
Gefäßzentrum Neukölln
Klinikum Neukölln
Im Gefäßzentrum am Vivantes Klinikum Neukölln wird das gesamte Spektrum der Erkrankungen des Gefäßsystems diagnostiziert und behandelt. Gefäßspezialist*innen verschiedener Fachrichtungen arbeiten hier eng zusammen. Das Gefäßzentrum versteht sich als Ansprechpartner für niedergelassene Ärzt*innen sowie für andere Kliniken bei Fragestellungen zu gefäßmedizinischen Indikationen.
Die Gefäßchirurgie am Klinikum Neukölln
Das Gefäßzentrum Neukölln umfasst alle spezialisierten Fachabteilungen der Gefäßmedizin (Gefäßchirurgie, Angiologie, Radiologie, Neurologie, Neuroradiologie, Diabetologie, Kardiologie). In enger Zusammenarbeit erstellt das interdisziplinäre Team ein schonendes und individuelles Behandlungskonzept und gewährleistet so eine optimale Behandlung für Sie.
Unser Leistungsspektrum deckt die gesamte moderne Gefäßmedizin ab und reicht von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge. Das Team der Klinik für Gefäßchirurgie besteht aus spezialisierten Ärzten, zertifizierten Wundexpertinnen, erfahrenen Pflegekräften und Physiotherapeuten.
Ein hochmoderner Hybrid-Operationssaal erweitert die therapeutischen Möglichkeiten unserer Abteilung. Umfangreiche Gefäßoperationen können mit minimalinvasiven Eingriffen kombiniert werden, sodass gleichzeitiges Diagnostizieren, Intervenieren und Operieren möglich ist.
Das Leistungsspektrum der Klinik für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie umfasst hierbei das gesamte Spektrum der offenen und endovaskulären gefäßchirurgischen Operationstechniken und ist auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
Übersicht des Gefäßzentrum Neukölln
Über das Gefäßzentrum Neukölln
Das Vivantes Gefäßzentrum Neukölln versteht sich als multidisziplinäres Team, das gefäßmedizinische Leistungen auf höchstem Niveau bündelt und koordiniert. Das Gefäßzentrum versteht sich altersübergreifend als zentraler Ansprechpartner für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie für andere Kliniken und Regionen für sämtliche Fragestellungen zu Diagnostik, Behandlung und koordinierter Nachsorge auf gefäßmedizinischem Fachgebiet. Damit soll dem wachsenden Bedarf an hochwertiger gefäßmedizinischer und gefäßinterventioneller Expertise Rechnung getragen werden.
Ein weiteres erklärtes Ziel des Gefäßzentrums ist es, durch regelmäßige, breit gefächerte Fortbildungsveranstaltungen ein hohes fachliches Niveau auch im Hinblick auf innovative Diagnostik- und Therapieverfahren sicher zu stellen und die Verzahnung zwischen ambulantem und stationärem Bereich weiter zu intensivieren.
Leistungsspektrum
Im Gefäßzentrum Neukölln werden alle Erkrankungen der Blut- (Arterien und Venen) und Lymphgefäße behandelt. Ausgenommen sind Operationen die den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine notwendig machen. Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit gewährleisten wir eine hohe Behandlungsqualität und bieten eine moderne, leitlinien- und patientenorientierte Therapie, die auch die persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt.
