Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Friedrichshain

Klinikum im Friedrichshain

Psychische Erkrankungen können Menschen jeden Alters betreffen. Besonders in den sensiblen Entwicklungsphasen von Kindheit und Jugend stellen sie Betroffene und ihre Familien vor große Herausforderungen. In unserer Klinik unterstützen wir Sie kompetent.

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Vertreten an vier Standorten in Berlin

Wir stehen an vier Standorten sowohl in akuten Krisensituationen als auch zur längerfristigen Behandlung zur Verfügung: am Vivantes Klinikum im Friedrichshain, im Vivantes Klinikum Neukölln mit dem Standort Köpenick und auf der FRITZ-Station des Vivantes Klinikum Am Urban mit jugendpsychiatrischen Betten. Wir bieten vielfältige und individuell zugeschnittene Diagnostik- und Therapieangebote ambulant, teilstationär, vollstationär und stationsäquivalent an.

Psychische Störungen früh erkennen

Chancen für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen sichern

Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen können soziale Beziehungen, die Lebenszufriedenheit, den Bildungserfolg, berufliche Perspektiven und den weiteren Lebensweg beeinträchtigen.

Die Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter sind vielfältig. Körperliche Erkrankungen, neurologische Funktionsstörungen, psychische Belastungen sowie familiäre und soziale Probleme können die Entwicklung eines Kindes erschweren und unterschiedliche Schwierigkeiten verursachen. Eine frühzeitige Behandlung kann dazu beitragen, Symptome zu verringern und einer Chronifizierung vorzubeugen.

Kinder- und jugendpsychiatrisches Angebot

Wir bieten psychiatrische Diagnostik und Therapie für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie bei jugendtypischen Störungen bis zum vollendeten 21. Lebensjahr an.

Die Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bei Vivantes sind in den Versorgungsregionen Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Treptow-Köpenick für sämtliche kinder- und jugendpsychiatrischen Fragestellungen zuständig. Patient*innen aus anderen Regionen werden bei speziellen Indikationen nach vorheriger Absprache ebenfalls aufgenommen. Jugendliche mit Abhängigkeitserkrankungen behandeln wir überregional.

Wir behandeln das gesamte Spektrum kinder- und jugendpsychiatrischer Störungsbilder, zum Beispiel:

  • Abhängigkeitserkrankungen bzw. Suchtstörungen
  • Angsterkrankungen, Phobien
  • Aufmerksamkeitsstörungen bzw. Hyperkinetische Störungen
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Bindungsstörungen
  • Depressive Störungen
  • Enuresis, Enkopresis
  • Entwicklungsstörungen
  • Essstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Psychosen, Schizophrenie, bipolar-affektive Störungen (auch Früherkennung)
  • Psychosomatische Störungen
  • Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen (Regulationsstörungen)
  • Soziale Ängstlichkeit und Mutismus
  • Stoffungebundene Suchterkrankungen
  • Störungen der psychosexuellen Entwicklung und der Geschlechtsidentität
  • Tic-Störungen bzw. Tourette-Syndrom
  • Zwangsstörungen

Das Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen des Kindes- und Jugendalters Berlin bietet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ambulante sowie teil- und vollstationäre suchttherapeutische Behandlung bei problematischem Alkohol- und Drogenkonsum bzw. substanzbezogenen Störungen.

Kinder- und jugendpsychiatrische Institutsambulanz

Wir bieten ambulante kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Behandlung für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit seelischen Problemen an.

Unser multiprofessionelles Team aus Ärzt*innen, Psycholog*innen und Sozialarbeiter*innen begleitet junge Menschen und ihre Familien mit einem umfassenden ambulanten Versorgungsangebot. Dieses umfasst die Diagnostik, eine orientierende psychiatrische und psychotherapeutische Unterstützung, die Vorbereitung auf einen möglichen Klinikaufenthalt sowie die anschließende Nachsorge.

Unser Ziel ist es, stationäre Aufenthalte nach Möglichkeit zu vermeiden oder zu verkürzen und Kindern, Jugendlichen sowie ihren Familien eine bestmögliche Unterstützung im Alltag zu bieten.

Anmeldung für Terminvereinbarungen

Ambulanzsekretariat (Haus 8)
Landsberger Allee 49
10249 Berlin

030 130 23 8011

Außerhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie unseren ärztlichen Bereitschaftsdienst unter dieser Telefonnummer:

0151 126 084 12
 

Stationen für Kinder und Jugendliche

Hier behandeln wir vor allem Jugendliche mit behandlungsintensiven Störungsbildern, wie z.B. Psychosen, affektiven Störungen, Entzugssymptomatiken bei Abhängigkeit von psychotropen Substanzen, aber auch Krisen bei Persönlichkeitsstörungen, autistischen Störungen und im Rahmen von akuter Selbstgefährdung. 

Die Station stellt ein hochstrukturiertes, pädagogisches und psychotherapeutisches Setting zur Verfügung. Patient*innen können im Rahmen akuter Krankheitsepisoden, aber auch zur diagnostischen Einschätzung sowie zur längerfristigen Therapie auf dieser Station behandelt werden. 

