Kinder- und Jugendmedizin - Perinatalzentrum

Klinikum Neukölln

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Vivantes Klinikum Neukölln bildet einen von zwei kindermedizinischen Schwerpunkten von Vivantes in Berlin. Hier bieten wir ambulante und stationäre Behandlungen im gesamten Spektrum der Krankheiten des Kindes- und Jugendalters.

Medizinische AngeboteKinderrettungsstelle

Ein starkes Netzwerk für das Wohl von Kindern und Familien

Wenn Neugeborene, Säuglinge, Kinder oder Jugendliche ernsthaft erkranken oder intensive medizinische Versorgung benötigen, ist die Belastung für die gesamte Familie groß. Die beiden kinder- und jugendmedizinischen Einrichtungen von Vivantes in Friedrichshain und in Neukölln geben Eltern die Sicherheit, dass ihre Kinder in jedem Alter und mit jeder Diagnose erstklassig behandelt und liebevoll betreut werden. Auch dem seelischen Wohl der Kinder und Familien widmen wir dabei großes Augenmerk.

Kinderrettungsstelle in Berlin-Neukölln

Die Kinderrettungsstelle im Vivantes Klinikum Neukölln in Berlin bietet Versorgung für Kinder und Jugendliche bei Unfällen, lebensbedrohlichen Notfällen und akuten Erkrankungen, die sofort abgeklärt werden müssen.

Ein umfassendes Angebot in Neukölln

Im Klinikum Neukölln stehen in der Kinder- und Jugendmedizin eine Station für Neugeborene sowie eine für ältere Kinder zur Verfügung, auf der auch die kinderchirurgischen Patienten betreut werden. Weiter gibt es eine neonatologische und pädiatrische Intensivstation, auf der wir Frühgeborene und kranke Neugeborene versorgen sowie auch ältere Kinder mit schweren Erkrankungen behandeln. Rooming-In, also die Mitaufnahme eines Elternteils, versuchen wir wann immer möglich zu realisieren. Ergänzend haben Eltern, deren Kinder in der Kinderklinik oder im DBZ behandelt werden müssen, oder die für Diagnose und Therapie einen weiten Weg auf sich nehmen, die Gelegenheit, im Elternhotel auf dem Klinikgelände zu übernachten und Kraft zu schöpfen.

Neben den Stationen ist unsere Kinderrettungsstelle ganztägig für Notfälle da, in der wir unsere Patient*innen auch im Notfall optimal versorgen können. Hier finden auch die geplanten prä- und poststationären Behandlungen von Kindern aller Altersgruppen statt.

Medizinische Angebote der Pädiatrie in Berlin-Neukölln

  • Neuropädiatrische Diagnostik mit EEG, Langzeit-EEG, Video-EEG
  • Nicht-invasive kardiologische Funktionsdiagnostik (EKG, Langzeit-EKG, Echokardiographie)
  • Pulmonologische Funktionsdiagnostik (inkl. Bodyplethysmographie)
  • Pädiatrische Sonographie und Radiologie
  • Pädiatrische Diabetologie und Endokrinologie
  • Renale und urologische Funktionsdiagnostik
  • Hörscreening für Früh- und Reifgeborene
  • Bronchiale Endoskopien (in Kooperation mit der Praxis für Kinder und Jugendliche im MVZ Neukölln, der Klinik für Kinder- und Neugeborenenchirurgie und Kinderurologie, der Klinik für Gastroenterologie sowie der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde)
  • Iontophorese (Schweißtest)
  • Stoffwechsel- und Syndromdiagnostik
  • Pränatale Beratung bei Risikoschwangerschaften in Kooperation mit der Klinik für Geburtsmedizin
  • Differenzierte Beatmungstherapie mit allen modernen Verfahren
  • Frühgeborenennachsorge
  • Case Management durch das Kindergesundheitshaus e. V.
  • Ambulante und tagesklinische Betreuung entwicklungsauffälliger Kinder und Jugendlicher im Diagnose- und Behandlungszentrum

Angebote für Eltern

Waren betroffene Eltern in der Vergangenheit gezwungen, weite Wege in Kauf zu nehmen, um möglichst oft bei ihren schwerkranken Kindern sein zu können, können diese nun in der Nähe untergebracht werden.

