Minimal-Invasive Chirurgie und Viszeralchirurgie

Klinikum Neukölln

Die Tumorchirurgie ist unsere besondere Expertise in der Klinik für Chirurgie – Minimalinvasive Chirurgie und Viszeralchirurgie am Vivantes Klinikum Neukölln. Bei uns sind Patient*innen mit Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Darmkrebs, Leberkrebs und Magenkrebs in den besten Händen. Wann immer möglich, operieren wir minimalinvasiv.

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High-Tech-Medizin in der Klinik für Chirurgie in Neukölln

Als Krankenhaus der Maximalversorgung verfügen wir über die modernste medizinische Ausstattung und behandeln unsere Patienten und Patientinnen stets nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft. Unser Anspruch: Jeder unserer Patienten und Patientinnen soll die bestmögliche medizinische Therapie erhalten. Dafür stehen uns modernste Operationssäle mit dem gesamten Spektrum für minimal-invasive Operationen, einschließlich einer Kamera zur interoperativen Durchblutungsmessung, zur Verfügung.

Die Behandlung unserer Patient*innen erfolgt in enger Abstimmung mit anderen Fachabteilungen. Nur so können wir beste Ergebnisse erzielen. Trotz der High-Tech-Medizin steht bei uns der Mensch im Vordergrund. Wir betreuen Sie während des gesamten Behandlungsablaufs ganzheitlich und haben ein Ohr für Ihre persönliche Situation.

„Unsere gemeinsamen Behandlungsziele können wir nur dann am besten erreichen, wenn wir Spitzenmedizin mit einer empathischen Behandlung der individuellen Patientin und des Patienten kombinieren.“
Zitat von: PD Dr. med. Mario MüllerPosition: Chefarzt der Klinik für Chirurgie – Minimal-Invasive Chirurgie und Viszeralchirurgie

Zertifiziertes Darmkrebszentrum und Viszeralonkologisches Zentrum in Berlin-Neukölln

Das Viszeralonkologische Zentrum des Vivantes Klinikum Neukölln ist ein durch die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. zertifiziertes Interdisziplinäres Darmkrebszentrum und erfüllt damit die hohen Anforderungen in der Diagnostik, Behandlung und Nachsorge für Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs.

Gastrointestinale Tumore und Tumore in der Bauchhöhle

Die ASV „Gastrointestinale Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle“ im Vivantes Klinikum Neukölln richtet sich an Menschen mit bösartigen Erkrankungen des gesamten Verdauungstraktes von der Speiseröhre bis zum After, sämtlicher sonstiger Organe in der Bauchhöhle inklusive der Leber, der Gallenblase und Gallenwege, der Bauchspeicheldrüse sowie der Milz und Tumoren des Bauchfells und des dortigen Weichteilgewebes. Mehr zu unseren ASV-Teams.

Diese oft komplexen Erkrankungen erfordern häufig eine multimodale Therapie, neben einer Operation kommen auch endoskopische Verfahren zur Anwendung. Je nach Tumortyp und Tumorlokalisation ist eine Kombination mit z.B. Chemotherapie oder Bestrahlung oder radiologischer Intervention zur Behandlung indiziert.

Das Behandlungskonzept wird für jede Patient*in individuell im Rahmen von wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenzen erstellt. An diesen Veranstaltungen können auch niedergelassene Ärzt*innen teilnehmen, um Therapieoptionen für bislang ambulant geführte Patient*innen zu evaluieren und sie im Anschluss adäquat und zielgerichtet anzubinden.

Das Behandlungsteam besteht aus dem Teamleiter Dr. med. Hagen Hofmann und weiteren Fachärzt*innen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Fachärzt*innen für Gastroenterologie, Fachärzt*innen für Hämatologie und Onkologie sowie Fachärzt*innen für Strahlentherapie. Das Team wird durch Fachärzt*innen verschiedenster Schwerpunkte bereichert, die bei der Diagnostik und Therapie von malignen Erkrankungen beitragen können.

