
Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Klinikum Neukölln
Psychische Krisen und Erkrankungen sind häufig und können jeden treffen. Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Vivantes Klinikums Neukölln bietet ein umfassendes psychiatrisch-psychotherapeutisches Hilfsangebot.
Die Klinik für Psychiatrie als Knotenpunkt gemeindepsychiatrischer Versorgung

Die Klinik für Psychiatrie am Klinikum Neukölln verfügt über ein innovatives Versorgungskonzept. Stationäre, stationsäquivalent-aufsuchende, tagesklinische und ambulante Angebote sind darin eng verzahnt. Dies ermöglicht eine individuell angepasste Behandlung psychischer Störungen. Im Zentrum unserer Arbeit steht die Verantwortung für die Versorgung psychisch kranker Menschen in Berlin-Neukölln.
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verfügt aktuell über
- 194 Betten auf acht Stationen, die nach dem „Konzept der offenen Tür“ arbeiten
- 21 Plätze für stationsäquivalente Behandlung (Home Treatment)
- 92 tagesklinische Plätze in vier Tageskliniken sowie stationsintegriert
- eine Psychiatrische Institutsambulanz mit mehreren Standorten.
Die multiprofessionelle Komplexbehandlung ist das wesentliche Element unseres therapeutischen Angebots. Tragfähige therapeutische Beziehungen sind die Basis von Veränderung und Gesundung. Die Wahrung der Behandlungskontinuität ist deshalb ein wichtiges Prinzip. Psycho- und Soziotherapie bauen auf den Stärken, Fähigkeiten und Möglichkeiten (= Ressourcen) der Patient*innen auf und sind auf die Förderung von Hoffnung und Selbstvertrauen orientiert (Recovery-Orientierung).
Wir nehmen die Erfahrung und Expertise unserer Patient*innen ernst. Die Einbeziehung von Angehörigen und anderen wichtigen Bezugspersonen ist – soweit von allen Beteiligten gewünscht – für uns selbstverständlich.
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik versteht sich als ein Knotenpunkt im Netzwerk der gemeindepsychiatrischen Versorgung des Bezirks Neukölln. Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit den bezirklichen Gremien, dem Sozialpsychiatrischen Dienst, der kommunalen Eingliederungshilfe sowie den niedergelassenen Psychiater*innen und Psychotherapeut*innen. Die interkulturelle Öffnung unserer Angebote verstehen wir als fortwährende Aufgabe.
Übersicht der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Medizinische Angebote der Klinik für Psychiatrie in Neukölln
Die psychiatrische Klinik bietet ein umfassendes psychiatrisch-psychotherapeutisches Behandlungsangebot für alle stationär abklärungs- und behandlungsbedürftigen psychiatrischen Störungen und Erkrankungen.
Die enge Kooperation mit den zahlreichen somatischen Kliniken des Vivantes Klinikums Neukölln bietet optimale Voraussetzungen für eine diagnostische Abklärung auch bei seltenen bzw. ungewöhnlichen Beschwerdebildern. Die Größe der Klinik und ihr modernes sektorenübergreifendes Behandlungskonzept, das den stationären Bereich eng mit unseren stationsäquivalenten, tagesklinischen und ambulanten Angeboten verzahnt, ermöglichen ein differenziertes und individualisiertes therapeutisches Angebot.
Die 194 Betten der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verteilen sich auf insgesamt acht Stationen: sechs allgemeinpsychiatrische Stationen, eine Schwerpunktstation für Abhängigkeitserkrankungen und eine überbezirklich arbeitende Kriseninterventionsstation.
Was sind die Ziele?
- Vermeidung oder Verkürzung der Behandlung im Krankenhaus
- Eine intensive, bedürfnisangepasste Behandlung im vertrauten Wohnumfeld
Was bieten wir Ihnen?
- Tägliche Kontakte zum StäB-Team (auch am Wochenende)
- Sie wohnen und schlafen weiterhin zu Hause
- Hausbesuche (Home Treatment)
- Gemeinsame Wochenplanung
- Krisentelefon und Möglichkeit der Vorstellung in der Rettungsstelle
- Gemeinsame Erstellung eines Krisenplanes
- Medizinische Untersuchungen
- (körperliche Untersuchung, Blutentnahme, EKG etc.)
- Bereitstellung von Medikamenten
- Psychotherapeutische Gespräche
- Nutzung der Therapieangebote der Klinik
- (Ergo-, Physio-, Musik- und Tanztherapie, Qigong, metakognitives Training u.a.)
- Verschiedene gruppentherapeutische Gesprächsangebote zu den Themen Stabilisierung, Angstbewältigung, Psychose, Depression
- Einbeziehung der Familien, der Betreuer und anderer Bezugspersonen (Ihr Einverständnis vorausgesetzt)
- Enge Zusammenarbeit mit Ihrer*m niedergelassenen Psychiater*in und/oder Psychologen*in
- Planung und Organisation der Entlassung aus der StäB und der weiteren Versorgung
Bei Bedarf ist weiterhin ein Wechsel in eine stationäre oder tagesklinische Behandlung möglich.
Wie werden Sie in die stationsersetzende Behandlung aufgenommen?
- Über die Rettungsstelle des Vivantes Klinikums Neukölln
- Niedergelassene Ärzt*innen (Psychiater*innen oder Psychotherapeut*innen) können Sie einweisen
- Wohnbetreuer*innen oder andere unterstützende Personen können das StäB-Team kontaktieren
- Gerne können Sie auch selbst telefonisch oder per E-Mail direkt mit uns Kontakt aufnehmen
Wer behandelt Sie?
- Im StäB-Team arbeiten Ärzt*innen, Psycholog*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen und Genesungsbegleiter*innen eng zusammen.
- Falls Sie unmittelbar im Vorfeld oder vor längerer Zeit stationär in unserer Klinik behandelt wurden, ist eine aufsuchende Behandlung durch das Ihnen bereits bekannte Behandler*innenteam der Station möglich.
Ärztliche Leitung
Sandeep Rout
Oberarzt
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Die psychiatrische Institutsambulanz im Krankenhaus Berlin-Neukölln bietet die Möglichkeit einer umfassenden psychiatrisch-psychotherapeutischen ambulanten Behandlung in seelischen Krisen oder bei chronischen psychischen Erkrankungen.
Bei chronischen psychischen Erkrankungen oder in seelischen Krisen kann eine ambulante Behandlung in der Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) des Klinikum Neukölln Beistand bieten.
