
Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Auguste-Viktoria-Klinikum
Psychische Erkrankungen und Krisen sind häufig. Unsere Klinik in Berlin-Schöneberg bietet Ihnen Unterstützung, wenn Sie sie benötigen – stationär, stationsäquivalent, tagesklinisch und ambulant – rund um die Uhr (24/7).
Über die Klinik für Psychiatrie in Berlin-Schöneberg
Unsere Klinik unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Walter de Millas steht für eine wohnortnahe und verlässliche psychiatrische Versorgung in Berlin-Schöneberg. Wir verbinden klinische Erfahrung und fachliche Exzellenz mit sozialpsychiatrischer Orientierung und sind in die regionale Versorgungsstruktur eingebunden. Im Mittelpunkt steht eine individuelle und kontinuierliche Behandlung, die sich an den Lebensrealitäten der Menschen im Bezirk orientiert.
Übersicht der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Psychische Gesundheit in Berlin-Schöneberg
Wir verbinden Psychotherapie, medikamentöse Behandlung, Angehörigenarbeit und soziale Wiedereingliederung zu einem ganzheitlichen Behandlungskonzept. Neben der Akutbehandlung stehen Krankheitsbewältigung, Rückfallprävention und eine individuelle Therapieplanung im Mittelpunkt, die soziale, kulturelle und migrationsspezifische Aspekte berücksichtigt.
Wir behandeln Patient*innen aus Schöneberg und arbeiten eng mit regionalen psychosozialen Einrichtungen zusammen. Für das gesamte Spektrum psychiatrischer Erkrankungen bieten wir vielfältige therapeutische Verfahren an – von psychoedukativen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen bis hin zu tiefenpsychologischen und familienbezogenen Ansätzen.
Die Behandlung erfolgt in multiprofessionellen Teams aus Pflege, Medizin, Psychologie, Genesungsbegleitung, Sozialarbeit, Ergotherapie, Physiotherapie und sowie Bewegungs-, Kunst-, Musik-, Theater- und Tanztherapie.
„Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg fest verankert, sichern wir an zwei Klinikstandorten die psychiatrische Pflicht- und Vollversorgung. Dabei verbinden wir – getragen von der Größe und Struktur unserer Klinik – gemeindenahe Versorgung mit hochspezialisierter klinischer und wissenschaftlicher Qualität sowie einer konsequent sozialpsychiatrischen und persönlich zugewandten Behandlung unserer Patient*innen.“

Medizinische Angebote
Wir behandeln das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen im Erwachsenenalter, darunter affektive Störungen wie Depressionen und bipolare Erkrankungen, Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, Angst- und Zwangserkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, psychosomatische Erkrankungen, Schmerzsyndrome, Abhängigkeitserkrankungen sowie organisch bedingte psychische Störungen. Ebenso umfasst unser Angebot die Gerontopsychiatrie, insbesondere bei Demenz und Altersdepressionen, sowie die Behandlung von Konflikt- und Erschöpfungsreaktionen.
Die Behandlung erfolgt individuell, leitlinienorientiert und in multiprofessioneller Zusammenarbeit aus Medizin, Pflege, Psychologie, Sozialarbeit, Genesungsbegleitung und spezialisierten therapeutischen Bereichen. Dabei kommen psychiatrische Bezugspflege, moderne Pharmakotherapie, Einzel- und Gruppentherapien, Psychoedukation sowie störungsspezifisch ausgerichtete Behandlungspfade zum Einsatz.
Je nach klinischer Indikation setzen wir spezialisierte psychotherapeutische Verfahren ein, darunter Interpersonelle Psychotherapie (IPT), CBASP bei chronischer Depression, Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), psychotherapeutische Suchtbehandlung, Metakognitives Training (MKT) sowie Open Dialogue und spezifische Gruppenangebote für Angst- und Depressionsstörungen. Zusätzlich bieten wir bei schweren depressiven Episoden die Behandlung mittels Elektrokonvulsionstherapie (EKT) an.
Das Behandlungsspektrum umfasst kreative, körper- und alltagsorientierte Therapieverfahren wie Ergo-, Kunst-, Musik-, Bewegungs-, Theater-, Sport- und Physiotherapie sowie lebenspraktische Trainings, Arbeitstherapie und strukturierende Gruppenangebote.
Sozialpsychiatrische Unterstützung, Angehörigenarbeit und Selbsthilfeangebote sind integrale Bestandteile des Behandlungskonzepts. Die Versorgung erfolgt je nach Bedarf auf spezialisierten Stationen und Behandlungseinheiten.
Klinikstruktur der Psychiatrie Schöneberg
Station 17 für Abhängigkeitserkrankungen und Krisenintervention
Die Station 17 für Abhängigkeitserkrankungen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet eine qualifizierte Entzugsbehandlung für Patienten und Patientinnen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit oder Abhängigkeit von illegalen Substanzen an. Dabei wird der medikamentös unterstützte Entzug in ein gruppentherapeutisches Setting eingebunden.