Die Station verfolgt dabei das Ziel, jeder Patientin und jedem Patienten individuell entsprechend der jeweiligen Störung die notwendige Behandlung zur Verfügung zu stellen. Auch Patient*innen mit gerichtlichen Unterbringungsbeschlüssen können hier behandelt werden. 

Manche Patient*innen, die in Krisensituationen auf der Station aufgenommen werden, werden nach einem kurzen Aufenthalt in andere Behandlungsbereiche weitergeleitet. Für andere Patient*innen kann die Station aber auch ein längerer Behandlungsort sein, von dem sie nach Abschluss des Aufenthalts in die ambulante Weiterbehandlung entlassen werden können.

Oberärztin
Beke Kirschner

Stationspflegeleitung
Alexander Smuck

Auf unserer Station 8.21 behandeln wir Kinder mit allen gängigen Störungsbildern im Alter von 6 bis 13 Jahren. Je nach individuellem Entwicklungsstand kann von diesen Altersgrenzen abgewichen werden. Die Station ist als Akut- und Therapiestation konzipiert und fakultativ geschlossen.

Es stehen insgesamt 15 Behandlungsplätze zur Verfügung, die aktuell auf zwei Gruppen verteilt sind.

Ziel ist die vollstationäre Behandlung für Patient*innen aus Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Treptow-Köpenick. Verhaltenstherapeutische Einzel- und Gruppenbehandlungen werden durch familienzentrierte Verfahren, wie z.B. EBT4-10, ergänzt.

Oberärztin
Nina Brüggemann

Stationspflegeleitung 
Jasmin Florian

Das suchttherapeutische Setting der offenen Jugendstation ist auf die Behandlung substanzbezogener Störungen im Jugendalter ausgerichtet und lässt sich in eine Akut- und eine Postakutphase gliedern. Zu Beginn erfolgt im Rahmen der Akutphase die qualifizierte Entzugsbehandlung, die aufgrund körperlicher Symptome und ausgeprägten Cravings (sogenanntem „Suchtdruck“) häufig als belastend erlebt wird und durch das Behandlungsteam eng begleitet wird.

Parallel beginnen erste diagnostische Abklärungen, die in der anschließenden Postakutphase weiter vertieft werden. Der Schwerpunkt liegt hier auf der intensiven Auseinandersetzung mit der substanzbezogenen Störung, ggf. komorbiden psychiatrischen Erkrankungen sowie deren Bewältigung. Die Patient*innen erhalten hochfrequente einzel- und gruppentherapeutische Angebote auf Grundlage der motivierenden Gesprächsführung, ergänzt durch suchtspezifische Therapiemethoden und psychoedukative Inhalte. Das pädagogische Setting ist durch ein mehrstufiges Regelwerk, den Einsatz von Verstärkerplänen sowie ein Bezugspflegesystem geprägt. 

Ziel ist es, gemeinsam mit den Patient*innen und unter Einbezug ihres sozialen Umfelds eine eigenständige Motivation zur Bewältigung der Suchterkrankung sowie Kompetenzen im Umgang mit Craving und Rückfällen zu entwickeln. Poststationäre Nachsorgeangebote dienen der Stabilisierung der Abstinenz und dem Umgang mit möglichen Rückfällen.

Chefarzt
Tobias Hellenschmidt

Stationspflegeleitung
Kathrin Bitzker

Auf dieser Station für Jugendliche bieten wir eine umfassende Behandlung für das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen. Im Mittelpunkt steht ein multiprofessionelles psychotherapeutisches Angebot, das individuell auf die Bedürfnisse der Patient*innen abgestimmt wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der spezialisierten Behandlung von Essstörungen. Hier bieten wir ein spezialisiertes, leitlinienorientiertes Konzept mit klaren therapeutischen Strukturen, medizinischer Begleitung und gezielter Unterstützung im Essverhalten und Körpererleben.

Oberärztin
Beke Kirschner

Stationspflegeleitung
Kai Rothe-Oswald

Wir führen auf der FRITZ-Station (Frühinterventions- und Therapiezentrum) des Klinikums Am Urban fünf Behandlungsplätze unter kinder- und jugendpsychiatrischer Leitung.

Tageskliniken für Kinder und Jugendliche

In unserer familienorientierten Tagesklinik behandeln wir Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren.

Ziel ist die wohnortnahe Behandlung aller gängigen Störungsbilder für Patient*innen aus Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Verhaltenstherapeutische Einzel- und Gruppenbehandlungen werden durch familienzentrierte Verfahren, wie zum Beispiel EBT 4-10, ergänzt. Darüber hinaus bieten wir tiergestützte Interventionen mit Hilfe eines Therapiehundes an.

Wir arbeiten mit einem spezialisierten Konzept für die Behandlung schuldistanter Patient*innen.