In der Psychiatrischen Institutsambulanz erfolgt eine individuelle psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung durch ein multiprofessionelles Team aus Ärztinnen, Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegekräften, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Therapeutinnen und Therapeuten aus der Musik-, Ergo-, Physio- und Tanztherapie.
Behandlungsangebote der PIA im Klinikum Neukölln
- fachärztliche psychiatrische Diagnostik und Behandlung
- psychologische Diagnostik einschließlich Testverfahren
- psychotherapeutische Einzelgespräche
- Früherkennung in ersten psychischen Krisen
- Übergang von der Behandlung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in die Erwachsenenpsychiatrie (Transitionspsychiatrie)
- Gedächtnissprechstunde
- psychotherapeutisch orientierte Gruppenangebote:
- Depressionsgruppe
- Angstbewältigungsgruppe
- Entspannungstraining (PMR – Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson)
- Stabilisierungsgruppe
- metakognitives Training
- Gruppe für Psychosepatienten
- Gruppe für junge Erwachsene
- psychodynamische Gruppentherapie
- gerontopsychiatrische Gruppentherapie
- psychokardiologische Gruppe
- DBT-Gruppe
- soziales Kompetenztraining
- medikamentöse Behandlung
- Krisenintervention
- Arbeits- und Ergotherapie
- Entspannungsverfahren
- Musiktherapie
- Bewegungstherapie
- Tanztherapie
- Lichttherapie
- lebenspraktische und soziotherapeutische Hilfen
- Unterstützung bei sozialen Fragen
- Hilfe bei beruflicher Reintegration
- Zusammenarbeit mit anderen psychosozialen Trägern wie z. B. therapeutischen Wohneinrichtungen
- Einbeziehung des Umfeldes in die therapeutische Arbeit (Paar- und Familiengespräche, Angehörigenarbeit, Netzwerkgespräche, Open-Dialogue)
Kontakt zur Neuköllner Psychiatrischen Institutsambulanz
Terminvereinbarung Montag bis Freitag in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr
030 130 14 3420
Fax: 030 130 14 2839
institutsambulanz.knk@vivantes.de
Spezifische Angebote
Das Kriseninterventionszentrum in Berlin-Neukölln hilft Personen, mit ihrer schwierigen Lebenssituation umzugehen. Das Team unterstützt Sie bei der Entlastung durch verschiedene Therapieangebote.
Hilfe für Menschen in Lebenskrisen im Kriseninterventionszentrum Neukölln
Jeder hat in seinem Leben schon Krisen gemeistert; sie sind normaler Bestandteil fast jeden Lebens. Es gibt aber auch Situationen, in denen wir nicht weiter wissen, so dass sie zu einer akuten Bedrohung werden.
Dann kann es sein, dass wir darauf mit Angst, Hoffnungslosigkeit oder sogar mit dem Wunsch zu sterben reagieren, und es wichtig wird, den Blickwinkel zu verändern. In jeder Krise steckt auch eine Chance, gewohnte Verhaltens- und Denkweisen zu verändern, um so einen Wendepunkt in der schwierigen Situation herbeizuführen. Dabei wollen wir Sie unterstützen!
Team im Kriseninterventionszentrum
Unser Team besteht aus erfahrenen Pflegekräften, Ärzt*nnen, Psycholog*innen und Sozialarbeiter*innen, die Sie bei traumatischen Krisen und Veränderungskrisen bestmöglich unterstützen können. Das Team wird ergänzt durch Physio-, Bewegungs- und Kunsttherapeut*innen.
Das Kriseninterventionszentrum bietet
- Aufnahme auf der offenen Station zu jeder Zeit
- dadurch räumlichen und persönlichen Abstand von der belastenden Situation
- Betreuung rund um die Uhr durch geschultes Pflegepersonal und ärztliche Sprechstunden
- Hilfe zur Selbsthilfe in Gruppen- und Einzelgesprächen
- Austausch mit anderen sich in Krisen befindenden Personen
- gemeinsame Gespräche mit Partner*innen, Angehörigen oder anderen Ihnen wichtigen Menschen
- sozialarbeiterische Unterstützung
- notwendige medizinische Versorgung
- Vermittlung von Skills und Entspannungstechniken
- Physiotherapie sowie Bewegungstherapie
- Kunsttherapie
- nach telefonischer Absprache: Mutter-Kind-Behandlung (für Kinder nicht älter als 6 Monate)
Aufnahme im Kriseninterventionszentrum in Berlin-Neukölln
Die Stationsärzt*innen des Kriseninterventionszentrums können Sie Montag bis Freitag von 8:00 bis 8:30 Uhr erreichen.
Wenn Sie in Not sind und die Aufnahme schnell erfolgen muss, steht Ihnen unsere Rettungsstelle rund um die Uhr zur Verfügung.
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Kriseninterventionszentrum
Station 29
030 130 14 2229
Was ist FINK?
Befinden Sie sich in einer privaten oder beruflichen Krise? Hat sich Ihre Lebenssituation zuletzt negativ verändert? Leiden Sie unter Ängsten und Unsicherheit? Erleben Sie im Moment häufiger Konflikte mit Kollegen*innen, Freunden*innen, Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin?
Psychische Störungen sind oft beeinflusst durch schwierige Lebenssituationen und Belastungen. Circa 75% aller psychischen Störungen beginnen vor dem 24. Lebensjahr.
Aus diesem Grund bietet FINK für junge Erwachsene von 18 bis 30 Jahren die Beratung und Behandlung in Krisensituationen und bei psychischen Erkrankungen.
Das FINK-Angebot setzt keine psychiatrische Diagnose voraus, sondern dient der Behandlung und Unterstützung bei jeder Form von seelischen Krisen.
Ziel ist es, seelische Krisen möglichst frühzeitig zu erkennen, zu begleiten und geeignete Hilfsangebote zu vermitteln.
FINK-Therapieangebote
Adoleszenzsprechstunde
Unverbindliches Erstgespräch und gegebenenfalls Behandlung im Rahmen der psychiatrischen Institutsambulanz:
Offenes Gesprächsangebot in seelischen Krisen
Hilfestellung bei der Lebensplanung (Studium, Ausbildung, Beruf, Wohnen u. a.)
Therapeutische Hilfestellung in zwischenmenschlichen Beziehungen (Familie, Freunde etc.)
