Urologie und Kinderurologie Berlin-Friedrichshain

Klinikum im Friedrichshain

In der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Vivantes Klinikum im Friedrichshain behandeln wir das komplette Spektrum der urologischen Erkrankungen. Unsere Schwerpunkte sind die Therapie sämtlicher Tumoren der Harnorgane und männlichen Geschlechtsorgane, Harnsteinleiden sowie die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung.

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Die Klinik für Urologie im Vivantes Klinikum im Friedrichshain

Die Klinik für Urologie im Friedrichshainer Krankenhaus bietet das gesamte Spektrum urologischer Therapien an. Dabei ist die operative und medikamentöse Therapie urologischer Tumore ein Schwerpunkt der Urologie.

Die urologische Klinik im Klinikum im Friedrichshain verfügt über 39 Betten auf zwei urologischen Stationen sowie über drei Betten in einer postoperativen Überwachungseinheit. Ein modern ausgestatteter Operationstrakt ermöglicht über 2.500 Operationen im Jahr, wobei endoskopisch-instrumentelle Operationstechnik in mehr als 60 Prozent zur Anwendung kommt. Eine interdisziplinär mit den Kinderärzten geführte Kinderurologie mit angeschlossener Fachambulanz sieht auf eine 25-jährige Tradition zurück.

Modernste diagnostischen Verfahren, Röntgentechnik und Operationsverfahren stehen zur Verfügung –  so z.B. die neue Wasserstrahl-OP "Aquablation" bei gutartiger Prostatavergrößerung. Die Klinik für Urologie arbeitet eng mit Expert*innen aus folgenden Fachrichtungen zusammen:

So können insbesondere bei der Behandlung von urologischen Krebserkrankungen Erfolge erzielt werden.

Was macht die Urologie?

Die Urologie beschäftigt sich mit dem Urogenitalsystem: den harnbildenden und harnableitenden Organen - Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre - von Mann und Frau. Außerdemdem behandeln Urolog*innen Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes. Die Urologie ist ein eigenständiges Spezialgebiet der Medizin.

Kinderurologie am Klinikum im Friedrichshain

Der Bereich Kinderurologie ist traditionell in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin integriert, sodass eine kindgerechte Versorgung gewährleistet ist.

Schwerpunkte der Kinderurologie

  • Vesikoureteraler Reflux (VUR)
  • Fehlbildungen der Harnröhre (Hypospadie: glandulär, penil, proximal)
  • angeborene Varianten der Niere bzw. Harntransportstörungen
    • Nierenbeckenerweiterung
    • Nierenbeckenabgangsenge
    • Doppelniere
    • Ureterozele
  • Hodenhochstand (Kryptorchismus), Hydrozele (Wasserbruch), Varikozele
  • Phimose (Vorhautverengung)
  • Erkrankungen des äußeren Genitals, z.B. vergrabener Penis (Burried penis)
  • Nierensteine (Nephrolithiasis)
  • Abklärung bei Makrohämaturie
  • pränatale Betreuung des Ungeborenen mit urologischen Erkrankungen (pränatale Beratung)
  • Betreuung von Patient*innen mit kinderurologischen Anomalien über das Kindes- und Jugendalter hinaus

Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, ob die Beschwerden Ihres Kindes in dieses Fachgebiet fallen, können Sie sich jederzeit an uns wenden – wir beraten Sie gern. Melden Sie sich für einen Termin in unserer Sprechstunde gern per E-Mail oder telefonisch.


030 130 23 1097

Bitte bringen Sie zur Sprechstunde den Überweisungsschein an die Kinderurologie von der Kinderärzt*in, Hausärzt*in oder Kinderchirurg*in mit.

Die Sprechstunde findet in unserer Kinderambulanz statt: Haus 16.4, Haupteingang, dann rechts.

Medizinische Angebote in der Urologie und Kinderurologie

Die Klinik für Urologie in Berlin-Friedrichshain ist spezialisiert auf die Behandlung der Harnorgane, Blasen-, Hoden-, Prostatakrebs und angeborene Fehlbildungen bei Kindern und Erwachsenen. Auch in der Unfallversorgung des Klinikum im Friedrichshain sind unsere Urolog*innen tätig.