Das Mutter-Kind-Zentrum der Kinderklinik Neukölln bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern, deren Kinder auf der Intensivstation der Kinderklinik behandelt werden, im Pavillon 12 auf dem Gelände des Vivantes Klinikums Neukölln an. In vier Doppelzimmern, zwei Einzelzimmern und einem geräumigen Familienzimmerfinden 12 Personen Platz. Jedes Zimmer ist individuell eingerichtet; ein Wohnzimmer lädt zum Abschalten, Fernsehen, Lesen oder Miteinanderplaudern ein. Eine Teeküche steht ebenfalls zur Verfügung.

Die Kosten für den Aufenthalt für die Mütter werden von den Krankenkassen übernommen, dies beinhaltet auch die Verpflegung in der Cafeteria des Mutter–Kind–Zentrums. Weitere Begleitpersonen können gegen Gebühr mit aufgenommen werden.

Das Übernachtungsangebot richtet sich auch an Familien, deren Kinder im Diagnose- und Behandlungszentrum Sozial- und Neuropädiatrie, der Kinderchirurgie oder der Klinik für Geburtsmedizin des Vivantes Klinikums Neukölln behandelt und betreut werden. 

Bei zu erwartender Frühgeburt erfolgt schon präpartal eine Kontaktaufnahme des Neonatologen mit den Eltern. Hierbei wird ein erster Einblick in den Ablauf der Erstversorgung und die allgemeine Problematik eines Frühgeborenen gegeben. Die zu erwartenden Probleme ihres Kindes, seine Chancen, aber auch seine Risiken kommen dabei zur Sprache. Nur so kann in den Grenzsituationen ärztlichen Handelns bei der Versorgung extrem unreifer Frühgeborener von Anfang an eine Einbeziehung der Eltern in die Entscheidungen, erforderlichenfalls auch über das Ausmaß therapeutischer oder palliativer Bemühungen erfolgen.

Steht genügend Zeit zur Verfügung, besichtigen die Eltern vor der Geburt ihres Kindes die Intensiv- oder Frühgeborenenstation. Nach der Geburt ihres Kindes wird den Eltern noch im Kreißsaal ein erstes Foto überreicht. Um die Eltern-Kind-Bindung zu fördern, werden die Eltern so früh wie möglich in die Pflege ihrer Kinder einbezogen. Dabei wird zunächst mit kleineren Tätigkeiten wie z.B. der Mundpflege begonnen. Allmählich wird, je nach gesundheitlichem Zustand des Kindes, ein Teil der pflegerischen Tätigkeiten von den Eltern ausgeführt. Dies erfolgt unter ständiger Anleitung und Aufsicht durch die Pflegekräfte. Somit werden Berührungsängste reduziert und gleichzeitig die Verantwortlichkeit, das Selbstvertrauen und die Integration der Eltern in den Stationsablauf gefördert.

Diesem Prinzip der Einbeziehung der Eltern in die Pflege ihres Kindes trägt auch die Besucherregelung Rechnung: Es gibt keine festgesetzten Besuchszeiten, so dass die Eltern ihre Kinder rund um die Uhr besuchen können. Als Unterstützung für Eltern in Krisensituationen stehen Psychologinnen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Für den Aufbau einer Eltern-Kind-Beziehung auch unter den erschwerten Bedingungen einer Intensivstation bieten wir frühzeitig das "Känguruhen" an. Hierbei wird das Kind aus dem Inkubator heraus für mehrere Stunden auf die entkleidete Brust der Mutter oder des Vaters gelegt. Wir beginnen mit dem "Känguruhen" bereits im Kreißsaal, unabhängig von Gestationsalter und Geburtsgewicht. Auch Kinder mit Atemhilfe werden hierzu aus dem Inkubator genommen, beatmete Kinder aufgrund der in der Regel kurzen Beatmungszeiten eher nicht.