Psychotherapeutische Einzelgespräche
Unterstützung bei sexuellen Identitätsfragen
Früherkennung psychiatrischer Erkrankungen
Bei Bedarf Vermittlung in intensivere Behandlungsformen (z. B. Tagesklinik)
Unterstützung bei Suche nach ambulanter Psychotherapie
Testpsychologische Diagnostik
Ansprechpartner*innen: Herr Rout (Oberarzt), Frau Auerbach (Psychologische Psychotherapeutin) und Frau Schulz (Ärztin)
Transitionssprechstunde
Ein gemeinsames Angebot der Erwachsenen- und der Kinder- und Jugendpsychiatrie zur fächerübergreifenden Einschätzung und Behandlungsplanung sowie der Übergangsgestaltung von der kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung hin zur erwachsenenpsychiatrischen Behandlung.
Ansprechpartner*innen: Herr Rout (Oberarzt, Erwachsenenpsychiatrie) und Frau Leopold (Oberärztin Kinder-und Jugendpsychiatrie)
Gruppe für junge Erwachsene
Die tiefenpsychologisch fundierte psychotherapeutische Gruppe richtet sich an junge Erwachsene und bietet einen Raum für therapeutisch geleiteten Austausch zur Besprechung und Bearbeitung von Konflikten mit sich und Anderen. Das Angebot richtet sich an Personen mit oder ohne ambulante Behandlung.
Wann und Wo? Mittwoch, 15:30 – 17:00 Uhr in der Tagesklinik „Rudower Straße“
Ansprechpartner*innen: Herr Rout (Oberarzt) und Frau Auerbach (psychologische Psychotherapeutin)
Adoleszenzgruppe
Das tiefenpsychologisch fundierte psychotherapeutische Gruppenangebot richtet sich an junge Erwachsene und dient dem therapeutisch geleiteten Austausch zu Themen in der aktuellen Lebenssituation. Das Angebot richtet sich an ambulante, stationäre, teilstationäre und stationsäquivalente Patienten*innen.
Wann und Wo? Dienstag, 15:00 – 16:30 Uhr im Clubraum im P3, 2. OG
Ansprechpartner*innen: Frau Peters (Ärztin) und Frau Schulz (Ärztin)
Fertigkeitengruppe
Das Ziel der Gruppe ist es, einen Umgang mit Erregungs- und Anspannungszuständen zu erlernen. Der Fokus liegt auf der Stress- und Emotionsregulierung. Das Angebot richtet sich an ambulante, stationäre, teilstationäre und stationsäquivalente Patienten*innen.
Wann und Wo? Mittwoch, 15:00 – 16:30 Uhr im Clubraum im P3, 2.OG
Ansprechpartner*innen: Frau Thaler (Psychologin) und Herr Vitzthum (Psychologe)
Sie sind am FINK-Behandlungsangebot interessiert?, Zeige diese Sektion
Dann melden Sie sich bei unserem FINK-Team per fink.knk@vivantes.de
FINK-Team
Sandeep Rout (Oberarzt)
Amelie Eisele (Ärztin)
Katharina Schulz (Ärztin)
Leona Peters (Ärztin)
Lea Antonia Auerbach (Psychologische Psychotherapeutin)
Laura Gunesch (Psychologische Psychotherapeutin)
Theresa Thaler (Psychologin)
Sonja Memarzadeh (Psychologin)
Robert Vitzthum (Psychologe)
Psychiatrische Institutsambulanz: P3, Erdgeschoss
Adoleszenzgruppe: Clubraum, P3, 2. Obergeschoss
Gruppe für junge Erwachsene: TK Rudower Straße
Fertigkeitengruppe: Clubraum, P3, 2. OG
In unserer Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik behandeln wir Menschen mit allen psychischen Erkrankungen bzw. in Krisensituationen. In diesem Rahmen bieten wir die Möglichkeit, Mütter mit psychischen Problemen gemeinsam mit ihren Säuglingen bei uns aufzunehmen. Der Aufenthalt erfolgt in einem Einzelzimmer, die Ausstattung für Säuglingspflege ist vorhanden.
Die angrenzende Frauen- und Kinderklinik kann bei Bedarf schnelle Hilfestellungen anbieten.
Ein Grund für eine stationäre Mutter-Kind-Behandlung kann vorliegen, wenn Sie
bereits eine psychische Erkrankung haben, die durch die Schwangerschaft oder Geburt des Kindes wieder akut wird,
unter einer Wochenbettdepression oder Wochenbettpsychose leiden,
nicht zu bewältigende seelische Belastungen, vielleicht auch durch die neue Situation des Mutterseins, haben.
Wir möchten zu Ihrer Stabilisierung beitragen durch
Reorientierung und Ressourcenaktivierung
sozialarbeiterische Hilfe
Unterstützung bei der Konfliktbewältigung
Unterstützung in der Ausübung der Mutterrolle
Aufbau eines Hilfenetzes
Förderung der Beziehung zum Kind
Nachstationäre Angebote
Mögliches Setting
stationsäquivalente Behandlung (StäB) diese kann als intensive und bedürfnisangepasste Behandlung im vertrauten Wohnumfeld genutzt werden und damit eine stationäre Behandlung verkürzt bzw. vermieden werden.
Teilstationäre (tagesklinische) Behandlung
stationäre Behandlung
Unser Therapieangebot
Einzel- und Gruppentherapien
Paar- und Familiengespräche
Informationsgruppen zur Krankheitsbewältigung
Psychotherapie (Depressionen- oder Psychosegruppentherapie)
Entspannungstherapie
Angstbewältigung
Gegebenenfalls medikamentöse Therapie
Lebenspraktisches Training
Unterstützung in der Säuglingspflege
Umfassende sozialpädagogische Beratung und Hilfestellung
Ergotherapie
Musiktherapie
Rückbildungsgymnastik
Massage
Bewegungs- und Tanztherapie
Auf Wunsch evangelische und katholische Seelsorge
Rahmenbedingungen der Mutter-Kind-Behandlung
Wir setzen voraus, dass Sie überwiegend die Verantwortung für Ihr Kind selbst tragen und dessen Versorgung selbst leisten. Ihr Kind sollte bei einer
teilstationären oder stationären Aufnahme nicht älter als 6 Monate sein.
Ansprechpartner
Oberärztin Dr. Anne-Christine Möhring
Tel. 030 130 14 2273
anne-christine.moehring@vivantes.de
Diensthabende Psychiater*Innen
im Klinikum Neukölln
Tel. 030 130 10
Sie suchen Hilfe, um Ihren Umgang mit Alkohol, Medikamenten oder Drogen zu verändern?
