Seelische Frauengesundheit

Klinikum Spandau

Seelische Erkrankungen bei Frauen bedürfen besonderer Kenntnis der komplizierten Zusammenhänge zwischen Körper und Seele. Im Zentrum für Seelische Frauengesundheit am Vivantes Klinikum Spandau behandeln wir Frauen mit psychischen Problemen über die gesamte Lebensspanne mit viel Erfahrung und Kompetenz.

Kontakt & Anmeldung

Übersicht über das Zentrum für Seelische Frauengesundheit in Spandau

Unser Behandlungsspektrum beinhaltet zum einen die Diagnostik und Therapie psychischer Symptome und Erkrankungen in hormonell bedeutsamen Zusammenhängen. Dazu zählen psychische Beschwerden vor der Menstruation, während der Schwangerschaft, im Wochenbett oder in den Wechseljahren. Hier kommt es zu spezifischen Veränderungen im Körper, die sich auf das psychische Wohlbefinden auswirken können, und die oft nicht alleine bewältigt werden können.

In diesem Zusammenhang kümmern wir uns auch um Mütter, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung Schwierigkeiten im Zusammenleben mit Familie und Kindern haben. Dazu bietet das Zentrum für Seelische Frauengesundheit in Berlin Spandau verschiedene Gruppen an: Beispielsweise beraten und unterstützen wir Mütter mit Borderline-Erkrankungen.

Wir gehören zum Department für Seelische Gesundheit

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Um Frauen mit psychischen Erkrankungen die bestmögliche Behandlung bieten zu können, entwickeln wir uns ständig weiter. Die Schwerpunkte des Zentrum für Seelische Frauengesundheit am Vivantes Klinikum Spandau sehen Sie hier auf einen Blick.

  • Depressionen bei unerfülltem Kinderwunsch
  • seelische Erkrankungen in der Schwangerschaft und im Wochenbett
  • Beratung zur Pharmakotherapie in Schwangerschaft und Stillzeit
  • Mütter mit psychischen Erkrankungen
  • prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS)
  • Diagnostik und Therapie seelischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Krebserkrankungen der Frau
  • psychosomatische Symptomatik im Rahmen gynäkologischer, urologischer und proktologischer Erkrankungen
  • Depression / Angsterkrankungen in den Wechseljahren
  • Depressionen der älteren Frau
  • häusliche Gewalt
  • Frauen und Sucht

Mit vertraulichen und niederschwelligen Angeboten unterstützen wir Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. Hier geht es um die verschiedenen Facetten häuslicher Gewalt, die von "Psychoterror", extremer Kontrolle und Isolation bis hin zu körperlicher Aggression reichen kann. Wir beraten und haben Kontakte zu Berliner Hilfsangeboten wie Frauenhäusern, BIG oder der Gewaltambulanz der Charité. Auch wenn Sie einfach nur ein vertrauliches Gespräch suchen, sind wir für Sie da.

Krebserkrankungen stellen oft die gesamte Existenz infrage. Seelische Erkrankungen können die Folge sein. Wir unterstützen und behandeln Frauen, die im Rahmen von Krebserkrankungen eine Angsterkrankung oder Depression entwickelt haben. Dazu zählen auch Depressionen und Ängste als Nebenwirkungen einer antihormonellen Therapie, z.B. mit Tamoxifen.

Die Lebensmitte kann für Männer und Frauen eine Herausforderung sein: Die Eltern werden gebrechlich, die Kinder ziehen aus, die eigene Jugend ist passé. Frauen müssen zudem mit einer tiefgreifenden biologischen Umstellung fertig werden: Nach und nach stellt der Körper die Produktion der Geschlechtshormone ein und sie verlieren ihre Fruchtbarkeit. Doch die Botenstoffe steuern nicht nur Menstruationszyklus und Schwangerschaft. Sie beeinflussen auch das Gehirn auf vielfältige Weise, so dass ihr Versiegen zu unangenehmen Begleiterscheinungen führen kann.

Das Zentrum für Seelische Frauengesundheit in Berlin-Spandau bietet Beratung und Behandlung von Frauen mit Suchtproblematiken: Denn rund ein Drittel aller Süchtigen ist weiblich und die Dunkelziffer derjenigen, die betroffen sind, aber nicht darüber sprechen, oder bei denen es niemand merkt, ist hoch. Dabei sind Frauen nicht nur fast genauso häufig von einer Suchterkrankung betroffen wie Männer – sie werden vor allem anders süchtig. Dies betrifft die Art der Sucht, den Verlauf sowie die deren Ursachen.

Häufig greifen Frauen zur Flasche, weil sie hoffen, so den Anforderungen des Alltags mit Berufstätigkeit und Familie besser gerecht zu werden, oder weil sie unter Depressionen und Ängsten leiden. Aber auch andere Süchte kommen bei Frauen häufig vor: Kaufrausch im Internet, wenn man endlich abends mal zur Ruhe kommen möchte, oder um sich selbst etwas Gutes zu tun, weil es ja sonst keiner tut.

Essen im Übermaß, gefolgt von schlechtem Gewissen oder Erbrechen, oder beidem, mit Folgen für die Zähne, das Gewicht, die körperliche Gesundheit. Schlafmittel schlucken, weil der Druck morgens zu funktionieren, zu groß ist, um in Ruhe ein- oder durchzuschlafen. Beruhigungsmittel über den Tag runterspülen, getreu dem Fernseh-Motto ‚Mütter haben keine schlechte Laune‘. Die Liste ist lang.

Frauen suchen oft erst Hilfe, wenn der Zeiger kurz vor 12 steht: wenn das Bankkonto in Schieflage gerät, wenn der Körper streikt, wenn das Umfeld kritisch schaut, wenn die Kontrolle verloren geht, wenn Depression und Angst folgen.

