

Gynäkologie in Schöneberg
Auguste-Viktoria-Klinikum
Wir unterstützen Sie medizinisch in allen Lebenslagen. Zu uns können Sie kommen, um sich medizinisch gut aufgehoben zu fühlen und ein auf Sie abgestimmtes Gesundheitskonzept zu erhalten.
Über die Klinik für Gynäkologie in Schöneberg
Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Mandy Mangler bieten wir in der Klinik für Gynäkologie in Berlin-Schöneberg das gesamte moderne Spektrum der operativen und konservativen Frauenheilkunde auf höchstem medizinischem Niveau an.
Übersicht der Gynäkologie
Unser besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung gutartiger und bösartiger Tumorerkrankungen der Frau. Dabei verfolgen wir das Prinzip: so wenig Eingriff wie möglich, so viel Therapie wie nötig. Mithilfe modernster Verfahren, darunter hochspezialisierte laparoskopische Chirurgie, robotergestützte Operationen und individualisierte Therapiekonzepte, entwickeln wir für jede Patientin eine maßgeschneiderte Behandlung. Organerhalt, Lebensqualität und die persönlichen Wünsche unserer Patientinnen stehen dabei stets im Mittelpunkt. Gemeinsam finden wir Lösungen, die medizinische Sicherheit und individuelle Bedürfnisse bestmöglich miteinander verbinden.
Als von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziertes Gynäkologisches Krebszentrum erfüllen unser Klinik in Schöneberg höchste Qualitätsstandards in Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Unsere Klinik behandelt jährlich mehrere tausend Patientinnen und verfügt über ein großes, hochqualifiziertes multiprofessionelles Team. Täglich operieren wir in mehreren Operationssälen und bieten darüber hinaus ein umfangreiches ambulantes Operationsprogramm mit kurzen Krankenhausaufenthalten an. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen für Chirurgie, Urologie, Radiologie und weiteren Disziplinen gewährleisten wir eine umfassende interdisziplinäre Versorgung. Ergänzt wird unser Behandlungskonzept durch moderne Angebote der Physiotherapie, Psychoonkologie, Sozialmedizin und des Antibiotic Stewardship (ABS). Als überregional anerkanntes Kompetenzzentrum engagieren wir uns zudem intensiv in der Aus- und Weiterbildung und führen regelmäßig Operationskurse für Kolleginnen und Kollegen anderer Kliniken unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) durch.
„Jede Frau, die zu uns kommt, bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Wünsche und ihre ganz persönlichen Herausforderungen mit. Deshalb gibt es für mich keine Standardmedizin. Unser Anspruch ist es, jede Patientin individuell zu begleiten, ihr zuzuhören und gemeinsam die beste medizinische Lösung für ihre Situation zu finden. Moderne Medizin bedeutet für uns nicht nur höchste fachliche Kompetenz, sondern auch Menschlichkeit, Respekt und die Überzeugung, dass Gesundheit immer individuell gedacht werden muss.“

Medizinische Angebote der Gynäkologie in Schöneberg
Unsere Klinik für Gynäkologie bietet Frauen in allen Lebensphasen eine umfassende, spezialisierte und individuelle medizinische Betreuung. Die gynäkologische Ambulanz ist dabei häufig die erste Anlaufstelle für Patientinnen, die von Ihrer*Ihrem niedergelassenen Frauenärzt*in zur weiteren Abklärung, zur Einholung einer Zweitmeinung oder zur Planung einer operativen Behandlung überwiesen werden.
Darüber hinaus verfügen wir über spezialisierte Sprechstunden für unterschiedliche Erkrankungen und Fragestellungen, darunter eine große Dysplasie-Sprechstunde zur Diagnostik und Behandlung von Krebsvorstufen des Gebärmutterhalses. Ergänzt wird unser Angebot durch unser Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), in dem spezialisierte Untersuchungen, insbesondere hochauflösende Ultraschalldiagnostik, sowie die Betreuung komplexer gynäkologischer Erkrankungen und Therapien angeboten werden. So können wir unseren Patientinnen eine nahtlose Versorgung von der Diagnostik über die Therapie bis zur Nachsorge aus einer Hand ermöglichen.
