Urologisches Laserzentrum Berlin

Auguste-Viktoria-Klinikum

Effektiv, minimalinvasiv und patientenzentriert – im Urologischen Laserzentrum Berlin profitieren Sie von innovativer Lasertherapie und einem erfahrenen, interprofessionellen Team.

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Innovative Lasertherapie in der Urologie nach höchsten Qualitätsstandards

Expertise auf dem Spezialgebiet HoLEP seit 1998

Seit 1998 setzen wir am Auguste-Viktoria-Klinikum Maßstäbe in der modernen urologischen Lasertherapie. Als das weltweit größte Zentrum seiner Art sind wir stolz darauf, Patient*innen eine schonende und präzise Behandlung urologischer Erkrankungen anzubieten – von der gutartigen Prostatavergrößerung bis zu Harnsteinerkrankungen und Tumoren des Harntrakts. Unsere minimalinvasiven Laserverfahren ermöglichen eine effektive Therapie mit minimalen Risiken und einer schnellen Genesung.

Mit der Erfahrung von über 16.000 durchgeführten Holmium-Laser-Enukleationen der Prostata (HoLEP)im Urologischen Laserzentrum ist dieser Eingriff eines unserer Spezialgebiete. Dank unserer langjährigen Erfahrung können wir auch sehr große Prostatadrüsen sicher und komplikationsarm behandeln.

Patient*innen im Mittelpunkt

In Urologischen Laserzentrum steht das Wohl unserer Patient*innen immer im Mittelpunkt. Wir schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, nehmen individuelle Anliegen ernst und informieren verständlich über alle Behandlungsschritte. So ermöglichen wir eine fundierte Entscheidung für die passende Therapie.

Forschung und Qualität

Durch kontinuierliche Forschung und Kooperation mit wissenschaftlichen Gesellschaften gestalten wir aktiv die Zukunft der Laserchirurgie. Unser Engagement und unsere Qualität sind durch die ISO 9001:2015-Zertifizierung und die Anerkennung durch Fachkolleg*innen und Patient*innen bestätigt.

Teamarbeit und Respekt

In unserem Team arbeiten alle Hand in Hand – von der Pflege bis zur ärztlichen Leitung. Ein respektvoller, interprofessioneller Umgang ist für uns der Schlüssel, um gemeinsam die bestmögliche Behandlung für unsere Patient*innen zu bieten.

Laser-Enukleation der Prostata bei gutartiger Prostatavergrößerung (HoLEP)

Die Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) ist mit über 1.000 Eingriffen pro Jahr der wichtigste Schwerpunkt des Zentrums. Durch den Einsatz des Holmiumlasers wird der vergrößerte Anteil der Prostata vollständig entfernt, schonend, blutungsarm und nachhaltig, mit einem sehr geringen Risiko einer erneuten Operation. Dank langjähriger Erfahrung ist das Zentrum ein international anerkanntes Referenzzentrum und führt systematische Datenauswertungen und Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung der Technik durch.

Die Prostata umgibt die Harnröhre am Blasenausgang. Mit zunehmendem Alter kann sich die Prostata vergrößern und die Harnröhre einengen, was den Urinaustritt erschwert. Dies führt zu verschiedenen Beschwerden wie einem schwächeren Harnstrahl, Nachträufeln, häufigem Harndrang oder häufigem nächtlichen Wasserlassen. In fortgeschrittenen Stadien kann sich die Blase nicht mehr vollständig entleeren, was zu Restharn führt. Restharn kann Harnwegsinfektionen und Blasensteine begünstigen und in schweren Fällen zu einer Harnverhaltung oder Nierenversagen führen.

Medikamentöse Behandlungsoptionen

In frühen Stadien der Erkrankung können Medikamente (Pflanzenextrakte, Finasterid oder Alpha-Rezeptorenblocker) helfen, die Beschwerden zu lindern. Bei sehr stark vergrößerter Prostata oder starken Beschwerden sind diese Medikamente oft nicht ausreichend, um die Beschwerden zu lindern sodass operative Verfahren erforderlich sind.