Zusätzliche Informationen rund um die Frühgeburt und die intensivmedizinische Problematik erhalten die Eltern durch selbst verfasste Broschüren. Hier wird ihnen der Alltag einer Intensivstation näher gebracht und die wichtigsten Geräte zur Überwachung oder Beatmung erläutert. Es gibt Tipps und Ratschläge, die schwierige Zeit besser zu überstehen und so gleichzeitig den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Zusätzlich liegt Informationsmaterial über Selbsthilfegruppen und mögliche soziale und nicht zuletzt auch finanzielle Unterstützung für die Familien von Frühgeborenen aus. All dies ersetzt nicht die persönliche Kommunikation, kann aber helfen, den anfänglich oft überforderten Eltern eine erste Orientierung zu geben.

Rooming-In ist auch auf der Neugeborenenstation möglich. Besonders sehr unreife Frühgeborene entwickeln sich immer wieder zu "Problemkindern", d.h., sie benötigen auch nach mehrmonatigem Krankenhausaufenthalt erhöhte Fürsorge und Pflege. Mitunter sind auch medizinische Geräte wie Monitore, Inhalatoren o.ä. erforderlich. Bei unzureichendem Trinken ist zuweilen auch zu Hause eine Fortsetzung der Nahrungssondierung nötig. Neben dem externen Pflegedienst, der schon während des stationären Aufenthaltes Kontakt mit den Eltern aufnimmt und ihnen später zu Hause zur Seite steht, wird bei entsprechender Indikation ebenfalls frühzeitig der im Hause befindliche Sozialdienst eingeschaltet. Er wird unterstützend tätig, z.B. bei der Suche einer geeigneten Wohnung oder der Genehmigung und Vermittlung einer Haushaltshilfe.

Eine neonatologisch und allergologisch erfahrene Kinderkrankenschwester hat eine spezielle Ausbildung zur Still- und Laktationsberaterin (IBCLC) absolviert. Sie betreut schwangere Frauen und stillende Mütter bei Problemen - z. B. bei Allergieanamnese oder Stillhindernissen, Ernährungsberatung, Beikostfütterung, Brustproblemen während der Stillzeit, Gedeihstörungen bei gestillten Kindern und Abstillen. Besondere Unterstützung finden Mütter zu früh geborener Kinder, von Risikokindern und Neugeborenen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Schwerpunkt ist Anleitung zur langfristigen Aufrechterhaltung der Laktation.

Moderne, zyklusgeregelte elektrische Milchpumpen, mit denen schonend Muttermilch doppelseitig abgepumpt werden kann, stehen dabei zur Verfügung. Kinderkrankenschwestern beraten und unterstützen in Stillfragen. Es wird auch mit freiberuflichen Hebammen zusammengearbeitet.

Als Ausdruck der engen Verbundenheit der Eltern mit unserer Klinik werten wir die hohe Resonanz auf das im Jahr 1997 erstmalig und seither jährlich durchgeführte Kinderfest. Hierzu wurden jeweils die Eltern mit ihren Kindern der letzten Geburtsjahrgänge eingeladen. 

Im Pavillon 12, in dem auch das Elternhotel untergebracht ist, stehen auch Kursräume zur Verfügung, in denen – gemeinsam mit der Klinik für Geburtsmedizin – eine Vielzahl von Kursen rund um die Geburt angeboten werden.

Kontakt:
 
130 14-3528

Zu den Kursen

Das Kindergesundheitshaus e.V. wurde im Jahr 2000 gegründet, seit 2005 ist es eine anerkannte Nachsorgeeinrichtung im Bundesverband “Bunter Kreis”. Inzwischen ist der Verein an drei Kinderkliniken in Berlin tätig: dem Vivantes Klinikum Neukölln, der Charité und seit 2014 auch am DRK-Klinikum Westend.

Es betreut und begleitet hochbelastete Familien im Rahmen der „Sozialmedizinischen Nachsorge“ mit frühgeborenen, akut oder chronisch kranken Kindern beim Übergang nach Hause und bei den ersten Schritten im Alltag. Hierfür nehmen speziell ausgebildete Case-Managerinnen vor der Entlassung mit allen notwendigen Leistungserbringern Kontakt auf und koordinieren Diagnostik und Therapien mit allen erforderlichen Aktivitäten. Bei der Sozialmedizinischen Nachsorge handelt es sich um eine Kassenleistung, die nach Antrag genehmigt werden muss.