Bei uns finden Sie:
Qualifizierte Entzugsbehandlung
Ärztlich und pflegerisch überwachter körperlicher Entzug von Alkohol, Beruhigungsmitteln und illegalen Drogen
Entzug vom Beikonsum unter Substitutionsbehandlung
Medikamentöse Behandlung bei schweren Entzugserscheinungen (incl. „warmer Entzug“ von Opiaten)
Fachkundige Begleitung durch Bezugspflege
Diagnostik und Behandlung körperlicher wie seelischer Begleit- und Folgeerkrankungen
Kompetente Sozialberatung
Ärztliche Information zu allen Fragen rund um Alkohol, Drogen, Abstinenz und Rückfall
Hilfen bei der Neuorientierung hin zu einem suchtmittelfreien Leben oder einem veränderten Umgang mit Suchtstoffen
Informationen und Kontakte zu Beratungsstellen, Selbsthilfeaktivitäten, Fachkliniken für suchtspezifische Rehabilitation (Entwöhnung)
Gemeinsame Behandlung von Paaren
Krisenintervention
Unbürokratische Sofortaufnahme bei drohendem oder erst kurz zurückliegendem Rückfall oder bei krisenhafter Zuspitzung der Erkrankung
Geschützter Raum und Abstand vom Suchtmittel
Hilfen zur Rückfallbewältigung und Rückfallprävention
Kontakte zu Beratungsstellen und Selbsthilfeaktivitäten
Behandlung bei schweren Krankheitsverläufen mit körperlichen und seelischen Komplikationen
Eingehende psychiatrisch-psychotherapeutische Diagnostik
Kooperation mit anderen Fachabteilungen (u.a. Innere Medizin, Chirurgie, Dermatologie)
Multiprofessionell erstellter Therapieplan einschließlich Psychotherapie, psychiatrischer Fachpflege, Physiotherapie, Ergotherapie und Soziotherapie
Vermittlung in weiterführende Therapie, Betreutes Wohnen und Tagesstätten
Ihre Angehörigen – wichtige Partner bei Ihrem Wunsch nach Veränderung
Informationsgespräche für Angehörige
Einzelberatung, Paar- oder Familiengespräche nach individueller Absprache
Psychiatrische Tagesklinik und Institutsambulanz
Weiterbehandlung nach dem stationären Aufenthalt bei psychiatrisch-psychotherapeutischem Behandlungsbedarf
Kontakt
Telefonische Vereinbarung von Aufnahmeterminen in der Zeit von Mo – Fr von 9:30 – 13:00 Uhr
030 130 14 3876
Zur Aufnahme benötigen Sie eine Krankenhauseinweisung von Ihrem Hausarzt oder Nervenarzt und die Kostenübernahmeerklärung Ihrer Krankenkasse. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass sich wegen der hohen Nachfrage Wartezeiten ergeben können. In Notfällen können Sie die Rettungsstelle des Vivantes linikum Neukölln aufsuchen. Dort entscheidet der diensthabende Psychiater, ob eine sofortige Krankenhausaufnahme erforderlich ist.
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum Neukölln bezieht Angehörige und Bezugspersonen von Anfang an in die Therapie ein, da sie zum Verständnis einer psychischen Krise beitragen können. Zugleich haben Angehörige oft Fragen und sind selber durch die Erkrankung eines nahestehenden Menschen belastet.
Es gehört zum Selbstverständnis unserer Klinik, Angehörige soweit wie möglich in die Behandlung einzubeziehen. Angehörige sind nach unserem Verständnis alle Menschen, die in bedeutsamer Weise zum sozialen Netzwerk einer Patientin/eines Patienten gehören. Für die Rückkehr in das Leben außerhalb der Klinik sind sie wichtige Kooperationspartner*innen.
Die Perspektive und die Erfahrung der Angehörigen können den Blick auf eine psychische Erkrankung erweitern. Sie können helfen, Auslöser für eine Krise zu verstehen und Faktoren zu erkennen, die einer Gesundung im Einzelfall im Wege stehen. Häufig sind Angehörige wichtige Bündnispartner für die Planung der Zeit nach der Klinik.
Unsere Bereitschaft, Angehörige einzubeziehen, stößt dort an Grenzen, wo Patient*innen dies – aus welchen Gründen auch immer - ablehnen. Häufig gelingt dann im Behandlungsverlauf doch eine Vermittlung. Grundsätzlich bleiben wir aber an die ärztliche Schweigepflicht gebunden. Auch dann können jedoch klinikferne Angebote zur Unterstützung von Angehörigen hilfreich sein (s.u.).
Angehörigenvisiten
Zu den Besonderheiten unserer Klinik gehören die auf allen allgemeinpsychiatrischen Stationen regelmäßig stattfindenden Angehörigenvisiten. Dabei handelt es sich um ausführliche Gespräche zwischen Patient*in, Angehörigen und Mitgliedern des Behandlungsteams. Dort können Fragen und Anliegen geklärt und nächste Schritte gemeinsam geplant werden.
Netzwerkgespräche
In vielen Bereichen der Klinik werden zudem sog. Netzwerkgespräche angeboten. Im Netzwerkgespräch finden sich der Patient/die Patientin und relevante Personen des sozialen und professionellen Netzwerks zu einem (ergebnis)offenen Gespräch auf Augenhöhe zusammen. In einer wertschätzenden Atmosphäre können von allen Beteiligten persönliche Gefühle, Bedürfnisse und Sichtweisen geäußert werden. Es gilt das Prinzip „Jede Stimme zählt“. Solche Gespräche können den Blick auf eine Krise erweitern und neue Lösungsideen entstehen lassen. Netzwerkgespräche sind eine wichtige Interventionsform innerhalb des „Offenen Dialogs“ (Open Dialogue) bzw. der „Bedürfnisangepassten Behandlung“, einem im skandinavischen Raum entwickelten systemischen Behandlungsansatz, in dem Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen seit mehr als 10 Jahren geschult werden.
Weitere Angebote in der Klinik für Psychiatrie
Gerade bei älteren Patient*innen, bei denen sich im Behandlungsverlauf nicht selten die Notwendigkeit ergibt, die Pflege- bzw. Wohnsituation nach Entlassung zu verändern, bieten unsere Sozialarbeiter*innen Beratungsgespräche für Angehörige an.