Voraussetzung für eine Behandlung ist eine Überweisung durch Vertragsärzt*innen für Patient*innen mit gesicherter Diagnose eines Malignoms der Bauchorgane. Darüber hinaus können Patient*innen, die im Vivantes Krankenhaus Neukölln stationär behandelt wurden, auch ohne Überweisung in die ASV-Behandlung aufgenommen werden.

Department für Allgemeine-, Viszeral- und onkologische Chirurgie Kreuzberg-Neukölln

Durch die neue Vernetzung der beiden chirurgischen Abteilungen am Vivantes Klinikum am Urban und Vivantes Klinikum Neukölln, konnten wir das Portfolio deutlich erweitern und Kompetenzen bündeln. Davon profitieren unsere Tumorpatient*innen, die nun im Krebszentrum behandelt werden. Aber auch Schilddrüsenchirurgie und Refluxchirurgie kann nun mit hoher Expertise für unsere Patient*innen in Kreuzberg und Neukölln angeboten werden. Des Weiteren nutzen wir das Da Vinci Roboter-System am Klinikum am Urban.

Kapazitäten der Schlüsselloch-Chirurgie

Unsere Ärzt*innen sind versiert und erfahren in der minimal-invasiven Chirurgie, der so genannten Schlüsselloch-Chirurgie. Fast alle Standardoperationen führen wir heute minimal-invasiv unter Zuhilfenahme der 3D-Technologie durch. Am Standort Klinikum Am Urban haben wir Zugang zum Da Vinci System. Dort führt das Team der Viszeralchirurgie roboter-assistierte kolorektale Eingriffe durch.

Wissenschaft, Forschung und Qualitätssicherung

Im Rahmen unserer klinischen Arbeit unterstützen wir wissenschaftliche Studien, wie die May-T, Colopredict – und Circulate Studie. Alle Patient*innen im Viszeralkonkologischen Zentrum werden nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft qualitätsgesichert und nachgesorgt.

Chirurgisches Leistungsspektrum in Berlin-Neukölln

Die Klinik für Chirurgie – Minimal-Invasive Chirurgie und Viszeralchirurgie hat ihren Schwerpunkt in der Tumorchirurgie. Das allgemein-chirurgische Leistungsspektrum für die Behandlung von Erkrankungen im Bauchraum ist vielfältig – von kleinen Routine-Eingriffen bis zu komplexen multiviszeralen Tumoroperationen.

  • Darmkrebs: Kolon- und Rektumkarzinom, Rektumakarzinomrezidive
  • Magen und Speiseröhre: Magen-, Kardia- und Ösophaguskarzinom
  • Leber: Primäre Lebertumore (HCC, CCC)
  • Lebermetastasen
  • Gallengangskarzinome (Klatskintumore)
  • Metastasenchirurgie und Befall des Bauchfells: Peritonealkarzinose (HIPEC)

  • gesamte Dickdarmchirurgie (Kolonchirurgie)
  • Enddarmentfernung (Rektumresektion), Entfernung des Mastdarmes (Rektumextirpation)
  • Teil-(Entfernung) der Leber (atypische und anatomische Leberresektionen)
  • Teil-(Entfernung) des Magens: Magenresektionen, Gastrektomie
  • Entfernung eines Teils der Speisröhre (Ösophagusresektion)
  • Bauchspeicheldrüse: Pankreaslinksresektion

In der Regel wenden wir bei operativen Eingriffen minimal-invasive Verfahren an, denn Patientinnen und Patienten haben kleinere Operationswunden und erholen sich in der Regel schneller. Bei der minimal-invasiven Chirurgie füllen wir die Bauchhöhle oder den Brustraum mit Gas. In den so entstandenen Raum wird über eine Schleuse eine stabförmige Kamera vorgeschoben. Die Chirurgin oder der Chirurg kann dann auf einem Fernsehmonitor die Bauchhöhle oder die Brusthöhle gut einsehen und über zusätzliche Schleusen mit speziellen Instrumenten operieren.

Weitere chirurgische Behandlungsanlässe

Zur operativen Behandlung von chronischem Sodbrennen, der gastroösophagealen Refluxkrankheit (Refluxösophagitis), wird eine kleine Manschette am unteren Ende der Speiseröhre angelegt (Fundoplikatio).