- Konzept 1: qualifizierter Entzug von legalen bzw. illegalen Substanzen und substanzungebundenen Süchten
- Wir unterstützen betroffene Menschen in ihrem Anliegen, ein suchtmittelfreies Leben zu führen. Das Ziel der Behandlung ist, einen kompetenten und achtsamen Umgang mit der Abhängigkeitserkrankung zu finden. Unser multiprofessionelles Team arbeitet mit verschiedenen suchttherapeutischen Behandlungsstrategien, hat sich jedoch psychotherapeutisch auf die Dialektisch-Behaviorale-Therapie für Abhängigkeitserkrankungen (DBT-S) spezialisiert. Inhalte der Therapie sind, die „Entscheidung für einen neuen Weg“ zu treffen sowie Hochrisikosituationen erkennen und aktiv bewältigen zu können. Im Vordergrund steht der Erwerb neuer Fertigkeiten (Skills), um Rückfälle vermeiden und emotionale Anspannungszustände und Suchtdruck überwinden zu können.
- Konzept 2: Krisenintervention
- In akuten psychosozialen Notlagen bieten wir eine psychotherapeutische Krisenintervention an. Die Betroffenen erhalten Hilfe durch unser multiprofessionelles Team. Im Vordergrund steht die Reizabschirmung, indem wir einen sicheren Ort zur Verfügung stellen, an dem Menschen Entlastung finden, um psychotherapeutisch begleitet weitergehende Entscheidungen treffen zu können.
- In akuten psychosozialen Notlagen bieten wir eine psychotherapeutische Krisenintervention an. Die Betroffenen erhalten Hilfe durch unser multiprofessionelles Team. Im Vordergrund steht die Reizabschirmung, indem wir einen sicheren Ort zur Verfügung stellen, an dem Menschen Entlastung finden, um psychotherapeutisch begleitet weitergehende Entscheidungen treffen zu können.
Die Behandlungsangebote gelten niederschwellig für Menschen, die in Schönberg wohnen und eine Abhängigkeitserkrankung haben oder sich in einer akuten Krise befinden. Der Zugang erfolgt über die Rettungsstelle, auch durch eine ärztliche Einweisung oder durch die Kontaktaufnahme der Suchthilfeträger im Bezirk.
- differentielle Diagnostik der Abhängigkeitserkrankung sowie sämtlicher psychischer und körperlicher Begleit- oder Folgeerkrankungen, ergänzt durch den Konsiliardienst anderer Fachabteilungen
- psychologische Diagnostik einschließlich Testdiagnostik
- leitliniengerechter qualifizierter Entzug von allen Substanzen
- Pharmakotherapie im Entzug und der psychischen und körperlichen Begleiterkrankungen
- Entzug von Beikonsum unter Beibehaltung der ambulanten Substitutionsbehandlung
- Bezugspflege und Fachpflege sowie pflegetherapeutische Interventionen im Sinne der DBT-S-Cotherapie
- Psychologisch und ärztlich geführte psychotherapeutische Einzelgespräche
- individualisierte umfassende Sozialberatung in komplexen psychosozialen Problemlagen und Vermittlung in weiterführende Angebote bezüglich Wohnen oder Therapieeinrichtungen durch unsere Sozialarbeiter*innen, die auch co-therapeutische Einzelgespräche führen
- Entzugsbehandlung bei bestehender Schwangerschaft in enger Kooperation mit der geburtsmedizinischen Abteilung, der Familienberatungsstelle am Standort, bezirklichen Gremien und der Spezialambulanz der Charité für das fetale Alkoholsyndrom
- Behandlung von nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten in enger Kooperation mit der Suchtberatungsstelle der Caritas (Lost in Space, Café Beispiellos)
- Enge Kooperation mit ambulanten Kontakt- und Beratungsstellen (Notdienst e.V., Schwulenberatung, Frau sucht Zukunft etc.) der Selbsthilfe und den suchtspezifischen Trägern des Bezirkes
- Krisenintervention
- Dialektisch-behaviorale Gruppentherapie für Abhängigkeitserkrankungen (Basisgruppe, Skillstraining, Rückfallanalysegruppe, Bezugsgruppe, Psychoedukation)
- DBT-S-basierte Ergotherapie
- DBT-S-basierte Physiotherapie
- DBT-S-basierte Musiktherapie
- Achtsamkeitstraining
- NADA – suchtspezifische Ohrakupunktur
- Rückfallpräventionstraining
- Schlafhygiene
- Informationsgruppe zur Vermittlung von weiterführenden Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen (Selbsthilfegruppen, Träger der Suchthilfe, Entwöhnungseinrichtungen)
- externe Selbsthilfegruppen auf der Station
Das therapeutische Team besteht aus Pflegekräften einschließlich Fachpflege und DBT-Co-Therapeut*innen, DBT-Peer-Coaching, Stationsleitung und deren Stellvertretung, einer Sozialarbeiterin, einer psychologischen Psychotherapeutin, psychologischen Psychotherapeut*innen in Weiterbildung, einer Ergotherapeutin, Bewegungs- und Sporttherapeutinnen, einem Musiktherapeuten, Stationsärzt*innen und einer Oberärztin.
Die Station verfügt über 24 Betten (Einzel- als auch Mehrbettzimmer).
Es stehen diverse Therapieräume, individuelle Rückzugsmöglichkeiten, ein Sportraum und sowohl eine Terrasse als auch ein bepflanzter Innenhof zur Verfügung.
Die Aufnahme bezirklicher Patient*innen mit einer Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit erfolgt niedrigschwellig über die Rettungsstelle oder nach telefonischer Terminvereinbarung mit der Station 17.