Weiterhin möchten wir auf folgende Angebote hinweisen:
An jedem dritten Montag im Monat findet von 18:00 bis 20:00 Uhr im Rathaus Neukölln der NeuköllnerTrialog statt. Der Trialog ist eine Initiative unserer Klinik in Kooperation mit der VHS Neukölln. Er versteht sich als ein Ort des (hierarchie)freien Gesprächs zwischen Menschen mit psychischen Krisen-/Genesungserfahrungen, Angehörigen und Professionellen aus psychosozialen Einrichtungen. Der Trialog eröffnet die Chance, sich über persönliche Erfahrungen und Sichtweisen auszutauschen, sich zu begegnen und miteinander zu lernen. Bei Interesse an einer Teilnahme können Sie unter rasmus.overthun@vivantes.de Kontakt mit dem Moderatoren-Team aufnehmen und nähere Informationen zum Trialog erhalten.
Weiterhin kooperiert die Klinik eng mit dem Landesverband Berlin der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.Unter apk-nk@diehills.de erhalten Sie Informationen über moderierte Selbsthilfegruppen für Angehörige in Neukölln. Weitere Informationen über den Angehörigenverband
Über die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Neukölln
Leitung der Klinik für Psychiatrie am Klinikum Neukölln
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik versteht sich als zentraler Bestandteil der gemeindepsychiatrischen Versorgung in Neukölln. Als „Offene Psychiatrie“ bietet sie ambulante, teilstationäre, stationsäquivalente und vollstationäre Behandlungen an – mit besonderem Fokus auf sektorenübergreifende Zusammenarbeit und Beziehungskontinuität. Enge Kooperationen bestehen mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst, Trägern der Eingliederungs- und Suchthilfe sowie niedergelassenen Fachärzt*innen.
Am Allgemeinkrankenhaus angesiedelt, arbeitet die Klinik eng mit somatischen Fächern zusammen und stellt so eine umfassende psychiatrische, psychosomatische und körpermedizinische Versorgung sicher. Wichtige Schwerpunkte liegen u. a. in Psychoonkologie und Psychokardiologie.
Die Klinik verfolgt ein interkulturelles Konzept: Ein vielfältiges Team und besondere interkulturelle Kompetenzen ermöglichen eine sensible Versorgung der Patient*innen. Milieutherapie, therapeutische Gemeinschaft und ein normalitätsorientiertes Stationsumfeld prägen den Alltag. Diagnosespezifische Angebote stehen stationsübergreifend bereit.
Ein multiprofessionelles Team gestaltet individuelle, personenzentrierte Behandlungspläne und berücksichtigt neben Symptomen auch Lebensgeschichte, soziale Beziehungen und Lebensumstände. Die therapeutische Beziehung bildet die Basis. Psychotherapie, kreative Therapieformen, Fachpflege und medikamentöse Behandlung werden integriert. Moderne Ansätze wie „Open Dialogue“ ergänzen das leitlinienorientierte Vorgehen.
Besondere Behandlungsangebote der Klinik
Die Klinik hält zahlreiche besondere Behandlungsangebote bereit, die sie – neben dem sektorenübergreifenden Gesamtkonzept – von vielen anderen Klinik unterscheiden. Dazu gehören u.a.
die stationäre Krisenintervention,
die stationsäquivalente Behandlung,
die Intensiv-Tagesklinik mit 7-Tage-Betrieb,
die Möglichkeit von Mutter-Kind-Behandlungen in allen Bereichen der Klinik,
die qualifizierte Entzugsbehandlung von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigen mit intensiver Motivationsförderung sowie
die besonderen Behandlungsangebote für ältere Patient*innen und das Frühinterventionsprojekt für junge Erwachsene (FINK-Projekt).
Jenseits der fachlichen Aspekte im engeren Sinn sind wir beständig darum bemüht, unsere Klinik zu einem „guten Ort“ für Patient*innen, Angehörige und Mitarbeiter*innen zu machen und in diesem Sinn weiter zu entwickeln.
Die Klinik verfügt über 194 Betten, 21 stationsäquivalente und 94 tagesklinische Plätze sowie eine große Psychiatrische Institutsambulanz (PIA).
Struktur der Klinik für Psychiatrie in Berlin-Neukölln
Hauptstandort ist der Campus Rudower Straße. Hier befinden sich:
alle Stationen
die Intensiv-Tagesklinik Rudower Straße
die Basis des StäB-Teams
die zentrale PIA
Zusätzlich bestehen drei Außenstellen:
Psychosomatische Tagesklinik Sonnenallee
Tagesklinik Riesestraße
Behandlungszentrum Emser Straße (mit PIA- und StäB-Nebenstandorten)
Stationäre psychiatrische Behandlung
Die 194 Betten liegen auf acht Stationen.
Sechs allgemeinpsychiatrische, offen/fakultativ geschlossene Stationen (24–26 Betten), alle akut aufnahmefähig und mit Heimatstationsprinzip zur Beziehungskontinuität.
Behandlung des gesamten Spektrums psychischer Erkrankungen.
Zusätzlich eine Schwerpunktstation Abhängigkeitserkrankungen (26 Betten) und eine überregionale Kriseninterventionsstation (16 Betten).
Multidisziplinäres StäB-Team
Das StäB-Team ermöglicht in geeigneten Fällen eine stationsäquivalente Behandlung zu Hause – als Verkürzung oder Ersatz eines stationären Aufenthalts. Die Umsetzung erfolgt in enger Kooperation mit den Stationsteams.
Tagesklinische Behandlung
Die 94 Plätze verteilen sich auf:
Intensiv-Tagesklinik Rudower Straße (22 Plätze, Behandlung an 7 Tagen/Woche)
Psychosomatische Tagesklinik Sonnenallee (22 Plätze)
Tageskliniken Emser Straße und Riesestraße (je 20 Plätze)
Einzelne integrierte tagesklinische Plätze auf den Stationen ermöglichen Übergänge im vertrauten Team.
Psychiatrische Institutsambulanz in Berlin-Neukölln
Die PIA behandelt pro Quartal rund 1.500 Patient*innen mit einem breiten diagnostisch-therapeutischen Angebot.
Spezialsprechstunden u. a.:
Gedächtnissprechstunde
FINK-Projekt (junge Erwachsene)
Türkischsprachige Sprechstunde
Sprechstunde für Menschen nach Fluchterfahrung
Alle Stationen und Tageskliniken können ergänzend integrierte ambulante Behandlungen anbieten, um Kontinuität über die stationäre Phase hinaus zu sichern.
Die Jahres- und Qualitätsberichte der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bieten einen detaillierten Überblick über Behandlungsdaten und besondere Projekte.