Myome sind gutartige Muskelknoten der Gebärmutter und gehören zu den häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Etwa jede dritte Frau entwickelt im Laufe ihres Lebens Myome. Viele Myome verursachen keine Beschwerden und müssen deshalb nicht behandelt werden. Eine Therapie wird in der Regel erst dann notwendig, wenn Symptome auftreten. Dazu gehören insbesondere starke oder verlängerte Menstruationsblutungen, Schmerzen, Druckbeschwerden im Becken, häufiges Wasserlassen, eine Beeinträchtigung benachbarter Organe oder ein rasches Wachstum der Myome.
Da Größe, Anzahl und Lage der Myome sehr unterschiedlich sein können, ist eine individuelle Diagnostik und Beratung besonders wichtig. Unser Ziel ist es, eine Übertherapie ebenso zu vermeiden wie eine unzureichende Behandlung. Gemeinsam mit unseren Patientinnen entwickeln wir ein maßgeschneidertes Therapiekonzept, das Beschwerden, Lebenssituation und persönliche Wünsche berücksichtigt.
Je nach Befund stehen verschiedene moderne Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Myome können häufig minimalinvasiv mittels Bauchspiegelung oder robotergestützter Chirurgie entfernt werden, wobei die Gebärmutter erhalten bleibt. In bestimmten Fällen kann auch eine Embolisation sinnvoll sein. Dabei wird die Blutversorgung der Myome gezielt unterbrochen, sodass diese schrumpfen. Bei starken Blutungsstörungen kann zudem eine Verödung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation) eine geeignete Therapieoption darstellen. Wenn Beschwerden trotz anderer Behandlungen wiederkehren oder die Familienplanung abgeschlossen ist, kann in ausgewählten Fällen auch die Entfernung der Gebärmutter die beste und dauerhafteste Lösung sein.
Unser Anspruch ist es, für jede Frau die schonendste und gleichzeitig wirksamste Therapie zu finden, damit sie langfristig beschwerdefrei leben kann.
Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen und betrifft etwa 10 % aller Frauen im gebärfähigen Alter. Dabei siedelt sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter an und kann zu starken Menstruationsschmerzen und auch chronischen Unterbauchschmerzen führen. Da die Erkrankung häufig erst spät erkannt wird, ist eine frühzeitige und sorgfältige Diagnostik besonders wichtig. In unserer spezialisierten Endometriose-Sprechstunde nehmen wir uns Zeit für eine umfassende Abklärung und entwickeln gemeinsam mit unseren Patientinnen ein individuelles Behandlungskonzept. Nicht jede Patientin mit Endometriose muss operiert werden. Häufig können die Beschwerden durch moderne hormonelle Therapien wirksam behandelt werden, beispielsweise mit speziellen gestagenhaltigen Medikamenten oder einer hormonhaltigen Spirale. Ziel ist es, die Aktivität der Erkrankung zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Welche Therapie geeignet ist, hängt von den Beschwerden, dem Alter, der Familienplanung und den persönlichen Wünschen der Patientin ab.
Wenn eine Operation erforderlich wird, bieten wir eine hochspezialisierte chirurgische Behandlung an. Mithilfe modernster minimalinvasiver Verfahren wie der Bauchspiegelung oder der robotergestützten Chirurgie können Endometrioseherde präzise erkannt und entfernt werden. Dabei untersuchen wir die betroffenen Organe sorgfältig und verfolgen das Ziel, die Erkrankung möglichst vollständig zu behandeln und gleichzeitig gesundes Gewebe zu schonen.
Da Endometriose eine chronische Erkrankung sein kann, endet unsere Betreuung nicht mit der Therapie. Wir begleiten unsere Patientinnen langfristig und beraten sie zu Lebensstil, Ernährung, Bewegung und weiteren Maßnahmen, die dazu beitragen können, Beschwerden zu reduzieren und die Erkrankung möglichst inaktiv zu halten. Unser Ziel ist eine ganzheitliche Behandlung, die medizinische Expertise mit einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität verbindet.
