Kardiologie und konservative Intensivmedizin

Klinikum im Friedrichshain

Die Klinik für Innere Medizin – Kardiologie und konservative Intensivmedizin am Vivantes Klinikum im Friedrichshain ist eine hoch spezialisierte Fachklinik mit einem breiten Spektrum moderner Diagnose- und Therapieverfahren, insbesondere zur Behandlung von Herzkranzgefäß-, Herzklappen- und Herzrhythmusstörungen.​

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Optimale Behandlung nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand

Die Klinik für Kardiologie und konservative Intensivmedizin in Friedrichshain hat im Jahr 2019 ein Zertifizierungsverfahren zur optimalen Behandlung von Patientinnen und Patienten nach außerklinisch überlebtem Herz-Kreislauf-Stillstand erfolgreich abgeschlossen.
Seitdem ist das Klinikum im Friedrichshain offiziell ein Cardiac Arrest Center und bietet insbesondere in der Schnittstelle mit dem Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr eine optimale Versorgung dieser schwerstkranken Patient*innen 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr.
 

Medizinische Angebote

In der Kardiologie am Vivantes Klinikum im Friedrichshain bieten wir Ihnen eine Vielzahl an Diagnostik- und Therapieangeboten: Herzkatheteruntersuchung, Elektrophysiologie sowie Herzrhythmusimplantate, die Therapie struktureller Herzerkrankungen und mehr.

Folgende Diagnostik- und Therapieangebote können wir Ihnen machen. Kontaktieren Sie uns bei Fragen gern. Wir beraten Sie.

  • Ruhe-EKG
  • Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung
  • externer Event-Recorder
  • Ergometrie
  • Echokardiographie (TTE, TEE, Stress-Echo)
  • Kardio-MRT
  • Spiroergometrie

  • Linksherzkatheter und Koronarintervention, inkl. aller komplexer Verfahren
  • Intrakoronare Bildgebung (IVUS, OCT)
  • Koronarphysiologische Untersuchungen, Vasospasmustest
  • Rechtsherzkatheter mit und ohne Belastung
  • Reducer-Implantation (Koronarsinusstent)
  • Myokardbiopsie, Perikardpunktion
  • Renale Denervation bei therapierefraktärer Hypertonie
  • Transkoronare Ablation bei Septumhypertrophie (TASH)

  • Diagnostik und Therapie von ventrikulären und supraventrikulären Herzrhythmusstörungen
  • Durchführung aller gängigen Ablationsverfahren, inkl. PVI und VT-Ablationen
  • Schrittmacherimplantationen, inkl. kabellose HSM
  • Implantierbarer Defibrillator (ICD), inkl. subkutaner ICD
  • Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT-P und CRT-D) und Kardiale Kontraktionsmodulation bei Herzinsuffizienz
  • Event-Recorder
  • Elektrische Kardioversion

 

Eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU) ist eine spezielle Form der Herzkatheteruntersuchung. Sie dient der genaueren Beurteilung von Herzrhythmusstörungen oder des Reizleitungssystems im Herzen, sowie der Behandlung mittels Katheterablation.

Herzrhythmusstörungen werden im EKG dokumentiert oder machen sich im Alltag z.B. durch plötzlich auftretendes Herzrasen bemerkbar. Dies führt zur Indikationsstellung einer elektrophysiologischen Untersuchung und ggf. einer Ablationsbehandlung.

Es wird zunächst eine örtliche Betäubung im Bereich der rechten Leiste durchgeführt. Anschließend werden über die Leistengefäße spezielle Katheter im Herzen platziert. Über diese Katheter können die Herzströme direkt aus dem Herzen abgeleitet werden, aber auch elektrische (nicht spürbare) Impulse abgegeben werden. Lassen sich Herzrhythmusstörungen auslösen, so können der Ursprungsort und der zugrunde liegende Mechanismus der Rhythmusstörung aufgedeckt werden.

Zur Behandlung werden spezielle, steuerbare Ablationskatheter an den Ursprungsort der Rhythmusstörung vorgebracht. Mittels Radiofrequenzstrom wird an der Spitze des Ablationskatheters Hitze erzeugt, die zu einer Verödung des Herzmuskelgewebes an der betroffenen Stelle führt und somit das erneute Auftreten der Rhythmusstörung verhindert. Bei manchen Verfahren erfolgt die Katheterablation auch durch Anwendung von Kälte (sog. Cryoablation).

Bei komplexen Herzrhythmusstörungen kommen moderne 3D-Mappingsysteme (CARTO und Rhythmia) zur Anwendung. Hierbei wird mithilfe von computergestützten Systemen ein dreidimensionales Bild der Herzinnenräume sowie der elektrischen Erregungsabläufe erzeugt. Mithilfe dieser millimetergenauen „elektrischen Landkarte“ des Herzens können komplexe Herzrhythmusstörungen exakt analysiert und die Ablation genau gesteuert werden.