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie behandelt jährlich mehr als 2.500 Patient*innen. Schwerpunkte sind

  • die Therapie sämtlicher Tumoren der Harnorgane und männlichen Geschlechtsorgane,
  • Harnsteinleiden sowie
  • die Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung.

Der Bereich Kinderurologie ist traditionell in die Klinik für Kinderheilkunde integriert, so dass eine kindgerechte Versorgung garantiert ist. Hier steht die Diagnostik und Therapie angeborener Fehlbildungen der Harn- und Geschlechtsorgane im Vordergrund.

Als Klinik innerhalb des Friedrichshainer Krankenhauses – der medizinische Maximalversorger in Berlin-Friedrichshain – versorgen wir Patient*innen mit akuten urologischen Erkrankungen und nach Unfällen 24 Stunden am Tag.

  • Prostatakrebs
  • minimalinvasive Operationen (Laparoskopie = Schlüssellochchirurgie, Schnittoperation vom Damm) oder als klassische Bauchoperation
  • potenzerhaltende Operation möglich mittels NeuroSAFE -Technik

Bei einem Verdacht auf ein Prostatakarzinom ist eine zügige und sichere Diagnostik äußerst wichtig. Die Klinik für Urologie in Friedrichshain bietet daher die Durchführung einer MRT/Ultraschall-fusionierten Prostatabiopsie an.

Wir verfügen über das Koelis-Trinity-System, mit dem Fusionsbiopsien der Prostata steril über die Haut (anstatt über den Enddarm), bei lokaler Betäubung, schmerzarm und ohne Vollnarkose durchgeführt werden können. Dadurch können Infektionen nahezu ausgeschlossen werden. Die Gabe von Antibiotika vor dem Eingriff ist routinemäßig nicht mehr erforderlich. Das Verfahren bietet eine hohe Sicherheit für den Patienten hinsichtlich der Vermeidung von Komplikationen und eine sehr hohe Genauigkeit bei der Diagnosesicherung.

Unser Team der Urologie steht Ihnen bei Fragen selbstverständlich zur Verfügung: Kontakt & Sprechzeiten. Die Vorteile und weitere Informationen zur MRT/Ultraschall-fusionierten Prostatabiopsie finden Sie im Flyer.

  • Entfernung (Resektion) der Tumoren durch die Harnröhre (TUR-B) unter Einsatz von Fluoreszenzfarbstoff (photodynamische Diagnostik)
  • Entfernung der kompletten Harnblase (Zystektomie) und mögliche Bildung einer neuen Blase (Neoblase) aus Dünndarm

minimalinvasive Operationen oder als klassische Schnittoperation, wenn möglich unter Erhalt des gesunden Nierengewebes (hierbei wird nur der Tumor, aber nicht die gesamte Niere entfernt).

Operation und ggf. anschließende Chemotherapie

  • minimalinvasive Operationen (Spiegelung von Harnleiter und Niere, URS, PNL; Einsatz flexibler Instrumente, Steinzertrümmerung mit Ultraschall oder Laser)
  • Steinzertrümmerung von außen durch Stoßwellen (ESWL)
  • Besonderheit: eigenes Harnsteinlabor zur Steinanalyse und möglichen Vermeidung wiederkehrender Steinerkrankungen

  • Entfernung des Drüsengewebes durch die Harnröhre (TUR-P)
  • Entfernung des Drüsengewebes über Bauchschnitt (Adenomektomie)

  • operative Behandlung von Harnleiterabgangsengen (Nierenbeckenplastik) durch minimal invasive Operationen oder als klassische Schnittoperation
  • operative Behandlung der Refluxkrankheit (Rückfluß von Urin aus der Blase in Harnleiter und Niere) durch Unterspritzung der Harnleitermündung oder als klassische Refluxoperation
  • Operation bei Hodenhochstand
  • operative Behandlung von Fehlbildungen der Harnröhre
  • operative Behandlung der Varikozele (Krampfadern am Hoden)

Durchführung einer leitliniengerechten Chemotherapie (z.B. bei Hoden- oder Blasenkrebs)

Prostatakarzinomzentrum

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie im Klinikum im Friedrichshain ermöglicht die operative Therapie beim Prostatakrebs mit modernster Technologie. Auch für Patienten mit nicht heilbarer Prostatakrebserkrankung stehen umfangreiche therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung. Prostatakrebs ist leider nicht immer heilbar, aber immer behandelbar!