Eine ungeplante Schwangerschaft kann viele Fragen mit sich bringen. Da ungeplante Schwangerschaften häufig vorkommen, ist es uns wichtig, Frauen in dieser Situation stark zu begleiten. In einem geschützten Rahmen beraten wir umfassend zu den unterschiedlichen Möglichkeiten und unterstützen Sie dabei, eine informierte Entscheidung zu treffen, die zu Ihrer persönlichen Lebenssituation passt.
Wenn Sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, stehen verschiedene sichere und etablierte Verfahren zur Verfügung. Ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch erfolgt durch die Einnahme von Medikamenten in einem festgelegten zeitlichen Abstand. Diese bewirken, dass die Schwangerschaft beendet wird und das Schwangerschaftsgewebe vom Körper abgeblutet wird. Die Behandlung erfolgt unter ärztlicher Begleitung und Nachkontrolle.
Alternativ kann ein operativer Schwangerschaftsabbruch durchgeführt werden. Dabei wird die Schwangerschaft in einem kurzen und schonenden Eingriff mittels Absaugung aus der Gebärmutter entfernt. Dieses Verfahren ist sehr sicher und wird von unserem erfahrenen Team routinemäßig durchgeführt. Unabhängig davon, für welchen Weg Sie sich entscheiden, stehen wir Ihnen mit medizinischer Kompetenz, Empathie und Respekt zur Seite. Unser Ziel ist es, Sie in einer oft belastenden Lebenssituation bestmöglich zu begleiten und Ihnen Sicherheit, Orientierung und eine hochwertige medizinische Versorgung zu bieten.
Senkung der Organe, Beckenorganprolaps
Der Beckenboden wird oft im Laufe des Lebens vernachlässigt, das geht uns allen so. In wenigen Fitnessstudios gibt es Geräte für den Beckenboden. Der Beckenboden ist ein dreischichtiger Muskel, der unsere Organe vor dem Absenken schützt. Der Beckenboden hat es im wahrsten Sinne des Wortes schwer, die Organe zu stützen, ist eine Aufgabe, die dem Beckenboden nicht leicht gemacht wird.
Bei einer Organsenkung verlieren die Beckenorgane ihren Halt am Beckenboden und sinken Richtung Füße. Dies kann zum Beispiel die Gebärmutter, die Blase oder den Darm betreffen.
Es können mögliche Beschwerden auftreten. Manchmal merkt man ein Druck- oder Fremdkörpergefühl in der Vagina. Dies fühlt sich an, „als würde etwas herausfallen“ oder als wäre etwas in der Vagina. Auch Ziehen im Unterbauch oder Rücken sowie Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang können auftreten. Es kann sein, dass eine sicht- oder tastbare Vorwölbung in der Vagina auftritt oder es Beschwerden beim Geschlechtsverkehr gibt.
Viele fragen sich, warum eine Senkung entsteht. Es gibt einige Faktoren, die eine Senkung begünstigen: das sind Schwangerschaften und Geburten, manchmal ist es auch eine genetisch vererbte Bindegewebsschwäche. Je älter wir werden, desto mehr wird unser Bindegewebe beansprucht, daher sind auch Wechseljahre und Östrogenmangel ein Risikofaktor. Auch unser Gewicht spielt eine Rolle. Mehrgewicht fördert eine Senkung und ist oft eine der Hauptursachen. Auch chronischer Husten oder häufiges schweres Heben ist belastend für den Beckenboden.
Erfreulicherweise kann man viel tun. Es gibt zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten.
Beckenbodentraining ist immer eine gute Idee und in jeder Lebensphase hilfreich. Wir helfen Ihnen, das für Sie passende Beckenbodentraining zu finden. Es gibt z. B. Beckenbodentraining mit Biofeedback, bei dem Sie merken, ob Sie richtig trainieren. Oder Beckenbodentraining mit Elektrostimulation, das kann auch sehr hilfreich sein.