  • Minimalinvasive Therapie der Mitralklappeninsuffizienz (MitraClip, PASCAL)
  • Minimalinvasive Rekonstruktion der Trikuspidalklappe (TriClip, PASCAL)
  • Kathetergestützter Aortenklappenersatz (TAVI) im DHZC
  • Ballonvalvuloplastie von Klappenstenosen
  • Verschluss des persistierenden Foramen ovale (PFO)
  • Verschluss atrialer und ventrikulärer Septumdefekte (ASD, VSD)
  • Interventioneller Verschluss des Vorhofohres
  • Interventioneller Verschluss paravalvulärer Leckagen
  • Endovaskuläre Therapie angeborener Aortenerkrankungen bei Erwachsenen

  • Echokardiographie, inkl. Streßechokardiographie
  • Transösophageale (Kontrast)-Echokardiographie
  • Kardio-MRT, Kardio-CT, Myokardszintigraphie, PET-CT

Als Intensivstation eines Maximalversorgungskrankenhauses betreuen wir ein breites Spektrum intensivpflichtiger Patientinnen und Patienten aus allen Fachbereichen der Inneren Medizin sowie aus sämtlichen operativen Fächern mit einem maximalen Therapieangebot und sämtlichen diagnostischen Verfahren der modernen Intensivmedizin.

ECMO-Therapie

Anhand des Behandlungs-Portfolios unseres Kompetenzzentrums für ECMO-Therapie unterbreiten wir allen Berliner und Brandenburger Kliniken folgende Therapieangebote:

  • 24/7 Vorhaltung eines ARDS-ECMO-Teams zur Akutversorgung von ARDS-Patient*innen mit extrakorporaler Lungen-Unterstützung auf Intensivstationen anderer Kliniken – VV-ECMO
  • 24/7 Alarmierbarkeit für Reanimationen und kardiogener Schock in Herzkatheterlaboren, Rettungsstellen und Intensivstationen anderer Kliniken – VA-ECMO/eCPR
  • 24/7 Übernahmebereitschaft für Patient*innen zu allen oben genannten Indikationen

Medizinische Angebote der ITS1

  • Vorhaltung sämtlicher intensivmedizinischer Prozeduren
  • 13 Beatmungsplätze (invasiv und nicht-invasiv)
  • Versorgung einer großen Zahl an Patient*innen nach überstandener Reanimation mit therapeutischer Hypothermie und Inhalationsnarkose (AnaConDa) sowie leitliniengerechte neurologische Prognoseabschätzung nach SOP
  • Betreuung von Patient*innen mit akutem Lungenversagen (ARDS) und Versorgung dieser Patient*innen mit VV-ECMO
  • Versorgung und Betreuung von Patient*innen im kardiogenen Schock, z.B. nach großem Herzinfarkt mit extrakorporalem Life Support (ECLS, VA-ECMO) im Sinne einer minimalisierten Herz-Lungen-Maschine
  • Versorgung von Patient*innen unter laufender Reanimation durch Anschluss an eine minimalisierte Herz-Lungen-Maschine (eCPR)
  • Versorgung und Betreuung von Patient*innen im kardiogenen Schock mit Linksherzassistsystemen (Impella)
  • hämodynamisches Monitoring mittels PiCCO und Rechtsherzkatheter
  • alle Formen der Nierenersatztherapie und Plasmaseparation in Kooperation mit der Klinik für Nephrologie
  • Versorgung von akuten Koronarsyndromen in Kooperation mit dem Linksherzkathetermessplatz und kardiologischem Hybrid-OP
  • 24h-Möglichkeit zur transösophagealen Echokardiografie vor Ort
  • Vorhalten gastroenterologischer Endoskopie und pulmologischer Endoskopie in Kooperation mit den anderen internistischen Kliniken
  • durchgehendes Vorhandensein interventioneller und nicht interventioneller radiologischer Diagnostik und Therapie
  • enge Verzahnung mit der Rettungsstelle einschließlich der Versorgungsleitung bei schweren Krankheitsbildern im dortigen Schockraum

 

Ihr Aufenthalt

Ist bei Ihnen eine Untersuchung (z.B. Herzkatheter, EPU) oder eine Behandlung (z. B. Einsetzen eines Herzschrittmachers oder Ablation) geplant, so erfolgt die Aufnahme vorzugsweise über unsere Ambulanz. Am Vortag der geplanten Untersuchung brauchen Sie dann nichts weiter zu tun, als sich zu der vereinbarten Uhrzeit in unserer Ambulanz einzufinden. Dort wird Ihnen die geplante Behandlung noch einmal ausführlich erläutert. Zudem finden vorbereitende Untersuchungen wie eine Blutabnahme und eine EKG-Aufzeichnung statt. Nach Abschluss der Voruntersuchungen können Sie die Klinik wieder verlassen. Am Untersuchungstag kommen Sie dann morgens wieder zu uns. Sollte es notwendig sein, dass Sie für die Behandlung nüchtern sind, werden wir Sie entsprechend informieren.