Das Prostatakarzinomzentrum im Vivantes Klinikum im Friedrichshain ist auf die Behandlung von Prostatakrebs (Prostatakarzinom) spezialisiert. Hier arbeiten interdisziplinär die verschiedener hochspezialisierten Abteilungen zusammen, die für eine individuelle Therapieplanung bei Prostatkrebs benötigt werden.
Die Klinik für Urologie und Kinderurologie im Friedrichshainer Krankenhaus ermöglicht die operative Therapie beim Prostatakrebs mit modernster Technologie. So wird seit 2017 das DaVinci-Roboter-Assistenzsystem bei der Operation des Prostatakrebses eingesetzt.
Und auch unser Hauptkooperationspartner, das MVZ Charité Vivantes, verfügt über modernste Geräte zur strahlentherapeutischen Therapie des Prostatakrebses.

MVZ Charité Vivantes


Jeder Fall eines Patienten, der in das Prostatakrebszentrum überwiesen wird, wird in einer interdisziplinären Fallkonferenz besprochen: Die daraus resultierende Therapieempfehlung richtet sich immer nach den aktuellen medizinischen Leitlinien, die finden sie hier:

Leitlinenprogramm Onkologie

  • Diagnostik 
  • Therapie
  • Supportive Angebote

  • Multiparametrisches Prostata-MRT
  • PSMA-PET-CT
  • Skelett-Szintigraphie
  • Prostatabiopsien
  • MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie
  • Transrektale Prostatastanzbiopsie
  • Perineale Prostatastanzbiopsie
  • Computertomographie
  • PSA-Test

Heilend (kurativ)

  • radikale Prostatektomie mit Potenzerhalt (schnellschnittgesteuerte)
    • mit dem DaVinci-Robotersystem
    • mit 3D – Laparoskopie
  • perkutane Bestrahlung (3D, IMRT)

Abwartend

  • Active Surveillance
  • Watchfull Waiting

Medikamentös

  • Hormontherapie
  • Chemotherapie

  • Psychoonkologie
  • Sozialdienst
  • Physiotherapie
  • Schmerztherapie
  • Kooperation mit Selbsthilfegruppe

Auch für Patienten mit nicht heilbarer Prostatakrebserkrankung stehen umfangreiche therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung: Die oft komplexe Behandlung wird in einer interdisziplinären Fallkonferenz mit Spezialist*innen aus unserem Netzwerk besprochen. So erhalten auch Patienten mit einer schweren Prostataerkrankung einen individuellen Therapieplan, der auf den Empfehlungen mehrerer Expert*innen beruht. Patienten und Einweiser*innen können diese Protokolle der Fallkonferenzen bekommen.

Prostatakrebs ist dieser Tage oft heilbar oder zumindest über lange Zeit gut behandelbar. Doch Diagnose, Nebenwirkungen der Therapie und die damit verbundene Verunsicherung stellen einen schweren Einschnitt im Leben von Patienten dar. Diese psychischen Begleiterscheinung wurden von der Medizin lange Zeit vernachlässigt.

Das Prostatakarzinomzentrum in Berlin-Friedrichshain bietet hier Unterstützung an: Seit Mai 2020 hilft eine Psychoonkologin Patienten bei der Verarbeitung dieser besonderen Lebenssituation. Die psychoonkologische Betreuung bei Prostatakrebs ist ein integraler Teil der Therapie bei uns im Klinikum im Friedrichshain. Jeder Patient erhält das Angebot dazu, die Teilnahme ist freiwillig. 

Kooperationspartner

Das Prostatakarzinomzentrum am Vivantes Klinikum im Friedrichshain ist als interdiszplinäres Expertennetzwerk mit verschiedenen Kooperationspartnern angelegt. Denn für die optimale Behandlung von Patienten mit einer Prostatakrebserkrankung ist ein multiprofessionelles Team von Spezialist*innen notwendig.

