Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Auguste-Viktoria-Klinikum

In der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Schöneberg finden Sie Hilfe: bei psychischen Störungen.

 Kontakt und Anfahrt

Umfassendes Behandlungsangebot bei psychischen Erkrankungen in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Schöneberg

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin-Schönberg verfügt über fünf Stationen mit insgesamt 95 vollstationären Behandlungsplätzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer teilstationären Behandlung an einem der 20 Behandlungsplätze unserer Tagesklinik mitten im Herzen des Bezirks Berlin-Schöneberg am Standort Dominicusstraße. Zur ambulanten Behandlung und Begleitung unserer Patient*innen verfügt die Klinik über ein breites Spektrum verschiedener Angebote im Rahmen der Psychiatrisch-Psychotherapeutischen Institutsambulanz sowie der Institutsambulanz für Abhängigkeitserkrankungen.
 
Die psychiatrische Notfallversorgung ist rund um die Uhr über die Rettungsstelle der Klinik gewährleistet.

Behandlungsschwerpunkte

Auf unserer Station 17 für Abhängigkeitserkrankungen bieten wir eine qualifizierte Entzugsbehandlung für Menschen mit Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, illegalen Substanzen und nicht stoffgebundener Abhängigkeit sowie auch eine Krisenintervention für Menschen in akuten psychosozialen Notlagen an.

Unser psychotherapeutisch geschultes Team unterstützt im Sinne der dialektisch-behavioralen Grundhaltung und der „zieloffenen Arbeit“ den Entschluss, einen neuen Weg zu gehen. Gemeinsam wird ein individuelles Behandlungskonzept erarbeitet. Das Team stellt sowohl bei Abhängigkeitserkrankungen als auch in akuten Notlagen Hilfen zur Verfügung, die zur psychischen Stabilisierung benötigt werden.

Unsere fakultativ beschützende Station 19 unten bietet Patientinnen und Patienten mit psychotischen Erkrankungen ein ganzheitliches Behandlungskonzept an. Hierbei liegt der Fokus neben einer leitliniengerechten Psychopharmakotherapie insbesondere auch auf der psychotherapeutischen Behandlung von Psychosen sowie der begleitenden Soziotherapie.

Methodisch kommen im Rahmen der Psychotherapie als Schwerpunkte das Metakognitive Training (MKT) sowie verhaltenstherapeutische Techniken zum Einsatz. Im Sinne trialogischer Arbeit wird unser stationäres Behandlungsangebot durch eine monatliche Angehörigengruppe flankiert.

Auf unserer fakultativ beschützenden Station 19 oben finden Sie Hilfe bei schweren affektiven Erkrankungen wie Depressionen (insbesondere mit akuter Suizidgefahr, dem Auftreten psychotischer Symptome oder dem Versagen vorhergehender Therapieversuche) sowie bei bipolaren bzw. schizoaffektiven Erkrankungen.

Die Behandlung erfolgt nach einem auf jede Patientin und jeden Patienten individuell abgestimmten Behandlungskonzept, wobei das gesamte Spektrum evidenzbasierter Methoden in der Diagnostik und Therapie der genannten Erkrankungen zum Einsatz kommt.

Ein abgestimmter Übergang in die Behandlung der offenen Psychotherapiestation unserer Klinik steht bei Bedarf jeder Patientin und jedem Patienten offen.

Die Behandlung von Doppeldiagnosen erfordert spezifische Behandlungsansätze, um beiden Diagnosen gerecht werden zu können. Daher vereinen wir auf der Station 20 unten spezielle verhaltenstherapeutische Konzepte sowohl zur Behandlung der Abhängigkeit als auch der verschiedenen Arten psychotischer Krisen.

So ermöglichen wir eine leitliniengerechte Therapie, die psychoedukatorische, pharmakologische und deeskalatorische Techniken mit dem für die Therapie essenziellen psychotherapeutischen Beziehungsaufbau verbindet.

Das Angebot unserer offen geführten Station richtet sich insbesondere an Menschen mit psychischen Störungen, deren Behandlungsschwerpunkt im Bereich psychotherapeutischer Verfahren liegt (Lebenskrisen, Depressionen, Ängste, Zwänge, psychosomatische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen).

In Abhängigkeit von der Erkrankungsschwere und den Bedürfnissen der jeweiligen Patientin oder des jeweiligen Patienten sind Übergänge in die Behandlung unserer geschützten Station für affektive Erkrankungen bzw. unserer Tagesklinik bei Bedarf nahtlos möglich.

In der allgemeinpsychiatrischen Tagesklinik in der Dominicusstraße im Herzen Schönebergs gegenüber vom Rathaus heißen wir Menschen willkommen, die eine individuelle intensivierte psychiatrisch-psychotherapeutische Diagnostik und Therapie anstreben. Dies kann sinnvoll sein, wenn eine ambulante psychiatrische Behandlung oder eine Psychotherapie nicht ausreicht oder erst gebahnt werden soll.

Zur Tagesklinik

Ein individuelles ambulantes Behandlungsangebot bieten wir in unserer Institutsambulanz sowie der Institutsambulanz für Abhängigkeitserkrankungen allen Patient*innen mit psychischen Erkrankungen und Patient*innen mit Abhängigkeitserkrankungen an.