- Tägliche Sprechstunde
- Verschlussdruckmessung (ABI)
- Laufbanduntersuchung
- Oszillometrie
- Farbkodierte Duplexsonografie (FKDS)
- Transkutane Sauerstoffpartialdruckmessung (tcpO2)
- CT-Angiografie
- MR-Angiografie
- Katheter- und CO2-Angiografie
- Plethysmografie
- Rekonstruktion von Carotisstenosen (Engstellen der Halsschlagader)
- Ausschaltung von Aneurysmen durch offene Operation ohne Herz-Lungen-Maschine
- Sämtliche Bypassverfahren und offene chirurgische Therapien bei arteriellen Verschlüssen
- Operative Behandlung des diabetischen Fußsyndroms
- Ulcus-cruris-Chirurgie
- Operative Therapie des Krampfaderleidens
- Dialyseshuntchirurgie, Anlage von Dialysekathetern (Gefäßzugänge zur Dialyse)
- Portanlage
- Operative Therapie der Venenthrombose
- Moderne Wundbehandlung einschließlich Vakuumtherapie und Biochirurgie
Zu dieser Behandlungsoption gehören
- die Ausschaltung von Aussackungen (Aneurysmen) der Brust-, Bauch-, Becken- und Knieschlagader mit Spezialprothesen
- alle perkutanen Verfahren zur Gefäßeröffnung (Ballonerweiterung, Stents, medikamentenbeschichtete Ballons und Stents, Entfernung oder Auflösung von Gerinnseln in Venen und Arterien, Gefäßeröffnung mit Spezialkathetern)
- alle gefäßverschließenden Verfahren
- weitere Spezialverfahren (Stents in der Halsschlagader)
Die Verfahren (endovaskulär und operativ) werden auch kombiniert angewendet. Dafür steht neben einem herkömmlichem Operationssaal (OP) mit Röntgenanlage ein moderner Hybrid-Operationssaal zur Verfügung.
Entzündliche Gefäßerkrankungen sind häufig, werden aber vielfach erst spät erkannt, da die Symptome vielfältig sind. Eine frühzeitige Diagnostik und entsprechende Therapie ist wichtig um Folgeschäden zu verhindern.
Primärer Ansprechpartner
Sprechstunde Funktionsbereich Angiologie Tel. (030) 130-14 3018
- Strukturen und Leistungsspektrum
- Moderne Ultraschalldiagnostik
- Kapillarmikroskopie
- TcPO2 Messung
- Spezialisierte Laboruntersuchungen
- Interdisziplinäre Gefäßkonferenz
- Qualifizierte, strukturierte Wundtherapie
- Multimodale Nachbehandlung
- Strukturiertes Nachsorgekonzept
Geschwollene Beine mit Schmerzen, Schweregefühl und nächtlichen Wadenkrämpfen können Zeichen eines Venenleidens sein. Ursächlich sind schließunfähige Venenklappen, so dass es zu einer umgekehrten Fließrichtung des Blutes mit chronischem Stau im Bein kommt. Unbehandelt kann sich ein „offenes Bein“ entwickeln.
Primärer Ansprechpartner
Sprechstunde des Gefäßzentrums (030) 130-14 3202
- Strukturen und Leistungspektrum
- Moderne Ultraschalldiagnostik
- Venenfunktionsuntersuchung (Oszillographie)
- Stadiengerechte Kompressionstherapie
- Stadiengerechte Krampfaderoperationen
- Endoskopische Behandlung
- Manuelle Lymphdrainage
- Strukturierte Wundbehandlung
- Strukturiertes Nachsorgekonzept
Aortenaneurysma
Im Gefäßzentrum Neukölln beraten wir Sie über Behandluns- und Vorsorgemöglichkeiten bei einem Aortenaneurysma. Die Erweiterung der Hauptschlagader diagnostizieren unsere Spezialist*innen mithilfe einer Ultraschalluntersuchung.
Bei einem Aortenaneurysma handelt es sich um eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader, der Aorta. Diese ist die größte Arterie des menschlichen Körpers. Erweiterungen (Aneurysmen) der Schlagadern können in allen Körperregionen auftreten, am häufigsten ist jedoch die Bauchschlagader unterhalb der Nierenarterien betroffen.
Durch den Verlust der Elastizität der Gefäßwand kommt es zum Ausleiern und schließlich zur Aussackung der Hauptschlagader. Je stärker sich die Aorta erweitert, desto dünner wird ihre Wand und desto leichter kann diese einreißen (Ruptur). Im Aneurysma können sich Gerinnsel bilden, die zu Gefäßverschlüssen in den Beinen führen können.
Männer sind häufiger als Frauen betroffen: Ca. 1% der über 50-Jährigen leiden darunter. Bei über 65-jährigen Rauchern sowie Männern mit Bluthochdruck kommt es zehnmal häufiger vor.
Heutzutage kann man ein Aneurysma frühzeitig durch ein einfaches, schmerzloses Ultraschall-Screening in einer Vorsorgeuntersuchung erkennen und somit einem Aortenriss vorbeugen. Diese Untersuchung ist bei Männern über 65 Jahren empfehlenswert.