Bei freien Plätzen können – je nach Warteliste – auch außerbezirkliche Patient*innen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit behandelt werden.
Die Aufnahme von Patient*innen mit Abhängigkeit von illegalen Substanzen erfolgt grundsätzlich nach Terminvereinbarung und vorheriger Absprache mit dem Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V., Genthiner Str. 48, 10785 Berlin, 030 233 240 200.
Ärztliche Leitung
Oberärztin Dr. Alexandra Lingesleben
Stationspflegeleitung
Irina Schmitz
Psychotherapeutische Leitung
Leitende Psychologin Silke Poppe
Sozialdienst
Janine Graffenberger
030 130 20 8338
Fax: 030 130 20 2927
janine.graffenberger@vivantes.de
Station 19 unten für Psychotherapie bei psychotischen Erkrankungen
Die Station 19 unten der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet eine qualifizierte psychotherapeutische Behandlung für Patient*innen mit psychotischen Störungen.

Auf unserer fakultativ beschützenden Station 19 unten steht die Behandlung von Psychosen im Mittelpunkt. Von Psychosen Betroffene berichten beispielsweise von Stimmenhören, dem Erleben einer veränderten Umwelt oder auch der Selbstwahrnehmung. Nicht selten wird dieses Erleben von Ängsten, Schlaf- aber auch Konzentrationsstörungen begleitet.
Die Grundlage für das Verständnis und die psychotherapeutische Behandlung von Psychosen bildet das „Bio-Psycho-Soziale-Modell“. Biologische, psychische und soziale Faktoren spielen gleichsam eine Rolle – beim Verstehen, bei der individuellen Behandlungsplanung und bei der Bewältigung. Eine evidenzbasierte stationäre Psychotherapie bei Psychosen funktioniert im Zusammenspiel mit einer personalisierten Pharmakotherapie und Soziotherapie.
Unser Team ist im Sinne des „Open Dialogue“ geschult.
Das Behandlungsangebot der Station 19 unten richtet sich insbesondere an Patient*innen mit einer Schizophrenie, einer schizoaffektiven Störung, aber auch an Patient*innen, bei denen eine psychotische Erkrankung vorliegen könnte.
- differenzierte Diagnostik der zur Aufnahme führenden Störung und ihrer Komorbiditäten einschließlich der körperlichen Erkrankungen, bedarfsweise ergänzt durch den Konsiliardienst anderer Fachabteilungen
- psychologische Testdiagnostik
- personalisierte leitliniengerechte Pharmakotherapie
- Verhaltenstherapeutisch-orientierte Einzelpsychotherapie
- Metakognitives Training
- Ergotherapie
- Musiktherapie
- Physio- und Bewegungstherapie
- Theatertherapie
- Psychiatrische Fachpflege
- Genesungsbegleiter*innen
- Beratung und Unterstützung durch unseren Sozialdienst
- Vermittlung weiterführender Therapieangebote
- Psychose-spezifisch:
- Metakognitives Training
- Soziales Kompetenztraining
- Psychoedukation bei Psychosen (Informationsvermittlung)
- PEFI: Gruppe für Betroffene von Psychosen und deren Angehörige
- Bewegungstherapie
- Theatertherapie
- Musiktherapie
- Entspannungsgruppe
- Recovery-Gruppe
- Kochgruppe
- Handwerk
- Hockergymnastik
Unser Team besteht aus einem Oberarzt, drei Stationsärzt*innen, zwei psychologischen Psychotherapeut*innen, einem Sozialarbeiter, einer Ergotherapeutin, einer Theatertherapeutin, einer Bewegungs- und Sporttherapeutin, einem Musiktherapeuten sowie spezialisierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen. Die Station verfügt über 18 Betten (Einzel- als auch Mehrbettzimmer). Den Patientinnen und Patienten stehen sowohl ein Aufenthaltsraum als auch der beschützte Garten offen.
Eine stationäre Aufnahme kann per Einweisung durch niedergelassenen Kolleg*innen erfolgen. In Notfällen ist auch eine sofortige stationäre Aufnahme über unsere Rettungsstelle möglich.
Ärztliche Leitung
Oberarzt Dr. med. Christian Banzhaf
Stationspflegeleitung
Marion Birkel
Psychotherapeutische Leitung
Lucia Hundt
Sozialdienst
Johannes Mladenov
030 130 20 8185
Fax: 030 130 20 2678
johannes.mladenov@vivantes.de
Station 19 oben für affektive Störungen
Die Station 19 oben der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet eine qualifizierte Behandlung für Patienten und Patientinnen mit affektiven Störungen.
Auf unserer fakultativ beschützenden Station steht die Behandlung schwerer affektiver Erkrankungen im Mittelpunkt. Das Behandlungsspektrum richtet sich insbesondere an Patient*innen mit bipolarer oder schizoaffektiver Störung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Behandlung schwerster und therapieresistenter depressiver Störungen, insbesondere bei akuter Suizidalität, dem Auftreten psychotischer Symptome oder nach dem Versagen vorheriger Behandlungsversuche.
Unser Team bietet ein individuell auf die Bedürfnisse jeder Patientin bzw. jedes Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept. Neben psychotherapeutischen Verfahren kommen sämtliche modernen psychiatrisch-medizinischen Behandlungsmethoden zum Einsatz, darunter Psychopharmakotherapie, Wachtherapie, Elektrokonvulsionstherapie sowie Ketaminbehandlungen.
