
Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie
Klinikum im Friedrichshain
Die Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie am Klinikum im Friedrichshain ist spezialisiert auf die Bereiche Innere Medizin des Alters sowie Frührehabilitation. Behandelt wird ein breites Spektrum akuter sowie chronischer Erkrankungen, die einen stationären Aufenthalt erfordern.
Geriatrie – Altersmedizin ist die Lehre des alternden Menschen
Die Behandlung in der Geriatrie in Berlin-Friedrichshain hat auch immer die Verbesserung der Selbstständigkeit und Lebensqualität im Blick.
Wen behandelt die Geriatrie in Friedrichshain?
Diese typischen geriatrischen Erkrankungen treten altersbedingt sehr häufig auf:
- Stürze mit einhergehender Bewegungsunfähigkeit (Immobilität)
- Inkontinenz
- Mangelernährung
- Verlust von Muskelmasse
- Gebrechlichkeit
- Austrocknung aufgrund geringer Trinkmenge
- chronischer Schmerz
Die geriatrische Medizin behandelt ebensolche Patient*innen, die häufig älter als 65 Jahre sind. Die Mehrzahl der Altersgruppe gehört zu den über 80-Jährigen.
Geriatrische Patient*innen weisen einen hohen Grad an Gebrechlichkeit und das Vorhandensein von mehreren Krankheiten gleichzeitig auf. Eine bestmögliche Versorgung benötigt daher einen ganzheitlichen Blick und Ansatz.
Verbesserung der Lebensqualität und Autonomie
In der Altersmedizin verfolgen wir wichtige Aufgaben und Ziele: Multimorbidität – also das Vorhandensein mehrerer schwerer Erkrankungen – gilt es zu erkennen und zu behandeln, immer mit dem Blick auf den Erhalt sozialer Teilhabe und Selbstständigkeit. Auch die Verhinderung einer drohenden Pflegebedürftigkeit steht im Fokus unserer Behandlungen.
Geriatrie umfasst daher nicht nur die organorientierte Medizin, sondern zusätzlich die Behandlung im interdisziplinären Team. Wir möchten nicht nur den funktionellen Status und die Lebensqualität des alternden Menschen verbessern, sondern auch die Autonomie fördern.
Übersicht Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie
Wiederherstellung verlorengegangener Funktionen durch Frührehabilitation
Für die bestmögliche Wiederherstellung der Selbstständigkeit: Die Frührehabilitation beginnt schon während des Krankenhausaufenthalts in der Geriatrie.
Die vorhandenen Strukturen ermöglichen neben der medizinischen Versorgung der Akuterkrankung eine gleichzeitige frührehabilitative Therapie. Diese rehabilitativen Maßnahmen ermöglichen bereits während des Krankenhausaufenthalts die Wiederherstellung verlorengegangener Funktionen durch ein multiprofessionelles Therapeut*innenteam.
Interdisziplinär & kompetent: Unser multiprofessionelles Team
Die Schwerpunkte der Klinik für Geriatrie erfordern interdisziplinäre Strukturen aufgrund des breiten Behandlungsspektrums und der hohen Komplexität der individuellen Fälle.
Deshalb bestehen unter anderem enge Kooperationen mit den Kliniken für Nephrologie, Neurochirurgie, Neurologie, Onkologie, Orthopädie und Unfallchirurgie.
Ein multiprofessionelles Team, bestehend aus den Bereichen speziell geschulter aktivierender Pflege, Logopädie, Psychologie, Physio- und Ergotherapie sowie dem Sozialdienst, steht für die spezifischen Erfordernisse der komplexen Krankengeschichten bereit.
Medizinische Angebote
Die Schwerpunkte der Klinik für Geriatrie in Friedrichshain liegen insbesondere in der interdisziplinären Alterstraumatologie. Bei der Versorgung geriatrischer Patient*innen, die nach einem erlittenen Trauma stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, arbeitet die Geriatrie eng mit der Klinik für Unfallchirurgie zusammen. Als zertifiziertes überregionales Traumazentrum verfügt die Unfallchirurgie über die notwendige Expertise, ältere Menschen nach Unfallereignissen mit angepassten und möglichst schonenden Methoden zu behandeln.
Die Klinik für Geriatrie in Friedrichshain bringt dabei eine hohe internistische Kompetenz in der Altersmedizin ein und behandelt Begleiterkrankungen konsequent im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes. Ergänzend kommt ein multiprofessionelles Team im Rahmen der Frührehabilitation zum Einsatz, um eine sichere, strukturierte und vertrauensvolle Versorgung zu gewährleisten.