Inhalte der Jahres- und Qualitätsberichte
Jahr für Jahr gibt die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik einen umfangreichen Jahres- und Qualitätsbericht heraus. Neben Patient*innen- und Leistungsdaten sowie einem Bericht über Maßnahmen der Qualitätssicherung werden auch Daten zu besonderen Vorkommnissen und Zwangsmaßnahmen transparent dokumentiert. Darüber hinaus werden in den Jahresberichten die zahlreichen besonderen Aktivitäten und Projekte der Klinik dargestellt. Die vertieft behandelten Schwerpunktthemen wechseln von Jahr zu Jahr.
Jahres- und Qualitätsberichte der Klinik für Psychiatrie in Neukölln
Als akademisches Lehrkrankenhaus bietet die Klinik für Psychiatrie in Berlin-Neukölln Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote sowie regelmäßig Fortbildungen an, und beteiligt sich an wissenschaftlichen Studien.
Lehre am Klinikum Neukölln
Insbesondere der Chefarzt und die Oberärztinnen und –ärzte der Klinik für Psychiatrie sind u.a. an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten und für die Ärztekammer Berlin als Dozent*innen tätig.
Das Vivantes Klinikum Neukölln ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Charité. In der psychiatrischen Klinik werden deshalb regelmäßig Medizinstudierende im Praktischen Jahr ausgebildet. Daneben sind natürlich Famulaturen im Rahmen eines Studiums der Humanmedizin in unserer Abteilung möglich.
Studierende der Psychologie bzw. Psychotherapie können Pflichtpraktika (inkl. des sog. BQT III-Praktikums im Rahmen des Psychotherapie-Masterstudiengangs) bei uns absolvieren. Auch verfügen wir über Plätze für Psychologische Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PT1- und PT2-Praktika möglich).
Sowohl unter den Pflegefachpersonen als auch unter den Ergotherapeut*innen arbeiten bei uns zahlreiche qualifizierte Praxisanleiter*innen, die regelmäßig Auszubildende und Praktikant*innen betreuen und anleiten. Auch das Anerkennungsjahr im Rahmen eines Studiums der sozialen Arbeit bzw. Sozialpädagogik kann ggf. bei uns abgeleistet werden. Weiterhin können Praktika im Rahmen der EX-IN-Ausbildung zur Genesungsbegleiter*in bei uns absolviert werden.
Öffentliche Fortbildungsveranstaltungen
Jeden Donnerstag (Ausnahme: erster Donnerstag im Monat) findet ab 15 Uhr eine klinikintern organisierte Fortbildungsveranstaltung statt, in der Themen aus dem gesamten Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie unter Berücksichtigung des Weiterbildungskatalogs der Berliner Ärztekammer behandelt werden. Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Berlin zertifiziert und grundsätzlich arztoffen.
Sollten Sie sich für eine Teilnahme interessieren, so wenden Sie sich aus organisatorischen Gründen bitte zunächst an
Oberarzt Dr. M. Windeck
markus.windeck@vivantes.de
Tag der Psychiatrie
Weiterhin richten wir einmal jährlich, in der Regel an einem Freitag im September, den sog. „Tag der Psychiatrie“ aus, eine zertifizierte berufsgruppenübergreifende Fortbildungsveranstaltung, in der die Klinik sich mit ihren Angeboten und Projekten nach außen zeigt und mit ihren Kooperationspartnern in Austausch tritt. Der „Tag der Psychiatrie“ widmet sich dabei vornehmlich versorgungspsychiatrischen Brennpunktthemen. Die Klinikperspektive wird regelmäßig durch Beiträge renommierter externer Referent*innen bereichert und erweitert.
Vorträge und Tagungen
Zudem veranstalten wir in größeren Abständen Vortragsreihen und Tagungen. Wir informieren darüber rechtzeitig auf unserer Homepage. Falls Sie gerne in den Einladungsverteiler aufgenommen werden möchten, teilen Sie das bitte unserem Kliniksekretariat (psy-sekretariat.knk@vivantes.de) mit.
Forschung
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie beteiligt sich regelmäßig an wissenschaftlichen Studien. Dabei geht es in aller Regel um relevante versorgungspsychiatrische Fragestellungen mit einem Bezug zur Praxis unserer Arbeit. Anwendungsstudien in Kooperation mit der pharmazeutischen Industrie führen wir nicht durch.
Aktuell sind wir u.a. an folgenden Studien beteiligt:
- PrevCo-Studie: Studie zur Implementierung der S3-Leitlinie zur Verhinderung von Zwang und Aggression in der Psychiatrie („Implementation of the German Clinical Practice Guidelines on Prevention of Violence and Coercion“).
- AKtiV-Studie: Studie zur Evaluation der stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlung („Aufsuchende Krisenbehandlung mit teambasierter und integrierter Versorgung“)
- HoPe-Studie: von der Volkswagen-Stiftung geförderte Pilotstudie zur vergleichenden Evaluation von aufsuchenden Behandlungen mit und ohne Genesungsbegleitung („Home Treatment und Peerarbeit“)
Weiterhin besteht eine Forschungskooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité – Universitätsmedizin Berlin zu Themen der stationsäquivalenten Behandlung.
Gemeinsam mit anderen psychiatrischen Abteilungen/Kliniken erfassen wir schwerwiegende Arzneimittelnebenwirkungen in dem Projekt "Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie" (AMSP).
Mitarbeiter*in werden
In der psychiatrischen Klinik in Berlin-Neukölln arbeiten mehr als 300 Mitarbeiter*innen verschiedener Berufsgruppen. Wir freuen uns über neue Kolleg*innen, die unser engagiertes Team mit ihrer Kompetenz und ihren Ideen verstärken.
In der Klinik für Psychiatrie erwarten Sie multidisziplinäre Zusammenarbeit, flache Hierarchien und ein offenes, kollegiales Miteinander. Unsere Vielfalt macht uns aus: Verantwortung übernehmen, kreative Ideen umsetzen, mit Beständigkeit und Verlässlichkeit „das Schiff“ auch an unruhigen Tagen über Wasser halten – welche Ihrer Stärken würden Sie gerne einbringen?
Wir verstehen die Arbeit in unserem psychiatrischen Team als Chance für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Dazu tragen wir mit unserem umfangreichen Fortbildungsangebot ebenso wie der Unterstützung individueller Karrierewege bei.
Wir sind uns sicher: eine Klinik kann nur ein guter Ort für Patient*innen sein, wenn sie auch ein guter Ort für Mitarbeiter*innen ist.
Sie haben keine passende Ausschreibung in unserer Stellenbörse gefunden? Gerne können Sie uns Ihre Initiativbewerbung zusenden.
