Kardiologie und konservative Intensivmedizin Friedrichshain

Klinikum im Friedrichshain

Die Klinik für Kardiologie und konservative Intensivmedizin am Vivantes Klinikum im Friedrichshain ist eine hochspezialisierte Fachklinik mit einem breiten Spektrum moderner Diagnose- und Therapieverfahren, insbesondere zur Behandlung von Herzkranzgefäß-, Herzklappen- und Herzrhythmusstörungen.​

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Optimale Behandlung nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand in Friedrichshain

Die Klinik für Kardiologie und konservative Intensivmedizin in Friedrichshain hat im Jahr 2019 ein Zertifizierungsverfahren zur optimalen Behandlung von Patientinnen und Patienten nach außerklinisch überlebtem Herz-Kreislauf-Stillstand erfolgreich abgeschlossen.

Seitdem ist das Klinikum im Friedrichshain offiziell ein Cardiac Arrest Center und bietet insbesondere in der Schnittstelle mit dem Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr eine optimale Versorgung dieser schwerstkranken Patient*innen 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr.

Jahresstatistik Cardiac Arrest Center Friedrichshain 2025
 

Zertifiziertes Cardiac Arrest Center

Schnelle Hilfe, spezialisierte Expertise und eingespielte Abläufe – für die bestmögliche Versorgung nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand.

Zertifiziertes Vorhofflimmerzentrum

Spezialisierte Diagnostik und individuelle Behandlung von Vorhofflimmern – kompetent und nach neuesten medizinischen Standards.

Zertifizierte Chest Pain Unit

Bei akuten Brustschmerzen zählt jede Minute: In unserer Chest Pain Unit werden mögliche Herzerkrankungen schnell und gezielt abgeklärt.

Zertifiziertes Mitralklappenzentrum

Bei Erkrankungen der Mitralklappe sind Sie bei uns in spezialisierten Händen – von der Diagnostik bis zur individuellen Behandlung.

Medizinische Angebote

In der Kardiologie am Vivantes Klinikum im Friedrichshain bieten wir Ihnen eine Vielzahl an Diagnostik- und Therapieangeboten: Herzkatheteruntersuchung, Elektrophysiologie sowie Herzrhythmusimplantate, die Therapie struktureller Herzerkrankungen und mehr.

Folgende Diagnostik- und Therapieangebote können wir Ihnen machen. Kontaktieren Sie uns bei Fragen gern. Wir beraten Sie.

  • Ruhe-EKG
  • Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung
  • externer Event-Recorder
  • Ergometrie
  • Echokardiographie (TTE, TEE, Stress-Echo)
  • Kardio-MRT
  • Spiroergometrie

  • Linksherzkatheter und Koronarintervention, inkl. aller komplexer Verfahren
  • Intrakoronare Bildgebung (IVUS, OCT)
  • Koronarphysiologische Untersuchungen, Vasospasmustest
  • Rechtsherzkatheter mit und ohne Belastung
  • Reducer-Implantation (Koronarsinusstent)
  • Myokardbiopsie, Perikardpunktion
  • Renale Denervation bei therapierefraktärer Hypertonie
  • Transkoronare Ablation bei Septumhypertrophie (TASH)

  • Diagnostik und Therapie von ventrikulären und supraventrikulären Herzrhythmusstörungen
  • Durchführung aller gängigen Ablationsverfahren, inkl. PVI und VT-Ablationen
  • Schrittmacherimplantationen, inkl. kabellose HSM
  • Implantierbarer Defibrillator (ICD), inkl. subkutaner ICD
  • Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT-P und CRT-D) und Kardiale Kontraktionsmodulation bei Herzinsuffizienz
  • Event-Recorder
  • Elektrische Kardioversion

 

Eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) ist eine spezielle Form der Herzkatheteruntersuchung. Sie dient der genaueren Beurteilung von Herzrhythmusstörungen oder des Reizleitungssystems im Herzen, sowie der Behandlung mittels Katheterablation.

Herzrhythmusstörungen werden im EKG dokumentiert oder machen sich im Alltag z.B. durch plötzlich auftretendes Herzrasen bemerkbar. Dies führt zur Indikationsstellung einer elektrophysiologischen Untersuchung und ggf. einer Ablationsbehandlung.