Auch bei einer Östrogentherapie oder Pessartherapie helfen wir Ihnen. Manchmal ist eine operative Behandlung notwendig, wenn die Beschwerden ausgeprägt sind. Wichtig ist auch: Nicht jede Senkung muss behandelt werden. Entscheidend sind Ihre Beschwerden und Ihr persönlicher Leidensdruck.
Harninkontinenz bedeutet, dass Urin ungewollt verloren geht. Das ist viel häufiger, als wir uns alle eingestehen, und betrifft viele Menschen jeden Alters. Insgesamt sind mehrere Millionen Menschen in Deutschland von ungewolltem Urinverlust betroffen. Wichtig ist zu verstehen, wie ausgeprägt die Symptome sind und welche Ursache sie haben. Die häufigsten Formen des ungewollten Urinverlustes haben wir Ihnen hier einmal zusammengestellt. Ausführlichere Informationen erhalten Sie in unserer Beckenbodensprechstunde:
Belastungsinkontinenz
Der Urinverlust tritt bei körperlicher Anstrengung auf, also beim Husten, Niesen, Lachen oder Sport. Als Ursache findet sich meist eine Schwäche des Beckenbodens.
Dranginkontinenz
Plötzlicher, starker Harndrang, der kaum zurückgehalten werden kann. Häufig muss man sehr oft zur Toilette.
Mischinkontinenz
Eine Kombination aus Belastungs- und Dranginkontinenz.
Was kann helfen?
In unserer Sprechstunde beraten wir Sie sehr gerne. Bei Inkontinenz ist Beckenbodentraining hilfreich, wir alle sollten viel öfter den Beckenboden trainieren. Auch kann man die Blase insgesamt üben durch Blasen- und Toilettentraining. Viele Menschen trinken weniger bei Inkontinenz. Das ist nicht hilfreich. Es ist aber passend, viel tagsüber zu trinken und abends weniger, damit man nicht so oft nachts aufstehen muss. Es geht also um die Anpassung der Trinkgewohnheiten. In unserer Sprechstunde verschreiben wir, wenn es notwendig ist, Medikamente bei Drangbeschwerden oder verordnen Ihnen Pessare oder operative Verfahren, damit sich Ihre Symptome bessern.
Wichtig ist es uns, Menschen mit Inkontinenz nicht zu stigmatisieren, und gleichzeitig ist es auch wichtig, zu verstehen, dass Harninkontinenz keine zwangsläufige Folge des Älterwerdens ist, die man einfach hinnehmen muss. Es gibt viele wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Wir helfen Ihnen gerne, eine effektive Therapie zu finden.
In unserer spezialisierten Dysplasie-Sprechstunde betreut Sie ein hochqualifiziertes Team mit langjähriger Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Krebsvorstufen und Tumorerkrankungen des Gebärmutterhalses. Durch moderne Untersuchungsverfahren können wir Veränderungen häufig bereits in einem sehr frühen Stadium erkennen. Eine präzise Diagnostik bildet dabei die Grundlage für eine individuelle Therapie, die genau auf die jeweilige Patientin, ihre Lebenssituation und ihre Wünsche abgestimmt wird.
Die meisten Krebsvorstufen des Gebärmutterhalses werden früh erkannt und können durch einen kurzen ambulanten Eingriff erfolgreich behandelt werden. Je nach Befund erfolgt die Therapie durch die gezielte Entfernung des veränderten Gewebes oder durch moderne Laserverfahren, bei denen die erkrankten Bereiche schonend verödet werden. Ziel ist es, die Erkrankung sicher zu behandeln und gleichzeitig möglichst viel gesundes Gewebe zu erhalten.
Liegt bereits ein Gebärmutterhalskrebs vor, bieten wir als zertifiziertes gynäkologisches Krebszentrum das gesamte Spektrum moderner operativer und medikamentöser Therapien an. Wann immer medizinisch möglich, setzen wir organerhaltende Verfahren und minimalinvasive Operationsmethoden ein, um die Belastung durch die Behandlung so gering wie möglich zu halten. Hierzu gehören hochspezialisierte laparoskopische Eingriffe ebenso wie moderne robotergestützte Operationen, die eine besonders präzise und schonende Behandlung ermöglichen.