Ergänzend bieten wir alle weiteren evidenzbasierten Therapieformen der modernen Psychiatrie an, einschließlich Ergotherapie, Musiktherapie, Physiotherapie und Soziotherapie.
Bei Bedarf ist ein abgestimmter Übergang in eine tagesklinische Behandlung oder auf die offene Psychotherapiestation unserer Klinik möglich.
Das Behandlungsangebot unserer Station richtet sich vornehmlich an Patient*innen mit schweren affektiven Erkrankungen (suizidale oder psychotische Depression, Manien, schizoaffektive Störungen), welche auf das Umfeld einer geschützten Station angewiesen sind.
- Medizinische Diagnostik und Behandlung (z.B. MRT, EEG, Labordiagnostik etc.)
- Psychologische Diagnostik mittels Testverfahren
- Ärztliche und psychologische Psychotherapie
- Psychiatrische Fachpflege
- Ergotherapie
- Musiktherapie
- Physio- und Bewegungstherapie
- Sozialarbeiterische Beratung und Unterstützung
- Vermittlung weiterführender Therapieangebote
- Theatertherapie
- Genesungsbegleitung
- Handwerk
- Koch- und Backgruppe
- Hockergymnastik und Bewegungstherapie
- Musiktherapie
- Entspannungstraining / Progressive Muskelrelaxation
- Psychotherapiegruppe „Depression bewältigen“
- Achtsamkeitstraining
- Soziales Kompetenztraining
- Alltagstraining
Das Team unserer Station setzt sich aus Mitarbeitenden verschiedener Berufsgruppen zusammen und begleitet die Patient*innen im engen interdisziplinären Austausch. Dazu gehören ein Oberarzt, zwei Stationsärzt*innen, eine psychologische Psychotherapeutin, eine Psycholog*in, eine Sozialarbeiterin, eine Ergotherapeutin, eine Bewegungs- und Sporttherapeutin, ein Musiktherapeut, eine Genesungsbegleiterin, eine Theatertherapeutin sowie spezialisierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen.
Die Station verfügt über 18 Betten, überwiegend in Mehrbettzimmern. Für gemeinsame Aufenthalte und Rückzugsmöglichkeiten stehen den Patient*innen ein Aufenthaltsraum sowie ein geschützter Garten zur Verfügung.
Eine stationäre Aufnahme kann per Einweisung durch einen niedergelassenen Arzt erfolgen. Aufgrund der Schwere und Akuität der Erkrankungen erfolgt der Großteil der Aufnahmen auf unserer Station jedoch als Notfall über unsere Rettungsstelle.
Ärztliche Leitung
Oberarzt Franz Robert Kromp
Stationspflegeleitung
Jenny Nguyen
Psychotherapeutische Leitung
Johanna Krallmann
Sozialdienst
Julia Koziar
(030) 130 20 2367
Fax: (030) 130 20 2780
julia.koziar@vivantes.de
Station 20 unten für Doppeldiagnose Psychose und Sucht
Die Station 20 unten der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet eine qualifizierte Behandlung für Patient*innen mit der Doppeldiagnose Psychose und Sucht.

Die Behandlung von Doppeldiagnosen erfordert spezifische Behandlungsansätze, um beiden Diagnosen gerecht zu werden. Daher vereinen wir auf der Station 20 unten spezielle verhaltenstherapeutische Konzepte sowohl zur Behandlung der Abhängigkeit als auch der verschiedenen Arten psychotischer Krisen. So ermöglichen wir eine leitliniengerechte Therapie, die psychoedukatorische, pharmakologische und deeskalatorische Techniken mit dem für die Therapie essentiellen psychotherapeutischen Beziehungsaufbau verbindet.
Unser sozialpsychiatrisch ausgerichtetes sektorübergreifendes Klinikkonzept beinhaltet je nach Indikation Übergänge auf die Station 17 für Abhängigkeitserkrankungen, die Station 19 unten mit dem Schwerpunkt Psychosenpsychotherapie, in die Tagesklinik oder in die ambulante Weiterbehandlung in der psychiatrischen Institutsambulanz mit einem breitgefächerten tagesstrukturierenden Behandlungsangebot.
Ein integratives leitliniengerechtes Behandlungskonzept im multiprofessionellen Team mit psychotherapeutisch-psychoedukativem Gruppentraining, orientiert an KomPAkt (Psychoedukatives Training für Patient*innen mit der Komorbidität Psychose und Abhängigkeit) nach einer Gouzoulis-Mayfrank- sowie einer „Craving und Skills“-Gruppe, orientiert an KomPASs (Komorbidität Psychose und Abhängigkeit: Ein Skills-Training für Gruppen) nach Gouzoulis-Mayfrank und Modulen der dialektisch behavioralen Therapie bei Sucht (DBT-S), wird ergänzt durch Psychopharmakotherapie sowie die Einbeziehung des sozialen Umfeldes der Betroffenen. Entsprechend unserem ganzheitlichen Therapieansatz finden Gruppengespräche mit Bezugspersonen und dem professionellen Helfersystem statt. Eine enge Kooperation mit dem umfangreichen Schöneberger Trägerangebot und dem Suchthilfesystem (Pinel Notdienst e.V., Komm Rum, ADV, PBAM) ist uns wichtig.
