Tageskliniken der Klinik für Allgemeinpsychiatrie, für Suchtmedizin und Gerontopsychiatrie

Klinikum Spandau

In unseren Tageskliniken erhalten Sie in inhaltlich unterschiedlichen Gruppen ein entsprechend abgestimmtes Therapieprogramm. 

Wir gehören zum Department für Seelische Gesundheit

Ziele einer Behandlung in der Tagesklinik

  • Informationsvermittlung: Was macht meine Erkrankung aus? Was führt zur Erkrankung? Was kann ich tun?
  • Aufbau einer gesundheitsfördernden Tagesstruktur
  • (Wieder)-Aufbau Ihrer Stärken, Interessen, Lebensfreude und wohltuenden sozialen Kontakte
  • Stärkung Ihrer Selbstsicherheit und sozialen Kompetenz
  • Erarbeitung von Möglichkeiten zum Umgang mit individuellen Krisen, Verlusten, Konflikten oder chronischen Belastungen
  • Familiäre, soziale und berufliche Integration
  • Psychische Stabilisierung durch Aufbau und Stärkung der Selbstsicherheit und sozialen Kompetenz durch Aufsuchen von Angstsituationen (Exposition) und Reduzierung des Vermeidungsverhaltens
  • Reduzierung des Stresserlebens durch Aufbau neuer Bewältigungsstrategien.

Behandlungsangebote in der Tagesklinik

  • Psychologisch-psychiatrische Diagnostik
  • Psychoedukation: Aufklärung über die psychologischen und körperlichen Grundlagen Ihrer Erkrankung sowie Strategien zur besseren Bewältigung und Reduktion der Beschwerden
  • Gruppenpsychotherapien mit begleitenden Einzelgesprächen; Stressbewältigungstraining
  • Multimodales Behandlungsprogramm mit Ergotherapie, Musiktherapie, Entspannungsverfahren, Sport- und Bewegungstherapien
  • Paar- und Angehörigengespräche
  • Rückfallprophylaxe, Organisation der ambulanten Nachsorge
  • Individuelle medikamentöse Beratung und Behandlung

Kosten und Aufnahmemodalitäten

Die Kosten für die Behandlung übernehmen die Krankenkassen. Für eine geplante Aufnahme bitten wir um Terminvereinbarung direkt in der Tagesklinik. Dazu benötigen Sie eine Einweisung Ihres ambulant behandelnden Arztes bzw. Ärztin und eine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Krankenkasse.

1 Tagesklinik Angststörungen

Unser Behandlungskonzept ist vor allem ausgerichtet auf Patienten mit

  • plötzlichem Panikerleben mit diversen Symptomen (Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Atemnot etc.)
  • körperliche Stressreaktionen und Erschöpfungssyndromen
  • reduzierter Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten (z.B. Vorbereiten auf soziale Begegnungen, Vermeidung der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln etc.)
  • Täglichen Sorgenschleifen um Zukünftiges mit Rückversicherungsverhalten
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • Traumatischen Erlebnissen und Albträumen
  • Psychosomatischen Störungen
  • Angst vor diversen Krankheiten

Leitende Oberärztin | Dr. med. Randi Göldner

Stationspflegeleitung | Jaqueline Just

2 Tagesklinik Depression

Unser Behandlungskonzept ist ausgerichtet auf Patienten, die unter folgenden Symptomen leiden:

  • anhaltender trauriger oder gereizter Stimmung
  • emotionaler, geistiger oder körperlicher Erschöpfung
  • Antriebslosigkeit
  • reduzierter Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Verlust von Interesse und Freude an fast allen Aktivitäten und sozialen Kontakten
  • mangelndem oder vermehrtem Appetit
  • Schlafstörungen oder vermehrtem Schlafbedürfnis
  • Grübelneigung und Konzentrationsstörungen
  • Hoffnungslosigkeit, Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühlen
  • Traumatischen Belastungsreaktionen
  • Psychosomatischen Störungen

Oberärztin 

Dr. med. Randi Göldner

3 Tagesklinik 50plus

In der Tagesklinik 50plus bieten wir ein speziell auf die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten ab dem 50. Lebensjahr ausgerichtetes Therapieprogramm.

