer für die hyperbare Sauerstofftherapie am Vivantes Klinikum im Friedrichshain steht seit ihrer Gründung unter der Leitung unserer Klinik. Neben der Durchführung von medizinischen Vorsorgeuntersuchungen für Sporttaucher (Tauchtauglichkeitsuntersuchungen) werden Patienten und Patientinnen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern (akuten Erkrankungen des Innenohres wie dem Hörsturz, diabetische Durchblutungsstörungen, chronische Wundheilungsstörungen) sowie lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie Kohlenmonoxidvergiftungen oder schweren Weichteilentzündungen (z. B. Gasbrand) behandelt. Ein speziell ausgebildetes Team von Pflegekräften und Ärztinnen und Ärzten steht rund um die Uhr für die Notfallversorgung in der Überdruckkammer zur Verfügung.

Kontakt


Vivantes Klinikum im Friedrichshain
Haus 15.2, UG
Landsberger Allee 49
10249 Berlin

(030) 130 23 1700
Fax: (030) 130 29 23 1700

 

(030) 130 23 1502
Fax: (030) 130 23 1707

Weitere Informationen zur Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff finden Sie hier: Zentrum für Sauerstofftherapie und Tauchmedizin

Anfahrt zum Klinikum im Friedrichshain

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • S8, S41, S42, S85 bis Haltestelle "Landsberger Allee", 10 Gehminuten entfernt 
  • Tram M5, M6, M8 bis Haltestelle "Klinikum im Friedrichshain"