Es wird zunächst eine örtliche Betäubung im Bereich der rechten Leiste durchgeführt. Anschließend werden über die Leistengefäße spezielle Katheter im Herzen platziert. Über diese Katheter können die Herzströme direkt aus dem Herzen abgeleitet werden, aber auch elektrische (nicht spürbare) Impulse abgegeben werden. Lassen sich Herzrhythmusstörungen auslösen, so können der Ursprungsort und der zugrunde liegende Mechanismus der Rhythmusstörung aufgedeckt werden.

Zur Behandlung werden spezielle, steuerbare Ablationskatheter an den Ursprungsort der Rhythmusstörung vorgebracht. Mittels Radiofrequenzstrom wird an der Spitze des Ablationskatheters Hitze erzeugt, die zu einer Verödung des Herzmuskelgewebes an der betroffenen Stelle führt und somit das erneute Auftreten der Rhythmusstörung verhindert. Bei manchen Verfahren erfolgt die Katheterablation auch durch Anwendung von Kälte (sog. Cryoablation).

Bei komplexen Herzrhythmusstörungen kommen moderne 3D-Mappingsysteme (CARTO und Rhythmia) zur Anwendung. Hierbei wird mithilfe von computergestützten Systemen ein dreidimensionales Bild der Herzinnenräume sowie der elektrischen Erregungsabläufe erzeugt. Mithilfe dieser millimetergenauen „elektrischen Landkarte“ des Herzens können komplexe Herzrhythmusstörungen exakt analysiert und die Ablation genau gesteuert werden.

  • Minimalinvasive Therapie der Mitralklappeninsuffizienz (MitraClip, PASCAL)
  • Minimalinvasive Rekonstruktion der Trikuspidalklappe (TriClip, PASCAL)
  • Kathetergestützter Aortenklappenersatz (TAVI) im DHZC
  • Ballonvalvuloplastie von Klappenstenosen
  • Verschluss des persistierenden Foramen ovale (PFO)
  • Verschluss atrialer und ventrikulärer Septumdefekte (ASD, VSD)
  • Interventioneller Verschluss des Vorhofohres
  • Interventioneller Verschluss paravalvulärer Leckagen
  • Endovaskuläre Therapie angeborener Aortenerkrankungen bei Erwachsenen

  • Echokardiographie, inkl. Streßechokardiographie
  • Transösophageale (Kontrast)-Echokardiographie
  • Kardio-MRT, Kardio-CT, Myokardszintigraphie, PET-CT

Als Intensivstation eines Maximalversorgungskrankenhauses betreuen wir ein breites Spektrum intensivpflichtiger Patientinnen und Patienten aus allen Fachbereichen der Inneren Medizin sowie aus sämtlichen operativen Fächern mit einem maximalen Therapieangebot und sämtlichen diagnostischen Verfahren der modernen Intensivmedizin.

ECMO-Therapie

Anhand des Behandlungs-Portfolios unseres Kompetenzzentrums für ECMO-Therapie unterbreiten wir allen Berliner und Brandenburger Kliniken folgende Therapieangebote:

  • 24/7 Vorhaltung eines ARDS-ECMO-Teams zur Akutversorgung von ARDS-Patient*innen mit extrakorporaler Lungen-Unterstützung auf Intensivstationen anderer Kliniken – VV-ECMO
  • 24/7 Alarmierbarkeit für Reanimationen und kardiogener Schock in Herzkatheterlaboren, Rettungsstellen und Intensivstationen anderer Kliniken – VA-ECMO/eCPR
  • 24/7 Übernahmebereitschaft für Patient*innen zu allen oben genannten Indikationen