Sollte nach der Operation eine weitere Therapie erforderlich sein, entwickeln wir gemeinsam mit unseren onkologischen Partnern ein individuell zugeschnittenes Behandlungskonzept. In enger Zusammenarbeit mit Spezialistinnen und Spezialisten aus Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie und Radiologie besprechen wir jeden Fall in unserem interdisziplinären Tumorboard. Unser Ziel ist es, jeder Patientin die wirksamste und gleichzeitig schonendste Therapie anzubieten, um Gesundheit, Lebensqualität und persönliche Zukunftsperspektiven bestmöglich zu erhalten.
Eierstockkrebs gehört zu den gynäkologischen Tumorerkrankungen, die häufig erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt werden. Da die Erkrankung oft lange Zeit keine eindeutigen Beschwerden verursacht, kann sich der Tumor unbemerkt im Bauchraum ausbreiten. Umso wichtiger sind eine präzise Diagnostik und eine Behandlung durch ein erfahrenes, spezialisiertes Team.
In unserem gynäkologischen Tumorzentrum am Auguste-Viktoria-Klinikum behandeln wir seit vielen Jahren Patientinnen mit komplexen und fortgeschrittenen Fällen von Eierstockkrebs. Dabei verfügen wir über große Erfahrung in der operativen Therapie von Patientinnen, bei denen sich die Erkrankung bereits auf andere Bereiche des Bauchraums ausgedehnt hat. Die Operation ist einer der wichtigsten Bausteine der Behandlung. Ziel ist es, den Tumor so vollständig wie möglich zu entfernen und damit die Voraussetzungen für den weiteren Therapieerfolg zu schaffen. Solche Eingriffe erfordern ein hohes Maß an chirurgischer Expertise, eine sorgfältige Planung und häufig die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen. Deshalb arbeiten wir eng mit Spezialistinnen und Spezialisten aus Chirurgie, Urologie, Radiologie, Pathologie und Onkologie zusammen, um jeder Patientin die bestmögliche Behandlung anzubieten.
An die Operation schließt sich häufig eine systemische Therapie an, beispielsweise in Form einer Chemotherapie, einer Antikörpertherapie oder weiterer moderner medikamentöser Behandlungsverfahren. Welche Therapie im Einzelfall sinnvoll ist, wird in unserem interdisziplinären Tumorboard gemeinsam besprochen. Unser Ziel ist es, für jede Patientin ein individuelles und präzise abgestimmtes Behandlungskonzept zu entwickeln, das sich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und gleichzeitig die persönliche Situation, die Wünsche und die Lebensqualität der Betroffenen berücksichtigt.
Gebärmutterkörperkrebs gehört zu den häufigsten gynäkologischen Krebserkrankungen und kann in vielen Fällen sehr erfolgreich behandelt werden. Da die Erkrankung häufig bereits in einem frühen Stadium Beschwerden verursacht, wird sie oft früh erkannt. In diesen Situationen ist die operative Entfernung der Gebärmutter häufig die wichtigste und oftmals auch ausreichende Therapie. Der Eingriff kann in den meisten Fällen minimalinvasiv durchgeführt werden und wird von unserem erfahrenen Team mit hoher Präzision und modernsten operativen Techniken vorgenommen.
Ob nach der Operation weitere Behandlungsmaßnahmen erforderlich sind, hängt von den genauen Eigenschaften des Tumors ab. Diese können erst durch die feingewebliche Untersuchung des entfernten Gewebes beurteilt werden. Unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Pathologie führen diese histologische Untersuchung mit großer Sorgfalt und hoher fachlicher Expertise durch. Die Ergebnisse liefern wichtige Informationen über das individuelle Rückfallrisiko und die Notwendigkeit möglicher weiterer Therapien.
Jeder einzelne Fall wird anschließend ausführlich in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen. Dort beraten Spezialistinnen und Spezialisten aus Gynäkologie, Onkologie, Pathologie, Radiologie, Strahlentherapie und weiteren Fachbereichen gemeinsam über die optimale Behandlung. Auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse, der neuesten Leitlinien und der persönlichen Situation der Patientin wird eine individuelle Therapieempfehlung erstellt.