In den meisten Fällen treten bei einem Anerysma zu Beginn keinerlei Beschwerden auf. Durch die Größenzunahme können Rückenschmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder der Nieren auftreten. Ein weiteres Merkmal sind starke Pulsierungen im Bauchraum.
Mit einer Ultraschalluntersuchung können wir Aneurysmen der Bauchaorta zuverlässig erkennen (Aortenscreening) und kontrollieren. Diese Untersuchung ist schmerzlos und strahlenfrei. Des Weiteren werden wegen der möglichen erblichen Veranlagung die familiären Krankheitsbilder abgefragt.
Ab einem Durchmesser von über 5 cm steigt die Gefahr des Platzens deutlich an. Dies lässt sich durch ein Screening frühzeitig erkennen. Diese Screening-Untersuchung ist eine einmalige Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin, ob er oder sie diese Leistung erbringen kann.
Die beste und dauerhafteste Vorbeugung des Aortenaneurysma liegt in der konsequenten Reduzierung aller Risikofaktoren. Kleinere Aneurysmen sollten in festgelegten Abständen per Ultraschall überwacht werden. Zudem kann eine medikamentöse Therapie begonnen werden.
Aneurysmen mit mehr als 5,5 cm Durchmesser oder rasch wachsende Aneurysmen können heutzutage in der Regel mit einer Stent-Prothese versorgt werden. Der Eingriff ist schonend und wird über die Leistenarterien durchgeführt. Sehr viel seltener wird heute die offene Operation mit Eröffnung des Bauches durchgeführt.
Hierbei wird eine Gefäßprothese als Ersatz in die erkrankte Hauptschlagader eingenäht. Dies ist in einigen Fällen aus anatomischen Gründen nötig.
Bei sehr weitreichenden Aneurysmen, welche die Organgefäße mit betreffen, können wir den Patientinnen und Patienten individuell gefertigte Prothesen einsetzen.
Welche Therapie für Sie infrage kommt, hängt vom Ausmaß der Erkrankung und dem Ort der Gefäßverengungen ab. Ihr behandelnder Gefäßmediziner bzw. Ihre Gefäßmedizinerin wird Sie bezüglich der besten Behandlungsmethode beraten.
- Ultraschalluntersuchung kombiniert mit Farbduplexsonographie
- Gefäßmedizinische Untersuchung (Laufbandergometrie, Dopplerverschlußdruckmessung)
- Modernste Schnittbildgebung zur Gefäßdarstellung (CTA, MRA)
- Interdisziplinäre Gefäßkonferenz
- 24Std / 7 Tage Notfallversorgung
- Moderne endovaskuläre Therapie (Stentprothese) und konventionelle offene Operation
- Multimodale Nachbehandlung
- Strukturiertes Nachsorgekonzept
Siehe Kontaktinformationen
Schaufensterkrankheit/ periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
Im Gefäßzentrum Neukölln liegt einer unserer Schwerpunkte auf der chronischen Durchblutungsstörungen der Beine. Das Team der Gefäßchirurgie steht Ihnen mit fachlicher Expertise bei Präventivmaßnahmen und Behandlungsoptionen zur Seite.
In Deutschland leiden ca. 4,5 Millionen Menschen an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kurz „pAVK“.
Chronische Durchblutungsstörungen der Beine sind eine mit zunehmendem Alter häufig vorkommende Erkrankung. Der Schaufensterkrankheit zugrunde liegt in den meisten Fällen eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), für die neben dem Alter das Rauchen, der Bluthochdruck, die Blutzuckerkrankheit und Fettstoffwechselstörungen als so genannte Risikofaktoren verantwortlich sind.
Da die Beine infolgedessen weniger durchblutet werden, können Beeinträchtigungen der Mobilität („Schaufensterkrankheit“, „Polyneuropathie“) sowie nicht heilende, schmerzhafte Wunden entstehen. Im Extremfall kann gar eine Amputation drohen.