Unsere Klinik für Psychiatrie in Schöneberg

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verknüpft Psychotherapie, Angehörigenarbeit, medikamentöse Behandlung und Maßnahmen der sozialen Wiedereingliederung. Neben der Behandlung akuter Erkrankungen legt die Klinik großen Wert auf Krankheitsbewältigung und vorbeugende Therapieplanung und berücksichtigt bei der individuellen Behandlungsplanung den sozialen, kulturellen und religiösen Hintergrund einschließlich migrationsspezifischer Aspekte.

Wir nehmen Patient*innen aus dem Stadtgebiet Schöneberg auf und kooperieren eng mit den bezirklichen Trägern psychosozialer Angebote. Für Erkrankungen aus dem gesamten Bereich psychiatrischer Diagnosen steht ein breites Spektrum an therapeutischen Verfahren zur Verfügung, darunter psychoedukative, kognitiv-verhaltenstherapeutische, tiefenpsychologische und familienbezogene Ansätze.

Für chronisch depressive Patient*innen bieten wir das Psychotherapieprogramm CBASP an, das neue positive Beziehungserfahrungen ermöglicht. Die stationäre Behandlung von Psychosen umfasst medikamentöse Therapie, Soziotherapie sowie psychotherapeutische Einzel- und Gruppenangebote (u. a. kognitive Verhaltenstherapie, Metakognitives Training). Bestandteil ist die Einbindung der Angehörigen und die Klärung der Nachsorge.

Auf unserer Schwerpunktstation für Abhängigkeitserkrankungen erfolgt die qualifizierte Entzugsbehandlung für Abhängige von Alkohol, Medikamenten und illegalen Suchtmitteln nach der Dialektisch-Behavioralen Therapie bei Substanzabhängigkeit. Unsere thematischen Institutsambulanzen bieten ein vielfältiges Therapieangebot, unterstützen im Abstinenzentschluss und arbeiten eng mit der Hartmut-Spittler-Fachklinik sowie weiteren Partnern zusammen.

Die Leitlinien unseres therapeutischen Konzepts umfassen regionale Versorgungsverantwortung, lebensweltliche Orientierung, Niederschwelligkeit, Betreuungskontinuität, kultursensiblen Ansatz, Einbeziehung von Angehörigen und rückfallpräventive langfristige Behandlungsplanung.

Informationen für Patient*innen

Patient*innen aus dem Stadtgebiet Schöneberg können bei Notfällen über die Rettungsstelle in unsere Klinik aufgenommen werden. Dieses Angebot gilt auch für Menschen, die an Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit erkrankt sind.

Eine geplante Aufnahme auf der Allgemeinstation oder in der Tagesklinik kann über Ihren niedergelassenen Arzt oder Ärztin, Ihren psychologischen Psychotherapeuten oder -therapeutin oder den Sozialpsychiatrischen Dienst Schöneberg veranlasst werden.

In der Psychiatrisch-Psychotherapeutischen Institutsambulanz und Institutsambulanz für Abhängigkeitserkrankungen können Sie telefonisch oder persönlich Informationen erhalten und Termine vereinbaren. Die Kosten hierfür übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen und werden über die Versicherungskarte abgerechnet.

Menschen mit Abhängigkeit von illegalen Substanzen wenden sich bitte an den Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. oder ihre zuständige Beratungsstelle und vereinbaren hierüber einen Termin zur Aufnahme.

Angebote im Auguste-Viktoria-Klinikum

Für Patienten und ihre Angehörigen bietet das Café "Insel" im Erdgeschoss von Haus 17 Kaffee, Tee, Cola, Fanta, Mineralwasser und diverse selbstgebackene Kuchen, auf Wunsch mit frischer Schlagsahne. Im Sommer kommt noch Eis dazu. Kuchen, Eis und Getränke werden zu kleinen Preisen verkauft. Patienten und Angehörige können hier bei netter Atmosphäre zusammensitzen und während der Sommermonate auf der Terrasse den Sonnenschein genießen.

Das Café wird an jedem 2. und letzten Donnerstag im Monat von 14:00 – 16:00 Uhr von unserer Ergotherapie bewirtschaftet und immer dienstags von 13:00 – 16:00 Uhr im Rahmen der arbeitsbezogenen Ergotherapie von Patienten der Hartmut-Spittler-Fachklinik für Entwöhnungstherapie.

Wir freuen uns sehr, allen Patienten und Mitarbeitern des Klinikums eine große Auswahl an Romanen, Krimis, Sach- und Fachbüchern sowie fremdsprachige Literatur zur Verfügung stellen zu können. Die Ausleihe ist kostenlos, das Ausleihverfahren erklären wir Ihnen gern vor Ort. Sie suchen noch ein Geschenk? Wir bieten eine Vielzahl von neuwertigen Büchern zur Mitnahme gegen eine kleine Spende an. Kommen Sie einfach vorbei!

Unsere Öffnungszeiten
Mo, Di und Fr 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Do 15.00 Uhr – 18.00 Uhr

Patienten können während unserer Öffnungszeiten das Internet nutzen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Bibliotheksteam
(030) 130 20 2856

Kontakt für Buchspenden
Sandra Icks

(030) 130 20 2856

Die Bibliothek ist ein Kooperationsprojekt des ambulanten Trägers KommRum e.V. und Vivantes und bietet seelisch erkrankten Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit.