In der Tagesklinik 50plus im Klinikum Spandau bieten wir ein speziell auf die Bedürfnisse von Patient*innen ab dem 50. Lebensjahr ausgerichtetes Therapieprogramm. Die Behandlung findet Montag bis Freitag von 09.00 bis ca. 15:30 Uhr statt und dauert individuell angepasst etwa 6 Wochen.

Während der Behandlung erfolgen psychotherapeutische Gruppen- und Einzelbehandlungen, eine ärztliche und medikamentöse Therapie, außerdem Ergotherapie, Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Musiktherapie und Aquafitness.

Hauptsächlich behandeln wir in der Tagesklinik 50plus Depressionen, Angsterkrankungen und Anpassungsstörungen bei sich ändernden Lebensanforderungen. Gerade im Alter ab 50 bahnen sich einschneidende Lebensveränderungen an, z.B. der Wechsel in die Berentung, körperliche Einschränkungen und Veränderungen der Familienstrukturen. Bei Bedarf erfolgt außerdem eine Abklärung von Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Wir bieten in der Tagesklinik 50plus ein spezialisiertes Therapieprogramm für Menschen mit chronischer Depression: Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP).

Oberärztin

Eleni Goumenaki

4 Tagesklinik Suchtmedizin

In unserer Tagesklinik für Patient*innen mit Suchterkrankungen erhalten Sie ein suchtbezogenes multimodales Therapieprogramm. Die Behandlungsdauer beträgt maximal 14 Tage, an denen Sie von Montag bis Freitag jeweils von 07.30 – 16.00 Uhr an unserem Therapieprogramm teilnehmen.

  • Stärkung des Abstinenzvorhabens und der Therapiemotivation
  • Aufbau einer gesundheitsfördernden Tagesstruktur
  • Erarbeitung von Rückfallvermeidungsstrategien
  • Individuelle Planung der Weiterbehandlung und Nachsorge

Unser Behandlungskonzept ist vor allem ausgerichtet auf Patienten

  • mit bestehender Alkohol-/Medikamenten/- und/oder  Drogenabhängigkeit
  • die eine Entgiftungsbehandlung bereits abgeschlossen haben und bei denen eine Weiterbehandlung, in der Regel nach einem stationären Aufenthalt, angezeigt ist
  • die motiviert sind, eine Entwöhnungsbehandlung  („Langzeittherapie“) in Anspruch zu nehmen
  • die ausreichend mobil sind, um täglich zur Therapie kommen zu können
  • die einen festen Wohnsitz bzw. sichere Übernachtungsmöglichkeit haben

  • tägliche ärztliche Visite
  • psychologisch/ärztlich geleitete suchtspezifische Gruppentherapien
  • begleitende suchtspezifische Einzeltherapien
  • multimodales Behandlungsprogramm mit Ergotherapie, Entspannungsverfahren, Sport- und Bewegungstherapien
  • Rückfallprophylaxe, Organisation der ambulanten sowie stationären Nachsorge
  • Betreuung durch den Sozialdienst inkl. Einleitung von Reha-Maßnahmen im Einzelfall
  • Bindung an den ortsnahen Selbsthilfegruppen sowie Sucht- und Drogenberatungsstellen
  • medikamentöse Behandlung bei bestehenden Indikationen

Oberarzt

Gilbert Galonska

Unsere Veranstaltungen

Allgemeiner Kontakt

E-Mail:

030 130 13 3070

030 130 13 3080

Anmeldung

  • Tagesklinik Angststörungen
  • Tagesklinik Depression
  • Tagesklinik 50plus
  • Tagesklinik Suchtmedizin

Adresse und Anfahrt

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Wir gehören zum Department für Seelische Gesundheit im Klinikum Spandau