- Gesundheits- und Krankenpfleger*innen
- Wenn Sie sich als Gesundheits- und Krankenpfleger*in an einer Tätigkeit auf einer unserer Stationen oder in einer unserer Tageskliniken interessieren, wenden Sie sich gern an
- Elke Weidemüller
elke.weidemueller@vivantes.de - Sie interessieren sich als Gesundheits- und Krankenpfleger*innen an einer Tätigkeit in unserem Team für stationsäquivalente Behandlungen bzw. unserer Institutsambulanz? Senden Sie Ihre Initiativbewerbung an
- psy-sekretariat.knk@vivantes.de
- Alle anderen Initiativbewerbungen
- Alle übrigen Initiativbewerbungen senden Sie bitte ebenfalls an
- psy-sekretariat.knk@vivantes.de
Das Team der Klinik für Psychiatrie in Neukölln freuen uns über Bewerbungen von Praktikantinnen und Hospitant*innen, die nicht nur praktische Unterstützung, sondern vor allem auch neue Impulse und einen unbelasteten Blick auf die Klinik und ihre Abläufe einbringen.
Famulaturen
Für eine Famulatur bewerben Sie sich gern über psy-sekretariat.knk@vivantes.de.
Praktika
Praktikumsbewerbungen von Studierenden der Psychologie bzw. Psychotherapie (inkl. BQT III-Praktikum) senden Sie bitte an
Inger Karstens
inger.karstens@vivantes.de
Bei Bewerbungen für ein Pflegepraktikum- wenden Sie sich an
Andreas Seist
andreas.seist@vivantes.de
Anderweitige Praktikums- und Hospitationsbewerbungen übersenden Sie uns an
Bei Bewerbungen als Psychogische*r Psychotherapeut*in in Ausbildung ist Ihre Ansprechperson
- Inger Karstens
inger.karstens@vivantes.de
Ärztliche Aus- & Weiterbildung
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Klinikum Neukölln verfügt über ein breites Fort- und Weiterbildungsangebot. Die Facharztweiterbildung „Psychiatrie und Psychotherapie“ kann komplett in der Klinik absolviert werden.
Ihr Ansprechpartner für die Aus- & Weiterbildung: Chefarzt Dr. med. Olaf Hardt
Der Chefarzt der Klinik, Dr. Olaf Hardt, verfügt über die volle Weiterbildungsbefugnis für das Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie.
Die Arbeit in einer großen pflichtversorgenden Abteilung an einem Krankenhaus der Maximalversorgung garantiert Weiterbildungsassistent*innen den Erwerb umfassender Fachkenntnisse. Durch das Konzept der stationsintegrierten Institutsambulanz, stationsintegrierte tagesklinische Behandlungsplätze und die eng mit den Stationen verzahnte stationsäquivalente Behandlung können unsere Stationsärzt*innen frühzeitig auch ambulante, tagesklinische und akut-aufsuchende Behandlungserfahrungen erwerben.
Die psychotherapeutische Weiterbildung kann in den beiden Grundorientierungen „Verhaltenstherapie“ bzw. „psychodynamisch/tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ absolviert werden. Die Klinik ist Mitglied zweier Weiterbildungsverbünde: dem „Ärztlichen Weiterbildungsverbund Psychiatrie und Psychotherapie“ (VT) und dem „Berliner Modell“ (TFP). Die praktischen psychotherapeutischen Weiterbildungsinhalte können teilweise in der Klinik erworben werden (oberärztliche Supervisionen, kasuistisches Seminar).
Selbstverständlich kann die Weiterbildung auch extern in einem tiefenpsychologisch bzw. verhaltenstherapeutisch orientierten Institut absolviert werden. Es bestehen Kooperationsverträge mit zahlreichen Instituten.
Die in der Weiterbildungsordnung geforderten Gutachten können in der Abteilung unter Supervision erstellt werden. Eine darüber hinaus gehende Gutachtertätigkeit ist möglich.
Das Neurologische Jahr der Weiterbildung kann im Rahmen einer Rotation mit der Neurologischen Klinik des Vivantes Klinikum Neukölln (Leiter: Prof. Dr. Darius Nabavi) absolviert werden.
Die Einarbeitung in die Tätigkeit auf der Station wird durch die zuständige Oberärztin bzw. den zuständigen Oberarzt und eine erfahrene Stationsärztin oder einen erfahrenden Stationsarzt gewährleistet. Mit Aufnahme der Tätigkeit erhalten neue ärztliche Mitarbeiter*innen eine Assistent*innenmappe, in der schriftlich die wichtigsten Informationen über die Tätigkeit in der Klinik zusammengefasst sind.
Die Einarbeitung für die Nachtdienste erfolgt in erster Linie durch die in der Rettungsstelle tätigen Kolleg*innen. Nachtdienste werden in der Regel erst nach drei Monaten abgeleistet. Der Einstieg in die Bereitschaftsdienste erfolgt über Spätdienste, während derer eine zweite diensthabende Ärztin oder ein zweiter diensthabender Arzt im Haus ist.
Üblicherweise werden Assistenzärztinnen und -ärzte ohne psychiatrische Vorerfahrungen zunächst auf einer allgemeinpsychiatrischen Station eingesetzt, um zu gewährleisten, dass sie rasch breite Fachkenntnisse erwerben können und sich in späteren Dienstsituationen möglichst sicher fühlen.
Die Weiterbildungsplanung erfolgt individuell in enger Abstimmung zwischen dem Arzt/der Ärztin in Weiterbildung, der zuständigen Oberärztin/dem zuständigen Oberarzt und dem weiterbildungsbefugten Chefarzt.
Jährlich finden persönliche Weiterbildungsgespräche mit dem Chefarzt statt. Darüber hinaus führen die Oberärztinnen und -ärzte regelmäßig Mitarbeitergespräche. In diesen Gesprächen werden u.a. der jeweiligen Stand der Facharzt-Weiterbildung rekapituliert und offene Fragen des Weiterbildungsassistenten/der Weiterbildungsassistentin geklärt. Zudem wird die weitere zeitliche Planung der Weiterbildung abgestimmt (insbesondere auch die des „neurologischen Jahres“ und des Psychotherapie-Teils der Weiterbildung).
Die absolvierten Weiterbildungsbausteine werden anhand eines klinikinternen Dokumentationsbuchs im Rahmen der Weiterbildungsgespräche abgeglichen. Bei Schwierigkeiten, bestimmte Weiterbildungsbausteine zu erwerben, erhält die Ärztin bzw. der Arzt Unterstützung. Die psychiatrischen Weiterbildungsbausteine können vollständig im Hause erworben werden.