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik hat für Patientinnen und Patienten verbindliche Kooperationsvereinbarungen mit folgenden Einrichtungen und Initiativen in Schöneberg und ganz Berlin geschlossen:

Hilfe bei der Suche nach ambulanter Psychotherapie über die Suchfunktion der Psychotherapeutenkammer Berlin: PsychInfo
Zentrale Vermittlung von spezifischen Selbsthilfegruppen in ganz Berlin: SEKIS Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle

Ihr Aufenthalt in der Klinik für Psychiatrie in Schöneberg

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist bei psychischen Problemen für Sie da. Nachfolgend erhalten Sie wichtige Informationen für Ihren Aufenthalt bei uns: Was sollten Sie mitbringen, was nicht, Speisenangebot etc.

Bitte bringen Sie für Ihren Aufenthalt normale Alltagskleidung mit. Zusätzlich sind für die Teilnahme an den Bewegungstherapien auch Sportkleidung und Turnschuhe sinnvoll. Darüber hinaus bitten wie Sie auch alle erforderlichen Utensilien zum Übernachten, wie Nachtwäsche, Bade- oder Morgenmantel, Hausschuhe und Toilettenartikel mitzubringen. Gerne können Sie, wenn gewünscht, auch Ihre eigenen Handtücher mitbringen. Alternativ werden diese, wie auch die Bettwäsche, durch die Klinik gestellt. Alle Stationen bieten Ihnen, Kapazität vorausgesetzt, die Möglichkeit, Ihre eigene Wäsche zu waschen. Und selbstverständlich können Sie alles mitnehmen, was Ihnen Freude bereitet wie z.B. Bücher, Zeitschriften, Handarbeiten, Spiele und ggf. mobile Endgeräte wie Handy und Tablets.

Wir bitten Sie auf die Mitnahme eigener Fernseher o.ä. zu verzichten. Sie finden auf den Stationen jeweils einen Fernseher in den jeweiligen Gruppenräumen. Wir würden Sie darüber hinaus bitten, kostbare Gegenstände wie Schmuck, teure PCs oder andere technische Geräte und größere Geldbeträge zu Hause zu lassen, da die Klinik bei Verlust dafür keine Haftung übernehmen kann.

Unsere Klinik versteht sich als therapeutische Einrichtung mit dem Ziel die Abstinenzmotivation aller unserer Patient*innen zu erhöhen. Aus diesem Grunde ist in unserer Klinik der Konsum von Alkohol und Drogen jeder Art grundsätzlich nicht gestattet.
Darüber hinaus ist das Rauchen auf dem gesamten Gelände der Klinik nur in ausgewiesenen Raucherzonen möglich.

Das täglich wechselnde Speisenangebot können Sie unserer Speisekarte entnehmen. Sollten Sie weitere Fragen zum Angebot haben sprechen Sie gerne das Pflegepersonal der Station an, oder wenden Sie sich an die Mitarbeiter*innen der Vivantes Speiseversorgung bei deren Besuchen auf Station. Unsere Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen beantworten gerne Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Mahlzeiten.

Im Bistro des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums erwartet Sie ein attraktives Angebot an warmen Mittagsmenüs, leckeren Salatbowls, Kaffeespezialitäten und vieles mehr.

Öffnungszeiten des Bistros:
Montag – Freitag: 07:00 – 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 09:00 – 17:00 Uhr

Wir freuen uns sehr, allen Patient*innen und Mitarbeiter*innen des Klinikums eine große Auswahl an Romanen, Krimis, Sach- und Fachbüchern sowie fremdsprachige Literatur zur Verfügung stellen zu können. Die Ausleihe ist kostenlos, das Ausleihverfahren erklären wir Ihnen gern vor Ort. Sie suchen noch ein Geschenk? Wir bieten eine Vielzahl von neuwertigen Büchern zur Mitnahme gegen eine kleine Spende an. Kommen Sie einfach vorbei!

Unsere Öffnungszeiten
Mo, Di und Fr 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Do 15.00 Uhr – 18.00 Uhr

Patient*innen können während unserer Öffnungszeiten das Internet nutzen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Bibliotheksteam
(030) 130 20 2856

Kontakt für Buchspenden
Sandra Icks

(030) 130 20 2856

Die Bibliothek ist ein Kooperationsprojekt des ambulanten Trägers KommRum e.V. und Vivantes und bietet seelisch erkrankten Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit.

Sie haben die Möglichkeit Ihre Post auf Station zustellen lassen. Die Adresse hierfür ist wie folgt:

Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
Ihr Name
Ihre Stationsnummer
Rubensstraße 125
12157 Berlin Schöneberg

Haben Sie Fragen, Wünsche oder ein Problem, dann kommen Sie jederzeit auf die Mitarbeiter unserer Klinik zu, wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Selbstverständlich können Sie Anregungen, Lob oder Kritik auch schriftlich an uns richten. Die Möglichkeit hierfür ist auf allen Stationen und Tageskliniken mittels speziell hierfür vorgehaltener Briefkästen gegeben.
Alternativ können Sie auch das Vivantes Kontaktformular nutzen, um sich mit uns in Verbindung zu setzen. Bitte geben Sie dabei an, auf welche Vivantes Einrichtung (z.B. Klinik und Station) sich Ihre Kontaktaufnahme und Ihr Anliegen beziehen. Vielen Dank!

Bei Problemen mit der Behandlung oder anderen Umständen, welche Sie nicht direkt mit uns klären möchten, können Sie sich alternativ gerne auch an die Patientenfürsprecherin wenden. Diese setzt sich für Ihre Belange ein und nimmt Ihre Wünsche, Beschwerden sowie Kritik über die medizinische, pflegerische und sonstige Versorgung im Krankenhaus auf und vertritt diese Anliegen gegenüber dem Krankenhaus. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, kann die Patientenfürsprecherin sich jederzeit unmittelbar an die Krankenhausleitung oder die zuständigen Behörden wenden. Dabei arbeitet die Patientenfürsprecherin unserer Klinik ehrenamtlich und ist in allen Belangen unabhängig, nicht weisungsgebunden und unterliegt der Schweigepflicht.