Prostatakrebs ist eine Erkrankung, für die eine Vielzahl therapeutischer Möglichkeiten existiert. Eine einzelne Abteilung kann all diese Möglichkeiten nicht abdecken, daher besteht die Stärke eines Prostatakarzinomzentrums in der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener hochspezialisierter Abteilungen und gemeinsamen Therapieplanung, so dass für jeden Patienten die optimale Therapie gefunden werden kann.

Das MVZ Charite Vivantes Strahlentherapie befindet sich auf dem Gelände des Klinikums im Friedrichshain und wurde 2016 eröffnet. Hier kann die Strahlentherapie des Prostatakarzinoms mit modernsten Linearbeschleunigern durchgeführt werden. In einer wöchentlichen interdisziplinären Konferenz werden alle Patienten, die zur Therapie ins Prostatakarzinomzentrum eingewiesen werden, besprochen und ein Therapieplan entwickelt. 

MVZ Charite Vivantes Strahlentherapie 

Der Sozialdienst am Klinikum im Friedrichshain hilft Patienten und Angehörigen bei der Organisation von Rehabilitationsmaßnahmen und der Beantragung von Sozialleistungen. Hier werden Sie ganz allgemein über die Möglichkeiten der Unterstützung durch das Sozialsystem beraten. Jeder Patient im Prostatakarzinomzentrum erhält eine Beratung durch unseren Sozialdienst. 

Sozialdienst

Die Diagnose Prostatakrebs stellt einen schweren Einschnitt im Leben von Patienten dar. Diese psychischen Begleiterscheinung wurden von der Medizin lange Zeit vernachlässigt. Das Prostatakarzinomzentrum in Berlin-Friedrichshain bietet hier Unterstützung an: Seit Mai 2020 hilft eine Psychoonkologin Patienten bei der Verarbeitung dieser besonderen Lebenssituation. Die psychoonkologische Betreuung bei Prostatakrebs ist ein integraler Teil der Therapie bei uns im Klinikum im Friedrichshain. Jeder Patient erhält das Angebot dazu, die Teilnahme ist freiwillig. 

Psychoonkologie bei Vivantes

 

Die urologische Praxis Hölzer / Degen / Hoch führt in unserem Netzwerk die oft ambulant möglichen Chemotherapien beim Prostatakrebs durch. Patienten profitieren von der langjährigen Erfahrung der Praxis mit ambulanten Chemotherapien sowie von der engen Zusammenarbeit mit der Urologie des Klinikums im Friedrichshain auch im Rahmen der ambulant spezialfachärztlichen Versorgung (ASV).
Insbesondere in Notfällen außerhalb der Praxisöffnungszeiten ist für die Patienten des Zentrums die Urologie im Klinikum Friedrichshain rund um die Uhr eine sichere Anlaufstelle. 

Praxis für ambulante Chemotherapie

Aller Laboruntersuchungen des Prostatkrebszentrums werden im Labor Berlin durchgeführt – ein Gemeinschaftsprojekt von Charité und Vivantes. Hier wurden die Kompetenzen beider Unternehmen hier Schritt für Schritt zusammengeführt, um innovative Wege in der Labordiagnostik zu gehen und hochwertigste Leistungen für Patienten zur Verfügung zu stellen. Mitten in Berlin und bestens vernetzt in den deutschen und internationalen Wissenschaftsnetzwerken.

Labor Berlin

Für manchen Patienten, gerade für die mit einer nicht heilbaren Prostatakrebserkrankung, bleibt die Erkrankung ein nicht unerheblicher Teil Ihres Lebens. In einer Selbsthilfegruppe kann es gelingen, durch Austausch mit anderen Betroffenen diese Situation besser zu meistern.
Wir unterstützen die Selbsthilfegruppe Südost durch die Teilnahme von Ärzt*innen unserer Klinik z.B. bei Informationsveranstaltungen.
Kontakt: Herr Göhler, 030 656 84 30,  

Selbsthilfe Prostatakrebs

Bei einer nicht heilbaren Prostatakrebserkrankung kann der Punkt kommen, wo alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Dann könnten Sie über eine Unterbringung im Vivantes Hospiz nachdenken – für die letzte Lebensphase in guter Betreuung.