Traditionell wird das Gewebe entweder endoskopisch durch die Harnröhre mit einer elektrischen Schlinge (TUR-P) oder bei großen Prostatadrüsen durch einen Bauchschnitt (suprapubische Adenomenukleation) entfernt. Beide Methoden behandeln die vergrößerte Prostata effektiv und erleichtern das Wasserlassen, haben jedoch auch Nachteile wie einen relativ hohen Blutverlust und lange Krankenhausaufenthaltsdauern.

Im Vergleich zu konventionellen Operationsmethoden bietet die HoLEP mehrere Vorteile. Ähnlich wie bei der offenen Adenomenukleation wird der vergrößerte Anteil der Prostata (das Adenom) komplett aus der Kapsel der Prostata entfernt. Hierdurch wird das wasserlassen sofort erleichtert. Bei der TUR-P wird nur ein Teil des Adenomgewebes entfernt, sodass das Gewebe nach einigen Jahren gegebenenfalls wieder nachwachsen kann. Im Vergleich zu den beiden letztgenannten Methoden ist die HoLEP deutlich blutungsärmer. Daher kann der Katheter frühzeitig nach der OP wieder entfernt werden. Bluttransfusionen sind praktisch nie erforderlich.

Unsere Erfahrung und Ergebnisse

Wie bieten die HoLEP bereits seit 1998 an und mit über 15.000 behandelten Patient*innen verfügen wir über die größte Erfahrung in Europa. Wir führen jährlich über 1000 HoLEP-Operationen durch. Hierdurch hat unser Team in allen Bereichen eine große Expertise bei der Durchführung des Eingriffs, bei der Versorgung nach der OP und in den seltenen Fällen von Komplikationen auch bei der Versorgung dieser.

Im Rahmen einer Voruntersuchung werden alle medizinischen Untersuchungen, die für die OP erforderlich sind, durchgeführt.
Am Vortag der OP wird Ihnen die Uhrzeit mitgeteilt, zu der Sie sich bei uns einfinden sollten. Die OP dauert in der Regel etwa eine Stunde, wobei die OP-Zeit von der Größe der Prostata abhängt. Nach der Operation wird für 1-2 Tage ein Spülkatheter in die Blase eingelegt. Nach der Katheterentfernung stellen wir sicher, dass das Wasserlassen gut funktioniert. Hierzu überwachen Wir sie in der Regel für eine weitere Nacht.

Risiken

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der HoLEP Risiken und Nebenwirkungen. Dazu gehören postoperative Nachblutungen, Harnwegsinfektionen oder narbige Verengungen der Harnröhre. Insgesamt treten diese Komplikationen seltener auf als bei traditionellen Methoden. Vor dem Eingriff werden Sie von eine*r Ärzt*in über die allgemeinen und individuellen OP-Risiken aufgeklärt.

Die Operations- und Krankenhauskosten werden von allen Krankenkassen übernommen. Für Fragen oder zur Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Urologie des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums in Berlin:
Telefon: 030 130 20 2737 oder 030 130 20 2419
Fax: 030 130 20 2031

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Therapie von Harnsteinen und Tumoren des Harntrakts

Für Harnsteinerkrankungen stehen individualisierte Therapiekonzepte zur Verfügung, einschließlich modernster digitaler Endoskopie, Lasertherapie und minimalinvasiver Verfahren wie Mini-PCNL, PCNL und ECIRS. Komplexe Fälle wie Wirbelsäulendeformitäten, Ausgusssteine oder Harnableitungen können behandelt werden. 

Weitere Informationen zu Harnsteinen

Oberflächliche Tumoren des Harntrakts werden organerhaltend durch Laserablation, bipolare Resektion oder Laser-Resektion therapiert, einschließlich En-Bloc-Resektion für eine optimale histologische Auswertung.

Weitere Informationen zu Harnblasenkrebs

Leitung Urologisches Laserzentrum

Porträt von Dr. Jonas Herrmann
Kontaktperson: PD Dr. med. Jonas Herrmann
Zentrumsleitung

Kontakt

Kontaktperson: Sünbül Mazlum
Sekretariat

Kontakt

Kontaktperson: Sabine Arand
Sekretariat

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Stellvertretende Zentrumsleitung

Termine und Sprechstunden

Gerne stehen wir Ihnen mit vielfältigen Sprechstunden und Terminmöglichkeiten zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 20 2737
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