Menschen, die unter einer psychotischen Erkrankung und gleichzeitig einer stoffgebundenen oder auch nicht stoffgebundenen Abhängigkeit leiden, finden auf der Station 20 unten das passende Behandlungsangebot.
- Verhaltenstherapeutisch-orientierte Einzelpsychotherapie
- Metakognitives Training
- Ergotherapie
- Musiktherapie
- Physio- und Bewegungstherapie
- Theatertherapie
- Psychiatrische Fachpflege
- Pflegetherapeutische Gruppen
- Genesungsbegleiter*innen
- Beratung und Unterstützung durch unseren Sozialdienst
- Vermittlung weiterführender Therapieangebote
- Doppeldiagnose-spezifisch:
- Kognitiv-behaviorales Gruppentraining
- Psychoedukation
- „Craving und Skills“-Gruppe
- Bewegungstherapie
- Theatertherapie
- Musiktherapie
- Entspannungsgruppe
- Recovery Gruppe
- Kochgruppe
- Ergotherapie
- Hockergymnastik
- Pflegetherapeutische Angebote: Bewegung und Ernährung, kognitives Training und Alltagstraining
Das therapeutische Team besteht aus Pflegekräften einschließlich Fachpflege, Stationsleitung und Stellvertretung, einer Sozialarbeiterin, einem Psychologen, einer Physiotherapeutin, einem Ergo- und einem Musiktherapeuten, drei Assistenzärzt*innen und einem Oberarzt. Es gibt 18 Betten, aufgeteilt in 2- und 3-Bettzimmer, inklusive separater Nasszellen, ein Stationsbad, Gruppenräume und einen geschützten Garten stationsübergreifend mit Sportgeräten.
Kriseninterventiv über die Rettungsstelle niederschwellig für alle Schöneberger*innen, nach Einweisung durch den sozialpsychiatrischen Dienst, durch niedergelassene Ärzt*innen oder die psychiatrische Institutsambulanz im Hause.
Ärztliche Leitung
Oberarzt Dr. med. Christian Banzhaf, M.A.
Stationspflegeleitung
Nicole Calcagnile
Psychotherapeutische Leitung
Lucia Hundt
Sozialdienst
Dipl.-Sozialarbeiterin Isabell Partusch
(030) 130 20 2874
Fax: (030) 130 20 2778
isabell.partusch@vivantes.de
Offene Psychotherapiestation 20 oben
Auf der Station 20 oben der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf der psychotherapeutischen Behandlung der Patient*innen.
Der Schwerpunkt unserer offenen Station liegt auf der psychotherapeutischen Behandlung unserer Patient*innen. Bei der Entstehung depressiver und anderer psychischer Erkrankungen spielen soziale, körperliche und psychische Faktoren zusammen, etwa Lebensumstände, Vorerkrankungen sowie individuelle Erfahrungen und Einstellungen. Diese berücksichtigen wir im Sinne eines ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Behandlungsansatzes.
Daraus ergibt sich ein multimodales Therapiekonzept, das je nach individuellem Bedarf verschiedene Behandlungsverfahren kombiniert, darunter Psychopharmakotherapie sowie unterstützende und aktivierende Therapieverfahren.
Im Mittelpunkt steht dabei die psychotherapeutische und ärztlich-psychotherapeutische Behandlung im Einzel- und Gruppensetting, abgestimmt auf das jeweilige Störungsbild wie Depressionen, Angst- oder Zwangsstörungen, psychosomatische Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen oder akute Lebenskrisen.
Für Patient*innen mit depressiven Erkrankungen ist die interpersonelle Psychotherapie (IPT) als besonderer Schwerpunkt etabliert.
Bei Bedarf ist ein nahtloser Übergang auf unsere geschützte Station für affektive Erkrankungen möglich. Ebenso kann bei entsprechender Stabilisierung eine Weiterbehandlung in unserer Tagesklinik erfolgen.
Unser Behandlungsangebot richtet sich an stationär behandlungsbedürftige Erwachsene mit Depressionen, Anpassungs- und Belastungsstörungen, Angst- und Zwangsstörungen, psychosomatischen Beschwerden, Traumafolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen (außer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörungen vom Borderline-Typ, welche auf unserer Station 17 mit DBT-S-Schwerpunkt behandelt werden).
Voraussetzung für die Behandlung auf unserer Station ist, dass Patient*innen soweit von Suizidalität distanziert und orientiert sind, dass die Therapie auf einer offen geführten Station zu verantworten ist. Patient*innen mit schwerwiegenderen affektiven Erkrankungen, die diese Kriterien nicht erfüllen, steht das Behandlungsangebot unserer fakultativ geschützten, allgemeinpsychiatrischen Station 19 oben offen.