Die Schaufensterkrankheit ist weit verbreitet. Man geht davon aus, dass bei ca. 20 % der 65-Jährigen bereits eine Verkalkung der Beinarterien vorliegt. Das Risiko ist bei Männern etwas höher als bei Frauen.
Durchblutungsstörungen der Beine äußern sich meist durch beim Gehen und/oder Treppensteigen einsetzende Wadenschmerzen. Im Frühstadium der Krankheit sind die Verengungen (Stenosen) in den Gefäßen noch so gering, dass keine Beschwerden auftreten (Stadium I – asymptomatische pAVK).
Beim Fortschreiten der Erkrankung werden die Verengungen jedoch so stark, dass das Gewebe bei der Belastung nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden kann. Je nachdem, wo die Verengung vorliegt, können die Schmerzen in der Wade (dort am häufigsten), im Oberschenkel, im Gesäß oder im Fuß auftreten (Stadium II – Beschwerden beim Gehen).
In schwereren Fällen können diese Beschwerden bereits in Ruhe auftreten (Stadium III – Ruheschmerz). Dies führt zur Unterbrechung der Nachtruhe, die Betroffenen lassen das schmerzende Bein aus dem Bett hängen, um dadurch eine Linderung der Beschwerden zu erfahren. Die fehlende
Durchblutung kann im Ernstfall zum Absterben des Gewebes führen, meist an den Zehen, den Knöcheln und der Ferse (Stadium IV – Nekrose).
Ab Stadium III und IV besteht unmittelbare Amputationsgefahr. Beim Vorliegen einer Schaufensterkrankheit ist es sehr wahrscheinlich, dass auch andere Gefäße im Körper verkalkt sind und weitere Verengungen vorliegen. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall ist in jedem Fall erhöht.
Achten Sie auf gesunde Ernährung und Bewegung. Meiden oder bekämpfen Sie konsequent die Risikofaktoren für die Arteriosklerose (Rauchen, Bluthochdruck, hohe Blutfette, Diabetes mellitus, Übergewicht).
Im Anfangsstadium der Erkrankung (Stadium I – II) sollten ein Gehtraining und spezielle Gymnastik durchgeführt werden. Regelmäßiges Gehtraining führt zur Ausbildung von Umgehungsgefäßen (Kollateralen), welche die Muskulatur wieder mit Blut versorgen können.
Im fortgeschrittenen Stadium sind nur noch kurze schmerzfreie Gehstrecken möglich, Ruheschmerzen oder Nekrosen treten auf (Stadium II – IV). Die Durchblutung muss meistens operativ wiederhergestellt werden. Zu den verschiedenen Operationsmethoden gehören die Gefäßaufdehnung mit oder ohne Stent (Gefäßstütze), die Kalkausschälung und Erweiterungsplastik oder die Anlage eines Bypasses.
Auch die Behandlung mit Medikamenten ist möglich. Welche Therapie für Sie infrage kommt, hängt vom Ausmaß der Erkrankung und dem Ort der Gefäßverengungen ab. Ihr behandelnder Gefäßmediziner bzw. Ihre Gefäßmedizinerin wird Sie bezüglich der besten Behandlungsmethode beraten.
- Gefäßmedizinische Untersuchung (Farbduplexsonographie, Dopplerverschlußdruckmessung, Laufbandergometrie)
- Modernste Schnittbildgebung zur Gefäßdarstellung (CTA, MRA)
- Interdisziplinäre Gefäßkonferenz
- Gefäß- und Herzsport Neukölln e.V. (GeHeN)
- Moderne offene Operationsverfahren (Ausschälungen, Umleitungen Venen oder Prothesenbypass)
- Moderne interventionelle Verfahren (Ballonaufdehnung, Stenteinsetzung)
- Kombinationsverfahren (sog. Hybrideingriff, bestehend aus einer offenen Operation mit einer interventionellen Therapie)
Carotisstenose
Im Gefäßzentrum Neukölln behandeln wir die Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose), die unbehandelt zum Schlaganfall führen kann. Die Erkrankung verläuft vielfach unbemerkt. Vorübergehende Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen können Warnsymptome sein. Bei koronarer Herzkrankheit ist das Risiko für eine gleichzeitige Einengung der Halsschlagadern erhöht. Eine Ultraschalluntersuchung (Doppler-, Duplexsonographie) der Halsgefäße kann Engstellen rechtzeitig erkennen.