Wöchentliche Sprechstunde immer freitags:

16.00 bis 16.30 Uhr, Haus 17, Raum 0.025
Tel.: (030) 130 20 2774
E-Mail:  

Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Gerne sucht die Patientenfürsprecherin Patient*innen auch persönlich auf der Station auf.

Station 17 für Abhängigkeitserkrankungen und Krisenintervention

Die Station 17 für Abhängigkeitserkrankungen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet eine qualifizierte Entzugsbehandlung für Patienten und Patientinnen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit oder Abhängigkeit von illegalen Substanzen an. Dabei wird der medikamentös unterstützte Entzug in ein gruppentherapeutisches Setting eingebunden.

  • Konzept 1: qualifizierter Entzug von legalen bzw. illegalen Substanzen und substanzungebundenen Süchten
    • Wir unterstützen betroffene Menschen in ihrem Anliegen, ein suchtmittelfreies Leben zu führen. Das Ziel der Behandlung ist einen kompetenten und achtsamen Umgang mit der Abhängigkeitserkrankung zu finden. Unser multiprofessionelles Team arbeitet mit verschiedenen suchttherapeutischen Behandlungsstrategien, hat sich jedoch psychotherapeutisch auf die Dialektisch-Behaviorale-Therapie für Abhängigkeitserkrankungen (DBT-S) spezialisiert. Inhalte der Therapie sind die „Entscheidung für einen neuen Weg“ zu treffen sowie Hochrisikosituationen erkennen und aktiv bewältigen zu können. Im Vordergrund steht der Erwerb neuer Fertigkeiten (Skills), um Rückfälle vermeiden und emotionale Anspannungszustände und Suchtdruck überwinden zu können. 
  • Konzept 2: Krisenintervention
    • In akuten psychosozialen Notlagen bieten wir eine psychotherapeutische Krisenintervention an. Die Betroffenen erhalten Hilfe durch unser multiprofessionelles Team. Im Vordergrund steht die Reizabschirmung, indem wir einen sicheren Ort zur Verfügung stellen, an dem Menschen Entlastung finden, um psychotherapeutisch begleitet weitergehende Entscheidungen treffen zu können.
       

Die Behandlungsangebote gelten niederschwellig für Menschen, die in Schönberg wohnen und eine Abhängigkeitserkrankung haben oder sich in einer akuten Krise befinden. Der Zugang erfolgt über die Rettungsstelle, auch durch eine ärztliche Einweisung oder durch die Kontaktaufnahme der Suchthilfeträger im Bezirk.

 

  • differentielle Diagnostik der Abhängigkeitserkrankung sowie sämtlicher psychischer und körperlicher Begleit- oder Folgeerkrankungen, ergänzt durch den Konsiliardienst anderer Fachabteilungen
  • psychologische Diagnostik einschließlich Testdiagnostik
  • leitliniengerechter qualifizierter Entzug von allen Substanzen
  • Pharmakotherapie im Entzug und der psychischen und körperlichen Begleiterkrankungen
  • Entzug von Beikonsum unter Beibehaltung der ambulanten Substitutionsbehandlung
  • Bezugspflege und Fachpflege sowie pflegetherapeutische Interventionen im Sinne der DBT-S-Cotherapie
  • Psychologisch und ärztlich geführte psychotherapeutische Einzelgespräche
  • individualisierte umfassende Sozialberatung in komplexen psychosozialen Problemlagen und Vermittlung in weiterführende Angebote bezüglich Wohnen oder Therapieeinrichtungen durch unsere Sozialarbeiter*innen, die auch co-therapeutische Einzelgespräche führen
  • Entzugsbehandlung bei bestehender Schwangerschaft in enger Kooperation mit der geburtsmedizinischen Abteilung, der Familienberatungsstelle am Standort, bezirklichen Gremien und der Spezialambulanz der Charité für das fetale Alkoholsyndrom
  • Behandlung von nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten in enger Kooperation mit der Suchtberatungsstelle der Caritas (Lost in Space, Café Beispiellos)
  • Enge Kooperation mit ambulanten Kontakt- und Beratungsstellen (Notdienst e.V., Schwulenberatung, Frau sucht Zukunft etc.) der Selbsthilfe und den suchtspezifischen Trägern des Bezirkes
  • Krisenintervention

  • Dialektisch-behaviorale Gruppentherapie für Abhängigkeitserkrankungen (Basisgruppe, Skillstraining, Rückfallanalysegruppe, Bezugsgruppe, Psychoedukation)
  • DBT-S basierte Ergotherapie
  • DBT-S basierte Physiotherapie
  • DBT-S basierte Musiktherapie
  • Achtsamkeitstraining
  • NADA – suchtspezifische Ohrakupunktur
  • Rückfallpräventionstraining
  • Schlafhygiene
  • Informationsgruppe zur Vermittlung von weiterführenden Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen (Selbsthilfegruppen, Träger der Suchthilfe, Entwöhnungseinrichtungen)
  • externe Selbsthilfegruppen auf der Station

Das therapeutische Team besteht aus Pflegekräften einschließlich Fachpflege und DBT-Co-Therapeuten, Stationsleitung und deren Stellvertretung, einer Sozialarbeiterin, einer psychologischen Psychotherapeutin, psychologische Psychotherapeut*innen in Weiterbildung, einer Ergotherapeutin, Bewegungs- und Sporttherapeutinnen, einem Musiktherapeuten, Stationsärzt*innen, und einer Oberärztin.
Die Station verfügt über 24 Betten (Einzel- als auch Mehrbettzimmer).
Es stehen diverse Therapieräume, individuelle Rückzugsmöglichkeiten, ein Sportraum und sowohl eine Terrasse als auch ein bepflanzter Innenhof zur Verfügung.