Medizinische Angebote der ITS1

  • Vorhaltung sämtlicher intensivmedizinischer Prozeduren
  • 13 Beatmungsplätze (invasiv und nicht-invasiv)
  • Versorgung einer großen Zahl an Patient*innen nach überstandener Reanimation mit therapeutischer Hypothermie und Inhalationsnarkose (AnaConDa) sowie leitliniengerechte neurologische Prognoseabschätzung nach SOP
  • Betreuung von Patient*innen mit akutem Lungenversagen (ARDS) und Versorgung dieser Patient*innen mit VV-ECMO
  • Versorgung und Betreuung von Patient*innen im kardiogenen Schock, z.B. nach großem Herzinfarkt mit extrakorporalem Life Support (ECLS, VA-ECMO) im Sinne einer minimalisierten Herz-Lungen-Maschine
  • Versorgung von Patient*innen unter laufender Reanimation durch Anschluss an eine minimalisierte Herz-Lungen-Maschine (eCPR)
  • Versorgung und Betreuung von Patient*innen im kardiogenen Schock mit Linksherzassistsystemen (Impella)
  • hämodynamisches Monitoring mittels PiCCO und Rechtsherzkatheter
  • alle Formen der Nierenersatztherapie und Plasmaseparation in Kooperation mit der Klinik für Nephrologie
  • Versorgung von akuten Koronarsyndromen in Kooperation mit dem Linksherzkathetermessplatz und kardiologischem Hybrid-OP
  • 24h-Möglichkeit zur transösophagealen Echokardiografie vor Ort
  • Vorhalten gastroenterologischer Endoskopie und pulmologischer Endoskopie in Kooperation mit den anderen internistischen Kliniken
  • durchgehendes Vorhandensein interventioneller und nicht interventioneller radiologischer Diagnostik und Therapie
  • enge Verzahnung mit der Rettungsstelle einschließlich der Versorgungsleitung bei schweren Krankheitsbildern im dortigen Schockraum

 

Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie

Spezialisierte Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen – mit ausgewiesener Expertise in der Rhythmologie.

Zusatzqualifikation Interventionelle Kardiologie

Spezialisierte kathetergestützte Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – mit ausgewiesener Expertise in der interventionellen Kardiologie.

Heart Failure Unit-Schwerpunktklinik

Spezialisierte Versorgung von Schwerverletzten – mit erfahrenen Teams und auf die Behandlung komplexer Verletzungen abgestimmten Strukturen.

B2HIR-Mitglied

Vernetzt für eine spezialisierte und qualitätsgesicherte Herz-Kreislauf-Versorgung.

Für eine moderne Diagnostik der Herzkranzgefäße: Center for Coronary Function

Herzbeschwerden verstehen, Ursachen finden, Behandlung verbessern

Brustschmerzen, Druckgefühl, Atemnot oder Erschöpfung – und trotzdem zeigt der Herzkatheter keine bedeutsame Verengung? Dann sind Sie nicht allein. Bei vielen Menschen, insbesondere auch bei Frauen, bestehen typische Beschwerden oder sogar Hinweise auf eine Durchblutungsstörung des Herzens, obwohl die großen Herzkranzgefäße weitgehend unauffällig sind.

Die Ursache kann trotzdem im Herzen liegen. Im Center for Coronary Function Berlin am Vivantes Klinikum im Friedrichshain beschäftigen wir uns gezielt mit diesen Erkrankungen. Unser Schwerpunkt liegt auf der Funktion der Herzkranzgefäße – also darauf, wie gut die Gefäße arbeiten und wie gut der Herzmuskel tatsächlich mit Blut und Sauerstoff versorgt wird.

Wir möchten, dass Menschen mit Brustschmerzen, Atemnot und anderen Beschwerden nicht mit der Aussage nach Hause gehen müssen: „Ihre Herzkranzgefäße sind unauffällig – wir wissen nicht, woher es kommt.“ Wir wollen genauer hinschauen.

Das hören wir häufig. Eine normale Herzkatheteruntersuchung ist eine wichtige Untersuchung. Sie zeigt, ob die großen Herzkranzgefäße verengt sind. Aber: Nicht jede Erkrankung der Herzkranzgefäße ist auf einem normalen Herzkatheterbild zu erkennen.

Auch die kleinsten Blutgefäße des Herzens können nicht richtig funktionieren. Oder ein Herzkranzgefäß kann sich vorübergehend verkrampfen und dadurch die Durchblutung des Herzmuskels beeinträchtigen. Das kann Beschwerden verursachen – auch wenn keine relevante Verengung sichtbar ist. Genau hier setzt die koronare Funktionsdiagnostik an.