Jährlich erleiden ungefähr 200.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Mehr als eine Million Menschen leiden unter den Folgen eines Schlaganfalls. Dieser kann durch den plötzlichen Verschluss eines Gefäßes (Thrombose/Embolie) entstehen. Die Verengung der Halsschlagader (Carotis) entsteht in den meisten Fällen durch Ablagerungen in der Wand der Blutgefäße, auch Arteriosklerose genannt.
Diese Verengung kann mit einer Sonografie leicht erkannt werden. Weitere Risikofaktoren wie z. B.
- Bluthochdruck,
- Rauchen,
- Übergewicht,
- Diabetes und
- erhöhte Fettwerte
können hierbei ebenso behandelt werden.
Typische Vorboten eines Schlaganfalls sind vorübergehende Seh-, Sprach- und Sprechstörungen oder Lähmungen (Arme oder Beine) und Gefühlsstörungen. Diese Beschwerden bilden sich nach Minuten oder auch Stunden zurück und werden daher häufig fehlgedeutet. Tatsächlich droht aber in diesen Fällen ein Schlaganfall mit mehr oder weniger ausgeprägten, bleibenden neurologischen Ausfällen wie z. B. Halbseitenlähmung oder dem kompletten Verlust der Sprache, sodass hier rasch gehandelt werden muss.
Bei Auftreten der o. g. Symptome ist eine Untersuchung der Halsschlagader auf Engstellen absolut notwendig. Dies geschieht einfach mit Ultraschall in Form einer farbkodierten Duplexsonografie. Dabei wird der Verlauf der Halsschlagadern auf Ablagerungen und Verengungen untersucht. Gleichzeitig können der Grad der Verengung und die Beschaffenheit der Wandablagerungen mit sehr hoher Genauigkeit beurteilt werden.
Des Weiteren sollte eine gründliche körperliche Untersuchung erfolgen, um Risikofaktoren zu erfassen und auszuschließen. Zum Ausschluss von Herzrhythmusstörungen sind ein EKG und eine Ultraschalluntersuchung des Herzens notwendig.
Bei einer zufällig festgestellten Verengung der Halsschlagader empfehlen wir (je nach Grad der Verengung und ihrer Beschaffenheit) unter Umständen eine vorbeugende Operation oder Stentbehandlung. Dies wird in einer gemeinsamen Konferenz mit den Abteilungen der Neuroradiologie und Neurologie besprochen und individuell für jeden Fall festgehalten.
Bei geringer ausgeprägten Befunden wird zunächst die medikamentöse Behandlung überprüft und ggf. modifiziert. Außerdem werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen vereinbart, um eine Verschlechterung des Lokalbefundes rechtzeitig zu erfassen.
Die operative Behandlung von Verengungen der Halsschlagader bei Patientinnen und Patienten mit neurologischen Symptomen ist der medikamentösen Behandlung weit überlegen. Daher wird in diesen Fällen ein operativer Eingriff dringend empfohlen, da die betroffenen Patientinnen und Patienten darüber hinaus ein erhebliches Risiko eines erneuten Schlaganfalls haben. In manchen Fällen ist die Behandlung einer verengten Halsschlagader mittels Ballonaufdehnung und Gefäßstütze (Stent) empfehlenswert.
Die Operation findet unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose statt. Die Halsschlagader wird über einen kleinen Schnitt am Hals freigelegt. Die Ablagerungen werden vollständig aus der Halsschlagader ausgeschält. Je nach Befund wird ein kleiner „Flicken“ eingenäht oder es erfolgt eine Direktnaht der Halsschlagader.
Das Gefäßzentrum im Vivantes Klinikum Neukölln ist auf die Behandlung der Carotisstenose spezialisiert und bietet alle klassischen und modernen Therapieverfahren an. Wir beraten Sie gerne und kompetent über die in Ihrem Fall am besten geeignete Behandlungsmethode.