Die Aufnahme bezirklicher Patient*innen mit einer Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit erfolgt niedrigschwellig über die Rettungsstelle oder nach telefonischer Terminvereinbarung mit der Station 17.
Bei freien Plätzen können – je nach Warteliste – auch außerbezirkliche Patient*innen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit behandelt werden.
Die Aufnahme von Patient*innen mit Abhängigkeit von illegalen Substanzen erfolgt grundsätzlich nach Terminvereinbarung und vorheriger Absprache mit dem Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V., Bülowstraße 106, 10783 Berlin  030 233 240 200.
 

Station
(030) 130 20 2929
Fax: (030) 130 20 2927

Ärztliche Leitung
Oberärztin Dr. Alexandra Lingesleben

Psychotherapeutische Leitung
Psychologische Psychotherapeutin Silke Poppe

Sozialdienst
Janine Graffenberger
(030) 130 20 8338
Fax: (030) 130 20 2927

Station 19 unten für Psychotherapie bei psychotischen Erkrankungen

Die Station 19 unten der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet eine qualifizierte psychotherapeutische Behandlung für Patient*innen mit psychotischen Störungen.

Auf unserer fakultativ beschützenden Station 19 unten steht die Behandlung von Psychosen im Mittelpunkt. Von Psychosen Betroffene berichten beispielsweise von Stimmenhören, dem Erleben einer veränderten Umwelt oder auch der Selbstwahrnehmung. Nicht selten wird dieses Erleben von Ängsten, Schlaf-, aber auch Konzentrationsstörungen begleitet.
Die Grundlage für das Verständnis und der psychotherapeutischen Behandlung von Psychosen bildet das „Bio – Psycho – Soziale Modell“. Biologische, psychische und soziale Faktoren spielen gleichsam eine Rolle – beim Verstehen, bei der individuellen Behandlungsplanung und bei der Bewältigung. Eine evidenzbasierte stationäre Psychotherapie bei Psychosen funktioniert im Zusammenspiel mit einer Pharmakotherapie und Soziotherapie.

Das Behandlungsangebot der Station 19 unten richtet sich insbesondere an Patient*innen und Patienten mit einer Schizophrenie, einer schizoaffektiven Störung aber auch an Patientinnen und Patienten, bei denen eine psychotische Erkrankung vorliegen könnte.

  • Medizinische Diagnostik und Behandlung
  • Psychologische Diagnostik mittels Testverfahren
  • Ärztliche und psychologische Psychotherapie
  • Psychiatrische Fachpflege
  • Ergotherapie
  • Musiktherapie
  • Physio- und Bewegungstherapie
  • Beratung und Unterstützung durch unseren Sozialdienst
  • Vermittlung weiterführender Therapieangebote

  • Handwerk
  • Kochgruppe
  • Hockergymnastik
  • Bewegungstherapie
  • Musiktherapie
  • Entspannungsgruppe
  • Psychose-spezifisch:
    • Metakognitives Training
    • Psychoedukation bei Psychosen (Informationsvermittlung)
    • PEFI: Gruppe für Betroffene von Psychosen und deren Angehörige

Unser Team besteht aus einem Oberarzt, zwei Stationsärzt*innen, einer psychologischen Psychotherapeutin/eines psychologischen Psychotherapeuten, einer Sozialarbeiterin, einer Ergotherapeutin, einer Bewegungs- und Sporttherapeutin, einem Musiktherapeuten sowie spezialisierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen. Die Station verfügt über 18 Betten (Einzel- als auch Mehrbettzimmer). Den Patientinnen und Patienten stehen ein Aufenthaltsraum als auch der beschützte Garten offen.

Eine stationäre Aufnahme kann per Einweisung durch einen niedergelassenen Arzt erfolgen. In Notfällen ist auch eine sofortige stationäre Aufnahme über unsere Rettungsstelle möglich.

Station
(030) 130 20 2140
Fax: (030) 130 20 2678

Ärztliche Leitung
Oberarzt Christian Banzhaf, M.A.

Sozialdienst
Isabell Partusch (Patient*innen A–K)
(030) 130 20 2874
Fax: (030) 130 20 2678

Sozialdienst
Johannes Mladenov (Patient*innen L–Z)
(030) 130 20 8185
Fax: (030) 130 20 2678

Station 19 oben für affektive Störungen

Die Station 19 oben der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet eine qualifizierte Behandlung für Patienten und Patientinnen mit affektiven Störungen.