Der chirurgische Eingriff erfolgt über ein Endoskop, der über eine Speiseröhrenspiegelung angelegt wird (Heller-Myotomie).  

Bei der Operation von Leistenhernien legen Chirurgen ein Netz zwischen die Bauchdeckenschichten (TEP: Total-extraperitoneale Plastik oder TAPP: Transabdominale präperitoneale Netzimplantation).

Andere Brüche im Bauchbereich, wie Narbenhernien oder Nabelhernien, werden mit einem Kunststoffnetz zwischen Bauchdecke, Darm und Bauchfell abgedeckt (IPOM).

Manche Erkrankungen oder starke Verletzungen können eine Entfernung der Milz (Splenektomie) erforderlich machen. Das ist möglich, da die Milz nicht lebensnotwendig ist und ihre Funktion weitgehend von der Leber übernommen werden kann.

Die chirurgische Entfernung der Nebenniere (Adrenalektomie) kann bei hormonell bedingten Erkrankungen oder Tumoren notwendig sein.

Die Entfernung des Wurmfortsatzes am Blinddarm (Appendektomie) wird fälschlicherweise oft als „Blinddarmentzündung“ oder „Blinddarmentfernung“ bezeichnet. Unsere Chirurgen wissen dennoch, was zu tun ist.

Komplikationen durch eine Entzündung der Gallenblase (Cholezystitis) oder selten Gallensteine können eine Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie) erforderlich machen.

Die operative Entfernung des Dickdarms (Kolons) sowie des Mastdarms (Rektums) kann bei schweren Erkrankungen indiziert sein (Proktokolektomie).

Im Nachgang oder bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa) kann ein Pouch (englisch: Beutel, Tasche) angelegt werden, das den Inhalt des Dünndarms künftig sammelt. So kann die Kontinenz erhalten werden.

Auch die Divertikelkrankheit (Ausstülpungen der Darmschleimhaut) oder ein Darmvorfall können minimal-invasiv behandelt werden.

Drüsen versorgen unseren Körper mit notwendigen Hormonen. Funktionsstörungen, wie eine Überfunktion (Hyperthyreose), an endokrinen Organen können in unserer chirurgischen Klinik operiert werden:

  • Schilddrüsen
  • Nebenschilddrüsen
  • Nebennieren

Chirurgische Zweitmeinung als Zusatzangebot in Berlin-Neukölln

Bei schwierigen Entscheidungen für Ihre Gesundheit lohnt sich eine Zweitmeinung einer Expertin oder eines Experten. Wir begutachten und erläutern Ihre medizinischen Befunde und ergänzen diese gegebenenfalls durch eine weiterführende Diagnostik. Abschließend erstellen wir Ihnen ein therapeutisches Konzept als empfohlene Zweitmeinung.

Wenn Sie nicht nach Berlin kommen können oder eine weite Anfahrt haben, können Sie uns Ihre Unterlagen zunächst auch zusenden.

Vivantes Klinikum Neukölln
Klinik für Chirurgie – Minimal-Invasive Chirurgie und Viszeralchirurgie
Rudower Straße 48
12351 Berlin

E-Mail:

Ihr Aufenthalt in Berlin-Neukölln

In der Regel benötigen Sie für planbare operative Eingriffe zunächst einen Termin in einer unserer Sprechstunden.

Vor dem operativen Eingriff befragt und untersucht Sie der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin gründlich. Zur Klärung des Krankheitsbildes sind meist weitere Untersuchungen, wie Röntgenuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) erforderlich.

Wir informieren Sie ausführlich über den geplanten Eingriff sowie über mögliche Risiken. Sie erhalten auch Empfehlungen für das Verhalten nach der Operation.

Bei akuten Schmerzen und in Notfällen bitten wir Sie, sich direkt in die Erste Hilfe zu begeben. Die Erste Hilfe ist unsere Rettungsstelle und rund um die Uhr geöffnet.