www.kghaus.de 
 

Die Elternschule richtet sich an Familien mit Reif- und Frühgeborenen, die in der Kinderklinik des Vivantes Klinikums betreut werden. Neben der medizinischen Therapie ist die individuelle Betreuung und Pflege durch die Eltern ganz besonders wichtig. Wir möchten Sie auf Ihrem Weg durch die Klinikzeit begleiten und Sie auf die Zeit zu Hause vorbereiten. Dazu geben wir Ihnen hilfreiche Informationen und praktische Anleitungen. Wir nehmen uns Zeit, und Sie haben Gelegenheit, mit uns und anderen Eltern in dieser besonderen Situation ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Termine und Treffpunkt: nach Aushang auf den neonatologischen Stationen

In der Geburtsmedizinischen Ambulanz und dem Medizinischen Versorgungszentrum unseres Perinatalzentrums kann psychologische Beratung bei besonderen Belastungen wie Ängsten, Risiken der Schwangerschaft und nach Pränataldiagnostik in Anspruch genommen werden.

Stationär begleiten wir Sie auf Wunsch kontinuierlich bei Risikoschwangerschaft, Frühgeburt, Geburt schwerkranker Kinder, im Rahmen palliativer Betreuung, nach traumatischen Geburtserlebnissen sowie beim späten Abbruch einer Schwangerschaft.

Eine viel zu frühe Geburt, die Geburt eines kranken Babys oder gar der Verlust eines (auch noch ungeborenen) Kindes konfrontiert Eltern mit einer Situation, die sie sich ganz anders vorgestellt hatten und auf die sie in der Regel nicht vorbereitet sind. In dieser Zeit voller Angst, Ungewissheit oder Hilflosigkeit möchten wir sie gern begleiten und unterstützen.

Unser Ziel ist es, für Sie ein verlässlicher Gesprächspart- ner zu sein, Orientierung und Halt zu geben, um trotz aller Sorgen Kraft und Mut für sich, ihre Familie und ihre Zukunft zu schöpfen.

Wir sind montags bis freitags im Hause und gern für Sie da. Fragen Sie einfach beim medizinischen oder pflegerischen Personal nach oder nehmen Sie direkt mit uns Kontakt auf.

Ansprechpartnerin: Ines Schwager-Engelbrecht, Diplom-Psychologin, Systemische Therapie/Familientherapie, SAFE®-Mentorin

 030 130 14 8381

Im Beisein einer erfahrenen Kinderkrankenschwester können sich Eltern mit ihren Babys und auch Eltern, deren Frühchen noch in der Klinik betreut wird, treffen, um Erfahrungen auszutauschen.

Neben der interdisziplinären Kinderschutzgruppe betreibt die Klinik seit 2016 gemeinsam mit der Klinik für Kinder- und Neugeborenenchirurgie und Kinderurologie eine der vom Berliner Senat geförderten Kinderschutzambulanzen. Hier können Kinder mit möglicher Kindeswohlgefährdung nach Überweisung durch Jugendämter, Kinder- und Jugendgesundheitsdienste sowie Kinderärzte untersucht werden.

Wichtig: Für alle akuten Fälle von Kindesmisshandlung steht die Rettungsstelle immer – 24 Stunden am Tag - zur Verfügung!

Die Babyklappe am Mutter-Kind-Zentrum des Vivantes Klinikums Neukölln soll Müttern in großer Not die Möglichkeit geben, ihr Kind anonym in die Obhut unserer Kinderklinik zu geben, so dass dann eine Unterbringungs- und Adoptionsmöglichkeit gesucht werden kann.

Die Babyklappe ist an einem Nebeneingang des Klinikgeländes im Juchaczweg untergebracht, eine Stelle, an der insbesondere abends und am Wochenende wenig Besucherbetrieb ist. Die Mutter kann hier eine in der Mauer gelegene Klappe öffnen, das Kind in ein Wärmebett legen und die Klappe wieder verschließen. In der Klappe liegt ein Brief mit Informationen für die Mutter, einschließlich einer Information über die Möglichkeiten einer späteren Kontaktaufnahme. Zeitverzögert wird nach Schließen der Klappe in der Ambulanz ein Alarm ausgelöst. Aus der Ambulanz kommen dann Arzt und Schwester, um das Kind aus der Babyklappe zu holen. Die Person, die dieses Kind gebracht hat, kann sich entfernen, so dass sie nicht mehr gesehen werden kann. Eine Videoüberwachung vor der Babyklappe gibt es nicht.