Auf unserer fakultativ beschützenden Station steht die Behandlung schwerer affektiver Erkrankungen im Mittelpunkt. Hierbei richtet sich unser Behandlungsspektrum insbesondere an Patient*innen die an einer bipolaren oder schizoaffektiven Erkrankung leiden. Darüber hinaus liegt ein zweiter Schwerpunkt in der Behandlung schwerster und therapieresistenter depressiver Störungen, d.h. mit akuter Suizidgefahr oder bei Auftreten psychotischer Symptome sowie nach Versagen verschiedener Vorbehandlungen.
Unser Team bietet ein auf die Bedürfnisse jedes/r Patient *in individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. Hierbei kommen neben psychotherapeutischen Methoden, bei Patient*innen deren Erkrankungsschwere dies erlaubt, die ganze Bandbreite moderner psychiatrisch-medizinischer Verfahren zum Einsatz: Psychopharmakotherapie, Lichttherapie, Wachtherapie, Elektrokonvulsionsbehandlung oder Ketamininfusionen.
Darüber hinaus bieten wir als Team auch alle weiteren evidenzbasierten Methoden zeitgenössischer, psychiatrischer Behandlung wie Ergotherapie, Musiktherapie, Physiotherapie und Soziotherapie auf unserer Station an.
Ein abgestimmter Übergang in die Behandlung der offenen Psychotherapiestation unserer Klinik steht bei Bedarf jeder/m Patient*in offen.
 

Das Behandlungsangebot unserer Station richtet sich vornehmlich an Patient*innen mit schweren affektiven Erkrankungen (suizidale oder psychotische Depression, Manien, schizoaffektive Störungen), welche auf das Umfeld einer geschützten Station angewiesen sind.

  • Medizinische Diagnostik und Behandlung (z.B. MRT, EEG, Labordiagnostik etc.)
  • Psychologische Diagnostik mittels Testverfahren
  • Ärztliche und psychologische Psychotherapie
  • Psychiatrische Fachpflege
  • Ergotherapie
  • Musiktherapie
  • Physio- und Bewegungstherapie
  • Sozialarbeiterische Beratung und Unterstützung
  • Vermittlung weiterführender Therapieangebote

  • Handwerk
  • Koch- und Backgruppe
  • Hockergymnastik und Bewegungstherapie
  • Musiktherapie
  • Entspannungstraining / Progressive Muskelrelaxation
  • Psychotherapiegruppe „Depression bewältigen“
  • Achtsamkeitstraining
  • Soziales Kompetenztraining
  • Alltagstraining

Das Team unserer Station setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Berufsgruppen zusammen und umfasst einen Oberarzt, zwei Stationsärzt*innen, eine/n psychologische/n Psychotherapeut*in, eine Sozialarbeiterin, eine Ergotherapeutin, eine Bewegungs- und Sporttherapeutin, einen Musiktherapeuten sowie spezialisierte Gesundheist- und Krankenpfleger*innen.
Die Station verfügt über 18 Betten (Einzel- als auch Mehrbettzimmer). Unseren Patient*innen stehen ein Aufenthaltsraum sowie der beschützte Garten offen.

Eine stationäre Aufnahme kann per Einweisung durch einen niedergelassenen Arzt erfolgen. Aufgrund der Schwere und Akuität der Erkrankungen erfolgt der Großteil der Aufnahmen auf unsere Station jedoch als Notfall über unsere Rettungsstelle.

Station
(030) 130 20 2141
Fax: (030) 130 20 2780

Ärztliche Leitung
Oberarzt Franz Robert Kromp

Sozialdienst
Julia Koziar
(030) 130 20 2367
Fax: (030) 130 20 2780

Station 20 unten für Doppeldiagnose Psychose und Sucht

Die Station 20 unten (20-1) der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik bietet eine qualifizierte Behandlung für Patient*innen mit der Doppeldiagnose Psychose und Sucht.

Die Behandlung von Doppeldiagnosen erfordert spezifische Behandlungsansätze um beiden Diagnosen gerecht zu werden. Daher vereinen wir auf der Station 20 unten spezielle verhaltenstherapeutische Konzepte sowohl zur Behandlung der Abhängigkeit als auch der verschiedenen Arten psychotischer Krisen. So ermöglichen wir eine leitliniengerechte Therapie, die psychoedukatorische, pharmakologische und deeskalatorische Techniken mit dem für die Therapie essentiellen psychotherapeutischen Beziehungsaufbau verbindet.

Unser sozialpsychiatrisch ausgerichtetes sektorübergreifendes Klinikkonzept beinhaltet je nach Indikation Übergänge auf die Station 17 für Abhängigkeitserkrankungen, die Station 19 unten mit dem Schwerpunkt Psychosenpsychotherapie, in die Tagesklinik oder in die ambulante Weiterbehandlung in der psychiatrischen Institutsambulanz mit einem breitgefächerten tagesstrukturierenden Behandlungsangebot.

Ein integratives leitliniengerechtes Behandlungskonzept im multiprofessionellen Team mit psychotherapeutisch - psychoedukativen Einzel- (KomPAkt) und Gruppentraining (KomPASs)  bei Doppeldiagnosen nach Gouzoulis-Mayfrank und Modulen der dialektischen behavioralen Therapie bei Sucht (DBT-S) wird ergänzt durch  Psychopharmakotherapie sowie der Einbeziehung des sozialen Umfeldes der Betroffenen. Entsprechend unserem ganzheitlichen Therapieansatz finden Gruppengespräche mit Bezugspersonen und dem professionellen Helfersystem statt. Eine enge Kooperation mit dem umfangreichen Schöneberger Trägerangebot und dem Suchthilfesystem (Pinel Notdienst e.V., Komm Rum, ADV, PBAM) ist uns wichtig.

Menschen, die unter einer psychotischen Erkrankung und gleichzeitig einer stoffgebundenen oder auch nicht stoffgebundenen Abhängigkeit leiden, finden auf der Station 20 unten das passende Behandlungsangebot.