Sprechstunde des Gefäßzentrums
Tel. 030 130 14 3202
Ihr Aufenthalt im Gefäßzentrum Berlin-Neukölln
In unserer Komfortklinik können vorrangig privat versicherte, beihilfeberechtigte, internationale sowie selbstzahlende Patienten/innen das Paket aus Service und Komfort in Anspruch nehmen. Ihr stationärer Aufenthalt bei uns beinhaltet die Unterbringung in Komfortzimmern mit umfangreichen Serviceleistungen, die optionale ärztliche Wahlleistung / Chefarztbehandlung, die Betreuung durch speziell geschultes Pflege- und Servicepersonal sowie das gesamte medizinische Spektrum des Klinikum Neukölln. Die Zimmer sind modern und stilvoll gestaltet und verfügen über eine hochwertige Ausstattung. Unter anderem bietet das elektrisch verstellbare Komfortbett besten Liegekomfort, Ihre Wertsachen können im Safe untergebracht werden. Servicekräfte sorgen für Ihr Wohlbefinden und erfüllen persönliche Wünsche.
Die Komfortbereiche bilden eine organisatorische Einheit mit eigener Lounge und eigenem Restaurant, in dem Sie in angenehmem Ambiente Ihre Mahlzeiten einnehmen können. Im Sommer gern auch auf der Restaurant-Terrasse. Auf Wunsch servieren wir Ihnen Ihr Essen selbstverständlich auch in Ihrem Zimmer. Unsere gesamten Ein- bzw. Zweibettzimmer verfügen über ein hochwertig ausgestattetes eigenes Badezimmer mit Dusche und WC. Handtücher und Bademantel liegen für Sie bereit. Nach vorheriger Absprache besteht die Möglichkeit, zum gültigen Tarif einen Angehörigen in Ihrem Zimmer unterzubringen. Bitte sprechen Sie uns an.
Für gesetzlich versicherte Patienten mit Zusatzversicherung oder als Selbstzahler steht die Komfortstation mit gleichem Komfort und Service und selbstverständlich auch der Möglichkeit der ärztlichen Wahlleistung / Chefarztbehandlung zur Verfügung.
Leitung des Gefäßzentrums Berlin-Neukölln
Kontakt & Sprechstunden
Bei dringenden Fällen, wenden Sie sich an die Rettungsstelle. Wenn Sie eine allgemeine Anfrage haben, rufen Sie unser über den allgemeinen Kontakt an oder stellen Sie eine schriftliche Anfrage.
Gefäßzentrum Neukölln
im Vivantes Klinikum Neukölln
Rudower Straße 48
12351 Berlin Neukölln
E-Mail: gefaesszentrum.knk@vivantes.de
Gefäßsprechstunde
- Montag, Mittwoch, Donnerstag 9.00-13.00 Uhr
- Dienstag und Freitag 9.30-12.00 Uhr
Ultraschall (FKDS)
- Dienstag und Freitag 10.00-13.00 Uhr
Aortensprechstunde
- Dienstag und Freitag 10.00-11.00 Uhr
Wund-/diab. Fußsprechstunde
- Donnerstag 9.00-13.00 Uhr
Raynaud-Sprechstunde/ Kapillarmikroskopie
- Dienstag 13.00-15.00 Uhr
Sprechstunde Funktionsbereich Angiologie (030) 130-14 3018
Sprechstunde des Gefäßzentrums (030) 130-14 3202
Sprechstunde des Gefäßzentrums 030 130 14 3202

S 41, 45, 46, 47 bis Neukölln weiter mit U 7 oder Bus 171 Klinikum Neukölln, Fußweg über Kolibri- und Kormoranweg
U 7 bis Parchimer Allee oder Britz-Süd weiter mit Bus M 46Klinikum Neukölln, Rotschwanzweg, Kolibriweg
Mit dem Auto:
von Norden: BAB A113 Abfahrt Späthstraße
von Süden: BAB A113 Abfahrt Späthstraße
weiter zur Rudower Straße 48, 12351 Berlin
In der näheren Umgebung des Klinikum Neukölln stehen Ihnen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Allgemeiner Kontakt
Telefon: 030 130 14 20 68
E-Mail: gefaesszentrum.knk@vivantes.de
Adresse und Anfahrt
Vivantes Klinikum Neukölln
Rudower Straße 48
12351 Berlin-Neukölln