Bei einer koronarphysiologischen Untersuchung schauen wir nicht nur auf die Form der Herzkranzgefäße, sondern darauf, wie sie funktionieren.

Über einen bereits bekannten Zugangsweg der Herzkatheteruntersuchung können wir verschiedene Messungen durchführen und gezielt untersuchen:

  • Wie gut kann sich das Herzkranzgefäß erweitern?
  • Wie gut wird der Herzmuskel durchblutet?
  • Funktionieren die kleinsten Gefäße des Herzens normal?
  • Reagieren die Gefäße auf bestimmte Reize richtig?
  • Gibt es Hinweise auf einen Krampf der Herzkranzgefäße?

Dafür können spezielle Druck- und Flussmessungen sowie ein medikamentöser Provokationstest eingesetzt werden. Das Ziel ist nicht einfach eine weitere Untersuchung. Wir möchten herausfinden, warum Sie Beschwerden haben – und damit eine Grundlage für eine gezielte Behandlung schaffen.

Vielleicht kennen Sie diese Situation: Sie haben Brustschmerzen oder Luftnot. Sie sind bei verschiedenen Ärztinnen und Ärzten gewesen. Es wurden Untersuchungen gemacht. Vielleicht wurde sogar ein Herzkatheter durchgeführt. Und am Ende heißt es: „Die Herzkranzgefäße sind frei.“

Trotzdem sind die Beschwerden da. Das bedeutet nicht, dass Sie sich die Beschwerden einbilden. Eine mögliche Ursache kann eine Funktionsstörung der Herzkranzgefäße sein.

Die Begriffe klingen kompliziert. Die Idee dahinter ist aber einfach.

ANOCA: Angina with Non-Obstructive Coronary Arteries. Sie haben Beschwerden, die zu einer Angina pectoris passen, aber keine relevante Verengung der großen Herzkranzgefäße.

INOCA: Ischaemia with Non-Obstructive Coronary Arteries. Hier gibt es Hinweise darauf, dass der Herzmuskel zeitweise nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird – obwohl die großen Herzkranzgefäße nicht relevant verengt sind. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel eine Erkrankung der kleinen Herzgefäße (Mikrozirkulation) oder ein Krampf der Herzkranzgefäße.

MINOCA: Myocardial Infarction with Non-Obstructive Coronary Arteries. Bei MINOCA kommt es zu einem Herzinfarkt, obwohl bei der Untersuchung keine relevante Verengung der großen Herzkranzgefäße gefunden wird. Auch hier ist es wichtig, die tatsächliche Ursache zu verstehen, denn unterschiedliche Ursachen benötigen unterschiedliche Behandlungen.

Eine koronare Funktionsdiagnostik kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn Sie

  • wiederkehrende Brustschmerzen oder Druckgefühl haben,
  • bei Belastung Atemnot oder ungewöhnliche Erschöpfung entwickeln,
  • trotz unauffälliger Herzkranzgefäße weiterhin Beschwerden haben,
  • Hinweise auf eine Durchblutungsstörung des Herzens haben, ohne dass eine relevante Verengung gefunden wurde,
  • wiederholt wegen ähnlicher Beschwerden ärztlich oder stationär behandelt wurden,
  • oder trotz Behandlung weiterhin typische Beschwerden haben.

Ob eine Untersuchung für Sie sinnvoll ist, entscheiden wir individuell anhand Ihrer Beschwerden und bisherigen Befunde.

Wer lange Beschwerden hat und keine eindeutige Erklärung bekommt, verliert leicht das Vertrauen in den eigenen Körper. Deshalb ist uns eines besonders wichtig: Ihre Beschwerden ernst zu nehmen.

Wenn wir verstehen, welcher Mechanismus hinter den Beschwerden steckt, können wir die Behandlung gezielter auswählen. Das kann dazu beitragen, Beschwerden zu reduzieren, die Lebensqualität zu verbessern und unnötige wiederholte Untersuchungen oder Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.