Unser Ziel ist es, jeder Patientin die wirksamste und gleichzeitig schonendste Behandlung anzubieten. Dabei verbinden wir modernste Medizin mit einer individuellen Betreuung, um Gesundheit, Lebensqualität und langfristige Sicherheit bestmöglich zu erhalten.
Veränderungen an der Vulva können unterschiedliche Ursachen haben. In einigen Fällen handelt es sich um Krebsvorstufen oder bösartige Tumorerkrankungen, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollten. Eine rechtzeitige Diagnostik und Therapie ist besonders wichtig, da sich solche Veränderungen im Verlauf vergrößern und auf weitere Bereiche der Vulva ausbreiten können. In unserer spezialisierten Sprechstunde untersuchen wir auffällige Befunde sorgfältig und entwickeln gemeinsam mit unseren Patientinnen ein individuelles Behandlungskonzept. Die operative Entfernung des Tumors stellt den wichtigsten Baustein der Behandlung dar. Ziel ist es, das erkrankte Gewebe vollständig und mit ausreichendem Sicherheitsabstand zu entfernen, um eine optimale Heilungschance zu erreichen. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, möglichst viel gesundes Gewebe zu erhalten und Funktion sowie Lebensqualität bestmöglich zu bewahren.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Untersuchung der Lymphknoten. Hierfür setzen wir moderne Verfahren der Lymphknotendiagnostik und -therapie ein, insbesondere schonende Techniken wie die Sentinel-Lymphknoten-Methode, bei der gezielt die zuerst betroffenen Lymphknoten untersucht werden können. Dadurch lässt sich die Belastung durch den Eingriff häufig deutlich reduzieren. Unsere Klinik bietet das gesamte Spektrum moderner operativer Verfahren zur Behandlung von Vulvakarzinomen an. Wo immer möglich, führen wir die Eingriffe so schonend und minimalinvasiv wie möglich durch. Jeder Fall wird in unserem interdisziplinären Tumorboard gemeinsam mit Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener Fachrichtungen besprochen, sodass für jede Patientin eine individuelle Therapieempfehlung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Leitlinien erstellt werden kann. Unser Ziel ist eine sichere, wirksame und zugleich möglichst schonende Behandlung.
Ihre Gynäkologie im Auguste-Viktoria-Klinikum
Unsere Zertifizierungen
Podcast-Folge "Bye Bye, alte Herrenmedizin!"

Echt krank?! – Wenn die Wirklichkeit krasser ist als jede Serie
Station: Klinik für Gynäkologie im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin-Schöneberg
“Fühle ich mich als Frau in der Medizin gesehen?” Eine berechtigte Frage, denn wir befinden uns in einem historisch gewachsenen Medizinsystem, das Frauen nicht ausreichend repräsentiert – wenn nicht sogar diskriminiert. Gender Data Gap, illegale Schwangerschaftsabbrüche, kaum erforschte Frauenkrankheiten, falsch gelehrte weibliche Anatomie. Der männliche Patient galt lange als Standard. Doch endlich gibt es Hoffnung! Die Lösung einer gerechten medizinischen Versorgung lautet: Gendermedizin.
Unsere spezialisierten Sprechstunden
In unserer Ambulanz im Haus 35 des Auguste-Viktoria-Klinikums in Schöneberg bieten wir ein breites Spektrum spezialisierter gynäkologischer Sprechstunden an. Unser Ziel ist es, jeder Patientin eine kompetente, individuelle und zeitnahe Diagnostik und Beratung auf höchstem medizinischem Niveau anzubieten. Je nach Fragestellung stehen Ihnen unterschiedliche spezialisierte Teams zur Verfügung.
Wenn Sie eine allgemeine Anfrage haben oder einen Termin vereinbaren möchten, rufen Sie uns unter der untenstehenden Telefonnummer an.