Oberärztin
Nina Brüggemann

Stationspflegeleitung
Katharina Schulz

In der Tagesklinik Jugend werden Jugendliche ab 14 Jahren teilstationär behandelt. Es sind 12 Behandlungsplätze vorgesehen. Die Patient*innen werden entweder im Anschluss an die vollstationäre Behandlung oder elektiv zur Behandlung aufgenommen. 

Die Tagesklinik bietet ein psychotherapeutisches Behandlungskonzept für Jugendliche mit emotionaler Instabilität an, welches sich an Elementen spezifischer Therapiemethoden, insbesondere der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Adoleszente (DBT-A), orientiert. Neben Einzel- und Gruppentherapien finden Bezugspersonengespräche statt. Weiterhin gibt es milieu- sowie fachtherapeutische Angebote, ein soziales Kompetenztraining sowie eine Skills-Gruppe.

Wir arbeiten mit einem spezialisierten Konzept für die Behandlung schuldistanter Patient*innen.

Oberärztin
Nina Brüggemann

Stationspflegeleitung
Katharina Schulz

Klinikschule für schulpflichtige Patient*innen

Alle schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen, die bei uns stationär behandelt werden, besuchen die Klinikschule in Friedrichshain.

An der „Schule in der Charité“ (www.schuleindercharite.de), einer Schule der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, erhalten Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen Unterricht, wenn sie stationär oder teilstationär in Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie behandelt werden. Ziel ist es, die individuelle Schullaufbahn kontinuierlich fortzuführen und die Rückkehr an die Stammschule zu unterstützen.

Die Schule in der Charité unterrichtet bildungsgangübergreifend Schüler*innen der Klassen 1 bis 10. Der Unterricht findet zu festen Zeiten statt und wird an die jeweilige Situation der Lernenden angepasst. Grundlage der schulischen Arbeit ist der verbindliche Rahmenlehrplan Berlin-Brandenburg.

Die Schule orientiert sich dabei eng an den Lernständen und fachlichen Vorgaben der Stammschulen und steht in regelmäßigem Austausch mit diesen. So können Lernfortschritte eingeschätzt und die Rückkehr in den Schulalltag gezielt begleitet werden. Nach der Entlassung erhalten die Stammschulen eine schriftliche Zusammenfassung der bearbeiteten Lerninhalte sowie Empfehlungen für die weitere pädagogische Unterstützung der Lernenden.

Am Standort der Schule in der Charité am Klinikum im Friedrichshain gibt es zwei Nachsorgeklassen für insgesamt vierzehn Schüler*innen im Sekundarbereich (Stand Schuljahr 2025/26). Dieses Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die nach einem Klinikaufenthalt nicht in der Lage sind, am Unterricht ihrer Stammschule teilzunehmen. Zur Aufnahme in einer Nachsorgeklasse gelten festgelegte Aufnahmebedingungen, u.a. dass die Schüler*innen zuvor stationär, teilstationär oder ambulant in kinder- und jugendpsychiatrischer Behandlung waren. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung der Klinikschule. In den Nachsorgeklassen werden sie schrittweise auf die Rückkehr in das Regelschulsystem vorbereitet.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Sorgeberechtigten sowie dem multiprofessionellen Klinikteam ist dabei von zentraler Bedeutung. Dieses Team besteht aus Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten, Pflegekräften sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern.

Leitung der Klinik

Kontaktperson: Tobias Hellenschmidt
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: Dr. med. Stefanie Leopold
Leitende Oberärztin

Kontakt

Kontaktperson: Dr. med. Katerina Rasche
Leitende Oberärztin

Kontakt

Kontaktperson: Eliza Schlinzig
Leitende Psychologin

Kontakt

Kontaktperson: Bettine Riess
Leitende Psychologin

Kontakt

Kontaktperson: Nina Brüggemann
Oberärztin

Kontakt

Kontaktperson: Beke Kirschner
Oberärztin

Kontakt

Kontaktperson: Eva Reichert
Oberärztin

Kontakt

Kontaktperson: Denise Schulz
Chefarztsekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 8001
Fax:030 130 23 8074

Kontaktperson: Peggy Borchert
Chefarztsekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 8035
Fax:030 130 23 8074

Kontaktperson: Nadja Styrev
Sekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 8098
Fax:030 130 23 8074

Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 23 8011
E-Mail:

Bei dringenden Fällen wenden Sie sich an die Kinderrettungsstelle. Wenn Sie eine allgemeine Anfrage haben, rufen Sie uns über den allgemeinen Kontakt an oder stellen Sie eine schriftliche Anfrage.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
0151 126 084 12

Adresse und Anfahrt

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Anfahrt zum Klinikum im Friedrichshain

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • S8, S41, S42, S85 bis Haltestelle "Landsberger Allee", 20 Gehminuten entfernt 
  • Tram M5, M6, M8 bis Haltestelle "Klinikum im Friedrichshain"

Anfahrt mit dem Auto

  • Unser Parkhaus (kostenpflichtig) ist über den Ernst-Zinna-Weg erreichbar