Nach Übernahme eines solchen Kindes in die Kinderklinik werden die zuständigen Stellen im Jugend- und Sozialamt informiert und eine sichere, den Umständen des Kindes angemessene Betreuung in die Wege geleitet. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin möchte diesen Dienst leisten, um gerade in einem sozial problematischen Bezirk wie Neukölln eine gelegentlich erforderliche Notlösung zu ermöglichen, wobei die vertrauliche Geburt die für Mutter und Kind sicherere Alternative ist.

Projekt Babylotse

Die Vivantes Babylotsinnen beraten Eltern in schwierigen Lebenssituationen und vermitteln passende Angebote.

Stationen im Perinatalzentrum

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin als Perinatalzentrum am Klinikum Neukölln hat einen umfassenden allgemeinpädiatrischen Versorgungsauftrag. Das Team betreut kritisch kranke Reif- und Frühgeborene sowie versorgt intensivmedizinisch kritisch kranke Kinder.

Zusammen mit der Klinik für Geburtsmedizin am Klinikum Neukölln ist die Kinderklinik als Perinatalzentrum im Krankenhausplan des Landes Berlin geführt. Weitere Schwerpunkte sind – gemeinsam mit dem Zentrum für Sozial- und Neuropädiatrie (DBZ) – die Betreuung neurologisch kranker Kinder sowie die Betreuung von Patient*innen mit abdominellen Erkrankungen wie z.B. der Zöliakie, der Colitis ulzerosa und des Morbus Crohn.

Früh- und Reifgeborene, die keine intensivmedizinische Behandlung benötigen, betreuen wir auf der neonatologischen Überwachungsstation.

Die Station 60 ist eine Früh- und Neugeborenen-Spezialpflegestation mit 20 Behandlungsbetten. Es stehen 9 Rooming-In-Einheiten zur Verfügung, in denen Mütter oder Väter gemeinsam mit ihren Kindern übernachten können. Der Schwerpunkt unserer Station liegt zum einen auf der Betreuung von Frühgeborenen, die zuvor auf der Intensivstation behandelt wurden und auf die Entlassung nach Hause vorbereitet werden, zum anderen auf der Behandlung von leichteren Erkrankungen des Neugeborenenalters, wie z.B.

  • Neugeborenen-Gelbsucht,
  • Infektionen,
  • Trinkschwäche,
  • Blutzuckerproblemen oder
  • leichteren Atemproblemen (Behandlung mittels High Flow Nasensonde).

Für die gesamte Neonatologie steht ein Team von Kinderkrankenschwestern, Neonatolog*innen, Kinderchirurg*innen, Anästhesist*innen u.a. 24 Stunden – rund um die Uhr – an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Wichtig ist uns als Team die familienzentrierte entwicklungsfördernde Pflege gerade der kleinsten Frühgeborenen. Für alle Familien steht eine kompetente psychologische Begleitung bereit, zusätzlich stehen zertifizierte Stillberaterinnen den Müttern zur Seite.

Neben den Rooming-In-Angeboten auf den Stationen stehen zur patientennahen, elterlichen Betreuung für unsere Patient*innen Zimmer für die Eltern in unserem Elternhotel auf dem Krankenhausgelände nahe der Kinderklinik bereit.

Mit dem Kindergesundheitshaus e.V. steht uns ein sehr erfahrener und wichtiger Kooperationspartner für das Case Management der sozialmedizinischen Nachsorge der kleinsten Patient*innen zur Seite. So können die Familien den zuweilen nicht einfachen Übergang in die weitere häusliche Betreuung besser bewältigen. Darüber hinaus bietet das Kindergesundheitshaus zweimal wöchentlich eine Elternschule mit den wichtigsten Themen rund um Frühgeburt und Intensivmedizin an.

Ansprechpartnerin der Station 60

Stationspflegeleitung

Neonatologie

Katrin Hinz
030 130 14 8265
 

Auf der Kinderstation (Station 61) betreuen wir erkrankte Kinder aller Altersstufen, die keine Intensivtherapie benötigen, oder Kinder, bei denen diagnostische oder chirurgische Eingriffe durchgeführt werden müssen. Hier werden auch die neuropädiatrischen Patient*innen betreut.