Hospiz

Ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) von urologischen Tumoren

Im ASV-Team „Urologische Tumoren“ im Vivantes Klinikum im Friedrichshain werden erwachsene Patient*innen behandelt, bei denen entweder als Primärtherapie oder als adjuvante oder neoadjuvante Therapie eine Strahlentherapie und/oder eine systemische medikamentöse Tumortherapie indiziert ist, einschließlich endokriner Therapien im metastasierten Stadium. Die Behandlung erfolgt ambulant durch ein interdisziplinäres Team von erfahrenen Fachärzt*innen. Das Kernteam bilden Fachärzt*innen für Urologie, Fachärzt*innen für Hämatologie und Onkologie, sowie Fachärzt*innen für Strahlentherapie. Mehr zu den Vivantes ASV-Teams.

Insbesondere bei der Notwendigkeit einer fachübergreifenden Behandlung, besonderer Expertise oder einer besonderen Ausstattung für die Diagnostik und Therapie der betroffenen Patient*innen bietet sich eine Vorstellung in unserem ASV-Team an. 

Leitung der Klinik für Urologie und Kinderurologie Friedrichshain

Lernen Sie das Leitungsteam der Klinik kennen.

Antworten auf häufige Fragen

Wissenswertes für Patient*innen und Angehörige.

Der Patient*innenempfang befindet sich in der 2. Etage des Bettenhauses gegenüber vom Sekretariat des Klinikdirektors.

Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen, müssen bereits sieben Tage vor einer Operation abgesetzt werden. Bevor Sie diese Medikamente absetzen, sprechen Sie aber unbedingt mit Ihrer Ärzt*in.

Die Besuchszeit ist täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr.

Nach der Operation – Hinweise für Eltern und Kinder

Ihr Kind wurde im Genitalbereich oder am Harntrakt operiert. Damit alles gut verheilen kann, helfen Ihnen diese Empfehlungen.

  • Ruhe: Für etwa vier Wochen sollte auf ausreichende Ruhe geachtet werden. Toben und andere körperlich anstrengende Aktivitäten sind in dieser Zeit zu vermeiden. Säuglinge (auch nach einer Hypospadiekorrektur) sollten nicht auf dem Hüftknochen getragen werden. Zudem sollten die Beine nicht stark gespreizt werden und Gurte dürfen nicht zu fest angelegt sein.
  • Schonung: Für sechs Wochen ist körperliche Schonung erforderlich. In diesem Zeitraum sollten weder Bobbycar noch Laufrad benutzt werden.
  • Duschen: Duschen ist ab dem 4. Tag nach dem Eingriff erlaubt. Dabei sollte die Wunde nur mit klarem Wasser gereinigt werden. Ab dem 7. Tag kann zusätzlich eine milde Seife verwendet werden; Pflaster sind dann nicht mehr erforderlich. Bitte die Wunde nicht reiben.
  • Baden: Baden ist ab zwei Wochen nach dem Eingriff wieder erlaubt. Die Fäden lösen sich selbstständig auf und müssen nicht entfernt werden.

Termine und Sprechstunden

Gerne stehen wir Ihnen mit vielfältigen Sprechstunden und Terminmöglichkeiten zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Allgemeiner Kontakt

E-Mail:

Terminvergabe / Case Managerin

Susanne Kirschner
030 130 23 3317

Fax: 030 130 23 2118

Haus 12, 2.OG, 12.02.301

Montag bis Donnerstag: 8-15 Uhr
Freitag: 8-14 Uhr

Hier finden Sie uns

Sie finden unsere Station im Haus 15.2, 5. OG, Urologische Station KS2.

Der Patient*innenempfang der Klinik für Urologie befindet sich im Haus 12, 2.OG, Raum 12.02.323. Für die Sprechstunde der kinderurologischen Fachambulanz kommen Sie bitte in die Kinderambulanz, Haus 16.4, Erdgeschoss.

Adresse und Anfahrt

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Anfahrt zum Klinikum im Friedrichshain

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

  • S8, S41, S42, S85 bis Haltestelle "Landsberger Allee", 20 Gehminuten entfernt 
  • Tram M5, M6, M8 bis Haltestelle "Klinikum im Friedrichshain"

Anfahrt mit dem Auto

  • Unser Parkhaus (kostenpflichtig) ist über den Ernst-Zinna-Weg erreichbar

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Veröffentlicht am

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