Die geriatrische Versorgung soll in Situationen, in denen eine schwere akute Erkrankung einen Krankenhausaufenthalt erforderlich macht, durch ein frührehabilitatives Therapieangebot die Selbstständigkeit der Betroffenen erhalten.
Für mehr Selbstständigkeit: Frührehabilitation in der Geriatrie in Friedrichshain
Unser frührehabilitatives Therapieangebot soll Betroffenen dabei helfen, ihre Selbständigkeit wiederzuerlangen
Geriatrische Patientinnen und Patienten sind mindestens 70 Jahre alt und leiden in der Regel unter mehreren chronischen Erkrankungen. Kommt eine schwere akute Erkrankung hinzu und hierdurch ein stationärer Krankenhausaufenthalt, dann ist häufig die Rückkehr in die eigene Häuslichkeit gefährdet und ein Verlust der Autonomie die Folge.
Frührehabilitative Behandlung während des Krankenhausaufenthalts
Die geriatrische Komplexbehandlung ermöglicht rehabilitative Therapien bereits in der Akutphase des Krankenhausaufenthaltes. Zum Einsatz kommt ein multiprofessionelles therapeutisches Team mit Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Psychologie und Sozialdienst. Hinzu kommen besonders geschulte Pflegekräfte mit einem erhöhten Pflegeschlüssel sowie Fach- und Ärzt*innen für Innere Medizin und Geriatrie. Ziel der geriatrischen frührehabilitativen Komplexbehandlung ist die Reduktion des Pflegebedarfs und die Wiedererlangung der Selbstständigkeit.
Fachübergreifende Frührehabilitation
Die Klinik für Innere Medizin und Geriatrie im Klinikum im Friedrichshain ist spezialisiert auf die stationäre Versorgung von Patient*innen jeden Alters, die aufgrund der individuellen Krankengeschichte neben der akutmedizinischen Versorgung gleichzeitig bereits in früher Phase auf rehabilitative Maßnahmen angewiesen sind. Oft handelt es sich um lange und komplikationsreiche Krankheitsverläufe, durch die der Allgemeinzustand stark vermindert wurde.
Ein multiprofessionelles therapeutisches Team unter der Leitung von (Fach-)Ärzt*innen für Physikalische und Rehabilitative Medizin soll durch intensive Behandlungen den drohenden Verlust der Autonomie reduzieren und bestenfalls die Selbstständigkeit ermöglichen.
Ein wichtiges Ziel der Physiotherapie im Rahmen der Frührehabilitation ist es, die Selbstständigkeit zu wahren, zu fördern und zu erreichen. Unsere Physiotherapeut*innen der Klinik für Geriatrie in Friedrichshain helfen Ihnen dabei.
Physiotherapeutische Behandlung in der Geriatrie in Friedrichshain
Besonders ältere Menschen leiden an abnehmender Muskelkraft. Insbesondere die Handkraft kann nachlassen oder eine gestörte Feinmotorik kann erschwerend hinzukommen. Gleichgewichtsstörungen mit Schwindel und generell eine körperlich-reduzierte Ausdauer können zum Problem werden. Speziell für das eigenständige Leben in der häuslichen Umgebung trainieren wir in der Physiotherapie deshalb bestimmte Fähigkeiten – z.B. das Treppensteigen, die Bewältigung von Stolperfallen, das Heben von Gegenständen und vieles mehr.
Aktive und passive Maßnahmen der Physiotherapie
Die Physiotherapie unterscheidet aktive und passive Maßnahmen. Zu den aktiven Maßnahmen, bei denen die Betroffenen selbst einen wichtigen Beitrag leisten müssen, zählen Krankengymnastik, Bewegungstherapie und Atemtherapie. Die passiven Maßnahmen beinhalten hydrotherapeutische Anwendungen wie Wickel und Packungen, Manuelle Lymphdrainage im Rahmen der komplex physikalischen Entstauungstherapie, Massagen, Elektrotherapie, Wärme- und Ultraschalltherapie. Die physikalische Therapie – im griechischen physis = Natur – nutzt natürliche Maßnahmen, um einen günstigen Einfluss auf die Körperfunktionen zu nehmen, die besonders bei älteren Menschen ein wesentlicher Bestandteil therapeutischer Möglichkeiten sind.
Therapieziele der Physiotherapie in unserer Geriatrie
In der Physiotherapie lassen sich folgende Therapieziele erreichen:
- Schmerzlinderung
- Erhaltung und Verbesserung der Funktion des Bewegungssystems, wie z.B. die Gelenkbeweglichkeit, Belastbarkeit und muskuläre Stabilität
- Verbesserung von Durchblutung und Nährstoffversorgung verschiedener Gewebe, Reduktion von Ödemen
- Verbesserung der allgemeinen körperlichen Fitness, besonders der Herz-Kreislauffunktion und der Atmung
Die Ergotherapie in der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie in Friedrichshain unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, wieder bestmöglich selbstständig und handlungsfähig zu werden.