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen mit:

  • Krankenhauseinweisung
  • Kostenübernahme der Krankenkasse
  • Aktuelle Befunde vorausgegangener Untersuchungen
  • Bilder aktueller Untersuchungen mit, wie Ultraschall, Röntgen, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Szintigraphie,
  • Positronenemmissionstomographie (PET).
  • Ältere Befunde (hilfreich, sofern sie für die Erkrankung oder die aktuelle Fragestellung von Bedeutung sind)
     

Die Vorlage der Ergebnisse vorausgegangener Untersuchungen kann die Beurteilung Ihres aktuellen Krankheitsbildes und die Entscheidungsfindung beschleunigen. Es hilft unnötige und gegebenenfalls belastende Doppeluntersuchungen zu vermeiden.

Leitung

Kontaktperson: PD Dr. med. Mario Müller
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: Dr. med. Alexander Macke
Leitender Oberarzt

Kontakt

Kontaktperson: Cornelia Kempa
Stationspflegeleitung

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 14 2236
Fax:030 130 14 4936

Kontaktperson: Marlies Jastrow
Sekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 14 2061
Fax:030 130 14 3268

Anfahrt ins Neuköllner Krankenhaus

Mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln

S 41, 45, 46, 47 bis Neukölln weiter mit U 7 oder Bus 171 Klinikum Neukölln, Fußweg über Kolibri- und Kormoranweg.

U 7 bis Parchimer Allee oder Britz-Süd weiter mit Bus M 46 Klinikum Neukölln, Rotschwanzweg, Kolibriweg.

Mit dem Auto

von Norden: BAB A113 (Abfahrt Späthstraße)
von Süden: BAB A113 (Abfahrt Späthstraße)
weiter zur Rudower Straße 48, 12351 Berlin

So finden Sie sich bei uns zurecht

In der näheren Umgebung des Klinikum Neukölln stehen Ihnen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. 

Kontakt & Sprechstunden der Klinik für Chirurgie am Klinikum Neukölln

Klinik für Chirurgie – Minimal Invasive Chirurgie und Viszeralchirurgie
030 130 14 2061
im Vivantes Klinikum Neukölln
Rudower Straße 48
12351 Berlin Neukölln
E-Mail:

Tel.: 030 130 14 3063
Fax: 030 130 14 3486

E-Mail:

Spezialsprechstunden in der Chirurgischen Ambulanz:

  • Privatsprechstunde: Di. 08:00– 09:00 Uhr sowie Fr. 08:00– 09:00 Uhr
  • Chirurgisch-onkologische Sprechstunde: Mo.– Fr. 09:00–14:00 Uhr
  • Kolorektale, CED-Sprechstunde: Di. 08:00–13:00 Uhr
  • Peritonealcarcinose-Sprechstunde: Di. 11:00 - 13:00 Uhr
  • Leber-, Pankreas- und NET-Sprechstunde: Mi. 10:00–14:00 Uhr
  • Sarkom-Sprechstunde: Fr. 10:00 - 11:30 Uhr
  • Magen-, Ösophagussprechstunde: Mo. 10:00–14:00 Uhr
  • Endokrine Sprechstunde: Fr. 09:00–12:00 Uhr
     

Allgemeinchirurgische Spezialsprechstunden:

  • Proktologische Sprechstunde: Do. 09:00–13:00 Uhr
  • Refluxsprechstunde:
    • Standort Klinikum Neukölln: Mo. 12:00–15:00 Uhr, 030 130 14 3063
    • Standort Klinikum Am Urban: Do. 12:00-15:00Uhr, 030 130 22 5401
  • Gallensprechstunde: Mi. 10:00–13:00 Uhr
  • Herniensprechstunde: Mo. 10:00–13:00 Uhr

Kontakt & Terminvereinbarung
Primäre Ansprechstation ist die ASV-Ambulanz im Haupthaus 30, Erdgeschoss, neben den „roten“ Fahrstühlen in der Klinik für Chirurgie -  Minimal Invasive Chirurgie und Viszeralchirurgie im Vivantes Klinikum Neukölln.

Eine Terminvereinbarung ist unter Tel. 030 130 14 3063 werktäglich von 9-15 Uhr und mittels E-Mail an möglich.

Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 14 2061
E-Mail:

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