  • differentielle Diagnostik der psychischen Erkrankung und ihrer Komorbidität einschließlich der körperlichen Erkrankungen, bedarfsweise ergänzt durch den Konsiliardienst anderer Fachabteilungen
  • psychologische Testdiagnostik
  • ärztliche und psychologische Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • Bezugspflege und pflegetherapeutische Gruppen
  • leitliniengerechte Pharmakotherapie
  • individualisierte Sozialberatung und Vermittlung in komplementäre ambulante Angebote wie z.B. Betreutes Einzelwohnen in eigener Wohnung, Therapeutische Wohngruppen, Wohnheime, Berufsorientierung, Zuverdienst etc. durch unsere Sozialarbeiter*innen
  • spezialtherapeutische Einzeltherapie (Ergo-, Musik- und Physiotherapie)

  • Spezifisches Angebot der Station:
    • Kognitiv behaviorales Gruppentraining (KomPaSs) für Menschen mit Doppeldiagnose
    • Stationsübergreifend: Metakognitives Training, Psychoedukation bei Psychosen, soziales Kompetenztraining.
    • Pflegetherapeutische Angebote: Bewegung und Ernährung, Kognitives Training, und Alltagstraining
    • Sämtliche Spezialtherapien wie Ergo- Physio- und Musiktherapie, einschließlich Koch-und Backgruppe sowie stationsübergreifende Gruppen wie Suchtakkupunktur, Yoga, Achtsamkeit, Improvisationstheater u.v.A.m

Das therapeutisches Team besteht aus Pflegekräften einschließlich Fachpflege, Stationsleitung und Stellvertretung, zwei Sozialarbeiterinnen, einem Psychologen, einer Physiotherapeutin, einem Ergo- und einem Musiktherapeuten, zwei Assistenzärztinnen und einem Oberarzt. Es gibt 18 Betten, aufgeteilt in 2 - und 3 Bettzimmer inklusive separate Nasszellen, ein Stationsbad, Gruppenräume und einen geschützten Garten stationsübergreifend mit Sportgeräten.

Kriseninterventiv über die Rettungsstelle niederschwellig für alle Schöneberger*innen, nach Einweisung durch den sozialpsychiatrischen Dienst, durch niedergelassene Ärzte oder die psychiatrische Institutsambulanz im Hause.

 

Station
(030) 130 20 2919
Fax: (030) 130 20 2778

Ärztliche Leitung
Oberarzt Christian Banzhaf, M.A.

Sozialdienst
Dipl.-Sozialarbeiterin Isabell Partusch (Patient*innen A-K)
(030) 130 20 2874
Fax: (030) 130 20 2778

Dipl.-Sozialarbeiterin Veronika Michalke-Buck (Patient*innen L-Z)
(030) 130 20 2912
Fax: (030) 130 20 2778

Offene Psychotherapiestation 20 oben

Auf der Station 20 oben der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf der psychotherapeutischen Behandlung der Patient*innen.

Wie der Name unserer Station erahnen lässt, liegt der Schwerpunkt unserer offenen Station auf der psychotherapeutischen Behandlung unserer Patient*innen. Selbstverständlich schließt die Behandlung jedoch auch ein multimodales Therapiekonzept inklusive Psychopharmakotherapie, Soziotherapie, supportiver Verfahren sowie Licht-, Wach- und Elektrokonvulsionstherapie je nach individuellem Bedarf ein.
Dabei liegt der Behandlungsschwerpunkt bei den meisten Patient*innen unserer Station aufgrund der Art Ihres psychischen Leidens (Lebenskrise, Depression, Angststörung, Zwangsstörung, psychosomatische Erkrankung bzw. Persönlichkeitsstörungen) in der psychotherapeutischen sowie ärztlichen Psychotherapie sowohl im Einzelsetting als auch in der Gruppe.
Insbesondere für unsere an einer Depression erkrankten Patient*innen ist als besonderer Schwerpunkt unserer Station die Behandlung mittels Interpersoneller Psychotherapie (IPT) etabliert worden.
Sollte eine Verschlimmerung der Erkrankung es erforderlich machen ist ein Übergang in die  Behandlung unserer geschützten Station für affektive Erkrankungen bzw. bei Besserung, sodass eine vollstationäre Behandlung nicht mehr erforderlich ist, ein Übergang in unsere Tagesklinik nahtlos möglich
 

Unser Behandlungsangebot richtet sich an stationär behandlungsbedürftige Erwachsene mit Depressionen, Anpassungs- und Belastungsstörungen, Angst- und Zwangsstörungen, psychosomatischen Beschwerden, Traumafolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen (außer emotional-instabile Persönlichkeitsstörungen vom Boderline-Typ, welche auf unserer Station 17 mit DBT-S Schwerpunkt behandelt werden).
Voraussetzung für die Behandlung auf unserer Station ist, dass Patient*innen soweit von Suizidalität distanziert und orientiert sind, dass die Therapie auf einer offen geführten Station zu verantworten ist. Patient*innen mit schwerwiegenderen affektiven Erkrankungen, die diese Kriterien nicht erfüllen, steht das Behandlungsangebot unserer fakultativ geschützten, allgemeinpsychiatrischen Station 19 oben offen.