Gynäkologische Ambulanz
Montag bis Freitag 8.00 - 15.00 Uhr Termine nach Vereinbarung
In unserer zertifizierten Dysplasie-Sprechstunde werden Veränderungen des Gebärmutterhalses, Krebsvorstufen und auffällige Befunde aus der gynäkologischen Krebsfrüherkennung abgeklärt. Die Sprechstunde erfüllt höchste Qualitätsstandards und wird nach den Vorgaben der entsprechenden Fachgesellschaften durchgeführt. Hier beurteilen wir auffällige Abstrichbefunde, führen HPV-Diagnostik durch und entnehmen bei Bedarf gezielte Gewebeproben vom Gebärmutterhals. Abhängig vom Befund empfehlen wir ein individuelles Vorgehen von kontrollierenden Nachuntersuchungen über ambulante Eingriffe bis hin zu modernen Laserverfahren.
Sie haben bereits eine Diagnose oder Therapieempfehlung erhalten und wünschen eine zweite fachliche Einschätzung? In unserer Zweitmeinungs-Sprechstunde nehmen wir uns Zeit, vorhandene Befunde sorgfältig zu prüfen und gemeinsam mit Ihnen die verschiedenen Behandlungsoptionen zu besprechen. Unser Ziel ist es, Ihnen Sicherheit für Ihre persönliche Therapieentscheidung zu geben.
In unserem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) betreuen wir Patientinnen mit dem gesamten Spektrum gynäkologischer Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der spezialisierten Ultraschalldiagnostik. Mithilfe hochqualifizierter, DEGUM-zertifizierter Untersuchungen können beispielsweise Veränderungen der Eierstöcke, der Gebärmutter oder anderer Organe des kleinen Beckens präzise beurteilt werden. Darüber hinaus begleiten wir Patientinnen mit komplexen gynäkologischen Fragestellungen und langfristigen Therapiekonzepten.
Für Patientinnen mit dem Verdacht auf eine bösartige Erkrankung oder einer bereits gesicherten Tumordiagnose bieten wir täglich eine spezialisierte Tumorsprechstunde an. Hier erfolgen eine rasche und umfassende Diagnostik sowie die Planung der weiteren Behandlung. Unser Ziel ist es, belastende Wartezeiten zu vermeiden und schnell Klarheit über die bestmögliche Therapie zu schaffen.
In unserer prästationären Sprechstunde bereiten wir Patientinnen auf geplante operative Eingriffe vor. Hier erfolgen die notwendigen Voruntersuchungen, die Besprechung des geplanten Eingriffs sowie die ausführliche Aufklärung über Chancen, Risiken und den Ablauf der Behandlung. So stellen wir sicher, dass alle wichtigen Fragen bereits vor der Aufnahme beantwortet werden können.
Für besonders komplexe medizinische Fragestellungen, seltene Erkrankungen oder schwierige Therapieentscheidungen bieten wir eine chefärztliche Sprechstunde an. Hier erfolgt die persönliche Beratung durch Prof. Dr. med. Mandy Mangler. Gemeinsam werden individuelle Behandlungsstrategien entwickelt und auch komplexe Situationen umfassend bewertet, um die bestmögliche Versorgung sicherzustellen.
Hier werden Sie über die Geburt und die Möglichkeiten informiert und wir lernen Sie kennen, dokumentieren die medizinischen Aspekte und auch Ihre Wünsche zur Geburt.
Sie wollen für Ihre Geburt zu einer PDA und Rückenmarksbetäubung informiert werden? Dazu können Sie ausführliche Informationen erhalten. Sie müssen die Methode dann selbstverständlich nicht wahrnehmen, sondern können jederzeit informiert eine Entscheidung treffen.
Die Beckenbodensprechstunde richtet sich an Patientinnen mit Beschwerden oder chronischen Schmerzen im Beckenbereich. Ziel ist eine umfassende Diagnostik und individuelle Beratung, um gemeinsam die passende konservative oder operative Behandlung zu planen.
