Doch die Krebsmedizin hat inzwischen enorme Fortschritte gemacht. Bei der Behandlung zählen die Fachexpertise und die Spezialisierung, die es vor allem in zertifizierten Zentren gibt.
Die Kliniken von Vivantes zählen berlinweit zu den wichtigsten Versorgern bei vielen Krebserkrankungen. An acht Standorten, in den medizinischen Versorgungszentren (MVZs), in der ambulanten Rehabilitation und im Hospiz beteiligen sich mehr als 100 von insgesamt 123 klinischen Einrichtungen an der onkologischen Versorgung. Dazu kommen die meisten der 37 Fachbereiche und Institute. Rund zwei Drittel der insgesamt 2.700 Ärztinnen und Ärzte bei Vivantes engagieren sich in der Krebsversorgung.
Vivantes Brustzentrum mit berlinweit höchsten OP-Fallzahlen
Eine besondere Stellung nimmt das zertifizierte Vivantes Brustzentrum im Klinikum Am Urban ein. Hier werden berlinweit die meisten Patientinnen mit Brustkrebs behandelt, 2024 waren es laut Bundes-Klinik-Atlas 675 chirurgische Brustkrebs-Operationen. Das Brustzentrum zählt somit zu den zehn größten seiner Art in Deutschland. Bereits 2012 wurde es vom Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs für seine hervorragenden Leistungen in der Versorgung von Brustkrebspatientinnen ausgezeichnet.
Führend auch bei urologischen Krebsoperationen
Die Fachleute bei Vivantes operieren laut Bundes-Klinik-Atlas im Bereich der malignen urologischen Erkrankungen an der Prostata fast die Hälfte aller Patienten in Berlin. Die meisten Prostatakrebs-Operationen in Berlin werden im Klinikum Am Urban durchgeführt, und auch am Auguste-Viktoria-Klinikum, am Klinikum im Friedrichshain und am Humboldt-Klinikum werden überdurchschnittlich viele Fälle versorgt. Vergleichsweise viele Speiseröhrenkrebspatient*innen werden im zertifizierten Speiseröhrenkrebszentrum im Schöneberger Auguste-Viktoria-Klinikum und Magenkrebspatient*innen im Viszeralonkologischen Zentrum im Klinikum Neukölln operiert. Das Lungenkrebszentrum am Klinikum Neukölln ist unter den TOP3 der Einrichtungen, die in Berlin Lungenkrebs-OPs anbieten.
Vivantes Tumorzentrum: Exzellente, zertifizierte, interdisziplinäre und wohnortnahe Versorgung
Eine Krebsdiagnose stellt für Betroffene und Angehörige eine große Herausforderung dar. Vivantes setzt daher auf eine wohnortnahe und interdisziplinäre Tumortherapie. Die Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen wird durch das Vivantes Tumorzentrum koordiniert. Damit folgt Vivantes den Leitlinien und Visionen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe, jedem Tumorerkrankten eine Therapie auf höchstem medizinischem Niveau und möglichst nah am Wohnort zu ermöglichen.
Neue Entwicklungen in der Krebsversorgung bei Vivantes
Vivantes baut die onkologische Versorgung kontinuierlich aus und setzt auf modernste Technologie, zertifizierte Zentren und innovative Therapieansätze. So ging im Vivantes Institut für Nuklearmedizin im MVZ Neukölln ein neuer digitaler PET/CT-Scanner in Betrieb, der Tumore und den Erfolg von Krebstherapien früher erkennen lässt und Patient*innen künftig wohnortnah noch präziser diagnostiziert.
Auch bei den allein seit 2025 neu zertifizierten Zentren gibt es Fortschritte: Das Leberkrebszentrum am Vivantes Klinikum Neukölln erhielt die Erstzertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und ergänzt das bestehende viszeralonkologische Zentrum, das bereits für Tumoren von Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse ausgezeichnet ist. Ebenfalls erstmals zertifiziert wurde das Prostatakrebszentrum am Humboldt-Klinikum, das nun offiziell den hohen Qualitäts- und Prozessstandards der DKG entspricht. Das Viszeralonkologische Zentrum im Vivantes Klinikum Friedrichshain erhielt die offizielle Anerkennung der DKG und bündelt die zuvor einzeln zertifizierten Darm- und Pankreaskrebszentren, während das Auguste-Viktoria-Klinikum als Onkologisches Zentrum (CCAB) rund 2.500 Krebserkrankungen pro Jahr behandelt und acht spezialisierte Organkrebszentren unter einem Dach vereint.
Darüber hinaus setzt Vivantes auf innovative Therapieformen wie die CAR-T-Zelltherapie, die seit 2023 in der Klinik für Hämatologie und Onkologie am Standort Neukölln angeboten wird. Mit diesem Ansatz werden Krebszellen gezielt durch körpereigene, im Labor aktivierte T-Zellen bekämpft, wodurch Nebenwirkungen klassischer Chemotherapien reduziert werden.
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