Für mehr Selbstständigkeit: Behandlung durch Ergotherapie
Im Alter bestehen häufig viele Erkrankungen gleichzeitig (Multimorbidität). Aus diesem Grund sind unsere Patientinnen und Patienten besonders gefährdet, ihre Selbständigkeit sowie Individualität in vielen Bereichen des täglichen Lebens zu verlieren. Mithilfe der Ergotherapie möchten wir die Lebensqualität durch mehr Selbstständigkeit verbessern und die größtmöglicher Teilhabe im individuellen Umfeld ermöglichen.
Auf Augenhöhe und individuell abgestimmt: Ziele und Therapieplan
Gemeinsam erarbeiten unsere Ergotherapeut*innen mit den Patient*innen individuelle Ziele auf Aktivitätsebene. Außerdem richten wir uns nach den individuellen Betätigungen und Bedürfnissen unserer Patient*innen. Zu den elementaren Inhalten ergotherapeutischer Behandlung zählen beispielhaft:
- das gezielte Training der Selbstversorgung im Alltag, wie z.B. bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden, Kochen sowie Essen
- sensomotorisches Training bei neurologischen Erkrankungen, z.B. nach dem Bobath-Konzept
- allgemeine Bewegungsübungen für den gesamten Körper zur Förderung von Kreislauf und Mobilität, z.B. Gymnastik und Gangschulung
- Anpassung und Erprobung notwendiger Hilfsmittel, wie Wannen- und Duschsitz sowie Essbesteck
- neuropsychologische Therapie zur Verbesserung der Hirnleistungen wie Wahrnehmung, Orientierung, Konzentration, Erinnerungs- und Merkfähigkeit
- sozial-kommunikative Therapie zum Erhalt von sozialen Fähigkeiten
In den Aufgabenbereich der Psycholog*innen in der Geriatrie im Vivantes Klinikum im Friedrichshain fällt insbesondere die neuropsychologische Untersuchung des geistigen Leistungsvermögens.
Was ist Neuropsychologie?
Die Neuropsychologie schaut sich unter anderem die Denkleistung, visuelle Wahrnehmungsleistung und Konzentrationsfähigkeit an.
Die Neuropsychologie ist eine Arbeitsrichtung der Psychologie und beschäftigt sich mit den Folgen von Gehirnerkrankungen auf die geistige Leistungsfähigkeit, auf das Sozialverhalten und auf das psychische Erleben. Typische Hirnerkrankungen können neurodegenerative Erkrankungen (Demenzen) oder Schlaganfälle darstellen. Aber auch größere operative Eingriffe können – zumindest kurzfristig danach – die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
Neuropsychologische Diagnostik
Im Diagnostikprozess geht es neben dem Aufdecken beeinträchtigter Leistungsbereiche auch immer um das Aufspüren intakter geistiger Fähigkeiten und Ressourcen unserer Patient*innen. Auch die Suche nach den Möglichkeiten, krankheitsbedingte Hirnfunktionsstörungen zu behandeln ist Teil der Neuropsychologie. Folgende Bereiche werden in der Regel während einer neuropsychologischen Diagnostik untersucht:
- Gedächtnisfunktionen
- Orientierung
- Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit
- visuelle Wahrnehmungsleistungen
- räumliche Fähigkeiten
- sprachliche Fähigkeiten
- Denkleistungen
- Sozialverhalten
- psychische Befindlichkeiten
Neuropsychologische Behandlung von Hirnfunktionsstörungen in der Geriatrie
Die Neuropsychologie hält neben der Diagnostik von Hirnfunktionsstörungen auch spezielle Therapiemöglichkeiten dieser Beeinträchtigungen bereit. Die Geriatrie in Friedrichshain bietet die systematische Behandlung von Störungen in den Hirnleistungsbereichen an.
Behandlungsanlässe in der Neuropsychologie:
- Störung der intellektuellen Leistungsfähigkeit
- Störungen der visuellen Wahrnehmnug, z.B. bei Gesichtsfeldausfall oder Probleme der Objekterkennung (Agnosie)
- Neglect, d.h. Vernachlässigung einer Körperseite
- Störungen der Krankheitseinsicht (Anosognosie)
- Störungen der Krankheitsverarbeitung
- Aufmerksamkeitsstörungen und Konzentrationsstörungen
- Gedächtnisstörungen
- Verhaltensstörungen (gestörte Impulskontrolle)
- Antriebsstörungen (z.B. Apathie)
- emotionale Störungen (z.B. Depression, Angst)
Neuropsychologische Therapie in Berlin-Friedrichshain
Damit Sie glücklich durchs Leben gehen können: Bei emotionalen Krisen und Depression infolge einer belastenden Krankheitsgeschichte sind wir für Sie da.