Mittwoch und Donnerstag von 8-15 Uhr
Ihre Behandlung bei uns: Von der Vorbereitung bis zur Entlassung
Wenn Ihr*e Frauenärzt*in Ihnen eine Einweisung zur Operation ausgestellt hat, beginnt Ihr Weg in unserer Klinik in der prästationären Sprechstunde. Dort werden Sie von einer Ärztin oder einem Arzt untersucht und ausführlich über die geplante Operation informiert. Zusätzlich erfolgt eine Blutentnahme sowie die Erhebung aller wichtigen medizinischen Informationen. Selbstverständlich haben Sie ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die geplante Behandlung, mögliche Risiken und der Ablauf werden ausführlich besprochen und Ihr schriftliches Einverständnis dokumentiert. Im Anschluss erfolgt das Narkosegespräch mit unseren Kolleginnen und Kollegen der Anästhesie. Hier werden Sie über die für Sie geeignete Narkoseform informiert und können alle Fragen rund um die Anästhesie besprechen. Danach melden Sie sich offiziell für Ihren Krankenhausaufenthalt an. Damit ist Ihr prästationärer Termin abgeschlossen und Sie erhalten alle wichtigen Informationen für den Operationstag.
Am Tag der Operation kommen Sie nüchtern in unseren OP-Check-in. Von dort werden Sie von unserem Team in den Operationsbereich begleitet. Nach dem Eingriff werden Sie zunächst im Aufwachbereich überwacht, bis Sie sich ausreichend von der Narkose erholt haben. Bei stationären Eingriffen werden Sie anschließend auf eine unserer gynäkologischen Stationen verlegt. Dort werden Sie während Ihres Aufenthaltes von unseren Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Berufsgruppen betreut und begleitet.
Handelt es sich um einen ambulanten Eingriff, erfolgt die Aufnahme über unseren ambulanten Operationsbereich direkt neben der gynäkologischen Ambulanz in Haus 35. Auch hier kommen Sie nüchtern zum vereinbarten Termin. Nach der Aufnahme werden Sie in einem Patientenzimmer vorbereitet und anschließend in den Operationsbereich begleitet. Nach dem Eingriff verbringen Sie eine Erholungsphase im Aufwachbereich und können, sobald die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind, wieder nach Hause entlassen werden. Bitte beachten Sie, dass Sie nach einer Operation oder Narkose nicht selbst Auto fahren sollten. Wir empfehlen daher, sich von einer Begleitperson abholen zu lassen und die erste Zeit nach dem Eingriff nicht allein zu verbringen.
Unser gesamtes Team begleitet Sie während Ihres Aufenthalts mit medizinischer Kompetenz, Erfahrung und persönlicher Zuwendung. Wir möchten, dass Sie sich jederzeit gut informiert, sicher und gut aufgehoben fühlen. Für Ihren Aufenthalt in unserer Klinik wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute und eine schnelle Genesung.
Für Zuweisende
Liebe Kolleg*innen,
herzlichen Dank, dass Sie sich an uns wenden. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Ihnen und die gemeinsame Betreuung unserer Patientinnen.
Wenn Sie uns direkt erreichen möchten, schreiben Sie gerne an mandy.mangler@vivantes.de oder wenden Sie sich an das Sekretariat der Klinik für Gynäkologie. Frau Heike Pügge hilft Ihnen gerne weiter und ist unter 030 130 20 2402 erreichbar.
Außerdem freuen wir uns, Sie bei unserem Fortbildungsprogramm „Dysplasie to zoom“ begrüßen zu dürfen. Dies ist unsere regelmäßige Fortbildung, die alle zwei Monate stattfindet. Wenn Sie in unseren Veranstaltungsverteiler aufgenommen werden möchten, senden Sie uns einfach eine kurze E-Mail. Gerne informieren wir Sie über kommende Termine.
Für Terminvereinbarungen in unserer Privatsprechstunde erreichen Sie uns unter: 030 130 20 2402
Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre Mandy Mangler
Ambulanz:
Allgemeiner Kontakt
Telefon: 030 130 20 2402
E-Mail: gyn-ambulanz.avk@vivantes.de
Adresse und Anfahrt
Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
Rubensstraße 125
12157 Berlin-Schöneberg