- Ärztliche und psychologische Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting
- Psychologische Diagnostik mittels Testverfahren
- Psychopharmakotherapie
- Elektrokonvulsionstherapie
- Lichttherapie
- Wach-/Schlafentzugstherapie
- Medizinische Diagnostik und Behandlung
- Psychiatrische Fachpflege
- Ergotherapie
- Musiktherapie
- Physio- und Bewegungstherapie
- Beratung und Unterstützung durch unseren Sozialdienst
- Vermittlung weiterführender Therapieangebote
- Esketamin-Therapie
- Theatertherapie
- Psychoedukative Gruppen
- Psychotherapiegruppe „Depression bewältigen“
- Psychotherapiegruppe bei Angst- und Zwangserkrankungen
- Psychotherapiegruppe Soziales Kompetenztraining
- Psychotherapiegruppe Achtsamkeit
- Koch-/Backgruppe
- Entspannungstraining / Progressive Muskelrelaxation
- Alltagstraining
- Physio-/Bewegungstherapie
- Yoga
- Musiktherapie
- Ergotherapie
- Sozialarbeiterische Begleitung
Unsere Station verfügt über 19 Betten, überwiegend in 3-Bett-Zimmern. Neben einem Aufenthaltsraum steht den Patient*innen auch ein beschützter Garten zur Verfügung. Ergänzend besteht die Möglichkeit, sich auf einem Fahrradergometer sportlich zu betätigen.
Unser Team setzt sich aus Mitarbeitenden verschiedener Berufsgruppen zusammen und begleitet die Patientinnen interdisziplinär. Dazu gehören ein Oberarzt, zwei Stationsärzt*innen, eine psychologische Psychotherapeutin, ein*e Psycholog*in, eine Sozialarbeiterin, ein Ergotherapeut, eine Bewegungs- und Sporttherapeutin, ein Musiktherapeut sowie spezialisierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen.
Eine Aufnahme auf unsere Station erfolgt elektiv (geplant) über eine Einweisung durch niedergelassene Ärzt*innen. Für eine Anmeldung melden Sie sich bitte montags bis freitags zwischen 08:00 und 14:00 Uhr unter 030 130 208194, um auf unsere Warteliste aufgenommen zu werden.
Aufgrund unseres Versorgungsauftrags für Schöneberg werden Patient*innen aus dem Bezirk bevorzugt berücksichtigt. Bei Bedarf kann ein Rückruf erfolgen, um offene Fragen zu klären. Alles Weitere besprechen wir im persönlichen Gespräch. Wir melden uns bei Ihnen, sobald freie Behandlungskapazitäten absehbar sind.
Voraussetzung für eine Aufnahme ist, dass keine Suchterkrankung im Vordergrund steht. In diesen Fällen ist zunächst eine Entzugsbehandlung auf unserer Station 17 vorgesehen.
Bei akuten Notfällen oder wenn eine geplante Aufnahme nicht abgewartet werden kann, besteht jederzeit die Möglichkeit, sich in unserer Notaufnahme vorzustellen. Bei freien Kapazitäten wäre dann auch eine notfallmäßige Aufnahme möglich.
Ärztliche Leitung
Oberarzt Franz Robert Kromp
Stationspflegeleitung
Julia Westphal
Psychotherapeutische Leitung
Alexandra Günther
Sozialdienst
Dipl.-Sozialarbeiterin Veronika Michalke-Buck
(030) 130 20 2912
Fax: (030) 130 20 2778
veronika.michalke-buck@vivantes.de
Stationsäquivalente Behandlung (StäB)
Die aufsuchende stationsäquivalente Behandlung (StäB) ist eine psychiatrische Behandlung für wenige Wochen, die überwiegend bei den Patient*innen zuhause durchgeführt wird. Sie kann eine stationäre Aufnahme in der Klinik verkürzen oder ersetzen.
- Menschen mit psychischen Erkrankungen in Krisensituationen, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung sonst eine stationäre Behandlung benötigen würden, aber nicht in die Klinik können oder möchten
- nahezu alle Krankheitsbilder/Diagnosen
- Wohnort im jeweiligen Einzugsgebiet des Krankenhauses (in eigener Wohnung, betreutem Wohnen, Senior*innenheim u.a. möglich)
- gültige Krankenversicherung
- Behandlung durch ein mobiles Team aus Ärzt*innen, Psycholog*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen u.a.
- Tägliche Kontakte (auch am Wochenende und an Feiertagen), meist in Form von Hausbesuchen
- Nötige medizinische Untersuchungen (z.B. körperliche Untersuchung, Blutentnahme, EKG, Bildgebung etc.)
- Mitbehandlung körperlicher Erkrankungen
- Bereitstellung von Medikamenten
- Psychotherapeutische Gespräche
- Gemeinsame Wochenplanung
- Gemeinsame Spaziergänge, Unterstützung bei Alltagsaktivitäten
- Nutzung der Therapieangebote der Klinik
- Ergo-, Bewegungs-, Kunst-, Musik- und Tanztherapie, u.a.
- Verschiedene gruppentherapeutische Gesprächsangebote zu den Themen Angstbewältigung, Psychose, Depression
- Auf Wunsch Einbeziehung der Familien, der Betreuer:innen und anderer Bezugspersonen
- Zusammenarbeit mit Ihrer:m niedergelassenen Psychiater*in und/oder Psychotherapeut*in
- Planung und Organisation der Entlassung aus der StäB und der weiteren Versorgung
- Krisentelefon und Möglichkeit der Vorstellung in der Rettungsstelle
- Gemeinsame Erstellung eines Krisenplanes
- Bei Bedarf Wechsel in eine stationäre oder tagesklinische Behandlung
- Einweisung ist durch niedergelassene Psychiater*innen oder Psychotherapeut*innen möglich.
- Wohnbetreuer*innen oder andere unterstützende Personen können das StäB-Team kontaktieren.