Leitung des Departments: Prof. Dr. Stephanie Krüger

Seelische Gesundheit ist ein zunehmend komplexes Thema, dem nur Spezialistinnen und Spezialisten für die verschiedenen Patientengruppen gerecht werden können. Aus diesem Grund führen wir die Expertisen unserer ärztlichen und therapeutischen Kolleginnen und Kollegen im Department für seelische Gesundheit zusammen. Denn wir möchten Sie zeitgemäß und nach allen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und Therapiekonzepten behandeln und begleiten. Wir sind mit der innovativen Department-Struktur eine der ersten Abteilungen für Psychiatrie und seelische Gesundheit in Berlin.

Kooperativ und interdisziplinär

Unser Department wird im kooperativen Miteinander mit der Rettungsstelle und in allen Bereichen des Klinikums häufig zu Rate gezogen: Wir sehen in der Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie, in der Psychosomatik, in der Gerontopsychiatrie / Geriatrie, der Palliativmedizin sowie Sucht- und Schmerzmedizin medizinische Querschnittsdisziplinen. Das Department für Seelische Gesundheit kooperiert eng mit anderen Krankenhäusern, Rehakliniken, niedergelassenen Ärzten aller Fachgebiete, Psychotherapeuten, komplementären Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie und mit Ausbildungsinstituten sowie Universitäten.

Bestreben zur Spezialisierung

Den Weg der Psychiatrie sehen wir – ähnlich wie den anderer großer medizinischer Disziplinen – mit einem notwendigen Fundament der Kenntnis aller Erkrankungen und einem deutlichen Bestreben zur Spezialisierung in der allgemeinen Psychiatrie, der Genderpsychiatrie, der Suchtmedizin, der Psychosomatik und der Gerontopsychiatrie.

Das findet in der Organisationsstruktur unseres Hauses mit seinen störungsspezifischen Behandlungsbereichen für Krisenintervention und Notfallpsychiatrie, affektiven Störungen, Suchtmedizin, psychotischen Störungen, stressassoziierten und psychosomatischen Erkrankungen, Demenzen und anderen neuropsychiatrischen Krankheitsbildern ebenso seinen Ausdruck wie in der in allen Einheiten umgesetzten Personalstruktur mit Ärztinnen und Psychologen, anderen Therapeutinnen und Sozialarbeitern.

  1. Wir bilden unsere Assistenzärztinnen und Assistenzärzte umfassend aus.
  2. Man lernt viel.
  3. Durch unsere störungsspezifische Struktur lernen Sie die einzelnen Krankheitsbilder intensiv kennen.
  4. Unsere Hierarchien sind flach – Oberärztinnen und Oberärzte sind immer ansprechbar.
  5. Wir legen viel Wert auf medizinisch-psychiatrische, aber auch psychotherapeutische Behandlungen in spezialisierten Teams.
  6. Wir legen Wert auf Zusammenarbeit mit Psychologeninnen und Psychologen, den Pflegemitarbeiterinnen und Pflegemitarbeitern, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie unseren komplementären Diensten.
  7. Wir unterstützen unsere Assistenteninnen und Assistenten bei der psychotherapeutischen Weiterbildung durch unsere Kooperationspartner, aber auch durch viele eigene Aktivitäten.
  8. Wir sind akademisch und wissenschaftlich aktiv.
  9. Unsere klinikinternen Fortbildungen vermitteln sowohl Basiswissen als auch neue Trends in der Psychiatrie und Psychologie.
  10. Durch die Standardisierung unserer Abläufe versuchen wir uns ständig zu verbessern.

Chefärztin

Prof. Dr. Stephanie Krüger | 030 130 13 000

Sekretariat

Manuela Golombek | 030 130 13 3001  | | Fax: 030 130 13 3004

Leitende Oberärztin | Dr. med. Randi Göldner

Geschäftsführende Oberärztin | Ceren Sen

Bereichspflegeleitung | Sylvia Wicka