  • Krankenhaus-Einweisung Ihres Hausarztes
  • Kostenübernahme-Erklärung Ihrer Krankenkasse
  • Eine Liste aller Medikamente, die Sie einnehmen
  • wenn vorhanden: Arztbriefe, EKG und falls vorhanden Vorbefunde alter Untersuchungen
  • Waschutensilien

Wenn Sie wegen Herzrhythmusstörungen zu uns kommen, bringen Sie bitte, falls vorhanden, ein EKG Ihrer Herzrhythmusstörungen mit.

Vor einer Elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) sollten vor allem Medikamente, die den Herzrhythmus betreffen, rechtzeitig abgesetzt werden. Fragen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt. Sollte bei Ihnen eine elektrophysiologische Untersuchung oder eine Schrittmacher- oder ICD-Implantation geplant sein, so frühstücken Sie bitte am Behandlungstag nicht. Wenn Sie zu einer Kardioversion (Elektroschock) oder zum Schluck-Echo eingewiesen werden, erscheinen Sie bitte ebenfalls nüchtern zur Aufnahme.

Unsere Komfortstation am Klinikum im Friedrichshain bietet komfortable Einzel- oder Zweitbettzimmer mit hochwertigem Service für Selbstzahler oder privat Versicherte. Mehr zur Komfortunterbringung in Friedrichshain.

Den Entlassungstag teilen wir Ihnen so rechtzeitig mit, dass Sie in aller Ruhe Ihre Nach-Hause-Fahrt organisieren können. Gerne helfen wir Ihnen auch dabei. Für Ihren weiterbehandelnden Arzt geben wir Ihnen einen Arztbrief mit, in dem alle wichtigen Informationen (z. B. welche Untersuchungen bei Ihnen gemacht wurden und welche Medikamente Sie weiterhin einnehmen sollen) über Ihren Krankenhausaufenthalt stehen.

Besucher*innen sind auf unserer Abteilung herzlich willkommen. Um unseren Patient*innen aber die nötige Ruhe und Erholung zu ermöglichen, haben wir Besuchszeiten festgesetzt, die auf den jeweiligen Stationen ausgehängt sind. Selbstverständlich können Sie in Ausnahmefällen mit dem Stationspersonal auch andere Besuchszeiten vereinbaren.

In unserem Forschungslabor arbeitet ein hochqualifiziertes Team daran, klinische Fragestellungen aus dem Alltag weiter zu erforschen und neue Erkenntnisse für die medizinische Praxis zu gewinnen.

Das Vivantes Klinikum im Friedrichshain ist ein rauchfreies Krankenhaus. Bitte rauchen sie nur in den gekennzeichneten Raucherinseln.

Ihrem Wunsch, eine Klinikseelsorge zu sprechen, kommen wir gerne nach. Wenden Sie sich dazu bitte an die Stationsschwester.

Die Sprechzeiten unserer Ärzte und Ärztinnen sind auf den Stationen ausgehängt. Gerne können Sie auch das Pflegepersonal fragen.

Sie können von Ihrem Bett aus telefonieren oder angerufen werden. Das Pflegepersonal hilft Ihnen gerne bei der Beantragung eines Telefonapparates.

Falls Sie große Geldbeträge oder Wertgegenstände bei sich haben, bitten wir Sie, diese in ein Wertfach zu hinterlegen. Für den Verlust von Wertsachen können wir leider keine Haftung übernehmen.

Leitung der Kardiologie in Friedrichshain

Porträt von Prof. Dr. med. Stephan Kische
Kontaktperson: Prof. Dr. med. Stephan Kische
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: Dr. med. Anne Bärisch
Leitende Oberärztin
Stellvertretende Chefärztin

Kontakt

Kontaktperson: Catrin Kollock
Chefarztsekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 23 1174
Fax:030 130 23 2063

Kontaktperson: Jessica Jenderze
Patientenmanagement

Kontakt

Kontaktperson: Ramona Stommel
Stationspflegeleitung
Station 34

Kontakt

Kontaktperson: Elizabeth Neumann
Stationspflegeleitung
Fachliche Koordination Intensivstation 1

Kontakt

Kontaktperson: Oliver Aurin
Stationspflegeleitung
Organisatorische Koordination Intensivstation 1

Kontakt

Kontaktperson: Nikka Strate
Funktionsdienstleitung

Kontakt

Termine und Sprechstunden

Gerne stehen wir Ihnen mit vielfältigen Sprechstunden und Terminmöglichkeiten zur Verfügung. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin.

Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 23 1591
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