Das Behandlungsteam besteht aus Kinderärzt*innen, Kinderchirurg*innen, qualifiziertem Pflegepersonal, Physiotherapeut*innen und Erzieherinnen, die zusammen eine kompetente medizinische und pflegerische Versorgung ermöglichen. Abhängig von der Diagnose und der erforderlichen Therapie erfolgt die Behandlung durch pädiatrische oder kinderchirurgische Ärzt*innen. Das pflegerische Team setzt sich aus Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger*innen zusammen.

Unsere Patientenzimmer sind Ein- oder Zweitbettzimmer. Wir bieten die Möglichkeit, dass Mutter oder Vater während des gesamten stationären Aufenthalts bei ihrem Kind bleiben können. Für die Begleitperson wird ein Zustellbett im Patientenzimmer bereitgestellt. Jedes Zimmer ist mit eigener Dusche und WC ausgestattet.

Die Einbettzimmer sind vorrangig den Patient*innen mit ansteckenden Erkrankungen vorbehalten. Daher werden Sie sich in der Regel mit einer anderen Begleitperson und deren Kind das Patientenzimmer teilen. Alle Zimmer sind ebenerdig, so dass Sie direkt über eine Terrasse unseren Außenbereich mit Wiese und Spielplatz nutzen können. Als Begleitperson erhalten Sie täglich für jede Mahlzeit einen Coupon, den Sie in der Cafeteria im Mutter-Kind-Zentrum einlösen können. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich in der Elternküche selbst zu versorgen.

Unser Team ist vertraut mit der Behandlung aller akuten Erkrankungen und vielen chronischen Erkrankungen von Lunge, Herz, Leber, Magen/Darm sowie Nieren. Durch die Zusammenarbeit mit dem DBZ liegt einer unserer Schwerpunkte in der Behandlung von Kindern mit Epilepsie oder anderen neurologischen Erkrankungen. Besonders ausgewiesen sind wir in den Bereichen Kinderkardiologie, Kinderneurologie und Gastroenterologie.

Ansprechpartner der Station 61

Stationspflegeleitung

Allgemeinpädiatrie

Dietrich Gläser

030 130 14 8284
 

Wir betreuen Kinder aller Altersgruppen, die eine intensivmedizinische Behandlung, Beobachtung und Pflege benötigen.
Die neonatologische und pädiatrische Intensivstation im Level-1-Perinatalzentrum des Vivantes Klinikums Neukölln verfügt über 14 Betten. Der Schwerpunkt liegt in der Betreuung und Behandlung von extrem kleinen Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. Bei schwierig verlaufender Schwangerschaft wird regelmäßig in gemeinsamen Besprechungen mit der Klinik für Geburtsmedizin der für jeden einzelnen Fall optimale Geburtszeitpunkt festgelegt. Gemeinsam mit der Kinder- und Neugeborenenchirurgie ist die chirurgische Versorgung komplexer angeborener Fehlbildungen gut etabliert. 

Im Rahmen der pädiatrischen Intensivmedizin werden auch Kinder bis zu 16 Jahren mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern behandelt. Im pädiatrischen Intensivbereich stehen zwei 24-Stunden-Rooming-In-Zimmer für die elterliche Begleitung der intensivpflichtigen Kinder direkt auf der Station bereit. 

Modernste Beatmungstechniken für invasive und nicht-invasive Beatmung, inklusive der Hochfrequenz- und Stickoxydbeatmung stehen zur Verfügung. Zudem verfügt das Perinatalzentrum über alle modernen diagnostischen Verfahren wie Ultraschall, Echokardiografie, Röntgen, aEEG und EEG direkt am Patienten. Rund um die Uhr verfügbare Computer- und Kernspintomografie am Standort runden das Spektrum ab. Wir stellen mit jahrelanger Kompetenz den Neugeborenennotarzt für Berlin Süd und fahren regelmäßig Neugeborenentransporte für unsere Kooperationskliniken.