Eine gezielte Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung kann darüber hinaus dazu beitragen, das langfristige kardiovaskuläre Risiko zu reduzieren. Die koronare Funktionsdiagnostik ist inzwischen auch in den europäischen Leitlinien für Patientinnen und Patienten mit entsprechenden Beschwerden und Verdacht auf ANOCA/INOCA verankert.

Wenn Beschwerden trotz Behandlung bleiben

Manche Patientinnen und Patienten leiden trotz optimaler medikamentöser Behandlung weiterhin unter starken Beschwerden. Wenn gleichzeitig keine sinnvolle Möglichkeit für eine weitere Behandlung der Herzkranzgefäße besteht, kann in ausgewählten Fällen eine Coronary-Sinus-Reducer-Implantation infrage kommen.

Der Coronary Sinus Reducer ist ein kleines Implantat, das in die große Herzvene – den Koronarsinus – eingesetzt wird.

Das Prinzip klingt zunächst ungewöhnlich: Durch eine gezielte Verengung des Koronarsinus soll sich die Druck- und Blutverteilung im Herzmuskel verändern. Dadurch kann insbesondere die Durchblutung der inneren, weniger gut versorgten Bereiche des Herzmuskels verbessert werden.

Für wen kann der Coronary Sinus Reducer infrage kommen?

Die Behandlung richtet sich nicht an alle Menschen mit Brustschmerzen. Sie kann insbesondere für Patientinnen und Patienten mit chronischer, belastender Angina pectoris interessant sein, bei denen

  • die Beschwerden trotz einer optimalen medikamentösen Therapie weiter bestehen,
  • eine relevante koronare Erkrankung vorliegt,
  • eine weitere Stent- oder Bypassbehandlung nicht möglich oder nicht sinnvoll ist,
  • und die Beschwerden die Lebensqualität erheblich einschränken.

Ob diese Therapie geeignet ist, muss individuell und nach sorgfältiger Untersuchung entschieden werden.

Am Center for Coronary Function Berlin möchten wir nicht bei der Diagnose stehen bleiben. Wenn wir die Ursache Ihrer Beschwerden kennen, können wir gemeinsam überlegen, welche Behandlung für Sie die richtige ist. Dazu gehört bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit schwer behandelbarer Angina auch die Frage, ob eine Coronary-Sinus-Reducer-Implantation eine sinnvolle Therapieoption darstellen kann.

Unser Anspruch ist eine individuelle Behandlung – von der präzisen Diagnostik über die medikamentöse Therapie bis hin zu interventionellen Behandlungsmöglichkeiten.

Koronare Funktionsstörungen

Wir wollen nicht nur untersuchen. Wir wollen verstehen.

Am Center for Coronary Function Berlin verbinden wir drei Bereiche, denn noch immer gibt es viele Menschen mit koronaren Funktionsstörungen, bei denen die Erkrankung nicht erkannt wird. Unsere Vision ist, diese Dunkelziffer zu reduzieren.

Patientenversorgung

Wir diagnostizieren und behandeln Menschen mit Erkrankungen der koronaren Funktion und Mikrozirkulation.

Ausbildung

Wir schulen Ärztinnen und Ärzte aus anderen Kliniken und Praxen in der modernen koronaren Funktionsdiagnostik und bieten Kurse und praktische Fortbildungen an.

Forschung

Wir arbeiten wissenschaftlich an besseren Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und nehmen an klinischen Studien teil.

Zur Medizinwelt Kardiologie

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen und Expertise im Bereich Kardiologie.

Ihr Aufenthalt

Ist bei Ihnen eine Untersuchung (z.B. Herzkatheter, EPU) oder eine Behandlung (z. B. Einsetzen eines Herzschrittmachers oder Ablation) geplant, so erfolgt die Aufnahme vorzugsweise über unsere Ambulanz. Am Vortag der geplanten Untersuchung brauchen Sie dann nichts weiter zu tun, als sich zu der vereinbarten Uhrzeit in unserer Ambulanz einzufinden. Dort wird Ihnen die geplante Behandlung noch einmal ausführlich erläutert. Zudem finden vorbereitende Untersuchungen wie eine Blutabnahme und eine EKG-Aufzeichnung statt. Nach Abschluss der Voruntersuchungen können Sie die Klinik wieder verlassen. Am Untersuchungstag kommen Sie dann morgens wieder zu uns. Sollte es notwendig sein, dass Sie für die Behandlung nüchtern sind, werden wir Sie entsprechend informieren.