  • Ärztliche und psychologische Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting
  • Psychologische Diagnostik mittels Testverfahren
  • Psychopharmakotherapie
  • Elektrokonvulsionstherapie
  • Lichttherapie
  • Wach-/ Schlafentzugstherapie
  • Medizinische Diagnostik und Behandlung
  • Psychiatrische Fachpflege
  • Ergotherapie
  • Musiktherapie
  • Physio- und Bewegungstherapie
  • Beratung und Unterstützung durch unseren Sozialdienst
  • Vermittlung weiterführender Therapieangebote

  • Psychotherapiegruppe „Depression bewältigen“
  • Psychotherapiegruppe bei Angst- und Zwangserkrankungen
  • Psychotherapiegruppe Soziales Kompetenztraining
  • Psychotherapiegruppe Achtsamkeit
  • Koch-/ Backgruppe
  • Entspannungstraining / Progressive Muskelrelaxation
  • Alltagstraining
  • Physio-/ Bewegungstherapie
  • Yoga
  • Musiktherapie
  • Ergotherapie
  • Sozialarbeiterische Begleitung

Unsere Station verfügt über 18 Betten (vornehmlich 2- und 3-Bettzimmer). Neben dem Aufenthaltsraum steht unseren Patient*innen auch der beschützte Garten offen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit sich auf unserem Fahrradergometer sportlich zu betätigen.
Unser Team setzt sich aus Mitgliedern verschiedener Berufsgruppen zusammen, darunter ein Oberarzt, zwei Stationsärzt*innen, ein/e psychologische/r Psychotherapeut*in, eine Sozialarbeiterin, ein Ergotherapeut, eine Bewegungs- und Sporttherapeutin, ein Musiktherapeut sowie spezialisierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen.

Eine Aufnahme auf unsere Station ist per Einweisung eines niedergelassenen Arztes/ einer niedergelassenen Ärztin möglich. Bei Notfällen, deren Behandlung im offenen Stationssetting möglich ist, ist eine Aufnahme auch über unsere Rettungsstelle möglich.

Station
(030) 130 20 2738
Fax: (030) 130 20 2555

Ärztliche Leitung
Oberarzt Franz Robert Kromp

Psychotherapeutische Leitung
Psychologische Psychotherapeutin Alexandra Günther

Stationspflegeleitung
Julia Westphal

Sozialdienst
Dipl.-Sozialarbeiterin Veronika Michalke-Buck
(030) 130 20 2912
Fax: (030) 130 20 2778

Leitung der Klinik für Psychiatrie

Kontaktperson: Dr. med. Walter de Millas
Chefarzt

Kontakt

Kontaktperson: Nazli Ögmen-Bilis
Chefarztsekretariat

Kontakt

E-Mail:
Telefon:030 130 20 2749
Fax:030 130 20 2701

Kontaktperson: Benita Banditt
Bereichspflegeleitung

Kontakt

Kontaktperson: Irina Schmitz
Station 17 Auguste-Viktoria-Klinikum

Kontakt

Kontaktperson: Marion Birkel
Stationspflegeleitung
Station 19

Kontakt

Kontaktperson: Jenny Nguyen
Stationspflegeleitung
Station 19 oben

Kontakt

Kontaktperson: Nicole Calcagnile
Stationspflegeleitung
Station 20 unten

Kontakt

Kontaktperson: Julia Westphal
Stationspflegeleitung
Station 20 oben

Kontakt

Kontaktperson: Nicole Becker
Stationspflegeleitung
Tagesklinik Dominicusstraße

Kontakt

Kontaktperson: Silke Poppe
Leitende Psychologin

Kontakt

Zu unserer Klinik in Tempelhof

Sie wohnen in Tempelhof und haben psychiatrische Erkrankungen? Dann wenden Sie sich an unsere Einrichtung im Vivantes Wenckebach-Klinikum.

Allgemeiner Kontakt

Telefon: 030 130 20 2749
E-Mail:

Adresse und Anfahrt

Route planen

Montag bis Freitag 9:00 Uhr – 12:30 Uhr & 14:00 Uhr – 15:30 Uhr

(030) 130 20 2871

Ansprechpartnerinnen

Bianca Schimmelpfennig
Oberärztin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (TP)

Silke Poppe
Fachpsychologische Leitung
Diplom Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

Melanie Seebach
Suchttherapie
Dipl.-Sozialpädagogin (FH)
Suchtberaterin
(030) 130 20 4019

Wenn Sie einen Aufenthalt auf unserer Allgemeinstation oder in unserer Tagesklinik planen, wenden Sie sich bitte an Ihre niedergelassene Ärztin oder Ihren niedergelassenen Arzt, Ihre psychologische Psychotherapeutin oder Ihren psychologischen Psychotherapeuten oder auch an den sozialpsychiatrischen Dienst Schöneberg.

Bei Notfällen können Sie, sofern Sie in Berlin-Schöneberg wohnen, auch über die Rettungsstelle aufgenommen werden. Dieses Angebot gilt auch, wenn Sie an einer Alkoholabhängigkeit oder Medikamentenabhängigkeit leiden.

Über  unsere Psychiatrisch-Psychotherapeutische Institutsambulanz und Institutsambulanz für Abhängigkeitserkrankungen können Sie telefonisch oder persönlich Informationen erhalten und Termine vereinbaren. Die Kosten hierfür übernimmt die gesetzliche Krankenkasse, die über die Versicherungskarte abgerechnet werden.

Wenn Sie an einer Abhängigkeit von illegalen Substanzen leiden, wenden Sie sich bitte an den Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V. und vereinbaren hierüber einen Termin zur Aufnahme.