Ansprechpartnerin der Station 62

Stationspflegeleitung

Pädiatrisch-neonatologische Intensivstation

Beatrix Becker

030 130 14 8296
 

Wir betreuen seitens der Kinderklinik die gesunden Neugeborenen im Rahmen der Vorsorge-Untersuchungen U1 und U2, veranlassen die Screening-Tests (Neugeborenenscreening- und Hörtest, Messung der Sauerstoffsättigung im Blut) und beantworten Ihre Fragen zu allen Themen rund ums Neugeborene. In aller Regel werden diese Untersuchungen durch eine Oberärztin/einen Oberarzt durchgeführt: Für alle akuten Fragen stehen die Dienstärzte der Intensivstation zur Verfügung, die auch gerufen werden, wenn im Kreißsaal oder nach der Geburt kinderärztliche Hilfe gefragt ist. Neugeborene, bei denen vor der Geburt der Verdacht auf Fehlbildungen bestand, die nicht einer sofortigen Behandlung bedürfen oder die nach der Geburt wegen vorübergehender Anpassungsschwierigkeiten für kurze Zeit kinderärztliche Hilfe benötigten, können in den Regel bei ihren Müttern auf der Wochenbettstation bleiben; notwendige Untersuchungen wie Ultraschall oder Blutentnahmen können auch von dort aus durchgeführt werden, ebenso kann die weitere Betreuung besprochen werden.

ROTE NASEN Clowns schenken kranken Kindern Freude

Seit über zehn Jahren schon arbeitet das Klinikum Neukölln mit den Clowns des ROTE NASEN e.V. zusammen, die mit ihren humorvollen Visiten den kleinen Patient*innen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Leitung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Neukölln

Porträt von Prof. Dr. Klemens Raile
Kontaktperson: Prof. Dr. med. Klemens Raile
Chefarzt

Kontakt

Expertenprofil aufrufen
E-Mail:
Weitere Telefonnummer:030 130 14 8270
Fax:030 130 14 8364

Kontaktperson: Kathrin Lehmann
Chefarztsekretariat

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E-Mail:
Telefon:030 130 14 8269
Fax:030 130 14 8364

Kontaktperson: Beatrix Becker
Stationspflegeleitung
Pädiatrisch-neonatologische Intensivstation

Kontakt

Kontaktperson: Dietrich Gläser
Stationspflegeleitung
Allgemeinpädiatrie

Kontakt

Kontaktperson: Katrin Hinz
Stationspflegeleitung
Neonatologie

Kontakt

Kontaktperson: Dr. med. Tobias Schmidt
Leitender Oberarzt
Neonatologie

Kontakt

Kontaktperson: Hagen Bayer
Leitender Oberarzt
Leiter des Perinatalzentrums und der Pädiatrischen Intensivmedizin, Neonatalogie

Kontakt

Kontaktperson: Dr. med. Mikosch Wilke
Leitender Oberarzt
Leiter des Perinatalzentrums und der Pädiatrischen Intensivmedizin, Neonatalogie

Kontakt

Allgemeiner Kontakt

Telefon: (030) 130 14 8269
E-Mail:

Adresse und Anfahrt

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Wir sind für Sie da!

Bei dringenden Fällen, wenden Sie sich an die Rettungsstelle. Wenn Sie eine allgemeine Anfrage haben, rufen Sie unser über den allgemeinen Kontakt an oder stellen Sie eine schriftliche Anfrage.

Kinderrettungsstelle
24h für Sie da

030 130 14 8250

Sprechstunden der Kinder- und Jugendmedizin

24 Stunden erreichbar
030 130 14 8250 oder 030 130 14 8251
Fax 030 130 14 8252

Anmeldung nach telefonischer Vereinbarung

030 130 14 8269

Karriere in der Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Neukölln

Aktuelle Stellenangebote in der Kinder- und Jugendmedizin in Neukölln

Ob im ärztlichen Dienst, als Pflegekraft oder in der Therapie - das Team der Kinder- und Jugendmedizin freut sich über Ihre Bewerbung und Verstärkung.

Perinatologisches Simulationszentrum in Neukölln

Das Perinatologische Simulationszentrum am Klinikum Neukölln ist ein Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot des Perinatalzentrums, das den Umgang mit Notsituationen bei Neugeborenen und Extrem-Frühgeborenen schult und lebensrettende Maßnahmen vermittelt.

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