  • Krankenhaus-Einweisung Ihres Hausarztes
  • Kostenübernahme-Erklärung Ihrer Krankenkasse
  • Eine Liste aller Medikamente, die Sie einnehmen
  • wenn vorhanden: Arztbriefe, EKG und falls vorhanden Vorbefunde alter Untersuchungen
  • Waschutensilien

Wenn Sie wegen Herzrhythmusstörungen zu uns kommen, bringen Sie bitte, falls vorhanden, ein EKG Ihrer Herzrhythmusstörungen mit.

Vor einer Elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) sollten vor allem Medikamente, die den Herzrhythmus betreffen, rechtzeitig abgesetzt werden. Fragen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt. Sollte bei Ihnen eine elektrophysiologische Untersuchung oder eine Schrittmacher- oder ICD-Implantation geplant sein, so frühstücken Sie bitte am Behandlungstag nicht. Wenn Sie zu einer Kardioversion (Elektroschock) oder zum Schluck-Echo eingewiesen werden, erscheinen Sie bitte ebenfalls nüchtern zur Aufnahme.

Unsere Komfortstation am Klinikum im Friedrichshain bietet komfortable Einzel- oder Zweitbettzimmer mit hochwertigem Service für Selbstzahler oder privat Versicherte. Mehr zur Komfortunterbringung in Friedrichshain.

Den Entlassungstag teilen wir Ihnen so rechtzeitig mit, dass Sie in aller Ruhe Ihre Nach-Hause-Fahrt organisieren können. Gerne helfen wir Ihnen auch dabei. Für Ihren weiterbehandelnden Arzt geben wir Ihnen einen Arztbrief mit, in dem alle wichtigen Informationen (z. B. welche Untersuchungen bei Ihnen gemacht wurden und welche Medikamente Sie weiterhin einnehmen sollen) über Ihren Krankenhausaufenthalt stehen.

Besucher*innen sind auf unserer Abteilung herzlich willkommen. Um unseren Patient*innen aber die nötige Ruhe und Erholung zu ermöglichen, haben wir Besuchszeiten festgesetzt, die auf den jeweiligen Stationen ausgehängt sind. Selbstverständlich können Sie in Ausnahmefällen mit dem Stationspersonal auch andere Besuchszeiten vereinbaren.

In unserem Forschungslabor arbeitet ein hochqualifiziertes Team daran, klinische Fragestellungen aus dem Alltag weiter zu erforschen und neue Erkenntnisse für die medizinische Praxis zu gewinnen.

Das Vivantes Klinikum im Friedrichshain ist ein rauchfreies Krankenhaus. Bitte rauchen sie nur in den gekennzeichneten Raucherinseln.

Ihrem Wunsch, eine Klinikseelsorge zu sprechen, kommen wir gerne nach. Wenden Sie sich dazu bitte an die Stationsschwester.

Die Sprechzeiten unserer Ärzte und Ärztinnen sind auf den Stationen ausgehängt. Gerne können Sie auch das Pflegepersonal fragen.

Sie können von Ihrem Bett aus telefonieren oder angerufen werden. Das Pflegepersonal hilft Ihnen gerne bei der Beantragung eines Telefonapparates.

Falls Sie große Geldbeträge oder Wertgegenstände bei sich haben, bitten wir Sie, diese in ein Wertfach zu hinterlegen. Für den Verlust von Wertsachen können wir leider keine Haftung übernehmen.

Leitung der Klinik für Kardiologie Friedrichshain

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Termine und Sprechstunden

Gerne stehen wir Ihnen mit vielfältigen Sprechstunden und Terminmöglichkeiten zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 23 1591
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  • S8, S41, S42, S85 bis Haltestelle "Landsberger Allee", 20 Gehminuten entfernt 
  • Tram M5, M6, M8 bis Haltestelle "Klinikum im Friedrichshain"

Anfahrt mit dem Auto

  • Unser Parkhaus (kostenpflichtig) ist über den Ernst-Zinna-Weg erreichbar