
Die Operation: Wie Sie sich am besten vorbereiten
Damit Sie sich gut auf die OP, den Krankenhausaufenthalt, die Reha und die Zeit danach vorbereiten können, haben wir Ihnen ein Infopaket zusammengestellt.
Gut vorbereitet in die Operation
Die Vorbereitung auf die Implantation eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks umfasst mehrere aufeinander abgestimmte Bereiche. Sie dient dazu, den Eingriff sicher zu planen, Risiken zu minimieren und Sie bestmöglich auf die Operation sowie die Zeit danach vorzubereiten:
- Vorbereitung Ihres Zuhauses für die Zeit nach der Reha
- Vorbereitung auf die Operation
- Vorbereitung für den stationären Aufenthalt
- Vorbereitung Anschlussheilbehandlung (Reha)
Wir unterstützen Sie bei jedem Schritt mit unseren langjährigen Erfahrungen und unserer Expertise in der umfassenden Patient*innenversorgung. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie.
Vorbereitung Ihres Zuhauses für die Zeit nach der Reha
Den Alltag nach einer Hüft- und Knieoperation allein zu Hause zu meistern, erfordert Planung und eine gute Vorbereitung. Hier haben wir unsere Empfehlungen zusammengetragen:
Vorbereitung auf die Operation

Bei einer im Voraus geplanten OP besteht die Möglichkeit, sich gut auf diese vorzubereiten und zwar mit einfachen sportlichen Übungen und mit entsprechender Ernährung. Sie werden sehen, es lohnt sich. Sie werden schneller regenerieren. Wir möchten Sie herzlich einladen, unseren Ratgeber „Fit werden für eine OP“ durchzulesen und sich inspirieren zu lassen.
Sie erhalten außerdem von uns ein Waschset mit Anleitung zur Vorbereitung auf die Operation.
Hinweis Privatpatienten: Krankenversicherungsnummer mitbringen

Sie haben sich für einen implantatbezogenen Eingriff entschieden, der an das Implantateregister Deutschland gemeldet werden muss. Vivantes ist als Gesundheitseinrichtung, die Implantate einsetzt, gesetzlich dazu verpflichtet diese Eingriffe mit der Krankenversicherungsnummer an das Implantateregister Deutschland zu melden. Das Implantateregister Deutschland soll die Sicherheit und Qualität sowie die medizinische Versorgung mit Implantaten verbessern.
Die Krankenversicherungsnummer (KVNR) von Privatversicherten besteht aus zehn Zeichen (ein Großbuchstabe gefolgt von 9 Ziffern) und ist grundsätzlich ein Leben lang gültig. Die KVNR ist nicht identisch mit Ihrer Versicherungsnummer bzw. Vertrags- oder Servicenummer, die Sie von Ihrer privaten Krankenversicherung erhalten haben.
Bringen Sie die KVNR zu Ihrem stationären Aufenthalt mit. Falls Sie noch keine KVNR von Ihrer privaten Krankenversicherung erhalten haben, erfragen Sie diese bitte rechtzeitig vor Ihrem stationären Aufenthalt bei Ihrer Krankenversicherung.
Vorbereitung auf den stationären Krankenhausaufenthalt
Handtücher
Hygieneartikel
Schlafanzug/ Nachthemd
Unterwäsche
Bademantel
Bequeme Kleidung wie z. B. Jogginganzug
Bequemes, festes Schuhwerk, am besten Turnschuhe
Einen langen Schuhanzieher
Lange Socken
Bereits vorhandene Hilfsmittel wie Unterarmstützen, Greifhilfe, Strumpfanziehhilfe, Arthrodesekissen
Kopfhörer
Aktuelle Liste Ihrer Medikamente die Sie z. Zt. einnehmen müssen
Delir kann eine Komplikation nach der Operation sein. Um diese zu vermeiden, kann es hilfreich sein, wenn Sie noch folgende Dinge einpacken bzw. diese nicht zu Hause vergessen:
- Lesebrille / Hörgerät / Zahnprothesen
- Private Fotos
- Lieblingsgetränk und Lieblingsessen
- Kreuzworträtsel / Buch / Musik / Handarbeitsmaterial z.B. Strickzeug
- Kalender / Wecker
- Schreibutensilien für Notizen und Fragen
- Schlafmaske
Damit wir bereits am ersten Tag nach der Operation mit der Physiotherapie anfangen können, wäre es von Vorteil, wenn Sie folgende Sachen im Gepäck hätten: festes Schuhwerk, Bademantel, Jogginganzug oder ähnlich weite, legere Kleidung, langer Schuhlöffel, eigene Gehstützen (falls bereits vorhanden), sonstige bisher benötigte Hilfsmittel wie Rollator, Greifzange, Sockenanzieher etc.
Im Krankenhaus mit Schmerzen

Schmerzen wirken sich auf den gesamten Genesungsprozess aus. Eine effiziente und lückenlose Schmerztherapie ist wichtig, um Ihre schnelle Genesung zu unterstützen.
Um Ihren Schmerz „sichtbar“ zu machen, ist es wichtig, Ihre Schmerzstärke regelmäßig zu erfragen. Hierzu nutzen wir diese Skala, die es Ihnen ermöglicht uns Ihren Schmerz zu beziffern.
Wir werden Sie regelmäßig nach Ihrer Schmerzstärke fragen. Sagen Sie uns aber bitte auch zwischendurch frühzeitig Bescheid, sollten Sie Schmerzen haben.
Alle weiteren Infos rund um Schmerz haben wir Ihnen in diesem Ratgeber zusammengefasst:
Mehr über Schmerzen nach der Hüft- bzw. Knieoperation finden Sie hier:
Vorbereitung Ihrer Reha

Da Sie nach Ihrem Krankenhausaufenthalt zeitnah in eine Reha starten, sollten Sie die Taschen dafür, wenn möglich schon vor der Operation, packen. Nach der Operation wird es Ihnen schwerfallen, da Ihre Bewegung eingeschränkt ist.
- Ihnen vorliegende medizinische Unterlagen wie:
Entlassungsbrief, aktuelle Röntgenbilder, Medikamentenplan
(BMP)/Aufstellung der Medikamente, die Sie regelmäßig
einnehmen und die Sie ggf. im Tagesverlauf benötigen. - Erforderliche Hilfsmittel (Gehhilfen/ Rollator/ Rollstuhl).
- Patienten mit Gehhilfen empfehlen wir, einen kleinen
Rucksack mitzubringen. - Sportbekleidung wie Trainings- oder Jogginganzug, wenn
vorhanden: Turnschuhe. - Ein Handtuch als Unterlage für die Nutzung der Geräte.
- Etwas Kleingeld für die Benutzung der Getränkeautomaten.
- Genaue Adresse Ihres Hausarztes/behandelnden Facharztes
mit Telefonnummer, Ihrer Krankenkasse bzw.
Krankenversicherung. - Nachweise über bereits gezahlte Zuzahlungen im laufenden
Jahr. - Ihre Bankverbindung für eine eventuelle
Fahrtkostenerstattung. - Persönliche Gegenstände und Wertgegenstände sollten
weitgehend zu Hause gelassen werden. - Ausgefüllte und unterschriebene Fragebögen und Erklärungen,
die sie mit der schriftlichen Einladung zur Reha erhalten. - Bei Sprachbarriere Dolmetscher/ Adresse Kontaktperson