Weiterbildungsevaluationsergebnisse
Im Rahmen der Weiterbildungsevaluation der Ärztekammer Berlin wurde die Klinik von 100% der Weiterbildungskandidat*innen als empfehlenswert eingestuft.
In der Klinik finden wöchentlich ein Journal Club und eine Fortbildungsveranstaltung, die inhaltlich mit den theoretischen Anforderungen der Weiterbildungsordnung verknüpft ist, statt. Weiterhin finden jeweils im Wochenrhythmus die „AG Allgemeine Psychotherapie“ statt, die als Psychotherapie-Propädeutikum für Berufsanfänger angelegt ist und in der anhand von Kasuistiken aus dem Klinikalltag insbesondere Herausforderungen in der therapeutischen Beziehung reflektiert werden. Regelmäßig finden zudem AMDP-Rater-Trainings statt.
Die Klinik bietet gemeinsam mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung von Vivantes für Mitarbeiter*innen aller ein 2-jähriges Curriculum zu „Open Dialogue“ (Netzwerkarbeit – Bedürfnisangepasste Behandlung) an. Die Teilnahme ist für Vivantes-Mitarbeiter*innen kostenlos.
Wir legen Wert auf eine lebendige, kollegiale Arbeitsatmosphäre und wollen selbstverständlich auch ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern eine Perspektive bieten. Dazu tragen verlässliche Arbeitszeiten, eine geregelte Arbeitszeiterfassung und eine aufgrund der Größe des Kollegiums relativ geringe Zahl an Bereitschaftsdiensten bei. Für die Vereinbarung familienfreundliche Teilzeitarbeitsmodelle sind wir grundsätzlich offen.
Angebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Mitarbeiter*innensprechstunde des Chefarztes
- Fortbildungsurlaub
- umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot über das Institut für Fort- und Weiterbildung von Vivantes
Karriere
Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, die die Facharztprüfung erfolgreich absolviert und sich in der therapeutischen Arbeit bewährt haben, sind als Fachärztinnen und Fachärzte in unbefristetem Arbeitsverhältnis herzlich willkommen. Sie sind aufgrund des guten Rufes und der guten Ausbildung in der Klinik prädestiniert für Oberärzt*innenpositionen sowohl bei Vivantes als auch in anderen Häusern.
Kontakt & Sprechstunden der Psychiatrie am Klinikum Neukölln
Zuweiserhotline: der direkte Kontakt für Einweisende in Neukölln
Für Notfallaufnahmen ist unsere Ärztin bzw. unser Arzt vom Dienst in der Rettungsstelle des Klinikum Neukölln 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche zu erreichen. Eine Verbindung erfolgt über die Telefonzentrale
Tel. 030 130 14 0
Wenn Sie die Einweisung eines Patienten oder einer Patientin mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen und ggf. einen Aufnahmetermin vereinbaren wollen, melden Sie sich bitte in unserem Sekretariat. Wir vermitteln Ihnen den Kontakt zu der jeweils zuständigen ärztlichen Ansprechperson.
Tel. 030 130 14 2270
E-Mail: psy-sekretariat.knk@vivantes.de
Wenn Sie wissen, welche Behandlung in unserer Klinik stattfinden soll und sie eine Einweisung haben, wenden Sie sich bitte direkt an die zuständige Stelle (s.u.), d.h.
- an die Ambulanz,
- die Kriseninterventionsstation,
- die Station 85 mit Behandlungsschwerpunkt Sucht
- oder eine der anderen Stationen oder Tageskliniken.
Aufnahme-Beratungstelefon
Falls Sie eine Beratung zu einer Behandlung in unserer Klinik brauchen, vielleicht auch noch nicht wissen, welche Form der Behandlung für Sie gut und richtig ist, wenden Sie sich am besten an unser Aufnahme-Beratungstelefon:
Sprechzeiten
Montag bis Freitag 14:00 bis 15:00 Uhr
Tel. 030 130 14 2626
E-Mail: psy-sekretariat.knk@vivantes.de
Psychiatrische Institutsambulanz
Pavillon 3
Rudower Str. 48
12045 Berlin
Sprechzeiten
Montag bis Freitag 08:00 bis 12:15 Uhr und 12:45 bis 15:30 Uhr
Tel. 030 130 14 3420
E-Mail: institutsambulanz.knk@vivantes.de
Weitere Informationen zur Psychiatrischen Institutsambulanz
Kriseninterventionsstation
Pavillon 3, 1 OG
Rudower Str. 48
12351 Berlin
Sprechzeiten (Aufnahmekoordination)
Montag bis Freitag 08:00 bis 08:30 Uhr
Tel. 030 130 14 2229
Station 85 mit Behandlungsschwerpunkt Sucht
Pavillon 3
Rudower Str. 48
12351 Berlin
Sprechzeiten (Aufnahmekoordination)
Montag bis Freitag 08:00 bis 08:30 Uhr
Tel. 030 130 14 2285
Intensivtagesklinik Rudower Straße
Pavillon 14
Rudower Str. 48
12351 Berlin
Sprechzeiten
Täglich 8:00 bis 16:00 Uhr
Tel. 030 130 14 2920
Fax 030 130 14 2962
Informationen zur Intensivtagesklinik Rudower Straße
Tagesklinik Emser Straße
Emser Str. 31
12051 Berlin
Sprechzeiten
Montag bis Freitag 8:00 bis 16:00 Uhr
Tel. 030 6290 310
Fax 030 6290 3117
Informationen zur Tagesklinik Emser Straße
Tagesklinik Riesestraße
Riesestr. 1
12347 Berlin
Sprechzeiten
Montag bis Freitag 8:00 bis 16:00 Uhr
Tel. 030 6008 880
Fax 030 6008 8888
Informationen zur Tagesklinik Riesestraße
Psychosomatische Tagesklinik Sonnenallee
Sonnenallee 47
12045 Berlin
Tel. 030 130 14 4850
E-Mail: tagesklinik.sonnenallee@vivantes.de
Dr. med. Ulrich Schötschel, M.A., Oberarzt
Allgemeiner Kontakt
Telefon: 030 130 14 -2270 / -2271
E-Mail: psy-sekretariat.knk@vivantes.de
Adresse und Anfahrt
Vivantes Klinikum Neukölln
Rudower Straße 48
12351 Berlin-Neukölln