- Gerne können Betroffene auch selbst telefonisch oder per E-Mail direkt mit uns Kontakt aufnehmen!
- In Notfällen ist auch eine Vorstellung in der Rettungsstelle möglich.
Kontakt
StäB-Team: 0151 68939696
staeb.avk.wbk@vivantes.de
Ärztliche Leitung
Dr. med. Kilian Günther
Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
kilian.guenther@vivantes.de
Ihr Aufenthalt in der Klinik für Psychiatrie in Schöneberg
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist bei psychischen Problemen für Sie da. Nachfolgend erhalten Sie wichtige Informationen für Ihren Aufenthalt bei uns: Was sollten Sie mitbringen, was nicht, Speisenangebot etc.
Patient*innen aus dem Stadtgebiet Schöneberg können bei Notfällen jederzeit über die Zentrale Notaufnahme in unsere Klinik aufgenommen werden. Dieses Angebot gilt auch für Menschen, die an Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit erkrankt sind.
Eine geplante Aufnahme auf der Allgemeinstation oder in der Tagesklinik kann über Ihre*n niedergelassene*n Ärzt*in, Ihre*n psychologische*n Psychotherapeut*in oder den Sozialpsychiatrischen Dienst Schöneberg veranlasst werden.
In der Psychiatrisch-Psychotherapeutischen Institutsambulanz und Institutsambulanz für Abhängigkeitserkrankungen können Sie telefonisch oder persönlich Informationen erhalten und Termine vereinbaren. Die Kosten hierfür übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen und werden über die Versicherungskarte abgerechnet.
Menschen mit Abhängigkeit von illegalen Substanzen wenden sich bitte an den Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. oder ihre zuständige Beratungsstelle und vereinbaren hierüber einen Termin zur Aufnahme.
Wenn Sie einen Aufenthalt auf unserer Allgemeinstation oder in unserer Tagesklinik planen, wenden Sie sich bitte an Ihre niedergelassene Ärztin oder Ihren niedergelassenen Arzt, Ihre psychologische Psychotherapeutin oder Ihren psychologischen Psychotherapeuten oder auch an den sozialpsychiatrischen Dienst Schöneberg.
Bei Notfällen können Sie, sofern Sie in Berlin-Schöneberg wohnen, auch über die Rettungsstelle aufgenommen werden. Dieses Angebot gilt auch, wenn Sie an einer Alkoholabhängigkeit oder Medikamentenabhängigkeit leiden.
Über unsere Psychiatrisch-Psychotherapeutische Institutsambulanz und Institutsambulanz für Abhängigkeitserkrankungen können Sie telefonisch oder persönlich Informationen erhalten und Termine vereinbaren. Die Kosten hierfür übernimmt die gesetzliche Krankenkasse, die über die Versicherungskarte abgerechnet werden.
Wenn Sie an einer Abhängigkeit von illegalen Substanzen leiden, wenden Sie sich bitte an den Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. und vereinbaren hierüber einen Termin zur Aufnahme.
Bitte bringen Sie für Ihren Aufenthalt normale Alltagskleidung mit. Zusätzlich sind für die Teilnahme an den Bewegungstherapien auch Sportkleidung und Turnschuhe sinnvoll. Darüber hinaus bitten wie Sie auch alle erforderlichen Utensilien zum Übernachten, wie Nachtwäsche, Bade- oder Morgenmantel, Hausschuhe und Toilettenartikel mitzubringen. Gerne können Sie, wenn gewünscht, auch Ihre eigenen Handtücher mitbringen. Alternativ werden diese, wie auch die Bettwäsche, durch die Klinik gestellt. Alle Stationen bieten Ihnen, Kapazität vorausgesetzt, die Möglichkeit, Ihre eigene Wäsche zu waschen. Und selbstverständlich können Sie alles mitnehmen, was Ihnen Freude bereitet wie z.B. Bücher, Zeitschriften, Handarbeiten, Spiele und ggf. mobile Endgeräte wie Handy und Tablets.
Wir bitten Sie auf die Mitnahme eigener Fernseher o.ä. zu verzichten. Sie finden auf den Stationen jeweils einen Fernseher in den jeweiligen Gruppenräumen. Wir würden Sie darüber hinaus bitten, kostbare Gegenstände wie Schmuck, teure PCs oder andere technische Geräte und größere Geldbeträge zu Hause zu lassen, da die Klinik bei Verlust dafür keine Haftung übernehmen kann.
Unsere Klinik versteht sich als therapeutische Einrichtung mit dem Ziel die Abstinenzmotivation aller unserer Patient*innen zu erhöhen. Aus diesem Grunde ist in unserer Klinik der Konsum von Alkohol, Cannabis und weiteren Drogen jeder Art grundsätzlich nicht gestattet.
Darüber hinaus ist das Rauchen auf dem gesamten Gelände der Klinik nur in ausgewiesenen Raucherzonen möglich.
Das täglich wechselnde Speisenangebot können Sie unserer Speisekarte entnehmen. Sollten Sie weitere Fragen zum Angebot haben sprechen Sie gerne das Pflegepersonal der Station an, oder wenden Sie sich an die Mitarbeiter*innen der Vivantes Speiseversorgung bei deren Besuchen auf Station. Unsere Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen beantworten gerne Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Mahlzeiten.