Eine gezielte neuropsychologische Behandlung besitzt eine hohe Relevanz für die Erholung beeinträchtigter Hirnfunktionen. Auch für die Akzeptanz von geistigen Leistungseinbußen sowie für das Erlernen von Kompensationsstrategien, welche beeinträchtigte Teilleistungen im Alltag ausgleichen können, ist die Therapie sinnvoll.
Ein wichtiger Baustein der Neuropsychologie: Gesprächstherapeutische Interventionen
Die aktuelle Situation unserer Patient*innen, also die Erkrankung und der damit verbundene Krankenhausaufenthalt, kann mitunter seelische Belastungen hervorrufen. In Fällen einer schwierigen Krankheitsverarbeitung, bei Depressionen, Angststörungen, Anpassungsproblemen an die aktuelle Situation oder bei emotionalen Krisen können therapeutische Angebote in Form von entlastenden und unterstützenden Gesprächen oder die Anwendung gezielter Entspannungsverfahren hilfreich sein.
Wir sind für Sie da: Angehörigenarbeit
Auch die Angehörigen unserer Patientinnen und Patienten tragen häufig eine große Last. Daher ist uns die Unterstützung der Angehörigen wichtig. Hierzu können klärende Gespräche über neuropsychologische Krankheitsbilder oder auch die Suche nach Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige gehören.
In der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie in Friedrichshain werden im Rahmen der Logopädie Beeinträchtigungen der Sprache, des Sprechens und der Stimme diagnostiziert und behandelt.
Behandlung von Schluckstörungen in der Geriatrie
Unsere Logopäd*innen helfen bei Schluckstörungen, dem gestörtem Zugriff auf den Wortschatz oder auch der Verbesserung der Artikulationsgenauigkeit
Beeinträchtigungen im Bereich der Sprache, des Sprechens und der Stimme können Autonomie und Selbstbewusstsein eines Menschen in besonderer Weise betreffen. Denn eine ungestörte Kommunikationsfähigkeit stellt die Basis für einen konstruktiven Austausch mit der Umwelt dar.
Ein großes logopädisches Behandlungsgebiet in der Geriatrie in Friedrichshain stellen die Schluckstörungen dar. Diese werden häufig – wie auch viele andere Kommunikationsstörungen – durch neurologische Erkrankungen wie zum Beispiel Hirninfarkte, Demenzen oder Morbus Parkinson verursacht.
Individuell abgestimmt: Therapieziele in der Logopädie
Auf der Basis einer sorgfältigen Befunderhebung formulieren unsere Logopäd*innen individuell an den jeweiligen Patienten bzw. die jeweilige Patientin angepasste Therapieziele. Diese werden, soweit möglich, gemeinsam mit dem Patienten oder der Patientin erarbeitet.
Logopädische Hilfe bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen
Die Geriatrie am Klinikum im Friedrichshain bietet neben der Beratung, Diagnostik und Therapie bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen auch eine patientenzentrierte und störungsspezifische Beratung bzw. Angehörigenberatung an.
Beratung, Diagnostik und Therapie in der Logopädie
- Vermitteln von Strategien zur Verbesserung der Wortfindung bei gestörtem Zugriff auf den Wortschatz
- gegebenenfalls Verbesserung des Sprachverständnisses, des Lesens und des Schreibens
- Trainieren der Fähigkeit, die eigenen Mitteilungsabsichten, trotz gestörter Sprache mit Worten oder auch nonverbal möglichst gut umzusetzen
- Fördern der Freude am Kommunizieren und Stabilisieren des Selbstwertgefühls in Anbetracht einer Sprachbehinderung
- Verbesserung der Artikulationsgenauigkeit, ggf. auch der Stimmgebung und Atmung beim Sprechen
- Information der Angehörigen zum Umgang mit Kommunikationsstörungen
- gründliche Befunderhebung bei Schluckstörungen, ggf. Diagnostik mit Hilfe eines bildgebenden Verfahrens (FEES)
- Anwendung restituierender, kompensatorischer und adaptiver Verfahren zur Behandlung von Schluckstörungen
- Information von Patient*innen und Angehörigen über Möglichkeiten zur Aspirationsprophylaxe ( = Verhinderung von gefährlichem Verschlucken, bei dem Nahrung und Flüssigkeit in die Luftwege geraten kann)
- Entwöhnen von Patient*innen mit Magensonde von der Sondenernährung
- Vermitteln des Umgangs mit Trachealkanülen für Patient*innen, bei denen ein Luftröhrenschnitt erforderlich war
- Begleitung von schwerst kranken Patient*innen (z.B. Durchführen der Mundpflege, Unterstützung beim Essen und Trinken)
„Die Bedürfnisse des Einzelnen stehen bei unserer Arbeit im Mittelpunkt.“
Ihr Aufenthalt
Die Klinik für Innere Medizin und Geriatrie befindet sich im Neubau des Klinikums am Friedrichshain. Neben unseren Therapeut*innen und Ärzt*innen steht Ihnen auch unser Sozialdienst beratend zur Seite.