Die Entscheidung, sich beraten und helfen zu lassen, fällt vielen Frauen schwer. Scham, Angst vor Stigmatisierung, oder davor die Kinder verlieren zu können, Angst vor Repressalien zu Hause, oder Konsequenzen im Beruf. Durch Vermeidung geraten sie immer mehr in den Strudel der Abwärtsspirale.

Im Zentrum für seelische Frauengesundheit in Spandau wissen wir, wie häufig Frauen unter Abhängigkeiten leiden und wie groß der Druck ist, unter dem sie stehen. Deswegen haben wir einen weiteren Behandlungsschwerpunkt etabliert, der die vielen Aspekte von Abhängigkeitserkrankungen bei Frauen zum Schwerpunkt hat.

Das Zentrum für Seelische Frauengesundheit berät Sie sehr gerne in jeder Situation und in vertraulichem Umfeld.

Unsere Gruppenangebote – Achtsamkeit

In dieser offenen Gruppe üben wir Stress abzubauen und so Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern - immer montags um 13:00 Uhr Haus 1 / 1. OG Cafeteria.
Die Achtsamkeitsgruppe findet in der Regel alle 14 Tage statt.

Unsere Veranstaltungen

Leitung des Zentrums

Porträt von Prof. Dr. Stephanie Krüger
Kontaktperson: Prof. Dr. Stephanie Krüger
Chefärztin

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Kontaktperson: Nancy Schwebel
Medizinische Fachangestellte
Anmeldung

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 13 3019
Fax:030 130 29 13 3083

Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 13 3019
E-Mail:

Anmeldung über den allgemeinen Kontakt

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Wir gehören zum Department für Seelische Gesundheit im Klinikum Spandau

Leitung des Departments: Prof. Dr. Stephanie Krüger

Seelische Gesundheit ist ein zunehmend komplexes Thema, dem nur Spezialistinnen und Spezialisten für die verschiedenen Patientengruppen gerecht werden können. Aus diesem Grund führen wir die Expertisen unserer ärztlichen und therapeutischen Kolleginnen und Kollegen im Department für seelische Gesundheit zusammen. Denn wir möchten Sie zeitgemäß und nach allen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und Therapiekonzepten behandeln und begleiten. Wir sind mit der innovativen Department-Struktur eine der ersten Abteilungen für Psychiatrie und seelische Gesundheit in Berlin.

Kooperativ und interdisziplinär

Unser Department wird im kooperativen Miteinander mit der Rettungsstelle und in allen Bereichen des Klinikums häufig zu Rate gezogen: Wir sehen in der Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie, in der Psychosomatik, in der Gerontopsychiatrie / Geriatrie, der Palliativmedizin sowie Sucht- und Schmerzmedizin medizinische Querschnittsdisziplinen. Das Department für Seelische Gesundheit kooperiert eng mit anderen Krankenhäusern, Rehakliniken, niedergelassenen Ärzten aller Fachgebiete, Psychotherapeuten, komplementären Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie und mit Ausbildungsinstituten sowie Universitäten.

Bestreben zur Spezialisierung

Den Weg der Psychiatrie sehen wir – ähnlich wie den anderer großer medizinischer Disziplinen – mit einem notwendigen Fundament der Kenntnis aller Erkrankungen und einem deutlichen Bestreben zur Spezialisierung in der allgemeinen Psychiatrie, der Genderpsychiatrie, der Suchtmedizin, der Psychosomatik und der Gerontopsychiatrie.

Das findet in der Organisationsstruktur unseres Hauses mit seinen störungsspezifischen Behandlungsbereichen für Krisenintervention und Notfallpsychiatrie, affektiven Störungen, Suchtmedizin, psychotischen Störungen, stressassoziierten und psychosomatischen Erkrankungen, Demenzen und anderen neuropsychiatrischen Krankheitsbildern ebenso seinen Ausdruck wie in der in allen Einheiten umgesetzten Personalstruktur mit Ärztinnen und Psychologen, anderen Therapeutinnen und Sozialarbeitern.

  1. Wir bilden unsere Assistenzärztinnen und Assistenzärzte umfassend aus.
  2. Man lernt viel.
  3. Durch unsere störungsspezifische Struktur lernen Sie die einzelnen Krankheitsbilder intensiv kennen.
  4. Unsere Hierarchien sind flach – Oberärztinnen und Oberärzte sind immer ansprechbar.
  5. Wir legen viel Wert auf medizinisch-psychiatrische, aber auch psychotherapeutische Behandlungen in spezialisierten Teams.
  6. Wir legen Wert auf Zusammenarbeit mit Psychologeninnen und Psychologen, den Pflegemitarbeiterinnen und Pflegemitarbeitern, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie unseren komplementären Diensten.
  7. Wir unterstützen unsere Assistenteninnen und Assistenten bei der psychotherapeutischen Weiterbildung durch unsere Kooperationspartner, aber auch durch viele eigene Aktivitäten.
  8. Wir sind akademisch und wissenschaftlich aktiv.
  9. Unsere klinikinternen Fortbildungen vermitteln sowohl Basiswissen als auch neue Trends in der Psychiatrie und Psychologie.
  10. Durch die Standardisierung unserer Abläufe versuchen wir uns ständig zu verbessern.

Chefärztin

Prof. Dr. Stephanie Krüger | 030 130 13 000

Sekretariat

Manuela Golombek | 030 130 13 3001  | | Fax: 030 130 13 3004

Leitende Oberärztin | Dr. med. Randi Göldner

Geschäftsführende Oberärztin | Ceren Sen

Bereichspflegeleitung | Sylvia Wicka