Im Bistro des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums erwartet Sie ein attraktives Angebot an warmen Mittagsmenüs, leckeren Salatbowls, Kaffeespezialitäten und vieles mehr.
Öffnungszeiten des Bistros:
Montag – Freitag: 07:00 – 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 09:00 – 17:00 Uhr
Wir freuen uns sehr, allen Patient*innen und Mitarbeiter*innen des Klinikums eine große Auswahl an Romanen, Krimis, Sach- und Fachbüchern sowie fremdsprachiger Literatur zur Verfügung stellen zu können. Die Ausleihe ist kostenlos, das Ausleihverfahren erklären wir Ihnen gern vor Ort. Sie suchen noch ein Geschenk? Wir bieten eine Vielzahl von neuwertigen Büchern zur Mitnahme gegen eine kleine Spende an. Kommen Sie einfach vorbei!
Unsere Öffnungszeiten
Mo, Di und Fr 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Do 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
Patient*innen können während unserer Öffnungszeiten das Internet nutzen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Bibliotheksteam
(030) 130 20 2856
Kontakt für Buchspenden
Sandra Icks
sandra.icks@vivantes.de
(030) 130 20 2856
Die Bibliothek ist ein Kooperationsprojekt des ambulanten Trägers KommRum e.V. und Vivantes und bietet seelisch erkrankten Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit.
Für Patienten und ihre Angehörigen bietet das Café "Insel" im Erdgeschoss von Haus 17 Kaffee, Tee, Cola, Fanta, Mineralwasser und diverse selbstgebackene Kuchen, auf Wunsch mit frischer Schlagsahne. Im Sommer kommt noch Eis dazu. Kuchen, Eis und Getränke werden zu kleinen Preisen verkauft. Patienten und Angehörige können hier bei netter Atmosphäre zusammensitzen und während der Sommermonate auf der Terrasse den Sonnenschein genießen.
Das Café wird an jedem 2. und letzten Donnerstag im Monat von 14:00–16:00 Uhr von unserer Ergotherapie bewirtschaftet und immer dienstags von 13:00–16:00 Uhr im Rahmen der arbeitsbezogenen Ergotherapie von Patienten der Hartmut-Spittler-Fachklinik für Entwöhnungstherapie.
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Post auf Station zustellen zu lassen. Die Adresse hierfür ist wie folgt:
Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
Ihr Name
Ihre Stationsnummer
Rubensstraße 125
12157 Berlin-Schöneberg
Haben Sie Fragen, Wünsche oder ein Problem, dann kommen Sie jederzeit auf die Mitarbeiter unserer Klinik zu, wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Selbstverständlich können Sie Anregungen, Lob oder Kritik auch schriftlich an uns richten. Die Möglichkeit hierfür ist auf allen Stationen und Tageskliniken mittels speziell hierfür vorgehaltener Briefkästen gegeben.
Alternativ können Sie auch das Vivantes Kontaktformular nutzen, um sich mit uns in Verbindung zu setzen. Bitte geben Sie dabei an, auf welche Vivantes Einrichtung (z.B. Klinik und Station) sich Ihre Kontaktaufnahme und Ihr Anliegen beziehen. Vielen Dank!
Bei Problemen mit der Behandlung oder anderen Umständen, welche Sie nicht direkt mit uns klären möchten, können Sie sich alternativ gerne auch an die Patientenfürsprecherin wenden. Diese setzt sich für Ihre Belange ein und nimmt Ihre Wünsche, Beschwerden sowie Kritik über die medizinische, pflegerische und sonstige Versorgung im Krankenhaus auf und vertritt diese Anliegen gegenüber dem Krankenhaus. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, kann sich die Patientenfürsprecherin jederzeit unmittelbar an die Krankenhausleitung oder die zuständigen Behörden wenden. Dabei arbeitet die Patientenfürsprecherin unserer Klinik ehrenamtlich und ist in allen Belangen unabhängig, nicht weisungsgebunden und unterliegt der Schweigepflicht.
Wöchentliche Sprechstunde immer freitags:
16.00 bis 16.30 Uhr, Haus 17, Raum 0.025
Tel.: (030) 130 20 2774
E-Mail: patf-viv.avk-2@berlin.de
Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Gerne sucht die Patientenfürsprecherin Patient*innen auch persönlich auf der Station auf.
Für Zuweiser*innen
Notfälle
Wenn Sie Ihre Patient*in notfallmäßig einweisen möchten und eine ärztliche Voranmeldung bzw. Rücksprache wünschen, erreichen Sie unsere*n Ärzt*in vom Dienst in der Notaufnahme unter folgenden Rufnummern:
- Mo–Fr von 8:00–15:00 Uhr: 030 130 20 2749
- Außerhalb dieser Zeiten: 030 130 20 0
Sie werden mit der/dem diensthabenden Ärzt*in verbunden.
Elektive Einweisungen
Wenn Sie die Einweisung Ihrer Patient*innen ärztlich besprechen oder einen Aufnahmetermin vereinbaren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat.
Wir vermitteln Ihnen den Kontakt zur jeweils zuständigen ärztlichen Ansprechperson.
Allgemeiner Kontakt
Telefon: 030 130 20 2749
E-Mail: psychiatrie.avk@vivantes.de
Adresse und Anfahrt
Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
Rubensstraße 125
12157 Berlin-Schöneberg