In der Regel bleiben unsere Patientinnen und Patienten etwa 14 Tage in der Geriatrie.
Unsere geriatrischen Stationen (Station 111 und Station 113) befinden sich im Neubau des Klinikums am Friedrichshain, sodass wir unseren Patient*innen den modernsten Zimmerstandard ermöglichen können. Es gibt 1- oder max. 2-Bettzimmer mit jeweils einem eigenen Badezimmer mit Dusche, einen Fernseher sowie ein kostenlos zur Verfügung gestelltes Telefon am Bett. Die Zimmer sind mit modernen elektrischen Krankenhausbetten mit individueller Einstellung für den bestmöglichen Komfort ausgestattet.
Aufgrund des frührehabilitativen Aspekts des Aufenthalt mit sportlichen Therapieeinheiten sollten bequeme Tages- und Nachtkleidung sowie geschlossenes und festes Schuhwerk mitgebracht werden.
Ein gemütlicher, heller und großzügig geschnittener Aufenthaltsraum lädt zum Treffen und Zusammensein ein.
Wir sind für Sie da: Der Sozialdienst in der Geriatrie
Vor dem Hintergrund der individuellen Lebenssituation der Patient*innen berät und unterstützt der Sozialdienst in folgenden Bereichen:
- Organisation und Koordination der Entlassung (Kooperation mit Pflege- und Hilfsdiensten, Hausärzt*innen, Sanitätshäusern, Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln und ergänzende mobile Dienste)
- Planung und Einleitung von notwendigen medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen
- Entlassung in stationäre Pflege (Pflegeheim, Hospiz, Palliativstation)
- Beratung zu sozialen und sozialrechtlichen Themen wie Leistungen der Krankenkassen und Pflegekassen, der Rentenversicherungsträger, der Versorgungsämter und Stiftungen etc.
- Beratung zu Schwerpunkten der gerichtlichen Betreuung
- Beratung zu Vorsorgevollmachten sowie Betreuungs- und Patient*innenverfügungen
Zusammenarbeit mit Behindertenhilfe, Ämtern, Selbsthilfegruppen & mehr
Auch die enge Zusammenarbeit mit allen internen und externen Institutionen ist Bestandteil der Arbeit des Sozialdienstes in Friedrichshain:
- Ämter, Behörden und Fachdienststellen
- Einrichtungen der psychosozialen Versorgung und Rehabilitation, Behindertenhilfe, Altenhilfe, ambulante Krankenpflege, Suchthilfe und Selbsthilfegruppen
Leitung der Klinik für Geriatrie
Einweisungstelefon für Ärztinnen und Ärzte
Sie möchten Patientinnen und Patienten zur fachübergreifenden oder geriatrischen Frührehabilitation überweisen? Melden Sie diese gern über unser Einweisungstelefon an. Die Klinik für Geriatrie in Friedrichshain bietet neben der Möglichkeit einer geriatrischen Frührehabilitation auch die Frührehabilitation für jüngere Patient*innen an.
Telefonhotline für Zuweiser
Allgemeiner Kontakt
Telefon: 030 130 23 4881
E-Mail: eveline.link@vivantes.de
Adresse und Anfahrt
Vivantes Klinikum im Friedrichshain
Landsberger Allee 49
10249 Berlin-Friedrichshain
So finden Sie uns: Lage der Klinik für Geriatrie im Krankenhaus Friedrichshain
Sie finden uns in Haus 15.1 und Haus 15.2. Wir freuen uns auf Sie.
Zur Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie im Vivantes Klinikum im Friedrichhsain gehören die Station 111 und 113. Hier finden Sie uns.
Station 111: Haus 15.1 in der 3. Etage
Station 113: Haus 15.2 in der 3. Etage






